Jetzt neue Kraft für Nerven und Seele schöpfen!

Trauer verarbeiten
Menschen gehen mit Trauer auf unterschiedlichste Weise um. Sei es der Tod von Freunden, Verwandten oder auch von Haustieren. Trauer wirkt sich kurz- oder längerfristig auf den Gemütszustand und die Lebensfreude aus. Wie der Name vermuten lässt, ist die "Trauerarbeit" ein Prozess, der verschiedene Phasen beinhaltet: Von der Verdrängung über Gefühlsschwankungen, die in Verbindung mit Schlafstörungen auftreten können, bis hin zur Akzeptanz des Verlustes und der Verarbeitung der Geschehnisse. Unterstützen Sie den Prozess der Trauerbewältigung mit Sedariston®
Beileid und Anteilnahme
Mitmenschen und das engere soziale Umfeld sollten nicht versuchen, den Betroffenen die Trauer nehmen zu wollen. Vielmehr ist Verständnis und Zuwendung gefragt. Bei einem Trauerfall sollten gerade am Tag einer Beerdigung Bekundungen zu Beileid und Anteilnahme auf äußerst sensible Weise erfolgen. Besonders an Todestagen, Feiertagen und Rückblicken fühlen sich die Trauernden einsam. Angehörige und Freunde sollten gerade an diesen Tagen Trost und Beileid spenden.
Einsamkeit und Sorgen im Alltag
Aber nicht nur trauernde Menschen sind einsam. Im Gegensatz zum Allein-sein wird der Begriff Einsamkeit dann verwendet, wenn eine negativ empfundene, soziale Isolation vorliegt. Sie kann eine Vorstufe zu Depression oder Alkoholismus sein und fühlt sich manchmal wie eine körperliche Krankheit an. Besonders bei Veränderungen, wie zum Beispiel einer Trennung, einem Umzug, der Pensionierung oder körperlichen Einschränkungen fühlen sich Menschen oftmals ungeliebt und alleingelassen. Vielen macht die Anonymität der Großstadt, die veränderte Kommunikation durch den technischen Fortschritt oder die immer größer werdende Belastung des Berufs zu Lasten der privaten Kontaktpflege zu schaffen.
Einsamkeit bei Singles
Gerade Singles oder unglücklich Verliebte nehmen ihre Umgebung meistens sehr einseitig wahr. Und auch wenn man darauf hingewiesen wird, dass der Umstand, alle anderen seien glücklich vergeben, nur ein Trugschluss ist, kann das Singleleben auf Dauer ziemlich deprimierend sein. Man setzt sich unter Druck, endlich den richtigen Partner finden zu müssen. Auf Dauer wird dieser Druck frustrierend und man wird einsam. Doch besonders dann ist es ganz wichtig, sich um seine sozialen Kontakte zu kümmern, selbst wenn diese nicht ganz so befriedigend sind, wie es vielleicht eine Liebesbeziehung wäre. Um nicht in einen Teufelskreis immer größerer Abschottung zu gelangen, ist es unheimlich wichtig, Beziehungen zu Freunden, Familie und Bekannten zu pflegen. Um sich auf andere Gedanken zu bringen hilft es, sich mit Freunden zu gemeinsamen Unternehmungen zu treffen oder sich bei einem Spaziergang durch die Natur die schönen Seiten des Lebens vor Augen zu führen.
Vorübergehende Einsamkeit, der Prozess des Rückzugs und die andauernde Einsamkeit
In der Fachwelt werden drei Phasen unterschieden:
- Vorübergehende Einsamkeit Einsamkeitsgefühle als Reaktion auf äußere Umstände. Diese Phase ist nicht schädlich, sondern hilft bei der Anpassung an neue Umstände.
- Langsamer Rückzug Die Einsamkeit wird zum ständigen Begleiter. Kontaktbereitschaft und die Lust am Lächeln nehmen ab
- Chronische Einsamkeit Monate oder sogar Jahre dauern die Einsamkeitsgefühle nun schon, Fähigkeiten im Umgang mit Mitmenschen sind verblasst. Schließlich kommt es zum immer stärkeren Rückzug und Gereiztheit anderen Menschen gegenüber. Die Folge können Depressionen sein.
