Buchstabe AR - Medizinlexikon (Seite 1 von 7)

Medizinisches Lexikon - A

Ar
chem. Symbol für Argon. Mehr zu Ar
Ara-A
Abk für Adeninarabinosid; Vidarabin. Mehr zu Ara-A
Ara-C
Abk für 1-Beta-D-Arabinofuranosylcytosin; Cytarabin. Mehr zu Ara-C
ARA-Kriterien
Kriterien der American Rheumatism Association; 1958 aufgestellte Liste von 11 Kriterien, im Bestreben, die Diagnostik der Rheumatoidarthritis international zu standardisieren durch subjektive, klin... Mehr zu ARA-Kriterien
Arabinose
zu den Pentosen gehörendes Monosaccharid. Mehr zu Arabinose
Arachidonsäure
Eicosatetraensäure, eine essentielle Fettsäure. Abb. Mehr zu Arachidonsäure
Arachinsäure
Eicosansäure, z. B. in den Glyzeriden des Erdnußfetts (Arachis hypogaea) enthalten. Mehr zu Arachinsäure
Arachis hypogaea
Erdnuß, trop. Ölfrucht, liefert Erdnußöl (Arachidis Oleum) Salbengrundlage. Mehr zu Arachis hypogaea
Arachnida
Spinnentiere. Klasse des Tierstamms Arthropoden, Gliederfüßer mit weitgehend verschmolzenen Körperabschnitten, erwachsene A. u. Nymphen mit vier, Larven mit drei Beinpaaren, Mundwerkzeuge sehr unte... Mehr zu Arachnida
Arachnodaktylie
Marfan-Syndrom, Achard-Syndrom. Mehr zu Arachnodaktylie
Arachnoentomologie
Zweig der Parasitologie, der sich mit parasitären Arthropoden beschäftigt. Mehr zu Arachnoentomologie
Arachnoidalzyste
umschriebene zyst. Flüssigkeitsansammlung innerhalb entzündl. Verwachsungen der Arachnoidea, häufig mit Tumorsymptomatik verbunden. Mehr zu Arachnoidalzyste
Arachnoidea
Bestandteil der Leptomeninx, der weichen Hirn- u. Rückenmarkhaut aus Pia mater (innen) u. A. (außen). Zarte bindegewebige, mit Endothel bedeckte Membran, die über die Furchen des Gehirns hinwegzieh... Mehr zu Arachnoidea
Arachnoidea mater cranialis
äußeres, zartes, gefäßloses Blatt der weichen Hirnhaut; begrenzt das flüssigkeitsgefüllte Spatium subarachnoideum. Mehr zu Arachnoidea mater cranialis
Arachnoidea mater spinalis
äußeres, zartes, gefäßloses Blatt der weichen Rückenmarkhaut. Mehr zu Arachnoidea mater spinalis
Arachnoiditis
anat. falsche Bez. für chron. Leptomeningopathie. Mehr zu Arachnoiditis
Arachnopathia cerebellaris
uncharakterist. Ausfälle dort verlaufender Hirnnerven. Mehr zu Arachnopathia cerebellaris
Arachnopathia cerebralis sive spinalis
Leptomeningitis cystica, Arachnopathia adhaesiva circumscripta cystica, umschriebene, seröse Meningitis; fibröse Verdickungen, Schwielenbildungen o. adhäsive Strang- bzw. Zystenbildungen sind nicht... Mehr zu Arachnopathia cerebralis sive spinalis
Arachnopathia opticochiasmatica
Adhäsionen o. Zysten lösen wechselnde Gesichtsfeldausfälle aus. Mehr zu Arachnopathia opticochiasmatica
Arachnopathia pontocerebellaris
Sympt., die einem Kleinhirnbrückenwinkeltumor (Kleinhirnbrückenwinkelsyndrom) ähneln können. Mehr zu Arachnopathia pontocerebellaris
Arachnopathia spinalis
Rückenmarksymptome entspr. der Segmenthöhe, teilweise einem Rückenmarktumor ähnelnd. Ther.: konservativ, bei Progredienz Operation. Mehr zu Arachnopathia spinalis
