Ein aufregendes Kapitel im Leben einer Frau beginnt.

Der Klapperstorch hat ein Kind gebracht –
Informationen zur Schwangerschaft

Schwanger sein: Für viele Frauen ist dies ein großer Wunsch. Wie die Studie „Monitor Familienleben 2010“ des Instituts für Demoskopie Allensbach ergab, möchte jede zweite Deutsche unter 50 Jahren Kinder haben. Allgemein entschließen sich Frauen immer später zu dem Schritt, eine Familie zu gründen. Eine aktuelle Studie (Stand: 2011) der KKH-Allianz ermittelte, dass im Jahr 2010 die Rate an Schwangerschaften von Frauen im Alter zwischen 20 bis 24 Jahren um 28 Prozent gesunken ist. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl an Schwangerschaften von Frauen im Alter zwischen 40 bis 44 Jahren um 46 Prozent an.
Aber egal in welchem Alter die werdende Mutter ist: Eine Schwangerschaft ist immer ein aufregendes Ereignis im Leben einer Frau. Die Hormone spielen verrückt, der Körper verändert sich während der 9 Monate von Tag zu Tag und das Wunder der Geburt rückt immer näher.
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Anzeichen einer Schwangerschaft
Erste Anzeichen einer Schwangerschaft sind morgendliche Übelkeit, Müdigkeit, veränderter Appetit oder ein größerer Busen. Wirkliche Gewissheit liefern allerdings nur ein Schwangerschaftstest, sowie der Besuch beim Frauenarzt. Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung wird die Schwangerschaft schließlich festgestellt und per Monitor sichtbar gemacht. Das erste Ultraschallbild vom eigenen Nachwuchs kommt einem Schatz gleich. Die Berechnung des Geburtstermins durch den Arzt erfolgt anhand des ersten Tages der letzten Regelblutung. Vorsorgeuntersuchungen in regelmäßigen Abständen helfen Risiken während der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen.
Unterstützung bei Problemen in der Schwangerschaft

Treten in der Schwangerschaft Probleme auf, wie beispielsweise Blutungen oder Bauchschmerzen, sollten Sie Ihren Arzt unbedingt auch zwischen den Terminen aufsuchen. Außerdem kann ab dem ersten Tag der Schwangerschaft die Hilfe einer Hebamme in Anspruch genommen werden. Sie betreut die Frauen während der gesamten 9 Monate der Schwangerschaft und bis zu 8 Wochen nach der Geburt und hilft beispielsweise bei Stillproblemen oder Wochenbettdepressionen. Hebammen agieren während der gesamten Schwangerschaft und der Geburt je nach Wunsch mal mehr, mal weniger aus dem Hintergrund und stehen der Schwangeren als kompetente und einfühlsame Begleiterin und Beraterin zur Seite. Verläuft die Schwangerschaft ohne Komplikation und treten während der gesamten 9 Monate der Schwangerschaft keine Probleme auf, ist eine Geburt im Krankenhaus nicht zwingend erforderlich. Möglich ist es auch, die Entbindung zu Hause oder in einem Geburtshaus durchzuführen. Neben dem Ort, ist auch die Gestaltung des Ablaufs der Geburt flexibel und kann individuell arrangiert werden. Ob Wassergeburt, eine Entbindung auf dem Geburtshocker oder im Stehen am Seil – das ist ganz allein von den Wünschen der Mutter abhängig.



