Ein aufregendes Kapitel im Leben einer Frau beginnt.

Stillen: Muttermilch für Ihr Baby

Kaum ist das Baby auf der Welt, wird es der Mutter noch im Kreissaal das erste Mal zum Stillen an die Brust angelegt. Stillen ist die natürlichste Art Ihr Baby zu ernähren und schafft zudem eine besondere Nähe zwischen Ihnen und Ihrem Kind. Die Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe und wird je nach Bedarf produziert. Legen Sie Ihr Baby häufiger an, wenn es viel schreit, dann stellt sich die Brust darauf ein und produziert auch mehr Muttermilch. Dass Ihr Baby durch Stillen nicht satt wird, weil zu wenig Muttermilch vorhanden ist, ist also sehr unwahrscheinlich. Solange Ihr Baby wächst und gedeiht bekommt es auch genug Muttermilch. Ein schreiendes Baby nach dem Stillen muss auch nicht zwangsläufig bedeuten, dass es nicht satt geworden ist. Blähungen könnten eher ein Grund dafür sein.
Um schmerzhafte Blähungen zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren, sollten Sie während der Stillzeit auf blähende Nahrungsmittel wie Kohl und Hülsenfrüchte verzichten. Da aber auch andere Stoffe in die Muttermilch übergehen, sollten Alkohol und Nikotin während der Stillzeit absolut tabu sein. Wenn Sie Ihr Baby stillen, sollten Sie deshalb auch Medikamente erst nach Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
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Stillen im vier Stundenrhythmus?
Früher wurde den Müttern noch die drei R-Regel mit auf den Weg gegeben, die besagte, dass Babys vor allem Ruhe, Reinlichkeit und Regelmäßigkeit bräuchten, um gesund zu bleiben. Die Regelmäßigkeit bezog sich vor allem auf den Tagesablauf und dieser wurde durch die Stillmahlzeiten aufgeteilt. Teilweise wird auch heute noch von Hebammen oder Ärzten ein vier Stundenrhythmus beim Stillen empfohlen. Doch viele Hebammen gehen von dieser Vorstellung weg und empfehlen den jungen Müttern, einen individuellen Stillrhythmus zu finden. Am besten funktioniert das, indem Sie auf Stillzeichen achten, die Ihr Baby von sich gibt. Zum Beispiel schmatzen viele Babys wenn sie hungrig werden. Stillen Sie also nicht nach der Uhr sondern dann, wenn Ihr Baby Ihnen Hunger signalisiert. So werden Sie nach etwa 6 bis 8 Wochen einen gemeinsamen Rhythmus für das Stillen gefunden haben. Während der Wachstumsphasen Ihres Babys kann es dazu kommen, dass es mehr Hunger hat und häufiger gestillt werden möchte. Geben Sie dem Wunsch nach, wird die Brust dazu angeregt, mehr Muttermilch zu produzieren und Ihr Baby wird anschließend wieder in seinen alten Stillrhythmus zurückfinden.
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Stillkrisen und wie man sie überwindet

Gerade während der Wachstumsphasen Ihres Babys kann es zu Stillkrisen kommen. Aber auch Diäten der Mutter oder Zeitnot beim Stillen können dazu führen, dass das Baby während des Stillens oder direkt danach schreit. Nehmen Sie sich Zeit für das Stillen, machen Sie es sich bequem und konzentrieren Sie sich auf Ihr Baby. Denn so überträgt sich Ihre Entspannung auch auf das Baby. Es wird ruhiger trinken, weniger Luft schlucken und nicht beim Stillen schreien. Eine Diät sollten Sie Ihrem Kind zu Liebe auf die Zeit nach dem Stillen verschieben – so bleibt Ihre Muttermilch nahrhaft und gesund. Um alle wichtigen Nährstoffe in der Muttermilch zu gewährleisten, sollten Sie sich ausgewogen und vitaminreich ernähren. Zusätzlich können diätische Lebensmittel, wie Proglanat®, dabei helfen, den erhöhten Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen zu decken.
Anfangs können sich die Brustwarzen durch die ungewohnte Belastung durch das Stillen entzünden. Dies geht aber schnell vorbei und sollte kein Grund sein, auf eine Ernährung durch Milchpulver umzustellen. Bei einem Milchstau sollten Sie versuchen etwas Muttermilch abzupumpen oder mit dem Daumen zur Brustwarze hin auszustreichen.
Es ist ratsam die Hilfe einer Hebamme in Anspruch zu nehmen. Sie ist die beste Ansprechpartnerin für Tipps zum Stillen und hilft Ihnen dabei, Stillprobleme zu überwinden.



