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Akute Atemwegs-Erkrankungen (z. B. Erkältung oder grippaler Infekt) werden meist durch Viren ausgelöst
Erkältungskrankheiten (grippale Infekte) werden fast immer durch Viren verursacht. Die Viren befallen dabei nur die „oberen Atmungs-Organe“ – also Nasen, Nasen-Nebenhöhlen, Mittelohr, Rachen, Kehlkopf, Hals und Anteile der Luftröhre. Andere, oft schwerere Virus- oder Bakterien-Infektionskrankheiten der Atemwege haben mit diesen Erkältungen nichts zu tun. Sie können gelegentlich in Folge von oder gleichzeitig mit grippalen Infekten auftreten. Grundsätzlich verlaufen grippale Infekte (Erkältungen) meist relativ harmlos, bedeuten medizinisch gesehen also keine erhebliche Erkrankungsgefahr für die Betroffenen. Trotzdem ist der grippale Infekt ein Ärgernis, dem Menschen vorbeugen oder zumindest die Ausprägung verringern möchten. Erkältungen gehören zu den häufigsten Krankschreibungsgründen in Deutschland. Erkältungskrankheiten kommen insbesondere in Herbst, Winter und Frühjahr vor und sind im Sommer eher selten (Ausnahme: Sommerschnupfen). Zu den Hauptgründen gehört, daß sich Menschen in der dunklen Jahreszeit weniger im Freien aufhalten, also näher beinander leben. So werden die Erkältungs-Viren leichter von Mensch zu Mensch übertragen. Auch der fehlende Sonnenschein (= weniger Bildung des Abwehr-Vitamins D in der Haut) und Änderungen der Ernährung erhöhen die Ansteckungsgefahr während der dunklen Jahrezeit.
Vorsicht, wenn Beschwerden einer Virusinfektion anhalten oder sich verschlechtern
Auch wenn eine grippale Erkrankung (Erkältung) fast immer milder verläuft als schwere Atemwegs-Infektionskrankheiten, sollten Betroffene darauf achten, ob und wie sich die Beschwerden im Verlauf der Virus-Erkrankung verändern: Bei hohem Fieber, stärkerem und anhaltendem Husten, Durchfall, Schlafstörungen, Atemnot, eitrigem Nasensekret und anderen deutlichen Beschwerden wird eine Behandlung durch den Arzt nötig.
Virus-Infektionskrankheit Erkältung
Der grippale Infekt (Erkältung) ist eine akute Virus-Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase und Nasennebenhöhlen, Hals und/oder Bronchien, die mit Halsschmerzen, Halsentzündung, Rachenentzündung, Schnupfen und/oder Husten einhergeht. In erster Linie ist die Erkältung durch Viren bedingt. Bakterien rufen den grippalen Infekt in der Regel nicht hervor. Aber im Rahmen des grippalen Infekts kommt es oft zu einer Sekundärinfektion mit Bakterien, die medizinisch auch als Superinfektion bezeichnet wird. Um einer Erkältung vorzubeugen, müssen die Viren daran gehindert werden, in die Körperzellen einzudringen. Um eine Erkältung rasch auszukurieren, ist es erforderlich, den Körper vor dem Eindringen weiterer Viren zu bewahren, wobei zum Beispiel Lutschbonbons mit heilenden Pflanzenextrakten helfen.
Wie es zu einer Virusinfektion und einer Erkältung kommt
Bakterien und Viren dringen in die Körperzelle ein, vermehren sich und verursachen einen grippalen Infekt.
Viren sind Parasiten in Zellen von Lebewesen. Viren sind eigentlich nur ein Programm zur Vermehrung und Ausbreitung ihrer selbst im Organismus. Wenn beispielsweise Erkältungs-Viren mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen, dringen sie über Rezeptoren auf der Zellwand in die Körperzellen ein. Erst hier können sich die Viren vermehren und ausbreiten. Das eingedrungene Virus programmiert sozusagen die Körperzelle auf die Produktion weiterer Viren. Viren können sich also selbst nicht vermehren. Dafür müssen sie zuvor in Zellen - beispielsweise des Menschen - eindringen. Nach der Vermehrung der Viren in der Zelle lösen diese die Zellwände auf und dringen in weitere Zellen ein, um sich weiter zu vermehren. Viren verursachen zahllose Krankheiten – diese reichen von Erkältungskrankheiten (Erkältung oder grippaler Infekt) bis hin zu Organerkrankungen wie der infektiösen Leberentzündung (Virus-Hepatitis). Da Viren keinen Stoffwechsel haben und keine lebenden Zellen sind, lassen sie sich nur schwer bekämpfen. In der Regel ist es nur möglich, ihre Vermehrung zu hemmen. Effektiv ist es, die Viren daran zu hindern, in Zellen einzudringen. Dann können sie sich überhaupt nicht „einnisten", vermehren und ausbreiten. Eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen soll genau dies erreichen – Desinfektion von infizierten Gegenständen und Körperteilen, Vermeidung von Menschen-Ansammlungen oder Tragen eines wirksamen Mundschutzes.
