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Husten begleitet die Erkältung
Die meisten Menschen, die eine Erkältung haben, leiden auch unter Husten. Husten ist ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung. Durch den grippalen Infekt bedingt, kommt es zur verstärkten Schleimbildung (Bronchialschleim) und dieser muss über den Husten aus dem Körper transportiert werden. Zudem löst eine Kehlkopf-Entzündung Hustenreiz aus. Husten ist das explosionsartige Ausstoßen von Luft. Dabei erreicht die Luft eine Geschwindigkeit von bis zu 500 Kilometern pro Stunde. Husten soll bei der Erkältung die Atemwege reinigen. Es gibt eine Reihe von Hausmitteln gegen Husten. Bei Erkältungskrankheiten ist der Husten meist nicht so ausgeprägt, dass Medikamente eingenommen werden müssen. Grundsätzlich ist es gut, bei Husten, aber auch bei Halsschmerzen, Angina (Mandelentzündung), Halsentzündung oder Rachenentzündung Hustenbonbons oder Infektblocker, die die Ansteckung durch Viren und Bakterien blockieren, zu lutschen. Dadurch kann auch die Ausbreitung der Infektion gehemmt werden.
Erleichterung bei Husten
Das Lutschen von Bonbons (Hustenbonbons) und Infektblocker ist oft bei Vorbeugung und Behandlung von Husten sinnvoll. Auch die Neuinfektion innerhalb des Körpers kann dadurch verhindert werden. In jedem Falle handelt es sich beim Lutschen von Bonbons um ein gutes Hausmittel. Ein weiteres Hausmittel gegen Husten und Erkältung ist auch heißer Tee. Hält der Husten länger als eine Woche an oder wird er rasch sehr viel stärker (evtl. auch mit erheblichem oder gar blutigem Auswurf), sollte der Arzt aufgesucht werden. Der Husten kann dann beispielsweise Ausdruck einer schweren Atemwegserkrankung sein.
Husten kann neben der Erkältung viele Ursachen haben
Husten ist der häufigste Grund für den Arztbesuch. Husten ist quälend, tut weh und erschwert das Ein- und Durchschlafen. Ein leichter Husten ist ungefährlich. Aber ein Husten mit Auswurf oder ein mehr als eine Woche anhaltender Husten gibt Anlass zur Sorge. Zu Beginn der Erkältung (grippale Infektion) ist der Husten meist trocken - also ohne Auswurf.
Husten ist bei einer Erkältung oft von einer Halsentzündung, Angina (Mandelentzündung) und Rachenentzündung begleitet
Eine Erkältungskrankheit (grippaler Infekt) wird praktisch immer von Husten begleitet. Husten, Schnupfen, Halsentzündung, Halsschmerzen und Rachenentzündung machen die Erkältung zu einer wirklich unangenehmen Infektionskrankheit. Die meisten Patienten, die unter einer Erkältung leiden, haben auch eine Angina (Mandelentzündung). Die Mandelentzündung erschwert das Schlucken. Der Husten bei einer Erkältung darf nicht mit dem Keuchhusten oder dem Husten bei schweren Atemwegs-Erkrankungen verwechselt werden. Bei der Erkältung ist der Husten anfangs trocken, nach einigen Tagen kommt es zum Abhusten von Schleim. Nach etwa einer Woche lässt der Husten bei einem grippalen Infekt nach und ist nach zwei Wochen verschwunden. Der abgehustete Bronchialschleim ist bei einer Virusinfektion klar. Bei einer bakteriellen Infektion ist er grün-gelblich.
Behandlung des Hustens
Neben Hausmitteln bei Husten gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, den Husten zu bekämpfen oder die Beschwerden, die der Husten auslöst, zu verringern. Grundsätzlich wird bei Husten die Grunderkrankung behandelt. Bei der Erkältung stehen hier Hausmittel und Infektblocker im Vordergrund. Der Husten sollte niemals unterdrückt werden, da das Abhusten wichtig ist. Husten ist eine Art Schutzreflex. Insbesondere wenn die Nachtruhe durch das Husten deutlich eingeschränkt wird, können Mittel verwendet werden, die den Hustenreiz lindern. Wenn eine Heilung oder Linderung durch Selbstmedikation nicht ausreichen, sollte bei größeren Problemen der Arzt und/oder Apotheker befragt werden. Schleimlösende Hustenmittel (Sekretolytika) oder eine Inhalation helfen, um bei einer Erkältung das zähe Bronchialsekret besser abhusten zu können. Bei trockenem Husten sind Anti-Husten-Medikamente sinnvoll, die hustenlindernd wirken. Diese bezeichnet der Arzt und Apotheker als Antitussiva (latein. "gegen Husten"). Bei anderen schweren Erkrankungen, die auch zu Husten führen können, steht die massive Entzündung der Bronchialschleimhäute im Vordergrund. Diese Entzündung lässt sich durch Cortison (inhalative Glukokortikoide) bekämpfen.
Hausmittel gegen den Husten:
- Thymianhonig
- Fenchelhonig
- (Husten)Bonbons oder Infektblocker lutschen
- Schal tragen (am besten aus wärmender Wolle, nicht aus kühlender Seide)
- viel trinken, am besten warmen Kräutertee oder ähnliches
- Inhalieren
Nicht jeder Husten ist harmlos
Wenn der Husten mild und ohne großen Auswurf (Sputum) verläuft und nur wenige Tage anhält, ist ein Arztbesuch meist unnötig. Der trockene Husten wird auch als Reizhusten bezeichnet. Im Verlauf der Erkältung kommt es meist zum Abhusten von Bronchialschleim. Durch reichlich Flüssigkeit - gegebenenfalls warme Getränke wie Tee - lässt sich das Abhusten erleichtern. Genauso helfen Inhalationen und das Lutschen von Infektblockern, die die trockenen Schleimhäute anfeuchten und Viren daran hindern, in die Zellen einzudringen.
Asthma und Bronchitis
Der Arzt muss bei mehrere Wochen anhaltendem Husten exakt prüfen, ob es sich um einen harmlosen Husten im Rahmen einer Erkältung (grippaler Infekt) handelt oder ob der betroffene Patient unter einer schweren Atemwegs-Erkrankung wie Asthma (Asthma bronchiale) oder einer Bronchitis leidet. Bei der Bronchitis kommt es zur Entzündung der Bronchien. Es gibt eine akute und chronische Form der Bronchitis. Beide Formen der Bronchitis führen zu Husten. Chronischer Husten darf daher nicht verharmlost werden.
