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Wie gehen eure Partner mit der Krankheit um?
Thema: Wie gehen eure Partner mit der Krankheit um?
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Leider ist das nicht immer so. Beim Schwimmen habe ich mehrere Leute kennen gelernt, die auch unter Rheuma leiden. Nach dem Schwimmen sitzen wir dann immer noch etwas zusammen und unterhalten uns über alles mgliche. Eine erzählte, dass sich ihr Freund wegen der Krankheit von ihr getrennt hat. Sie haben beide zusammen Sport getrieben, doch dann konnte sie nicht mehr aufgrund ihrer Gelenkschmerzen. Sie nahm wegen der Medikamente 15Kg zu und damit kam er nicht klar und hat sich von ihr getrennt.
Die Partner müssen echt stark sein.
LG Klaas
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Hallo ich bin Sylvi,
ich bin 30Jahre alt und leide seit 2 Jahren an Rheumatoide Arthritis. Ich habe gemerkt zu Beginn wie mir die Gelenke weh tat, bis der Arzt Rheuma diagnositziert hat. Das war für mich furchtbar, denn Anfangs konnt ich mich kaum bewegen. Aber was ich eigentlich schreiben wollte ist, dass mein Mann und meine 2 Kinder immer hinter mir standen. Als wir davon erfahren haben ist für uns alle erstmal eine Welt zusammen gebrochen.Mein Mann und ich, wir haben uns gemeinsam über die Krankheit informiert, er hat mir (das macht er auch jetzt noch) sehr viel Arbeit im Haushalt abgenommen. Meine Kinder haben gelernt selbstständiger zu werden und haben auch in Haushalt mitgeholfen. Jetzt habe ich nicht mehr so starke Schmerzen wie zu beginn und ich gehe jetzt auch regelmäßig schwimmen.
Ich weiß nicht wie ich ohne die Unterstützung meiner Familie damit klar gekommen wäre.
Grüße Sylvi
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geschrieben von Biggi68 vor mehr als 3 Jahren (16.08.2008 19:19)Es ist sehr wichtig einen Partner zu haben der wie es so schön heißt "in guten als auch in schlechten Zeiten" hinter einem steht.
Ich habe auch dieses Glück und habe einen Lebensgefährten der mich voll und ganz unterstützt. Vor ein paar Jahren, als ich noch nicht mit den Medikamenten eingestellt war hatte ich fast ein Jahr solche schmerzen, das ich nur den ganzen Tag zu Hause im Stuhl saß und Fernsehen schaute. Bücher konnte ich nicht in den Händen halten, auf die Couch legen tat weh und jeder Gang zur Toilette war der reinste Horror. Mein Freund hat in diesem Jahr den kompletten Haushalt geschmissen und ist noch zur Arbeit gegangen.
Ich bin so froh das ich ihn habe und ich wünsche jedem das er so einen Partner hat.
Liebe Grüße Biggi
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Hallo Biggi,
Für meinen Mann ist es schwer zu akzeptieren, dass ich viele Dinge nur noch eingeschränkt tun kann. Ich war in unserem Zusammenleben immer die Starke und immer die die alles anpackte. Wenn Krankheit dann er. Er hat einen Herzschrittmacher bekommen. Er hatte im letzten Jahr die Diagnose Lungenkrebs und ihm wurde ein Teil seiner Lunge entfernt. Er hatte eine Schilddrüsen-OP die ihm wegen unvorhersehbarer Komplikationen fast das Leben gekostet hat. Ich war die jenige die sich immer um alles gekümmert hat. Ich war da für sein Geschäft und habe mich darum gekümmert dass alles weiter lief. Ich habe meinen Job und zusätzlich einen Nebenjob, damit jetzt in Zeiten hoher Spritpreise alles noch einigermaßen zu bewerkstelligen ist. Ich arbeite 60 Stunden in der Woche und kümmere mich um unseren Haushalt. Und jetzt plötzlich ist dies alles in Frage gestellt, weil ich nicht mehr funktioniere. Das ist schwierig zu verkraften.
Da bricht für meinen Mann eine Stütze weg. Und für mich ist das auch nicht einfach. Ich war die jenige die immer geholfen hat und nun muß ich mir helfen lassen. Ich glaube dies ist ein Prozess in dem mein Mann und ich wir beide lernen müssen. Der eine zu geben und der andere zu nehmen.
Toll ist in jedem Fall wie meine Gruppe aus der Wassergymnastik mich unterstützt. Hier kümmern sich alle Gruppenmitglieder um mich. Sie bieten alle immer wieder ihre Hilfe an. Das rührt mich manchmal sehr.
Ich habe immer Angst, dass ich ihnen nichts zurückgeben kann.
Es ist nicht selbstverständlich einen Partner zu haben wie Du ihn hast.
Sei glücklich dass es so ist.
LG Samanta
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geschrieben von Biggi68 vor mehr als 3 Jahren (18.08.2008 12:40)Hallo Samanta,
setzt dich doch mal mit deinem Mann hin und rede mit ihm. Dein Mann braucht vielleicht noch ein bisschen um zu verstehen das es dir auch nicht mehr so gut geht und das du Krank bist.
Rede mit ihm und erkläre ihm auch was du für Einschränkungen in Bezug auf deine Krankheit hast und das du eben manche Sachen auch nicht mehr machen kannst. Ihr müsst euch gegenseitig unterstützen, nur so geht das.
Vielleicht kann er dir ein bisschen im Haushalt abnehmen, z.B. Staubwischen oder saugen, das was nicht so anstrengt oder sogar kochen geht auch.
Ich glaube daran das ihr zwei das schon schaffen werdet, immer nur positv denken dann wird das schon.
Liebe Grüße Biggi
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Solche Probleme gab es bei mir zum Glück nicht - bin ja sehr früh an Rheuma erkrankt und wohnte noch zuhause. Allerdings haben mich die Medikamente echt runtergerissen... Einmal war ich zu dick, dann zu dünn. Und alle dachten, ich hätte Magersucht und haben mich einweisen lassen. Mein Freund war zu der Zeit zwar schon für mich da, aber man merkte einfach, dass er gerne woanders gewesen wäre

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Ich muss ehrlich gestehen, dass ich selber garnicht so genau weiß, wo was angefangen hat...
Ich war früher "schlank" bzw. manche nennen es "gesund". Aber ich fand mich ok. Ich glaube, unsere Beziehung stand eh nicht unter einem guten STern, er wollte mich zb auch nicht in der Öffentlichkeit küssen, obwohl wir in der gleichen Klasse waren. Das fand ich schon ziemlich selbtsam.Im Nachhinein war ich ihm wahrsceinlich peinlich, ich war nie wirklich super beliebt bei meinen Mitschülern...
Dann habe ich natürlich erstmal richtig schön zugenomme (Cortison und Co lassen grüßen), das hat ihm wahrscheinlich garnicht in den Kram gepasst. Und ich wollte das auch nicht. DEswegen wollte ich andere Medikamten, die aber einem den Apetitt genommen hat.. Dann hab ich Pillen gegen Apetittlosigkeit bekommen, allerdings haben die nicht wirklich geholfen, und ruck zukc, waren einieg Kilos unten.
Ich war dann auch mal in Therapie... Wie gesagt. Wir haben uns auch getrennt, nach dem abi geht man eigentl eh verschiedene Wege.
Mittlerweile geht es mir wieder besser, aber die ständingen Kuren schlagen mich halt imer qwieder zurück.

