Thema: Borderline

Thema: meine Grenzen

  • meine Grenzen

    Ich weiß ich habe hier noch nie was geschrieben aber ich kann nicht mehr ich komme an meine grenzen und muss es einfach mal aufschreiben

    mein Verlobter ist durch einen Unfall bei der Arbeit Querschnitt gelähmt

    ich Pflege ihn so gut ich kann doch ich komme immer mehr unterdruck da ich durch meine Arbeit nicht so viel da sein kann und das ich angst habe das es alles zuviel wird und das ich ausrasten werde ich kann nicht mehr richtig schlafen und bin immer müde

    und er kommt nicht alleine raus und da meldet sich mein schlechtes gewissen weil ich nicht da sein kann

    meine grenzen sind stark verwischt und nicht mehr klar

    kann nicht mehr schreiben versuche zu schlafen

    sorry wenn es zu wier ist

  • Hallo liebe Juvenes

    gerne würde ich Dir helfen schreibe mich doch bitte einaml an.

    Ganz liebe Grüße

    Palerina

  • Die Grenzen sind nur der Wegweiser zu Deinen Kräften und dem, was ihnen fehlt.

    Es geht nicht um unsere Grenzen, wenn wir "unsere Grenzen erreichen", es geht um unsere Kräfte und Talente und ihren Zustand und unseren Umgang mit ihnen. Und natürlich geht es auch darum, dass wir nicht alles sind oder sein können. Jeder von uns ist nur ein kleines Teilchen vom großen Ganzen.

    Wenn wir anderen helfen wollen, müssen wir - spätestens wenn unsere begrenzten bewussten Kräfte erschöpft sind - zuerst einmal lernen, uns selbst zu helfen. Dafür ist das "Gib dir Mühe! Streng dich an! Überwinde dich!", auf das man uns in der Regel konditioniert hat, alles andere als eine Hilfe. Wer sich Mühe gibt, kriegt sie. Wer sich anstrengt, ist angestrengt, sonst nichts. Wer sich überwindet, ist überwunden. Wenn wir den Unsinn unserer geläufigen Handlungsmuster erkannt haben, müssen wir uns damit nicht immer wieder sinnlos verausgaben.

    Dann können wir uns unseren - meist ziemlich unbekannten - unbegrenzten unbewussten Kräften zuwenden. Alle wichtigen Lebensfunktionen werden auf allerfeinste Weise im Unbewussten entschieden und gesteuert. Dort liegen unsere "über-natürlichen" Kräfte, mit denen sich durch die gewohnte plumpe Schinderei allenfalls das Gegenteil erreichen lässt. Unsere geistig-seelischen Kräfte durchdringen den feinsten Winkel unserer Wirklichkeit und können dort Kraft und neue Energie hinbringen - oder ebenso unsere Resignation und Kraftlosigkeit. Mit diesen entrscheidenden feinen Kräften wirkt der Mensch ununterbrochen, auch wenn er sich dessen gar nicht bewusst ist. Und so wachsen oft scheinbar völlig unerklärlich die Probleme, wenn er sich besonders anstrengt und es gut meint.

    Problemlösung hat nichts mit Anstrengung zu tun. Problemlösung ist feine, achtsame geistige Präzisionsarbeit.

    In den letzten 35 Jahren habe ich diese Möglichkeiten praktisch erprobt. Wir können a) aufhören, uns mit Sorgen, Ohnmachtsgefühlen, Zwangsgedanken und dergleichen ständig tief zu durchdringen und so gleichsam damit aufzufüllen: gerade unsere feinsten Gedanken kommen mühelos überall durch, wo wir mit unseren Bemühungen steckenbleiben. Haben wir das erkannt, können wir auf dieselbe einfache Weise b) das Blatt zu unseren Gunsten wenden: Mit unseren feinen Gedanken kommen wir auch mühelos an die wundesten Stellen und können uns Heil und Güte und Stärke und Liebe und Geborgenheit und mehr desgleichen zu-denken. Mit nichts bringen wir Leben so tief und wirksam in unsere Wirklichkeit wie mit unseren feinen, guten Gedanken.

    Ein einfacher praktischer Einstieg, wenn einem das ganz neu ist, kann É.Coués kleines Buch über Autosuggestion sein, das du für ein paar in jeder Buchhandlung bekommst. Darin findest Du auch weitere günstige Auswirkungen. Jeder Mensch ist ja auch ein Sender. Das heißt, wenn Du zuerst mit Dir eins wirst und dann starke, aufrichtende, belebende Gedanken ausstrahlst, dann veränderst Du damit a) die Atmosphäre für Deinen Verlobten und alle Beteiligten und b) kannst Du ihm ganz gezielt und einfach genau das zu-denken, was ihm fehlt. Nichts dringt so einfach, so leicht, so ungehindert, so tief und wirksam in einen danach dürstenden Menschen wie gute, stärkende, aufrichtende, belebende Gedanken.

    Wir meinen immer, wir müssten mit seinem bewussten Verstand reden und ihm alles eingehend erklären. Dieser bewusste Verstand ist aber gar nicht dafür zuständig; er hört es sich nur an und speichert es im Gedächtnis. Die entscheidenden Kräfte des Menschen liegen im Unbewussten. Nicnt der Verstand sondern das Unbewusste steuert unser Leben. Leider hat man uns von einem guten Umgang damit durch Erziehung meist abgebracht, doch jeder Mensch kann seine Realität prüfen und sich entsprechend seiner Erkenntnis dann auch den Kräften in sich zuwenden, die er zuvor vernachlässigt und hungern lassen hat, weil sie ihm unbewusst waren.

    Unsere unbewussten Kräfte sind unbegrenzt. Das heißt, wir erleben dort nicht, wie mit den begrenzten bewussten Kräften, immer nur Erschöpfung und Niederlagen sondern dort taucht ständig neues Leben für uns auf, neue Kraft, neues Licht, neue Erkenntnis, neue Hoffnung, ..... Überlege einmal selbst, was das für Dich bedeutet!

    Es ist m.E. kein Zufall, wenn uns das Leben eine so schwere Aufgabe stellt. Das Leben kennt uns ja in- und auswendig. Würde es uns leichtere Aufgaben stellen, gäbe es keinen Anlass für uns, an unsere genialsten Kräfte zu glauben, nach ihnen zu suchen, sie zu entdecken, sie zu entfalten und zu entwickeln, sie zum Wachsen zu brinmgen und mit ihnen zuwachsen. Große Aufgabe bedeutet immer große unbewusste Talente. Bekämen wir immer nur leichte Aufgaben, würden nicht einmal die schon vorhandenen Potentiale gebraucht und sie würden abgebaut; dann wäre das Leben ein einziger DEgenerationsprozess.

    Ich grüße Dich in Respekt vor Deinen Aufgaben und den Kräften, die Du dafür entwickeln wirst.

    Franz Josef Neffe

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