Aran, François Amilcar
(1817–1861), frz. Arzt, Paris. Mehr zu Aran, François Amilcar
Aran-Duchenne-Krankheit
Muskelatrophie, spinale. Mehr zu Aran-Duchenne-Krankheit
Aran-Krankheit
Muskelatrophie, spinale. Mehr zu Aran-Krankheit
Arantius
(latinisiert aus Aranzio), Giulio Gesare (1530–1589), ital. Anat., Bologna. Mehr zu Arantius
Arantius-Gang
Ductus venosus. Mehr zu Arantius-Gang
Aräometer
Meßvorrichtung zur Bestimmung der Dichte von Flüssigkeiten. Die Eintauchtiefe eines schwimmenden Körpers ist um so größer, je kleiner die Dichte der Flüssigkeit ist. Abb. Mehr zu Aräometer
ARAS
Abk für aszendierendes retikuläres System; umfaßt die zentralen tegmentalen Areale der Hirnstammachse, insbes. große Teile, von der Metulla bis zum thalamokortikalen System reichend. A. erfüllt sei... Mehr zu ARAS
Arbeit
im physikal. Sinne gleich dem Produkt aus Kraft F in Richtung des Wegs s multipliziert mit dem Weg: Mehr zu Arbeit
Arbeit, dynamische
körperl. Arbeit, bei der ein rhythm. Wechsel zwischen Kontraktion u. Erschlaffung der Muskulatur erfolgt. O2-Bedarf u. O2-Versorgung des Muskels sind innerhalb best. Grenzen ausgeglichen. Mehr zu Arbeit, dynamische
Arbeit, geschützte
von phys. o. psych. Behinderten unter spezif. Bedingungen ausgeübte Berufstätigkeit überwiegend in Einrichtungen des besonderen Arbeitsmarktes. Mehr zu Arbeit, geschützte
Arbeit, negativ-dynamische
besteht dann, wenn die äußeren Kräfte die realisierte Muskelkraft übersteigen u. der Muskel gedehnt wird, z. B. beim Abstieg aus dem Gebirge. Der Muskel (z. B. M. quadriceps femoris) entwickelt Spa... Mehr zu Arbeit, negativ-dynamische
Arbeit, positiv-dynamische
Bewegungsarbeit, bei welcher der Muskel Spannung entwickelt u. sich gleichzeitig verkürzt (konzentr. Kontraktion von Muskelgruppen). Für die Beinmuskulatur kann sie z. B. mit dem Fahrradergometer b... Mehr zu Arbeit, positiv-dynamische
Arbeit, statische
Haltearbeit. Gekennzeichnet durch einen Spannungszustand der Muskeln als Ausdruck einer Dauerkontraktion über längere Zeit ohne Erschlaffungsphasen. Während einer s. A. tritt weder eine Verkürzung ... Mehr zu Arbeit, statische
Arbeitsallergosen
durch berufl. Allergene (Arbeitsallergene) verursachte allerg. Berufskrankheiten insbes. der Haut (Kontaktdermatitis, Ekzem) u. der Atmungsorgane (Rhinitis, Asthma bronchiale, obstruktive Bronchiti... Mehr zu Arbeitsallergosen
Arbeitsanforderungen
werden von jeder Arbeitsaufgabe u. ihren Ausführungsbedingungen an die psychophys. Leistungsvoraussetzungen des arbeitenden Menschen gestellt. A. sind unabhängig von den individuellen Fähigkeiten u... Mehr zu Arbeitsanforderungen
Arbeitsbeanspruchung
Gesamtheit der psycho-phys. Vorgänge u. Reaktionen, die von Arbeitsbelastungen u. den Wechselwirkungen zwischen Mensch u. Umwelt in der Arbeitstätigkeit ausgehen. A. zeigt sich in morphol., funktio... Mehr zu Arbeitsbeanspruchung
Arbeitsbelastungen
