Thema: Hallo

  • Hallo

    Hallo,

    ich bin erst seit einigen Wochen bei Imedo. Ich bin 43 Jahre und in mehreren Gruppen Mitglied.

    Mein 10jähriger Sohn hat extreme Konzentrationsprobleme. Die Lehrerin sagt, er kann sich bei Proben max. bis zur Hälfte konzentrieren und dann schafft er kaum mehr einen Punkt.

    Würde mich gern austauschen, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt und was geholfen hat die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

    Gruß

    vilweniger

  • Ihr solltet alle eilends lernen, mit den Talenten wesentlich besser umzugehen!

    Unsere Pädagogik wendet sich immer mit allem an den bewussten Verstand; der ist aber für fast gar nichts zuständig. Wenn es nicht weitergeht, verdoppelt die Pädagogik die bewussten Anstrengungen und damit das Problem. Sie macht Druck und man macht es ihr nach. Druck aber komprimiert Problem und Mensch, das ist das Gegenteil von Problemlösung. Wie Du dann gut bgeobachten kannst, wird es - unter solchen Bedingungen - immer schlimmer, je besser man es macht.

    In der neuen Ich-kann-Schule schaue ich genauer hin. Das erspart mir schon einmal, die ganze Energie in die verkehrte Sache zu stecken und damit auch noch das Problem immer größer zu machen. Zwar wurde der gar nicht zuständige Verstand dauernd überbeansprucht und das hat ihn logischerweise auch gestört und gelähmt, aber noch bedeutender ist, dass da gar keiner hinschaut, dass die wichtigen Lebensfunktionen nicht vom Verstand gesteuert werden sondern vom Unbewussten. Wenn Dein Junge Angst hat, zu versagen, ist dafür nicht der Verstand zuständig. Für die Problemlösung müssen wir uns also erst einmal an die tatsächlich zuständigen Kräfte wenden.

    Für mich als Ich-kann-Schule-Lehrer ist das Unbewusste der wichtigste Helfer und Ansprechpartner. Dort liegen die Talente. Wie geht es denen? Wie wurden sie behandelt? War die Behandlung nicht erniedrigend, verletzend, kränkend, kurz: zum Davonlaufen? Dauernd wird an ihnen rumkritisiert, alle hacken drauf herum, niemand hat ein gutes Wort für sie, keiner stärkt sie und richtet sie auf. Wie sollen sie da wachsen und die Probleme lösen?

    Nun, machen wir es kurz: Die Talente bgrauchen eine ganz andere Behandlung: Achtung, Anerkennung, Aufrichtung, Bestätigung, Bestärkung, Bewunderung, Interesse an ihrer guten Entwicklung, Solidarität und Treue usw.usw.usw.

    Die beste, schnellst und tiefst wirksame Hilfe kannst Du ihnen zu Hause geben. Im direkten Gespräch, wenn Dein Kind schläft. Da kannst Du Deine Achtung bekunden, kannst die erschöpften Kräfte aufrichten und auftanken, kannst ihnen ihre Güte bestätigen, kannst ihnen ihre gute Entwicklung ausmalen und ihnen einen klaren Auftrag dafür geben. Im Coué Brief 9 auf der Coué-Seite findest Du Beispiele für diese Schlafsuggestion, die nichts weiter ist als ein gutes Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften unter besten Bedingungen. Jeden Tag ein paar Minuten; die Wirkung spürst und erlebst Du.

    Und damit Deine Wirkung stets gut ist und Du mit minimalem Aufwand das Mögliche erreichst, vergisst Du nicht, auch regelmäßig Dich selbst und Deine Geistes- und Seelenkräfte durch gute Worte und Gedanken zu stärken und auf Deinen Erfolgsweg zu bringen. Den Körper fütterst Du ja auch mehrmals täglich, da solltest Du aufhören, Geist und Seele verhungern zu lassen.

    Ich denke, diese Ich-kann-Schule-Beispiel zeigt Dir, a) dass Hilfe möglich ist, b) woher sie kommt und c) was Du wie bewirken kannst. Ich freue mich auf Deinen Erfolg.

