Antwort: Ernährung bei Arthrose
Auch bei Arthrose ist auf den Säure-Basen-Haushalt zu achten. Welche Nahrungsmittel sauer oder basisch sind (bzw. im Körper zu solchen umgewandelt werden) läßt sich in einschlägigen Ernährungsbüchern nachlesen oder auch in meiner Homepage unter Wirbelsäulentherapie. Wenn ich zuviel Schokolade etc. esse, reagieren meine Gelenke. Und ich habe meines Wissens keine Arthrose, Rheuma o.ähnl. Kaum ernähre ich mich gesund, oder trinke Basenpulver (die Pralinchen schmecken halt zu gut), zwickt mich nichts mehr.
Genauso wichtig für jeden ist die richtige Bewegung und auch die richtige Matratze. Die Uni Bayreuth hat ein gutes Rückengymnastik-Programm entwickelt. Wende ich 3xtgl. ca 5 Minuten an. Super, nichts tut mehr weh und ich weiß, wovon ich rede seit dem Hexenschuss vor 2 Jahren. Wer mehr Zeit hat, kann auch Joggen, einem Sportverein beitreten, eine Rückenschule besuchen. Solange die Leute das machen, habe sie keine Schmerzen, leider hören viele damit auf und darum bin ich eher für die kurzen, aber intensiven Übungen zuhause.
Die Nahrungsergänzungsmittel Glucosamine, Chondroitin und MSM helfen nur in Höchstdosierung (Holland) und nur in Verbindung mit Bewegung, weil sonst die Nährstoffe nicht an den Ort des Geschehens kommen, in den Gelenkspalt durch die Synovialflüssigkeit. Älteren Leuten helfen auch Passivbewegungen der Gelenke, bis knapp über die Schmerzgrenze.
Akute Entzündungen sind gut mit Retterspitz äußerlich aus der Apotheke zu behandeln, immer wieder Umschläge, auch nachts.
LG Susanne