sämtl. von der Berufsarbeit u. allen von ihr geprägten Bedingungen auf den Menschen wirkenden Einflüsse, die mit hyg., physiol., psychol., soziol. o. arbeitswissenschaftl. Methoden objektiviert wer... Mehr zu Arbeitsbelastungen
Arbeitsbrille
Brille unter Berücksichtigung der jeweiligen Refraktion u. Presbyopie für die Verwendung im jeweiligen Arbeitsabstand. Mehr zu Arbeitsbrille
Arbeitsdiagramm des Herzens
Druck- u. Volumenveränderungen im li. Ventrikel während einer Herzperiode mit Segel- u. Taschenklappenposition zu den markierten Zeitpunkten. Die umlaufende Kurve schließt als Fläche die Druck-Volu... Mehr zu Arbeitsdiagramm des Herzens
Arbeitsenergieumsatz
Differenz zwischen dem bei körperl. Arbeit gemessenen Energieumsatz u. dem Grundumsatz (Ruhe-Nüchtern-Umsatz). Mehr zu Arbeitsenergieumsatz
Arbeitsherzschlagfrequenz
Netto-Herzschlagfrequenz; Differenz zwischen der bei körperl. Arbeit gemessenen Herzschlagfrequenz u. dem Ausgangswert (Ruhewert) der Herzschlagfrequenz vor Beginn der Arbeit. Mehr zu Arbeitsherzschlagfrequenz
Arbeitshilfen
körperferne techn. Hilfsmittel, die Behinderten die Ausführung spez. Arbeiten ermöglichen, z. B. Einhand-Dosenöffner, Greifzange, aber auch angepaßte Arbeitsplätze, z. B. behindertengerechte Sitzge... Mehr zu Arbeitshilfen
Arbeitshygiene
Disziplin der Arbeitsmedizin u. dasjenige Gebiet der Hyg., das die Einflüsse der Arbeit auf den menschl. Organismus untersucht, die Gesetzmäßigkeiten dieser Einflüsse aufklärt u. daraus Bewertungsk... Mehr zu Arbeitshygiene
Arbeitshyperämie
gesteigerte Durchblutung eines Muskels während seiner Tätigkeit; bewirkt durch eine cholinerge sympath. Vasodilatation u. durch eine Erweiterung der Gefäße infolge extrazellulärer Anhäufung von Sto... Mehr zu Arbeitshyperämie
Arbeitshyperglykämie
passagere, physiol. Blutglukosesteigerung, die bei Beginn belastender Muskelarbeit infolge eines Anpassungsvorgangs zwischen Muskulatur, sympath. Nervensystem u. Leber (Adrenalinausschüttung, Glyko... Mehr zu Arbeitshyperglykämie
Arbeitshyperthermie
der mit der Schwere körperl. Arbeit korrelierte Anstieg der Körperkerntemperatur. Der Anstieg folgt linear proportional der steigenden O2-Aufnahme u. ist innerhalb einer Raumtemperatur zwischen 5 u... Mehr zu Arbeitshyperthermie
Arbeitshypertrophie
Vermehrung des Gewebes durch Übung u. Anpassung des Organs an die geforderte Verrichtung u. Leistung. Mehr zu Arbeitshypertrophie
Arbeitshypoglykämie
passagerer Glukosemangelzustand nach langanhaltender Muskelarbeit infolge Erschöpfung der Glykogen- u. Glukosevorräte u. Umschaltung auf die Energiegewinnung aus dem Fett- u. Proteinstoffwechsel. Mehr zu Arbeitshypoglykämie
Arbeitsmarkt, besonderer
Betriebe, in denen Behinderte unter spezif. Bedingungen arbeiten: Werkstätten für Behinderte, Sozial-, Integrations- u. Selbsthilfefirmen. Mehr zu Arbeitsmarkt, besonderer
Arbeitsmedizin
die Lehre von der Wechselbeziehung zwischen Arbeit u. Beruf einerseits sowie dem Menschen, seiner Gesundheit u. seinen Krankheiten andererseits. (lt. Def. der Dt. Gesellschaft für Arbeits- u. Umwel... Mehr zu Arbeitsmedizin
