Gehirnkrebs, Lungenkrebs

Thema: Gehirnkrebs, Lungenkrebs

  • Gehirntumor, Lungentumor

    Vor einem jahr hat ein guter Freund von mir herausgefunden, dass er einen Lungentumor hat. Bei der Durchführung weiterer Untersuchungen, fand man heraus, dass die Lunge wohl nur das Tumorzentrum ist. Als bösartiger tumor hatte dieser sich nämlich im Körper "verbreitet", und das Gehirn befallen.

    2 mal die Woche, 1 Monat lang, sind wir dann zum Tumorhilfe-Verein gefahren, bis er sich endlich entschliessen konnte was zu unternehmen. Er hatte aber auch einen Bekannten, der ihn über die Ursachen seiner Tumorerkrankung, die Tumornachsorge und Chemotherapie (tumor chemo) gut beraten hat. Danach sind die tumorschmerzen immer stärker geworden.Vielleicht war es ja auch psychisch bedingt. Schmerz konnte er im Brustkorb und Kopf empfinden. Diese fingen dann langsam damit an, sich mit Übelkeit und Bewusstseinsstörungen zu ergänzen.

    Nun wird er bestrahlt, damit die bösartigen Tumorzellen abgetötet werden. Mittlerweile ist er schon an der Lunge und am Kopf operiert worden. Gott sei Dank waren keine weiteren inneren Organe befallen. Angeblich ist dies bei Brustkrebs häufig der Fall. Die Ärzte haben nämlich festgestellt, dass die jeweiligen Tumorstadien den chirurgischen Eingriff bei ihm zuliessen.

  • Antwort: Gehirnkrebs, Lungenkrebs

    Als ich noch als Maurer gearbeitet habe, hatte ich auch einen Kollegen, bei dem ein Lungentumor festgestellt wurde. Bei ihm war der Tumorschmerz fast unerträglich, aber der Arzt hat ihm gesagt, dass das normal sei im Anfangsstadium, zunehmend durch die psychische Belastung. Wie es ihm heute geht weiß ich garnicht, da ich ja den Job aufgeben musste.

  • Symptome?

    Wie sehen eigentlich Symptome eines Hirntumors aus? Simple Kopfschmerzen? @winchester, wie war das bei deinem Freund? Bleibt sowas unentdeckt, wenn man selber nicht eingreift?

  • Antwort: Symptome?



    Ursprüngliche Nachricht von MrBrown
    Wie sehen eigentlich Symptome eines Hirntumors aus? Simple Kopfschmerzen? @winchester, wie war das bei deinem Freund? Bleibt sowas unentdeckt, wenn man selber nicht eingreift?

    Die Symptome sind weitaus gravierender als nur Kopfschmerzen! Natürlich der Druck im Kopf, Lähmungen, Beeinträchtigung von Merkfähigkeit und Sensibilitätsstörungen, Probleme der Gleichgewichtskontrolle und dem Sehen, aber auch Veränderungen der Persönlichkeit und Krampfanfälle im Erwachsenenalter!

  • Antwort: Gehirnkrebs, Lungenkrebs

    Treten diese Symptome gleichzeitig auf? Wenn nicht wird es einem Arzt doch sehr schwer gemacht, oder? Ich meine, diese Symptome im einzelnen gesehen, können doch auch auf andere Sachen hinweisen!

  • Antwort: Gehirnkrebs, Lungenkrebs

    Dafür gibt es ja Experten! Wenn der Arzt nicht sicher ist, dann selber eventuell gleich zu einem Onkologen...

  • Antwort: Symptome?

    Haeufig sind die ersten Symptome Kopfschmerzen, Uebelkeit und manchmal Erbrechen sowie Sehstoerungen. Natuerlich muss man sich keine Gedanken darueber machen ob man einen Hirntumor hat wenn man mal ein bis zwei Tage Kopfschmerzen hat. Oder wenn man der Kopf nach etwas zuviel Alkohol brummt. Auch wer unter Migraene oder Spannungskopfschmerzen leidet und immer die gleichen Kopfschmerzen bekommt braucht keine Angst zu haben. Wenn aber Kopfschmerzen auftreten und ueber laengere Zeit anhalten (ueber mehr als 1-2 Wochen) sollte man einen Arzt aufsuchen. Ploetzlich auftretender sehr starker Kopfschmerz wird ehr selten durch einen Tumor hervorgerufen, sollte aber natuerlich auch abgeklaert werden.

    Generell ist es wichtig zu wissen, dass boesartige Hirntumoren sehr selten sind. Selbst wenn obige Symptome auftreten ist also eine andere Ursache viel Wahrscheinlicher.

  • Antwort: Symptome?

    hi kann ein gehirntumor auch eine sehstörung auslösen? bzw ja das geht wohl aber was für störungen sind das? wenn das sehfeld eingeschränkt ist, ist das dann ein typisches anzeichen für einen gehirntumor?

    wie ist das eigentlich. ist ein gehirntumor bei kindern besser zu behandeln oder schlechter? ist die gefahr dass er wiederkommt da größer wegen dem wachstum?

  • Antwort: Symptome Gehirntumor

    Hallo!

    Eine Einschränkung des Sehfeldes kann viele Ursachen haben, dies ist kein eindeutiges Anzeichen eines Gehirntumors. Es kann sich ebenso um eine Erkrankung der Netzhaut des Auges handeln. Oder andere Gründe haben.

