Thema: Rheuma

Thema: Phytotherapie

  • Phytotherapie

    Hallo,

    habe neulich von der Phytotherapie gelesen. Damit ist die Pflanzenheilkunde gemeint. Hier versucht man Rheuma mit pflanzlichen Wirkstoffen zu behandeln.

    Da in den letzten Jahren intensive wissenschaftliche Forschung den pflanzlichen Heilmitteln zu immer mehr Anerkennung durch die Schulmedizin verhalf, gibt es inzwischen zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen einige gut geprüfte und standardisierte Präparate.

    Die pflanzlichen Wirkstoffe haben keine oder nur geringe Nebenwirkungen, das ist der Vorteil.

    Hat schon mal jemand hier damit Erfahrungen gemacht?

  • Antwort: Phytotherapie

    Eine Bekannte von mir hat schon mal diese homöopatischen Mitteln ausprobiert für die unterschiedlichen Störungen und hatte dabei Erfolg, die Schmerzen gingen zurück. Aber wahrscheinlich wirkt das bei jedem unterschiedlich!?

  • Antwort: Phytotherapie

    Man darf Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Homöopathie nicht in einen Topf werfen, da das prinzipiell nichts miteinander zu tun hat. Bei der Phytotherpie werden Pflanzen und Kräuter zu Therapie verwendet. Die Homöopathie arbeitet nach dem Hahnemann-Grundsatz "Ähnliches durch ähnliches heilen", wobei mit dem krankheitsverursachenden Gift in starker Verdünnung die Selbstheilungskäfte des Körpers gestärkt werden sollen.

    Ich habe sehr unterschiedliches über die Phytotherapie gehört: von wirksam bis Humbug. Hat denn hier jemand damit Erfahung gemacht? Ich habe einen Bericht gesehen, in dem gezeigt wurde, dass bei einem Ekzen Phytotherpie wirksam sein soll.

  • Antwort: Phytotherapie

    Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass bei anfänglichen rheumatischen Beschwerden sowohl phytotherapeutische als auch homöopathische Mittel lindern. Ich betone Lindern! Sie heilen aber nicht. Früher oder später reicht es nicht aus! Sicherlich, es ist erst einmal günstiger, nicht mit der chemischen Keule zu arbeiten, aber bringt es wirklich etwas? Bei Vielen ist es auch die Einbildung! Spätestens, wenn eine Arthritis zur Arthrose wird, merkt man es. Wie gesagt, eigene Erfahrung. Es muß aber jeder mit sich selbst klarkommen. Heute sage ich, hätte ich mich man früher in die Hände von Schulmedizinern begeben.

  • Antwort: Phytotherapie

    Ich glaube auch, dass das immer eine schwierige Entscheidung ist. Gerade bei rheumatischen Gelenksentzündungen ist es auf lange Sicht wichtig, dass die Entzündung im Gelenk aufgehalten wird, damit es nicht zu einer Destruktion des Gelenkes kommt. Das ist dann nicht rückgängig zu machen.

    Man sollte meiner Meinung nach, eine rhaumatische Erkrankung immer von einem Schulmediziner (mit-)behandeln lassen. Wenn man gerne phytotherapeutische oder auch homöopathische Ansätze ausprobieren möchte, wäre natürlich eine Schulmediziner gut, der sich auch in den alternativen Bereichen auskennt. Dieses hat dann nämlich schon das Für und Wider abgewogen und kennt sich auf beiden Metiers (gut) aus. Ansonsten sollte man sich vielleicht einen Schulmediziner suchen, der Verständnis für den alternativen Ansatz hat und einen beraten kann.

    Ihr merkt schon, ich bin ein Verfechter der Schulmedizin ;) Aber auch ich finde es wichtig, nicht alles durch eine schulmedizinische Brille zu betrachten, sondern auch mal links und recht. Würde mich sehr über einen weiteren Austausch freuen! Gibt es noch weitere mit Erfahrungen in alternativen Therapiebereichen?

  • Antwort: Phytotherapie

    Ich bin definitiv auch für die Schulmedizin, aber gerne sehe ich die Phytotherapie als unterstützende und lindernde Medizin...

    Aber als alleinige Medikamentation würde ich es bei "harten" Krankheiten nie benutzen.

  • Dieser Beitrag wurde von Germano vor mehr als 3 Jahren gelöscht
  • Antwort: Phytotherapie

    Ich denke auch dass man mit solchen Dingen die therapie unterstützen kann!

    Vor allem sollte man nicht vergessen dass Pflanzen auch Substanzen haben die wir zu Medikamenten verarbeiten und damit natürlich auch eine Wirksamkeit haben

  • Antwort: Phytotherapie

    Meine Tante hat auch Rheuma. Sie ist wirklich arm dran und leidet ganz entsetzlich. Deswegen bin ich echt froh, dass ich auf dieses Forum hier gestoßen bin.

    Aber welche Pflanzenheilmittel gibt es denn konkret? Was kann man nehmen, wenn man von Rheuma geplagt wird?

  • Antwort: Phytotherapie

    Echt schlimm diese Krankheit, ja! Deine Tante tut mir leid. Aber vielleicht kannst Du ihr ja mal zu ein paar pflanzlichen Mitteln raten.

    Da wären zu nennen: Ananas - hier hilft wohl ein ganz spezielles Enzym ganz besonders. Da am besten noch mal beim Arzt nachfragen. Auch Weihrauch, was ja heute auch gelegentlich zur Prävention von Krebs empfohlen wird, soll helfen. Und dann habe ich mal von Cayennepfeffer gehört. Soll wohl auch gut sein. Aber man muss bedenken, dass man keine Wunder zu erwarten hat. Pflanzliche Heilmittel brauchen eine ganze Weile bis sie wirken und reißen das Ruder meist nicht komplett rum. Aber Linderung können sie schon verschaffen, habe ich gelesen.

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