Jetzt gibt es Hoffnung

Zahlen und Fakten Unfruchtbarkeit und unerfüllter Kinderwunsch
Die demographische Situation in Deutschland
Die demographische Entwicklung ist heute ein wichtiges gesellschaftliches und politisches Thema. Im Gespräch mit Freunden und Familie ist immer häufiger die Rede von der Kinderlosigkeit, die offenbar zugenommen hat. Die Presse ist voll mit Meldungen zu "Kindermangel", "niedrigen Geburtenraten" und "kinderlosen Akademikerinnen". PROfertil® steigert die Fruchtbarkeit beim Mann und kann so dieser Entwicklung entgegenwirken.
In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren
Die demographische Situation in Deutschland ist problematisch. Seit 1991 ist die Zahl der jährlich Neugeborenen um ca. 150.000 auf nur noch 673.000 im Jahr 2006 gesunken und 2007/2008 nur leicht wieder gestiegen. Wissenschaftler rechnen damit, dass 2030 nur noch 77 Millionen Menschen in Deutschland leben - statt aktuell 82,2 Millionen.
Die Anzahl der Geburten in der Bundesrepublik ist im vergangenen Jahr dramatisch gesunken, wie neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Demnach erblickten im Jahr 2009 651.000 Kinder das Licht der Welt, also etwa 30.000 weniger als noch das Jahr zuvor. Das entspricht einer Abnahme von 3,6 Prozent. Damit sank die Einwohnerzahl der Bundesrepublik unter 82 Millionen, da es 2009 etwa 190.000 mehr Sterbefälle als Geburten gab. Besonders betroffen sind die neuen Bundesländer. Das Thema unerfüllter Kinderwunsch erhält somit immer mehr eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Zwei Millionen Paare in Deutschland sind ungewollt kinderlos.
Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass das Geburtendefizit sich bis zum Jahre 2030 verdreifacht. Die Geburtenzahl würde damit um weitere 17 Prozent auf 566.000 sinken. Besonders in den Neuen Bundesländern wird die Bevölkerung dramatisch zurückgehen
Entwicklung der Geburtenzahl 1993-2007 (Quelle: Stat. Bundesamt): http://de.statista.com/statistik/daten/studie/235/umfrage/anzahl-der-geburten-seit-1993/
NEU: PROfertil® female für Frauen mit Kinderwunsch!
Alter der Mütter steigt und kinderlose Paare nehmen zu - Ein gesellschaftliches Problem
Die Frauen der Geburtsjahrgänge von 1942 bis 1946 waren im Durchschnitt bei der Geburt ihres ersten Kindes 23 Jahre alt. Frauen der Jahrgänge 1962 bis 1966 bekamen ihr erstes Kind im Durchschnitt mit 26 Jahren.
Seit Anfang der 90er Jahre nimmt der Anteil der Spätgebärenden immer mehr zu, bis 2003 hatte er sich verdreifacht und lag bei 16,9 % (Gender Datenreport des BMFSFJ). Aber auch die die medizinische Versorgung und Unterstützung der Frauen, die sich spät für ein Kind entscheiden, hat sich im Laufe der Jahre immer weiter verbessert. Viele Frauen nutzen Möglichkeiten der modernen Fortpflanzungsmedizin und erfüllen sich so den Wunsch nach einem Kind. Inzwischen gibt es auch auf politischer Ebene Überlegungen, die Eltern, die künstliche Befruchtungen in Anspruch nehmen wollen, wieder besser zu unterstützen, auf ihrem Weg eine Familie zu gründen.
Kinderlosigkeit ist heute in Deutschland erheblich stärker ausgeprägt als noch vor 20 Jahren. Bei den Frauen zwischen 40 und 49 Jahren sind 21 Prozent kinderlos. Bei den 35- bis 39-jährigen waren zum Zeitpunkt der Befragung im Jahr 2006 26 Prozent noch nicht Mutter. Von den Frauen zwischen 30 und 34 Jahren haben bislang 41 Prozent keine Kinder.
Der Anteil der kinderlosen Frauen steigt mit dem Bildungsstand an: Nur jede siebte Frau mit niedrigem Bildungsstand, aber jede fünfte Frau mit hohem Bildungsstand hat keine Kinder.
Aus psychologischer Sicht bietet eine späte Schwangerschaft aber auch Vorteile. Die Frauen, die sich spät für ein Kind entscheiden, sind meistens beruflich etabliert, gehen mit Herausforderungen gelassener um und wissen, was sie wollen. Hinzu kommt, dass die meisten späten Mütter verantwortungsvoller mit ihre Schwangerschaft umgehen. Sie ernähren sich bewusst, verzichten auf Alkohol und Nikotin, vermeiden Stress und nehmen Vorsorgeuntersuchungen wahr.
Häufige Ursache: Schlechte Sperminenqualität
Unfruchtbarkeit bei Frauen und Männern kann verschiedene Ursachen haben, die sich nur durch eingehende Untersuchungen diagnostizieren lassen. Die Gründe ungewollter Kinderlosigkeit liegen zu 40 Prozent beim Mann, zu 40 Prozent bei der Frau und zu 20 Prozent bei beiden Partnern. In 10 Prozent der Fälle ist die Ursache nicht zu klären. In den letzten Jahrzehnten hat die Spermienqualität der Männer stark abgenommen. Vor 50 Jahren lag der Durchschnitt pro Milliliter Ejakulat noch bei 100 Millionen Samenzellen, heutzutage schwankt er nur noch zwischen 20 und 64 Millionen.
Wie die folgende Tabelle zeigt, definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein normales Spermiogramm folgendermaßen:
| Ejakulatvolumen | 2-8 ml |
| pH-Wert | 7.2-7.8 |
| Spermienzahl | > 20 Mio./ml |
| Spermienzahl im Ejakulat | > 40 Mio./ml |
| Motilität (Beweglichkeit) | 50 Prozent oder mehr mit Vorwärtsbeweglichkeit oder 25 Prozent oder mehr mit schneller linearer Beweglichkeit |
| Morphologie | > 30 Prozent normal geformt |
| Leukozyten | < 1 Mio./ml |
Um das Spermiogramm bildlich verständlicher zu machen, zeigen die unten angeführten Abbildungen den Vergleich zwischen den Ergebnissen eines normalen Spermiogramms in Bezug auf die Spermienanzahl (Abb. 1) und eines anormalen Spermiogramms mit einer zu geringen Spermienanzahl (Abb. 2).
Abb.1: Normale Spermienanzahl
Abb.2: Geringe Spermienanzahl