    Weitere Symptome eines Gehirntumors können ein plötzlicher hoersturz, Ohrgeräusche (Tinnitus) und leichte Schwindelgefühle sein, da der Hoernerv im Bereich wo sich der Tumor ausbreitet geschädigt wird. Dies kann bis zur Taubheit gehen.

    Bei dieser Art von Tumor handelt es sich meist um ein Neurinom, also ein Akustikusneurinom. Bei fortschreitendem Wachstum erhöht sich der Druck im Gehirn, was auch vom Patienten als Kopfschmerz wahrgenommen wird.

    Der Tumor, genauzer gesagt ist es ein Kleinhirnbrückenwinkeltumor (wächst zwischen Brücke, Kleinhirn und verlängerten Rückenmark), ist aber ein gutartiger, der durch op entfernt werden kann.

    soviel zu weiteren Symptomen und Tumoren im Gehirn...

    Grüße calendula



  • Antwort: Symptome?

    Die ersten Zeichen eines Gehirntumors können charakteristisch und wegweisend für die Diagnose sein; jedoch sind sie mitunter vieldeutig und unspezifisch.
    Dies gilt für das häufigste Erstsymptom, die Kopfschmerzen. Etwa die Hälfte aller Patienten klagt bei Diagnosenstellung über Kopfschmerzen. Da jeder Mensch mehrfach in seinem Leben mal unter Kopfschmerzen leidet, ist es hilfreich, einige Charakteristika der Kopfschmerzen zu kennen, die bei Gehirntumoren auftreten.
    Kopfschmerzen bei Hirntumoren sind die Folge eines erhöhten Drucks im Schädelinneren, da das Gehirn dem wachsenden Tumor in der starren Begrenzung des Schädels nur ganz bedingt ausweichen kann. Typisch für Kopfschmerzen bei einer solchen Druckerhöhung im Schädelinnern ist ihr Auftreten während der Nacht, oder in den frühen Morgenstunden und eine spontane Besserung im Verlauf des Tages.
    Dies läßt sich dadurch erklären, daß während der Nacht ein erhöhtes Blutvolumen im Gehirn zu einer Volumenzunahme im Schädelinnern führt, die im Laufe des Tages wieder abnimmt. Eine Begleiterscheinung können Übelkeit und Erbrechen sein.
    Die Kopfschmerzen werden innerhalb von Tagen bis Wochen immer heftiger, lassen sich durch normale Kopfschmerzmittel nur kurz, oder gar nicht beeinflussen und nehmen in liegender Position weiter zu. Diese Kopfschmerzen sind selbst für Migränepatienten anders und intensiver als bisher normal erlebte Kopfschmerzen.
    Bei einem großen Teil betroffener Patienten, die wegen hartnäckiger, neu aufgetretener Kopfschmerzen den Arzt aufsuchen, läßt sich in der sorgfältigen neurologischen Untersuchung bereits eine sogenannte herdförmige neurologische Symptomatik nachweisen. Hierzu zählen:
    » Lähmungserscheinungen
    » Sehstörungen
    » Koordinationsstörungen
    » Einbußen in der Sprachfertigkeit und der Merkfähigkeit
    » Einbußen der Auffassungsgabe und des Verständnisses

    Bei einigen Patienten sind solche Symptome erste Anzeichen der Tumorerkrankung, ohne daß Kopfschmerzen vorhanden sein müssen. So beklagen Betroffene mitunter eine zunächst aufgetretene Ungeschicklichkeit in Arm oder Bein oder einer Körperhälfte, eine Einschränkung des Gesichtsfeldes oder Koordinationsstörungen, Taubheitsgefühle einer Körperhälfte und anderes.

    Etwa 20% der Patienten erleiden aus voller Gesundheit und ohne Vorboten einen epileptischen Anfall. (nähere Infos dazu, siehe in der Ausarbeitung EPILEPSIE!!!)

    Bei einem kleineren Teil der Patienten können ganz unspezifisch wirkende Beschwerden durch einen Gehirntumor ausgelöst werden. So gibt es Tumoren im Stirnlappen des Gehirns, welche zu Persönlichkeitsveränderungen, Störungen des Verhaltens und des Antriebs sowie einer Zuspitzung oder Verflachung vorbestehender Persönlichkeitsmerkmale führen können. Mitunter wirken Betroffene zunehmend teilnahmslos, oder im Gegenteil leicht reizbar, mitunter aggressiv oder gar läppisch distanzlos.

    Typische Symptome:
    » Neu auftretende Kopfschmerzen, insbesondere nachts und in den frühen Morgenstunden, mit der Zeit heftiger werdend und auch im Liegen zunehmend
    » Krampfanfall (epileptischer Anfall)
    » Neurologische Herdzeichen (Lähmung, Sprachstörung, Ungeschicklichkeit)
    » Persönlichkeitsveränderungen
    » Übelkeit und Erbrechen, die nicht im Zusammenhang mit einer Magen-Darm-Krankheit auftreten
    » Hormonale Störungen

    Daß Gehirntumoren lange Zeit ohne Symptome bleiben können, also überhaupt keine Beschwerden verursachen, weiß man durch die zufällige Entdeckung von Meningeomen und anderen Geschwülsten aus computertomographischen und kernspintomographischen Untersuchungen von Patienten, bei denen wegen ganz anderer Gründe eine solche Diagnostik vorgenommen wurde.

    [Link wurde entfernt]

    Grüße von Diana

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