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Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall

Eine unbedachte Bewegung, plötzlich ein stechender Schmerz und vorbei ist es mit der Bewegungsfreiheit – Diagnose Bandscheibenvorfall.
Was diese besondere Art der Rückenschmerzen zum Spezialfall macht, ist die Tatsache, dass es jeden treffen kann – in jeder Situation und unabhängig von Alter und Bewegungsgrad. Deshalb sind wir besonders erstaunt, wenn eine aktive junge Mutter oder unser 36-jähriger Bundesgesundheitsminister einen Bandscheibenvorfall erleiden. Noch dazu verfälschen unterschiedliche Thesen zur Sinnhaftigkeit von Operationen oder Berichte über Folgeschmerzen ein realistisches Bild des Bandscheibenvorfalls.

Dies ist ein Angebot von ThermaCare

Entwicklung eines Bandscheibenvorfalls

Unser Körper ist ein Wunderwerk an Beweglichkeit mit einer stark belastbaren Wirbelsäule, die den Körper stützt und gleichzeitig flexibel macht. Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern sind 23 flexible Stoßdämpfer eingebaut, die Bandscheiben. Für die nötige Elastizität sorgt ihr Aufbau mit einem schützenden Mantel außen, dem so genannten Faserring, und einem weichen Kern im Innern der Bandscheibe, genannt Gallertkern.

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Mit der Zeit nutzen sich die Stoßdämpfer ab. Das ist übrigens ein völlig normaler Prozess, nahezu jeder Erwachsene ab 30 weist Verschleiß-Erscheinungen auf. Dabei wird der schützende Faserring rissig, etwa vergleichbar mit einem älteren Fahrradschlauch. Diese kleinen Einrisse heilen oft ganz von alleine aus. Wenn aber der gallertartige Kern durch einen Riss austritt, die Bandscheibe also "vor fällt", spricht man von einem Bandscheibenvorfall. Das muss nicht unbedingt mit Schmerzen verbunden sein, bei ungefähr der Hälfte aller Patienten entwickelt sich ein Bandscheibenvorfall schleichend. Bei diesen Betroffenen rutscht der Kern zwar in umliegendes Gewebe, trifft allerdings nicht den Rückennerv oder das Rückenmark. Denn erst wenn der Kern an Nerven oder Rückenmark gedrückt wird, löst das die gefürchteten Schmerzen aus.
Übrigens: Schmerzhafte Bandscheibenvorfälle machen nur etwa ein Zehntel aller Rückenschmerzen aus!

Therapie eines Bandscheibenvorfalls

Gegen die Schmerzen empfehlen Experten schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente und außerdem leichte Bewegung zur schnelleren Genesung. Auch der gezielte Aufbau der Rückenmuskulatur, zum Beispiel durch gemäßigtes Krafttraining, trägt wesentlich zu einer Rehabilitation bei. Und zuletzt: Geduld. Denn der Körper kann sich in den meisten Fällen selbst kurieren, es braucht nur Zeit. Denn durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte wird das "vorgefallene" und größtenteils aus Wasser bestehende Innere des Kerns schrittweise abgebaut – ganz ohne Operation!

Experten gehen davon aus, dass Operationen in 80 Prozent der Fälle vermeidbar gewesen wären. Noch dazu besteht das Risiko, dass die Schmerzen nach einer Operation fortbestehen, wenn Narben auf den Nerv drücken. Notwendig ist eine Operation dann, wenn aufgrund eines Bandscheibenvorfalls neurologische Ausfälle zu erkennen sind, zum Beispiel bei Problemen mit dem Darm oder der Blase.

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