Arbeitspausen
vom Gesetzgeber festgelegte, technolog. o. durch andere Umstände bedingte Unterbrechung der Arbeit. Die gesetzl. Pausen werden zur Erholung genutzt. Mehr zu Arbeitspausen
Arbeitsphysiologie
Wissenschaft, die sich mit den physiol. Funktionen des gesunden menschl. Organismus unter Arbeitsbedingungen befaßt. Teilgebiet der Arbeitsmedizin. Wesentl. Einflußfaktoren aus der Arbeitsumwelt (z... Mehr zu Arbeitsphysiologie
Arbeitsplatzmaße
Abmessungen des Arbeitsplatzes. A. sind Arbeitshöhe, Tiefe, Breite u. Höhe des Greifraums, des Beinraums u. des Fußraums sowie die Höhe des Arbeitssitzes, der Fußauflage u. des Podestes. Die A. bes... Mehr zu Arbeitsplatzmaße
Arbeitspsychologie
befaßt sich mit der Erforschung der Grundlagen, Vorgänge u. Einflußgrößen der psych. Regulation der Arbeitstätigkeit sowie mit der Entwicklung u. Förderung psych. Leistungsvoraussetzungen in der ak... Mehr zu Arbeitspsychologie
Arbeitspulsfrequenz
Arbeitsherzschlagfrequenz. Mehr zu Arbeitspulsfrequenz
Arbeitsschutz
alle Maßnahmen zum Schutz des Arbeitnehmers, die Arbeit, den Arbeitsplatz u. etwaige mit der Arbeit in Zusammenhang stehende Gefahren u. Unfälle betreffend. Staatl. A.: Auf Länderebene staatl. Gewe... Mehr zu Arbeitsschutz
Arbeitsstättenverordnung
definiert Mindestanforderungen zur Gestaltung von Arbeits- u. angegliederten Nebenräumen (z. B. Ruhe-, Sanitär- u. Sanitätsräume, Sozialräume) einschl. Arbeitsstätten im Freien (z. B. Verkaufsständ... Mehr zu Arbeitsstättenverordnung
Arbeitstherapie
Ergotherapie. Mehr zu Arbeitstherapie
Arbeitstoxikologie
Disziplin der Arbeitsmedizin, die aus Toxikol. u. Hyg. hervorgegangen ist. Hauptaufgaben der A. sind die Bestimmung der Toxizität chem. Substanzen am Arbeitsplatz (Risikoabschätzung), die Festlegun... Mehr zu Arbeitstoxikologie
Arbeitsunfähigkeit
als arbeitsunfähig (kurz „au“) gilt, wer wegen seines Gesundheitszustands nicht in der Lage ist, die zuletzt verrichtete Arbeit auszuüben o. es besteht die Gefahr, diesen zu verschlimmern. Mehr zu Arbeitsunfähigkeit
Arbeitsunfall
plötzl., vom Betroffenen unbeabsichtigtes, den Organismus von außen treffendes Ereignis (Arbeitsunfallereignis), das mit einer versicherten Arbeitstätigkeit in ursächl. Zusammenhang steht u. eine K... Mehr zu Arbeitsunfall
Arber, Werner
(geb. 1929), Schweizer Mikrobiol., Molekulargenetiker, Genf, Basel. 1978 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit D. Nathans u. H. O. Smith) „für die Entdeckung der Restriktionsenzyme und deren Anwendung ... Mehr zu Arber, Werner
Arbor vitae
Bez. für das Verzweigungsbild des Marklagers des Kleinhirns, wie es an Medianschnitten zutage tritt. Mehr zu Arbor vitae
Arboviren
abgeleitet von engl. arthropod-borne viruses; von Arthropoden (Moskitos, Phlebotomen, Zecken) übertragene Viren. Zu den A. gehören Alphavirus, Bunyavirus, Coltivirus, Flavivirus, Krim-Kongo-Fieber-... Mehr zu Arboviren
Arbovirosen