Die Erkältungs-Viren
Zu den klassischen Erkältungs-Viren, die einen grippalen Infekt auslösen, gehören insbesondere Rhinoviren (Rhinovirus - der sogenannte Schnupfenvirus oder Erkältungsvirus), Enteroviren, Coronaviren, Mastadenoviren sowie Viren aus der Familie der Paramyxoviridae. Die meisten Viren, die eine Erkältungskrankheit mit Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, leicht erhöhten Temperaturen, Halsentzündung und Rachenentzündung auslösen, dringen vor allem über den Mund- und Rachenraum in die Zellen des menschlichen Körpers ein. Nach dem Eindringen vermehren sich die Viren in den Zellen. Im Anschluss gelangen die Viren in noch nicht infizierte Zellen und vermehren sich weiter. Dadurch kommt es schließlich zum Ausbruch der durch Viren hervorgerufenen Erkrankung. Eine effektive Möglichkeit, sich vor dem grippalen Infekt zu schützen oder eine Erkältung rascher abheilen zu lassen, ist es, Nasenduschen vorzunehmen und Bonbons zu lutschen, die heilende Pflanzenextrakte enthalten, wie die der Zistrose.
Viren führen zur Erkältung (grippaler Infekt)
Viren lösen schließlich die Erkältung aus. Dafür müssen die Viren zur Vermehrung und Ausbreitung in die Körperzellen gelangen. Nach Lokalisation und Virusart kommt es zu den verschiedenen Beschwerden, die für eine Erkältung typisch sind (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Angina (Mandelentzündung), Halsentzündung oder Rachenentzündung). Nur selten sind bei einer Erkältung alle Symptome vorhanden. Die Erhöhung der Körpertemperatur ist eine Reaktion des Körpers auf die Virusinfektion. Fieber ist bei der Erkältung eher selten. Wenn überhaupt, kommt es nur zu einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur (subfebrile Temperatur).
Viele verschiedene Viren führen zu Erkältung
Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass 200 unterschiedliche Viren Krankheitsverursacher des grippalen Infekts (Erkältung oder Katarrh) sind. Die Erkältungskrankheiten (Erkältung oder grippaler Infekt) werden in rund 40 Prozent der Fälle durch Rhinoviren, 10 bis 15 Prozent durch RSV und 10 bis 25 Prozent durch Coronaviren ausgelöst. Bei kleinen Kindern ist der Humane Metapneumo-Virus (HMPV) der zweithäufigste Erkältungserreger. Die Ansteckung findet über die Epithelien der Schleimhautzellen der Atemwege (von der Nase über den Mund-Rachenraum bis zu den unteren Luftwegen) statt. Das Gros der Erreger des grippalen Infektes dringt über den Mundraum in den menschlichen Organismus ein. Die Viren verbreiten sich ohne Intervention rasch und gelangen oftmals auch in den Rachenraum und die Bronchien. Ein Teil der Viren dringt über die Nasenschleimhaut in den Organismus ein. Die verschiedenen Erkältungserreger verursachen ähnliche Beschwerden beim Menschen. Nach dem Eindringen der Viren über die Epithelien der Schleimhäute in die Körperzellen kommt es hier zur Vermehrung und Ausbreitung. In vielen Fällen kommt es nach der Ansteckung durch die Erkältungs-Viren zu einer Doppelinfektion oder Sekundärinfektion mit anderen Viren. Neben der Virusinfektion kann es auch zusätzlich zu einer bakteriellen Infektion kommen. Die Angina wird häufig - aber nicht immer - durch Bakterien verursacht. Die eine Erkältung auslösenden Viren sind in einer Vielzahl von Arten weltweit in allen Klimazonen vorhanden. Außerdem entstehen durch Mutationen der Erkältungsviren ständig neue Varianten. Wo es Erkältungsviren gibt, stecken sich Menschen damit an und entwickeln einen grippalen Infekt, wenn sie das Eindringen der Viren in den menschlichen Organismus nicht verhindern. Die Viren müssen über bestimmte Rezeptoren auf der Zellwand erst in die Körperzellen - beispielsweise im Mund-Rachenraum - eindringen, um sich dort fortzupflanzen und weiter auszubreiten. Können die Viren vorher "abgefangen" werden, kommt es nicht zur Infektion und damit nicht zur Erkältung.
Wie Viren in den Organismus gelangen und den grippalen Infekt verursachen
Die Viren, die eine Erkältung verursachen, werden über eine Tröpfcheninfektion sowohl durch die Luft als auch direkt oder indirekt durch den Kontakt zu bereits "Erkältungskranken" übertragen. Es ist auch eine Kontakt- oder Schmierinfektion durch mit Erkältungs-Viren kontaminierte Gegenstände möglich. Der grippale Infekt wird dann dadurch verursacht, dass die Viren in die Zellen des Körpers gelangen.
Ob es tatsächlich nach einer Ansteckung mit Viren zum Ausbruch einer Erkältungskrankheit kommt, ist insbesondere davon abhängig, wie viele Viren eindringen. Aber neben der Menge der Viren ist auch die Virulenz entscheidend. Vor diesem Hintergrund erkranken natürlich auch nicht alle Menschen, die der Tröpfcheninfektion mit Erkältungs-Viren ausgesetzt sind. Außerdem hat der Ausbruch der Erkrankung viel mit dem Immunstatus des Menschen zu tun. Menschen, die ihre Abwehrkräfte fördern, erkranken seltener an einer Erkältung. Aber auch sie sind nicht 100prozentig geschützt, wenn sie in direkten Kontakt zu großen Erkältungsviren-Massen kommen.
