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Sodbrennen Schwangerschaft

Sodbrennen und Schwangerschaft - diese Kombination ist nicht ungewöhnlich. Etwa jede zweite Frau wird in der Schwangerschaft mit Sodbrennen und Brennen in der Speiseröhre konfrontiert – oft zum ersten Mal in ihrem Leben. Dies ist zwar sehr unangenehm, da Sodbrennen meist in den Ruhephasen auftritt, jedoch kein Grund zur Beunruhigung. Vor allem im letzten Drittel ist Sodbrennen in der Schwangerschaft eine der häufigsten Beschwerden.

Sodbrennen & Schwangerschaft: Es wird eng für die Magensäure

Sodbrennen Schwangerschaft, keine seltene Kombination

Im Laufe einer Schwangerschaft verändert sich vieles im Körper. Alles stellt sich nach und nach auf das Leben zu zweit ein. Hormone, sorgen dafür, dass Gewebe und Muskulatur lockerer werden, um dem Baby genügend Platz zu verschaffen. So verliert auch der Schließmuskel am Ausgang der Speiseröhre an Spannkraft. Die Folge: Saurer Mageninhalt kann in die Speiseröhre zurückfließen und Sodbrennen in der Schwangerschaft auslösen. Vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen wird es eng für die Magensäure. Das wachsende Kind drückt immer mehr auf den Magen, so dass Mageninhalt nach oben gepresst wird. Dies fördert zusätzlich das Zurückfließen des aggressiven Verdauungssaftes in die Speiseröhre. Dort reizt er die sensible Schleimhaut und es entsteht das brennende Gefühl. Die Folge: Sodbrennen in der Schwangerschaft.

Sodbrennen & Schwangerschaft: Essen für zwei

Meist hilft es schon, ein paar Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zu ändern, um die Beschwerden, nämlich Sodbrennen in der Schwangerschaft, erst gar nicht entstehen zu lassen.

  • In dieser besonderen Zeit der Schwangerschaft sollte jeder Tag mit entspannenden Momenten bereichert werden. Nutzen Sie Yoga oder Entspannungsübungen, um Stress abzubauen. Auch für das Essen sollten Sie sich Zeit nehmen, um Sodbrennen in der Schwangerschaft möglichst zu vermeiden.
  • Speisen und Getränke, die den Magen reizen können, sollten nur in Maßen genossen werden. Dazu zählen Koffein, Süßigkeiten, stark gewürztes und fetthaltiges Essen. Versuchen Sie außerdem, drei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr zu essen, um Sodbrennen in der Schwangerschaft vorzubeugen.
  • In der Schwangerschaft sind fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten am Tag vorteilhaft. Das hat gleich mehrere Vorteile: Der Blutzucker sinkt nicht zu stark, Mutter und Kind werden gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt und außerdem beugen Sie Heißhunger-Attacken vor. Gegen Ende der Schwangerschaft, wenn das Baby immer mehr Platz benötigt, sind kleinere Portionen ohnehin bekömmlicher und können besser verdaut werden.
  • Trinken in der Schwangerschaft ist sehr wichtig. Die empfohlene Flüssigkeitszufuhr liegt bei mindestens 2 Litern pro Tag – an heißen Sommertagen entsprechend mehr. Am besten eignen sich kalorienarme Getränke wie Kräuter- und Früchtetees, stark verdünnte Fruchtsäfte und Mineralwasser.

Sodbrennen & Schwangerschaft: Schnelle Helfer

Einige Notfallhelfer können Sodbrennen in der Schwangerschaft lindern:

  • Kauen Sie trockenes Brot, am besten Schwarzbrot.
  • Schlafen oder liegen Sie mit dem Oberkörper in leicht erhöhter Haltung. Ein Kissen unter dem Rücken kann helfen.
  • Erkundigen Sie sich in der Apotheke nach homöopathischen Arzneimitteln. Tragen diese Tipps nicht zur Linderung der Beschwerden bei, können sanfte Medikamente helfen. Antazida neutralisieren die Magensäure noch im Magen und wirken nicht über den Blutkreislauf.

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