Ca. 6 Millionen Deutsche sind von Erschöpfung betroffen. Die Folge von seelischem Burnout sind oftmals Depressionen und Versagensangst.

Eine rechtzeitige Behandlung beugt vor.

Stress und Depressionen in Abgrenzung zu Burnout

Bei Stress, Depressionen und einem Burnout gibt es keine klaren Abgrenzungen. Zum Burnout kommt es, durch ständigen Verbrauch von Energie ohne Phasen der Regeneration. Anders bei Depressionen, denn Depressionen können urplötzlich auftreten, ohne erkennbaren Hintergrund.

Unter Stress versteht man psychische und physiologische Reaktionen, die durch Reize - auch Stressoren genannt - hervorgerufenen werden. Während diese Reaktionen zur Bewältigung besonderer Anforderungen dienen, bedeutet Stress auch körperliche und geistige Belastung.

Stress wird von jedem Menschen individuell unterschiedlich empfunden und muss nicht zwangsläufig negativ sein. Stress kann auch Antrieb sein und zu erhöhter Leistung befähigen. Wenn Stress über einen längeren Zeitraum anhält, kann jedoch das Befinden darunter leiden.

Stress hängt nicht unbedingt mit Zeitdruck zusammen. Stress kann beispielsweise auch durch anhaltende zwischenmenschliche Konflikte, finanzielle Probleme oder Reizüberflutung entstehen.

Sind Sie permanentem Stress ausgesetzt und finden keine Regenerationsphasen? Machen Sie den Stress-Test und finden Sie heraus, wie gefährdet Sie sind.

Stressbewältigung und Stressabbau

Frau hat Stress und fasst sich an die Schläfen

Yoga oder autogenes Training sind Techniken der Stressbewältigung. Das Ziel ist dabei, durch Stressbewältigung Reaktionen auf Stress gar nicht aufkommen zu lassen oder sie zu minimieren. Die Stressbewältigung oder der Stressabbau sind sehr individuell: Einige Betroffene können sich bereits durch ein Bad oder bei einem Spaziergang entspannen. Andere treiben lieber viel Sport oder schalten bei einem Treffen mit Freunden am besten ab.

Bei den meisten Stress-Betroffenen kommen die Erholungsmomente jedoch viel zu kurz; Hobbys und Freundschaften werden über längere Zeit vernachlässigt. Mit Stressabbau und Stressbewältigung werden Erholungsmomente wieder aktiviert und Entspannungstechniken erlernt.

Entspannungstechniken sind eine gute Möglichkeit der Stressbewältigung, um den Körper auf Phasen der Entspannung zu trainieren. So kann man ein dauerhaft entspanntes Körpergefühl erreichen. Mit Entspannungstechniken kann man einigen Stressoren jedoch nicht entgegenwirken: Überbelastung, Konflikte und Zeitdruck kommen im Alltag häufig vor. Hier müssen Betroffene daran arbeiten, durch Setzen von Prioritäten Stress abzubauen.

Stress und Vitalstoffe

Um dem Druck des Arbeits- und Privatlebens stand zu halten, braucht der Körper Vitalstoffe, die ihm helfen, mit Stress besser zurecht zu kommen. Aminosäuren steuern spezifische Stoffwechselvorgänge im Gehirn und beeinflussen die psychische Befindlichkeit erheblich. Der Körper verfügt über einen "Aminosäurepool" im Blut, der regelmäßig mit Eiweiß aus der Nahrung aufgefüllt werden muss. Gerade in Zeiten mit viel Stress schaffen wir es oft nicht, uns so zu ernähren, dass eine optimale Versorgung mit Aminosäuren gewährleistet ist.

Leiden Sie an einem Burnout? Lassen Sie sich jetzt beraten!

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