Menstruation - ellen Probiotic Tampon

Menstruation

Ellen® Probiotic Tampon®

Die Menstruation (Menstruationsblutung, Regel, Regelblutung, Periode, Monatsblutung) bezeichnet eine regelmäßig wiederkehrende Blutung während der geschlechtsreifen Zeit der Frau. Die erste Menstruation (Menarche) signalisiert den Beginn der Geschlechtsreife und tritt um das 12. (10. - 14.) Lebensjahr auf. Die letzte Menstruation oder Periodenblutung der Frau heißt Menopause und bedeutet das Ende der Fortpflanzungsfähigkeit. Der Körper der geschlechtsreifen Frau wird in jedem Menstruationszyklus auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet. Kommt es nicht zur Einnistung eines befruchteten Eis in die Gebärmutterschleimhaut, wird diese abgestoßen, was mit einer Blutung einhergeht.

Der Menstruationszyklus

Jede Frau erlebt im Lauf ihres Lebens etwa 500 Menstruationen. Die Länge des Menstruationszyklus kann individuell verschieden sein, beträgt aber im Durchschnitt 28 Tage. Da die Blutung monatlich immer wiederkehrt, spricht man auch vom Menstruationszyklus (mensis = Monat). Grundlage des Menstruationszyklus ist ein Zusammenspiel der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron. Man unterscheidet zwei Phasen im Menstruationszyklus. Die erste Phase, die sog. Follikelphase erstreckt sich über den Zeitraum zwischen dem Beginn der Blutung und dem Eisprung. In dieser Zeit reifen unter dem Einfluss von Östrogen Eibläschen (Follikel) heran und die Schleimhaut in der Gebärmutter bereitet sich darauf vor, dass sich ein befruchtetes Ei einnisten kann. Der Zeitraum zwischen dem Eisprung und der folgenden Menstruation wird Lutealphase genannt. Am Beginn dieser Phase bewirkt die Ausschüttung des luteinisierenden Hormons den Eisprung. Die Eizelle wird dann von der trichterförmigen Öffnung des Eileiters aufgenommen und beginnt ihre Wanderung durch den Eileiter zur Gebärmutter hin. Wird die Eizelle nicht befruchtet, lösen sich ungefähr zwei Wochen nach dem Eisprung die oberen Schichten der Gebärmutterschleimhaut ab, und es kommt zur Blutung.

Der Menstruationszyklus wird durch Hormone beeinflusst. Wenn Sie einen unregelmäßigen Zyklus haben, sollten Sie bei Ihrem Gynäkologen Ihren Hormonspiegel untersuchen lassen. Weiterhin beeinflussen Stress und Ernährung den Menstruationszyklus. Unterernährung zum Beispiel kann zu einer unregelmäßigen Menstruation führen. Weitere Informationen zum Menstruationszyklus finden Sie im imedo Medizinlexikon.

Menstruation - Wissenswertes

  • Frauen verlieren während der Menstruation 50 bis 100 Milliliter Blut
  • Das Menstruationsblut ist ungerinnbar (lokale Fibrinolyse)
  • Die Menstruation dauert drei bis sieben Tage
  • Viele Frauen fühlen sich durch die Menstruation beeinträchtigt und haben Regelschmerzen
  • Die Infektionsgefahr ist erhöht, wenn es während der Menstruation zu Geschlechtsverkehr kommt

Regelschmerzen - Probleme während der Menstruation

Unter Menstruationsbeschwerden fasst man verschiedene Symptome zusammen, die vor und während der weiblichen Menstruation auftreten können. Die wichtigsten davon sind das Prämenstruelle Syndrom (PMS) sowie die Regelschmerzen (Dysmenorrhoe).

Als Dysmenorrhoe werden Krämpfe im Unterleib während der Menstruation bezeichnet, die durch das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur hervorgerufen werden und Schmerzen verursachen. Hierbei ist die Menstruation selbst der Schmerzauslöser, es sind keine anderen Erkrankungen der Geschlechtsorgane damit verbunden. Auslöser für die Regelschmerzen sind Prostaglandine, körpereigene Schmerzbotenstoffe, die ein Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur bei der Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut bewirken. Durch diese Muskelkontraktion kommt es zu einer schwächeren Durchblutung der Gebärmutter, was den Regelschmerz auslöst.

Die Regelschmerzen können ganz unterschiedlich ausfallen und sind von Frau zu Frau anders: Während einige Frauen gar keine Probleme mit der Menstruation haben, klagen andere Frauen über starke Regelschmerzen. Häufig fühlen sich die Frauen während ihrer Menstruation unwohl und haben Kreislaufprobleme. Schmerzen verspüren sie häufig im Kopf, Unterleib und im Rücken. Es kann darüber hinaus zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Einige Frauen sind während ihrer Menstruation besonders Müde und energielos oder bekommen Schweißausbrüche.

Was Sie gegen Regelschmerzen tun können:

Bei Regelschmerzen hilft es mitunter, eine heiße Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen auf den Bauch oder in den Rücken zu legen. Auch eine heiße Dusche fördert die Entspannung und kann den Schmerz lindern. Haben diese Hausmittel keine Wirkung sollte zunächst von einem Arzt ausgeschlossen werden, dass eine organische Erkrankung die Ursache der Schmerzen ist, beispielsweise Endometriose. Hat der Gynäkologe alle organischen Probleme ausgeschlossen und die Regelschmerzen gehen tatsächlich auf zu starke Kontraktionen der Gebärmutter zurück, kann ein krampflösendes Mittel bei starken Beschwerden helfen. Darüber hinaus können auch schmerzstillende Medikamente Hilfe leisten. Bei der medikamentösen Behandlung handelt es sich aber um eine zwar schnell wirkende, aber vorrübergehende Lösung. Sie sollte nicht zur Gewohnheit werden. Fragen Sie dazu auch unbedingt Ihren Arzt. Einen passenden Arzt in Ihrer Nähe finden Sie in unserer imedo Arztsuche.