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Rheuma vererbbar?
Thema: Rheuma vererbbar?
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Meine Mutter hat auch Rheuma und da haben wir uns auch damit beschäftigt, ob das eine mögliche Ursache sein kann. Man hat bisher rausgefunden, das ein drittel der Entstehung rheumatischer Erkrankungen durch die Gene, also durch die Erbsubstanz von Mutter und Vater bedingt sind. Aber so hundertprozentig gibt es da glaube ich noch keine Erkenntnisse drüber.
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anonym geschrieben vor mehr als 4 Jahren (29.04.2007 16:41) -
geschrieben von Teodulo vor mehr als 4 Jahren (07.05.2007 16:49)Bei vielen rheumatischen Erkrankungen gibt es eine "genetische Disposition", das bedeutet, dass man durch die Gene die Veranlagung hat, eine gewisse Krankheit zu bekommen. Das heißt aber nicht, dass die Krankheit auch ausbrechen muss.
Dann hängt das auch davon ab, welche Krankheit genau vorliegt. Bei jeder rheumatischen Erkrankung ist das anders.
@ annett: Es kann also sein, dass durch die an Rheuma erkrankte Mutter Dein Freund diese Veranlagung mitbekommen hat und eventuell dadurch Euer Kind diese auch mitbekommen kann. Aber das bedeutet ja noch nichts. Sollten allerdings mal Beschwerden auftreten wie Gelenkschwellungen und Morgensteifigkeit, lieber gleich an Rhauma denken. Hoff, ich konnte Dir helfen.
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geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (19.05.2007 15:41)Die rheumatoide Arthritis ist eine recht häufige (rheumatische) Erkrankung. Dabei unterscheidet man eine seropositive und eine seronegative Form. Das hängt davon ab, ob der sogenannte Rheumafaktor im Blut festgestellt werden kann. Bei dieser seropositven Form ist eine familiäre Häufung bekannt.
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Antwort zu Antwort: Rheuma vererbbar?
Mein Vater hatte Rheuma,ich habe es,meine tochter auch.Ich denke,dass es vererbbar ist.
Grüße von Bodo
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es gibt auch eine gen (marker) das vererbt werden kann, es nennt sich HLA B27. wer diesen marker aufweist, kann im laufe seines lebens an einer seroneg. rheumaform erkranken. dazu gehört u.a. der m. bechterw, die psoriasiarthritis, m. reiter usw. zu dem marker bedarf es aber auch eines auslöses, um an einer dieser rheumaformen zu erkranken. als auslöser kommen u.a. in frage: infekte, stress, geburt eines kindes u.v.m.
der marker HLA DR4 steht für chron. polyarthritis, er ist aber bei weitem nicht so aussagekräftig...
lg lilly
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geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (26.06.2007 17:37)Nach wie vor ist nicht eindeutig bekannt wie rheumatische Erkrankungen entstehen. Man geht bei 20% der Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) davon aus, dass erbliche Anlagen eine wichtige Rolle spielen. Zu der Anlage müssen aber noch weitere Faktoren kommen, wie Lilly z.B. geschrieben hat, eine Infektion mit (bestimmten) Bakterien oder Viren, aber auch Stresssituationen.
Wie HLA B27 ist auch HLA DR4 im Blut vieler RA-Patienten erhöht. Dabei handelt es sich aber nicht um vererbbare "Gen-Marker". Es sind Antigene auf weißen Blutkörperchen, deren Struktur bei allen Menschen einmalig ist. Man weiß allerdings, dass die Struktur solcher Antigene in einer Famile ähnlich ist.
Man hat interessanterweise bei eineiigen Zwillingen festgestellt, dass diese bei gleicher Vorbelastung und genetischer Anlage, die für eine RA sprechen, nur in 15% gemeinsam eine Rheuatoide Arthritis entwickeln.
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