endem.-epidem., biphas. Infektionskrankheit, die je nach Immunitätslage in jedem Stadium abbrechen kann. Erreger sind Arboviren. Inkubationszeit 3–12 Tage. Nach Mückenstich o. Zeckenbiß kommt es zu... Mehr zu Arbovirosen
Arbutin
Arctostaphylos uva-ursi. Mehr zu Arbutin
ARC
Abk für AIDS-related complex; AIDS-assoziierter Komplex; AIDS. Mehr zu ARC
Arc de cercle
extreme dorsale Flexion des Körpers. Mehr zu Arc de cercle
Arcanum
Bez. für Heilmittel, dessen Wirksubstanz (wenn eine solche überhaupt vorhanden ist) o. Herstellungsverfahren geheim gehalten wird. Baunscheidtismus. Mehr zu Arcanum
Archäbakterien
taxonom. Gruppe phylogenet. „alter“ Bakterien, die sich von den phylogenet. „jungen“ („echten“) Bakterien aufgrund molekulargenet. Daten (charakterist. Oligonukleotid-Sequenzen der 16 S ribosomalen... Mehr zu Archäbakterien
Archaeocortex
stammesgeschichtl. alter Hirnrindenabschnitt, der eine nur dreischichtige Lamination aufweist. Der A. umfaßt: Gyrus paraterminalis, Area subcallosa, Induseum griseum, Gyrus fasciolaris, Gyrus denta... Mehr zu Archaeocortex
Archaeopsylla erinacei
zu den Siphonaptera gehörender Parasit; 1,5–2,8 mm lang, 2 Stachelkämme am Unterrand des Kopfs u. am Vorderrücken; A. e. geht zum Blutsaugen auch auf den Menschen über. Mehr zu Archaeopsylla erinacei
Archanthropinen
ausgestorbene Menschengruppe, die weitgehend mit dem Homo erectus ident. ist. Direkte Vorfahren des Homo sapiens. Anthropogenese. Mehr zu Archanthropinen
Archenteron
der durch die Gastrulation entstandene Hohlraum, der sich nach außen durch den Urmund öffnet. Urdarm. Mehr zu Archenteron
Archetypen
nach C. G. Jung ubiquitär, transkulturell vorkommende ident. Urbilder, Symbole u. mytholog. Themen. Sie gelten als zentrale, bildhaft-themat. Inhalte des kollektiven Unbewußten, werden im Laufe der... Mehr zu Archetypen
Archicortex
veraltet für Archaeocortex. Mehr zu Archicortex
Archimycetes
Urpilze. Frühere Bez. für in Wasser- u. Landpflanzen endoboint. lebende einzellige Pilze (sog. Schleimpilze) mit zellwandlosem Vegetationskörper (Thallus), der als Ganzes in ein Organ der Fruktifik... Mehr zu Archimycetes
Archipallium
Vorläufer der Hippokampusformation bei der Entwicklung des Gehirns. Archaeocortex, Rhinenzephalon. Mehr zu Archipallium
Arctostaphylos uva-ursi
die Blattdroge (Uvae-ursi folium) enthält u. a. Hydrochinonglykosid Arbutin. Anwendung als Harndesinfiziens. Mehr zu Arctostaphylos uva-ursi
Arcus
Bogen. Mehr zu Arcus
Arcus alveolaris
bogenförmige Anordnung der Zahnfächer des Unter- u. Oberkiefers. Mehr zu Arcus alveolaris
Arcus aortae
Aortenbogen, Aorta. Mehr zu Arcus aortae
Arcus aortae dexter
rechtsseitiger Aortenbogen durch Entfaltung der vierten re. Kiemenbogenarterie u. Persistenz von Teilabschnitten der re. dorsalen Aorta. Tritt in drei Formen auf: 1. bei Situs viscerum inversus all... Mehr zu Arcus aortae dexter
Arcus aortae dexter circumflexus
Ausbildung eines re. Aortenbogens. Dieser kann präösophageal in eine rechtsseitige Aorta descendens übergehen o. der Bogen passiert den Ösophagus dorsal u. kann bei linksseitigem Ductus Botalli Kom... Mehr zu Arcus aortae dexter circumflexus
Arcus aortae duplex
durch Dopplung des Aortenbogens durch Persistenz beider Aortenbögen, die Schenkel verlaufen vor bzw. hinter Ösophagus u. Trachea u. je nach Enge des Gefäßrings führen sie zu Kompressionserscheinung... Mehr zu Arcus aortae duplex
Arcus aortae sinister circumflexus
Aorta sinistra circumflexa; nomotoper, linksseitiger Aortenbogen, der vor der Trachea nach li. läuft, um dann hinter dem Ösophagus in eine rechtsseitige Aorta descendens überzugehen. Hier Verbindun... Mehr zu Arcus aortae sinister circumflexus
Arcus corneae
Embryotoxon corneae. Mehr zu Arcus corneae
Arcus costalis
durch die bogenförmige Verbindung zwischen den vorderen Enden der 7.–10. Rippe gebildeter Rand des knöchernen Thorax nach kaudal-ventral; begrenzt die untere Thoraxapertur vorn. Mehr zu Arcus costalis
Arcus dentalis
bogenförmig angeordnete Zahnreihe des Unter- (A. d. inferior) bzw. Oberkiefers (A. d. superior). Mehr zu Arcus dentalis
Arcus juvenilis
Embryotoxon corneae. Mehr zu Arcus juvenilis
Arcus palatoglossus
vorderer Gaumenbogen, durch den M. palatoglossus bedingte Falte der Schleimhaut des Schlundes; liegt vor der Tonsilla palatina u. begrenzt seitl. den Isthmus faucium. Mehr zu Arcus palatoglossus
Arcus palatopharyngeus
hinterer Gaumenbogen, durch den M. palatopharyngeus bedingte Falte der Schleimhaut des Schlundes; liegt hinter der Tonsilla palatina u. begrenzt seitl. den Isthmus faucium. Mehr zu Arcus palatopharyngeus
Arcus palmaris profundus
tiefer Arterienbogen der Hohlhand; vornehml. aus der A. radialis gespeister Gefäßbogen; zieht quer über die Basen der Mittelhandknochen. Mehr zu Arcus palmaris profundus
Arcus palmaris superficialis
oberflächl. Arterienbogen der Hohlhand; vornehml. aus der Arteria ulnaris gespeister Gefäßbogen; liegt dicht unter der Aponeurosis palmaris u. distal des A. palmaris profundus zwischen proximalem u... Mehr zu Arcus palmaris superficialis
Arcus plantaris
Arterienbogen der Fußsohle; vornehml. von der A. plantaris lateralis gespeister Gefäßbogen in der Höhe der Basen der Mittelfußknochen. Mehr zu Arcus plantaris
Arcus pubis
Winkel zwischen den Schambeinen unterhalb der Symphyse der Frau; bogenförmiger u. weiter als der Angulus subpubicus des Mannes. Mehr zu Arcus pubis
Arcus Riolani
Anastomose zwischen A. mesenterica superior u. inferior bzw. A. colica media u. sinistra. Mehr zu Arcus Riolani
Arcus senilis
Greisenbogen der Hornhaut; Gerontoxon. Mehr zu Arcus senilis
Arcus superciliaris
bogenförmiger Knochenwulst an der Schuppe des Stirnbeins oberhalb des Rands der Augenhöhle, bedingt durch den Sinus frontalis. Mehr zu Arcus superciliaris

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

Diese Werke einschließlich aller seiner Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

© 2007 - 2011 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen