Buchstabe Am - Medizinlexikon (Seite 1 von 3)

Medizinisches Lexikon - A

1,6-Amyloglukosidase
das in Leber u. Muskulatur vorkommende Enzym spaltet durch Hydrolyse der 1,6-glykosid. Bindung ein Molekül D-Glukose aus Phosphorylasegrenzdextrinen ab (Grenzdextrine). Mehr zu 1,6-Amyloglukosidase
2-Aminofluoren
Kanzerogen vom Typ der aromatischen Amine. Mehr zu 2-Aminofluoren
4-Aminocyclohexankarbonsäure
Antifibrinolytikum, AMCA; Wirkung u. Anwendung wie PAMBA u. EACA. Mehr zu 4-Aminocyclohexankarbonsäure
4-Aminodiphenyl
Kanzerogen aus der Gruppe der aromatischen Amine. Mehr zu 4-Aminodiphenyl
6-Aminopenicillansäure
Grundstruktur der Penicilline, charakterisiert durch den viergliedrigen Betalaktam- u. den Thiazolidinring. A. wird aus Kulturmedien von Penicillium chrysogenum gewonnen. Ausgangssubstanz für Synth... Mehr zu 6-Aminopenicillansäure
7-Aminocephalosporansäure
Grundstruktur der Cephalosporine, prakt. ohne antibakterielle Aktivität. Mehr zu 7-Aminocephalosporansäure
A. M.
Abk für lat. Artium Magister. Mehr zu A. M.
AMA
Abk für antimitochondriale Antikörper (10 Subtypen). Mehr zu AMA
Amalgam
Mischung von Legierungspulver (Ag, Sn, Cu Zn, Ni, Cd) u. metall. Quecksilber. In der Zahnmed. wird durch Mischung (Amalgamator) der flüssigen (Quecksilber) u. der festen Phase (Zuschläge: Amalgampu... Mehr zu Amalgam
Amalgamator
Dosiergerät zur Herstellung des für die zahnärztl. Restauration erforderl. knetbaren Amalgams. Mehr zu Amalgamator
Amalgamfüllung
Wiederherstellung der Zahnform bei Defekten der Zahnhartsubstanz durch Kavitätenpräparation u. Ausfüllung mit Amalgam. Restauration. Mehr zu Amalgamfüllung
amalgamieren
Vorgang der Legierung von Quecksilber mit anderen Metallen. Mehr zu amalgamieren
Amanita muscaria
giftig, Toxin Ibotensäure (?-Amino-3-hydroxy-5-isoxazol-Essigsäure) ist eine Rauschdroge u. wird durch Kochen in giftigeres Muscimol überführt. Sympt. treten 1/2–2 h nach Genuß auf. Wirkstoff Ibote... Mehr zu Amanita muscaria
Amanita pantherina
Pantherpilz. Mehr zu Amanita pantherina
Amanita phalloides
gefährlichster Giftpilz Mitteleuropas, verantwortl. für 90 % der tödl. Pilzvergiftungen. Enthält: Amatoxine (Alpha- u. Betaamanitin), Phallotoxine (z. B. Phalloidin) u. Phallolysine. Amanitine. Lat... Mehr zu Amanita phalloides
Amanitatoxine
Amanitine. Mehr zu Amanitatoxine
Amanitine
Gifte aus Amanita phalloides; größte Bedeutung Alphaamanitine, ein zykl. Octapeptid. Wirkung: schnelle u. irreversible Bindung an Leberzellkern; in sehr geringer Konzentration Hemmung der DNA-abhän... Mehr zu Amanitine
Amantadin
Derivat von Adamantan, das als Medikament zur Behandlung des Parkinson-Syndroms (Antiparkinsonika) eingesetzt wird u. auch gegen Influenzaviren wirksam ist (Virostatikum zur Grippeprophylaxe). Chem... Mehr zu Amantadin
Amara
Bittermittel mit appetitanregender Wirkung, z. B. Enzianwurzel, Chinarinde, Wermutkraut, Pomeranzentinktur. Mehr zu Amara
Amarogentin
Gentiana-Arten. Mehr zu Amarogentin
Amastie
angeborenes, einseitiges o. beidseitiges, Fehlen der Brustdrüse. Oft fehlt auch die Brustwarze. Tritt isoliert o. in Kombination mit weiteren ektodermal-dysplast. Erscheinungen (Fehlen von Haaren, ... Mehr zu Amastie
Amaurose
vollständige Erblindung. Blindheit. Mehr zu Amaurose
Amaurosis congenita
angeborene tapetoretinale Degeneration der Netzhaut, autosomal rezessiver Erbgang. Der Augenhintergrund zeigt im 1. Lj. Pigmentverschiebungen (Marmorierung, Pfeffer-und-Salz-Fundus). Angeborene Ama... Mehr zu Amaurosis congenita
