Antwort zu Hallo
Ihr solltet alle eilends lernen, mit den Talenten wesentlich besser umzugehen!
Unsere Pädagogik wendet sich immer mit allem an den bewussten Verstand; der ist aber für fast gar nichts zuständig. Wenn es nicht weitergeht, verdoppelt die Pädagogik die bewussten Anstrengungen und damit das Problem. Sie macht Druck und man macht es ihr nach. Druck aber komprimiert Problem und Mensch, das ist das Gegenteil von Problemlösung. Wie Du dann gut bgeobachten kannst, wird es - unter solchen Bedingungen - immer schlimmer, je besser man es macht.
In der neuen Ich-kann-Schule schaue ich genauer hin. Das erspart mir schon einmal, die ganze Energie in die verkehrte Sache zu stecken und damit auch noch das Problem immer größer zu machen. Zwar wurde der gar nicht zuständige Verstand dauernd überbeansprucht und das hat ihn logischerweise auch gestört und gelähmt, aber noch bedeutender ist, dass da gar keiner hinschaut, dass die wichtigen Lebensfunktionen nicht vom Verstand gesteuert werden sondern vom Unbewussten. Wenn Dein Junge Angst hat, zu versagen, ist dafür nicht der Verstand zuständig. Für die Problemlösung müssen wir uns also erst einmal an die tatsächlich zuständigen Kräfte wenden.
Für mich als Ich-kann-Schule-Lehrer ist das Unbewusste der wichtigste Helfer und Ansprechpartner. Dort liegen die Talente. Wie geht es denen? Wie wurden sie behandelt? War die Behandlung nicht erniedrigend, verletzend, kränkend, kurz: zum Davonlaufen? Dauernd wird an ihnen rumkritisiert, alle hacken drauf herum, niemand hat ein gutes Wort für sie, keiner stärkt sie und richtet sie auf. Wie sollen sie da wachsen und die Probleme lösen?
Nun, machen wir es kurz: Die Talente bgrauchen eine ganz andere Behandlung: Achtung, Anerkennung, Aufrichtung, Bestätigung, Bestärkung, Bewunderung, Interesse an ihrer guten Entwicklung, Solidarität und Treue usw.usw.usw.
Die beste, schnellst und tiefst wirksame Hilfe kannst Du ihnen zu Hause geben. Im direkten Gespräch, wenn Dein Kind schläft. Da kannst Du Deine Achtung bekunden, kannst die erschöpften Kräfte aufrichten und auftanken, kannst ihnen ihre Güte bestätigen, kannst ihnen ihre gute Entwicklung ausmalen und ihnen einen klaren Auftrag dafür geben. Im Coué Brief 9 auf der Coué-Seite findest Du Beispiele für diese Schlafsuggestion, die nichts weiter ist als ein gutes Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften unter besten Bedingungen. Jeden Tag ein paar Minuten; die Wirkung spürst und erlebst Du.
Und damit Deine Wirkung stets gut ist und Du mit minimalem Aufwand das Mögliche erreichst, vergisst Du nicht, auch regelmäßig Dich selbst und Deine Geistes- und Seelenkräfte durch gute Worte und Gedanken zu stärken und auf Deinen Erfolgsweg zu bringen. Den Körper fütterst Du ja auch mehrmals täglich, da solltest Du aufhören, Geist und Seele verhungern zu lassen.
Ich denke, diese Ich-kann-Schule-Beispiel zeigt Dir, a) dass Hilfe möglich ist, b) woher sie kommt und c) was Du wie bewirken kannst. Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe