Tipps für Angehörige von Burnout Betroffenen

Offener Austausch bietet Hilfe und Unterstützung. Profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und Experten.

Gemeinsam mehr erreichen!

Tipps für Angehörige von Burnout-Betroffenen

Mit oder ohne Behandlung, zum Beispiel mit dem Vitalstoffpräparat Vitatonic, benötigen Burnout Patienten Unterstützung und Zuspruch von Angehörigen. Was Sie dabei beachten sollten erfahren Sie hier.

Burnout und Depressionen sind ernstzunehmende Krankheiten und sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen extrem belastend. Besonders schwierig ist es für Angehörige und das soziale Umfeld, die Gefühlswelt der Erkrankten zu verstehen. Sie möchten helfen, sind aber angesichts der Situation ohnmächtig und hilflos und kommen oftmals an die eigenen Grenzen. Ihre Gefühle schwanken zwischen Angst, Mitleid, Überforderung und Erschöpfung bis hin zu Resignation und Wut. Von Angehörigen wird viel Einfühlungsvermögen und Geduld abverlangt. Seien Sie mutig und ziehen Sie Hilfe von außen hinzu. Dies ist weniger ein Zeichen von Schwäche, als viel mehr eines von Weitsicht.

Schnelle Hilfe durch einfache Handlungen

  • Dem Betroffenen zuhören
  • Geduldig sein wenn der Betroffene sich zurückzieht
  • Abbau von Selbstzweifeln des Betroffenen durch Lob
  • Gemeinsame Unternehmungen mit dem Betroffenen
  • Professionelle Hilfe hinzuziehen

Haben Sie ein offenes Ohr und hören Sie zu.

Tipps für Angehörige von Burnout-Betroffenen

Nicht immer können Betroffene offen über ihre Probleme sprechen und sich diese eingestehen. Oft versuchen sie derartigen Gesprächen aus dem Weg zu gehen oder diese abzublocken. Ursache dieses Verhaltens sind Schuldgefühle der Erkrankten: Sie fühlen sich verantwortlich für die Belastungen im engeren Umfeld und glauben Familie und Freunde so zu schützen. Versuchen Sie die ersten Schritte für ein Gespräch zu machen. Oftmals können sich die Betroffenen nur schwer konzentrieren. Daher ist es wichtig, dass Sie nicht zu hohe Erwartungen an solche Gespräche knüpfen. Hilfreich ist es, wenn Sie sich über die Krankheit informieren, um die Gefühlswelt des Betroffenen besser verstehen zu können. Nehmen Sie die Probleme des Erkrankten ernst und gehen Sie in gefühlsbetonten Gesprächen besonders auf den seelischen Zustand ein. Versuchen Sie eine Vertrauensbasis zu schaffen oder auszubauen.

Besonders wichtig ist: Äußerungen zu Selbstmord sollten unbedingt ernstgenommen werden. Informieren Sie dringend den behandelnden Arzt.

Seien Sie geduldig.

Auch wenn sich der Erkrankte abwendet und sich zurückzieht: Beweisen Sie Ausdauer und seien Sie für ihn da. Machen Sie Mut: Burnout und Depression sind behandelbare Krankheiten. Darüber hinaus sollten Sie Aussagen wie "Kopf hoch" oder "Reiß dich zusammen" unbedingt vermeiden. Diese gut gemeinten Ratschläge kommen meistens bei den Betroffenen anders an, als sie gemeint sind und können Frustrationen noch verstärken.

Loben Sie.

Burnout Patienten und Depressive sind unzufrieden und unglücklich. Durch Lob und das Herausstellen von besonderen Fähigkeiten können Sie dazu beitragen, Selbstzweifel des Patienten abzubauen.

Schlagen Sie gemeinsame Aktivitäten vor.

Lustlosigkeit ist ein häufiges Symptom bei Burnout- oder Depessions-Patienten. Sie können sich kaum zu Unternehmungen aufraffen und sind mit den meisten Situationen überfordert. Versuchen Sie dem Erkrankten eine Abwechslung zu bieten, doch achten Sie darauf, dass sie nicht zu sehr anstrengt. Sport eignet sich besonders gut, da Stresshormone abgebaut werden. Ziel ist es, einen gewissen Belastbarkeitsgrad wieder herzustellen. Motivieren Sie ohne zu überfordern.

Bewegen Sie den Betroffenen zu einem Arztbesuch.

Wenn der Erkrankte noch nicht in Behandlung ist, sollten Sie versuchen, dies zu erreichen. Überzeugen Sie den Betroffenen, die Hilfe von Experten anzunehmen - diese Option zumindest einmal auszuprobieren. Eine Liste mit Experten zu den Themen Burnout und Depression haben wir hier zusammengestellt: Burnout-Experten, Kliniken und Selbsthilfegruppen

Vergessen Sie nicht Ihre eigenen Bedürfnisse.

Besonders eine Partnerschaft wird durch eine Burnout- oder Depressionserkrankung extremer Belastung ausgesetzt. Aber Beziehungen können ebenso in solchen extremen Zeiten gestärkt werden. Versuchen Sie, keinen Druck auf Ihren Partner auszuüben und räumen Sie Ihrem Partner Freiräume ein. Achten Sie dabei aber darauf, Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen.