Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen

Was tun bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen? Eine Kernfrage für Betroffene

Rückenschmerzen richtig behandeln

Behandlungen

Hexenschuss, Ischias oder verspannte Muskeln – so verschieden Rückenschmerzen und ihre Ursachen sind, so verschieden sind auch Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten. Klar ist: Bei länger andauernden oder starken Schmerzen ist Verharmlosung der falsche Weg. Der richtige führt Sie zum Arzt!
Was aber tun bei akuten Rückenschmerzen? Schnell eine Tablette gegen die Schmerzen einnehmen oder doch lieber auf bewährte Helfer wie Kirschkernkissen oder Infrarotlicht zurückgreifen? Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie gängige Behandlungsmethoden bei akuten Beschwerden sowie deren Vor- und Nachteile.

Dies ist ein Angebot von ThermaCare

Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen

  • Schmerzlinderung

    Schmerzlinderung

    Welche Methode wählen Sie, wenn sich erste Schmerzsignale breit machen? Hier finden Sie alle Behandlungsarten, angefangen von natürlichen Maßnahmen über topische Produkte bis hin zu Arzneimitteln.

    Schmerzlinderung
  • Wärmetherapie

    Wärmetherapie

    Wärme ist das bewährteste Hausmittel bei Rückenproblemen. Fakten zu Anwendungen, Vor- und Nachteilen sowie ein Interview mit einem Experten zum Thema Wärmetherapie wurden hier für Sie zusammengefasst.

    Wärmetherapie
  • ThermaCare

    ThermaCare

    Wärmeumschläge gelten als wirksame Helfer in Sachen Schmerzlinderung. Hier stellen wir Ihnen die selbsterwärmenden Umschläge von ThermaCare näher vor.

    ThermaCare
  • Vorbeugung

    Vorbeugung

    Hier erfahren Sie, wie Sie Rücken und Gelenke auch im Alltag fit halten können.

    Vorbeugung
  • Rückenschule

    Rückenschule

    Eine kräftige Rückenmuskulatur kann Rückenschmerzen vorbeugen. Hier lernen Sie einfache Übungen um Ihre Rückenmuskulatur zu stärken.

    Rückenschule

Diagnose Rückenschmerzen

Diagnose Rückenschmerzen? So einfach ist das leider nicht. Um eine genaue Diagnose stellen zu können, muss der Arzt zuerst die Ursachen ausmachen. Hierfür können neben einer körperlichen Untersuchung und der Anamnese auch Röntgenaufnahmen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztherapie (MRT) von Bedeutung sein.

Mit einer körperlichen Untersuchung können bereits Ursachen wie Gelenkverschleiß (Arthrose), Knochenschwund (Osteoporose) oder Wachstumsstörungen (Skoliose) erkannt werden. Eine sorgfältige Anamnese, also die Erfassung der Krankheitsgeschichte anhand eines Fragenkatalogs, liefert weitere Erkenntnisse zu organischen, psychosomatischen oder haltungsbedingten Ursachen: Übt der Patient einen körperlich anstrengenden Beruf oder eine vorwiegend sitzende bzw. stehende Tätigkeit aus? Spielt Stress eine Rolle? Könnten psychosomatische Gründe als Auslöser greifen, zum Beispiel Depressionen oder Trauer?

Eine Röntgenuntersuchung ermöglicht als Querschnitt des Körpers einen Blick auf die Statur der Wirbelsäule, auf Wirbelknochen und -gelenke. Computertomographie und Magnetresonanztherapie (auch Kernspintomographie) zeigen durch Schnittbilder Detailaufnahmen von Bandscheiben und Gelenken, anhand dieser Aufnahmen kann beispielsweise ein Bandscheibenvorfall bestätigt werden.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Diagnose Rückenschmerzen gemacht? Teilen Sie Ihre Erfahrung mit anderen Betroffenen!

 

Das Schmerzgedächtnis

Bewegung ist die beste Therapie gegen Rückenschmerzen. Doch wer sich schon einmal mit starken und akuten Rückenschmerzen plagen musste, wird müde lächelnd abwinken: An Bewegung ist in solchen Fällen erst einmal nicht zu denken.

Dagegen wird eine frühzeitige Schmerztherapie von Experten empfohlen, denn sie dient in erster Linie der Behandlung akuter Schmerzen und trägt dazu bei, chronische Rückenschmerzen zu verhindern. Werden nämlich Schmerzen nicht behandelt, kann sich ein so genanntes Schmerzgedächtnis bilden. Der Begriff "Schmerzgedächtnis" beschreibt nach einer Definition des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie die Fähigkeit des Nervensystems, eine "Erinnerungsspur" der Schmerzen durch das Nervensystem zu legen. Die Schmerz-Reize bleiben im Nervensystem verhaftet und brennen sich in das Gedächtnis ein. Der Betroffene spürt den Schmerz also aller Therapieversuche zum Trotz.

Nach einer erfolgreichen Schmerztherapie wird leichte Bewegung sowie aufbauendes Krafttraining zur Stärkung der Rückenmuskulatur empfohlen.

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