    Franz Josef Neffe

  • Antwort: Hallo

    Hallo,

    erst mal danke für Deine ausführliche Antwort. Mein Sohn ist sensibel. Er ist mein 3. Kind. Meine Töchter sind 22 und 19. Er ist 10 und ein Nachzügler. Besonders weil er ein Junge ist, habe ich immer versucht ihn sehr Gefühlsbetont zu erziehen. Gerade aus seiner Sensibilität heraus, habe ich immer bewußt versucht, seine Talente zu bestärken, zu fördern und anzuerkennen. Ich bin mir sicher, dass er keine Versagensangst hat. Ich kanns nur schwer beschreiben, aber wir haben ihn nie unter Druck gesetzt.

    Allerdings hatte er während der ersten beiden Schuljahren sehr schlechte Erfahrungen mit der Lehrkraft gemacht. z.B. Er hatte eine Deckweiß vergessen und saß zitternd im Bett und wollte nicht zur Schule gehen. Schon vor diesem Vorfall, haben bei mir alle Alarmglocken geklingelt und ich habe oft Kontakt zur Lehrkraft gesucht. Diese hat all die Angst, die (nicht nur mein Sohn) gezeigt wurde auf die Kinder geschoben. Als unsere Gespräche mit der Lehrerin und auch mit dem Rektor nichts gebracht haben, sind wir ganz frech bis zum Kultusminister.

    Es war ein fürchterlicher Kampf, vor allem da seit mind. 2 Jahren bekannt war, wie diese Frau mit den Kindern umging. während der ganzen Zeit, haben wir unserem Sohn immer wieder bestätigt, haben ihm den Rücken gestärkt. Vielleicht ist doch was übrig geblieben, obwohl, die jetzige Lehrerin einfach traumhaft für die Kids und Eltern ist und obwohl schon im Kindergarten Konzentrationsstörungen bei unserem Sohn aufgetaucht sind.

    Ich werde mich auf jeden Fall näher mit der Schlafsuggestion beschäftigen und gerne anwenden. Is mir immer lieber, als mein Kind von Ponzius bis zu Pilatus zu schleppen.

    Gruß

    vilweniger

  • Dein Junge wartet darauf, eine richtige Persönlichkeit zu werden.

    Meine Kollegin wird selbst mit ihren Problemen nicht fertig. Da sie nichts anderes kann, gibt sie sie weiter, um unter der Last nicht selber zusammenzubrechen. Mich hat früher immer gewundert, dass in einer Schule voller angeblicher Pädagogikexperten alle über Jahre nur zuschauen. Das ist skandalös.

    Im Grunde sind die feinen Seelenkräfte der Frau am Verhungern. Sie selbst lässt sie verhungern; das hat sie wahrscheinlich auch so "anerzogen" bekommen. Irgendjemand sollte endlich ihren feinsten und wichtigsten Kräften was zu essen geben! Damit ES ANDERS WERDEN kann.

    Ich hab mit der 7jährigen Sabrina vor über 10 Jahren gelernt, wie einfach das geht. Sie wollte damals nicht mehr leben, weil sie täglich von ihrer Lehrerin vor der Klasse blamiert wurde. Sie verstand, dass die Lehrerin mit sich selbst nicht konnte. Sie verzieh ihr sofort und schickte ihr im Geiste alles, was sie brauchte, um GUT zu sein und GUT zu handeln. Mehr war nicht notwendig. Die Lehrerin änderte sich binnen Tagen. Und ich habe dieses Ich-kann-Schule-Experiment immer wieder mit ähnlichem Erfolg mit anderen Kindern wiederholt.

    Und stell Dir mal vor, was der 7jährigen Sabrina das für ein Persönlichkeitswachstum beschert hat, dass sie als kleines Mädchen auf diese große, mächtige (und doch ohnmächtige) Frau so schnell so tiefen Einfluss gewinnen kann! Und nicht nur auf sie. Auch Dein Junge wartet darauf, eine richtige Persönlichkeit zu werden. Und Du kannst ihm das ermöglichen. Ich freue mich auf Euren Erfolg.

    Franz Josef Neffe

  • Antwort: Hallo

    Guten Morgen,

    heute einfach nur ein Danke

    vilweniger

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