Hallo,
ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber hoffe, dass der Thread notfalls verschoben wird, wenn das hier nicht reinpasst.
Also zu meiner Person, ich bin 24 Jahre alt, wohne in Hamburg und studiere seit fast 2 Jahren.
Kommen tue ich aus einer ländlichen Gegend aus dem Süden von Deutschland.
Mein Leben war verhältnismäßig langweilig und voller Vorurteile und Strenge.
Viele Verbote und wenig Inhalt prägten mein Leben in meiner Kindheit.
Da ich auch wenige Freunde hatte im Süden, durch die, ich dachte die Mentalität der Dorfmenschen sei beschränkt, bin ich in die große Stadt gezogen, in der Hoffnung, man treffe hier interessante Menschen und würde viele neue Menschen kennenlernen.
Jedoch wohne ich nun schon seit fast 2 Jahren hier und es hat sich nicht gebessert.
Außer einem Hey und Tschüss, unterhalte ich mich kaum mit den Leuten, und die Leute scheinen auch nicht an mir interessiert zu sein. Ich scheine auch wohl so beschränkt zu sein, dass ich nichtmal Studenten aus anderen Fachbereichen, näher, kenne. Ich bin sogar im FSR, organisier einiges mit, jedoch auch hier scheine ich wohl sozial komplett versagt zu haben...
Also das Ende vom Lied ist:
-Keine wirklichen Freunde
-keine Freundin
-Angst, jetzt schon sozial als verwahrlost zu gelten
Es macht mich absolut fertig, wenn ich auf Facebook sehe, wie alle miteinander abends feiern gehen, oder abends essen oder trinken gehen... und mich eben nicht mit einladen.
Was mache ich falsch?
Ja, es scheint etwas übereilt geschrieben zu sein, aber ich tu mir gerade sehr schwer. Ich fühl mich so hilf- und wertlos. Ich weiß auch nicht, wen ich zu Rate ziehen könnte.
Sterben kann ich jeden Tag... aber das Problem lösen geht wohl nicht. Es macht mich total fertig und ich kann mich schon seit 2 Semestern auch nicht mehr auf mein Studium konzentrieren, weil ich merke, wie sehr ich mein Leben verwirkt habe... Ich tauge womöglich nicht mal als Organspender etwas...

