Trauer und Einsamkeit

8 Millionen Menschen fühlen sich ständig überfordert, sind rastlos und unruhig.

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Trauer verarbeiten

Weinende Frau

Menschen gehen mit Trauer auf unterschiedlichste Weise um. Sei es der Tod von Freunden, Verwandten oder auch von Haustieren. Trauer wirkt sich kurz- oder längerfristig auf den Gemütszustand und die Lebensfreude aus. Wie der Name vermuten lässt, ist die "Trauerarbeit" ein Prozess, der verschiedene Phasen beinhaltet: Von der Verdrängung über Gefühlsschwankungen, die in Verbindung mit Schlafstörungen auftreten können, bis hin zur Akzeptanz des Verlustes und der Verarbeitung der Geschehnisse. Unterstützen Sie den Prozess der Trauerbewältigung mit Sedariston®

Beileid und Anteilnahme

Mitmenschen und das engere soziale Umfeld sollten nicht versuchen, den Betroffenen die Trauer nehmen zu wollen. Vielmehr ist Verständnis und Zuwendung gefragt. Bei einem Trauerfall sollten gerade am Tag einer Beerdigung Bekundungen zu Beileid und Anteilnahme auf äußerst sensible Weise erfolgen. Besonders an Todestagen, Feiertagen und Rückblicken fühlen sich die Trauernden einsam. Angehörige und Freunde sollten gerade an diesen Tagen Trost und Beileid spenden.

Einsamkeit und Sorgen im Alltag

Aber nicht nur trauernde Menschen sind einsam. Besonders bei Veränderungen, wie zum Beispiel einer Trennung, einem Umzug, der Pensionierung oder körperlichen Einschränkungen fühlen sich Menschen oftmals ungeliebt und alleingelassen. Vielen macht die Anonymität der Großstadt, die veränderte Kommunikation durch den technischen Fortschritt oder die immer größer werdende Belastung des Berufs zu Lasten der privaten Kontaktpflege zu schaffen. So wird Einsamkeit zum Teil stärker als körperliche Krankheiten empfunden. Im Unterschied zum Alleinsein, das sich auf einen Zustand bezieht, beschreibt Einsamkeit ein unangenehmes Gefühl, das als Ausgeschlossensein und Verlassensein empfunden wird.

Vorübergehende Einsamkeit, der Prozess des Rückzugs und die andauernde Einsamkeit

Während die vorübergehende Einsamkeit in vielen Fällen eine Reaktion auf Veränderungen ist, tritt in der zweiten Phase (Rückzug) oft bereits ein Mangel an sozialen Kontakten ein. Die Betroffenen verhalten sich weniger kommunikativ und sind zunehmend introvertiert. Bei der anhaltenden Einsamkeit ist der Betroffene von seinem Umfeld isoliert. Die Folge können Depressionen sein.

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