Amaurosis fugax
flüchtige amaurot. Attacken, anfallsartig auftretender, wenige Sekunden anhaltender Verlust des Sehvermögens. Frühsymptom der zerebrovaskulären Insuffizienz (zerebrale Durchblutungsstörungen), insb... Mehr zu Amaurosis fugax
Amazie
Amastie. Mehr zu Amazie
Amazonasleishmaniase
Haut-Leishmaniase in Südamerika, Erreger: Leishmania (mexicana) amazonensis. Übertragung von Waldnagetieren auf den Menschen nur sporad. Klin. Bild der Espundia. Mehr zu Amazonasleishmaniase
Ambazon
Desinfektionsmittel zur Schleimhautdesinfektion bei Infektionen des Nasenrachenraums. Mehr zu Ambazon
Ambenonium
Acetylcholinesterasehemmer vom Carbamattyp (Carbamate); Anwendung bei Myasthenia gravis. Mehr zu Ambenonium
Amber
nach dem Entdecker Amber benannte Mutation, die zu einem UAG-Terminationscodon u. damit durch frühzeitige Termination der Proteinbiosynthese zur Bildung unvollständiger Proteine führt; Amber-Codon. Mehr zu Amber
Amber-Codon
durch Punktmutation aus UAU, UCG, UGG, UUG, AAG, GAG o. CAG entstehendes UAG-Terminationscodon bzw. Nonsense-Codon; codiert für keine Aminosäure u. bedingt daher Synthese unvollständiger, funktions... Mehr zu Amber-Codon
Amber-Mutante
Amber, Amber-Codon. Mehr zu Amber-Mutante
Amber-Suppressor
mutierte tRNA-Gene (Transfer-RNA), deren Produkte die Effekte einer Amber-Mutation phänotyp. unterdrücken können; tRNAs mutierter tRNA-Gene können aufgrund von Basenaustauschen im Anticodon, Amber-... Mehr zu Amber-Suppressor
Amberlite
Hämoperfusion. Mehr zu Amberlite
Ambidexter
Begriff der Händigkeit für Individuen, die nicht Rechts- o. Linkshänder, sondern mit beiden Händen geschickt sind, in Abhängigkeit von der funktionellen Asymmetrie der Hirnhälften. Mehr zu Ambidexter
Ambiguität
durch ein best. Codon bei der Translation (Proteinbiosynthese) determinierter Einbau versch. Aminosäuren in Peptidketten; A. kann durch Antibiotika bedingt werden, die am Ribosom angreifen. Mehr zu Ambiguität
ambiguus
zwischen zweien schwankend, nach beiden Seiten geneigt. Mehr zu ambiguus
Ambisexualität
alte Bez. für Bisexualität. Mehr zu Ambisexualität
Ambivalenz
gleichzeitiges Bestehen von konträren Einstellungen, Haltungen, Motivationen, Reflexionen, Vorstellungen, Wünschen u. Gefühlen, auch Antrieben u. Gegenantrieben in bezug auf eine Situation, ein Obj... Mehr zu Ambivalenz
Amblyomma
Gattung der Schildzecken, Überträger von Rickettsiosen. Mehr zu Amblyomma
Amblyopia ex anopsia
Schwachsichtigkeit durch Stimulusdeprivation, Deprivationsamblyopie. Mehr zu Amblyopia ex anopsia
Amblyopie
erniedrigte Sehschärfe eines Auges ohne erkennbare organ. Ursache. Die A. wird durch Strabismus, Anisometropien u. durch angeborene o. frühkindl. einseitige Augenerkrankungen hervorgerufen. Erfolgr... Mehr zu Amblyopie
Ambozeptor
bivalenter, komplementbindender Antikörper, der in Gegenwart von Komplementzusatz zu einer Membranschädigung zellulärer Elemente (Erythrozyten, Bakterien) führt u. diese dadurch auflöst. Nach Ehrli... Mehr zu Ambozeptor
Amboß
Incus. Mehr zu Amboß
Ambroxol
Sekretolytikum, wichtig für die Behandlung der Mukoviszidose bei bronchopulmonalen Infektionen i. R. der Intensivtherapie. Mehr zu Ambroxol
ambulant
ohne stationäre Aufnahme. Mehr zu ambulant
Ambulanzen
Einrichtungen der Krankenhäuser, in denen Pat. behandelt werden, ohne stationär aufgenommen zu werden. Hierzu gehört z. B. die Notfallambulanz. Die Krankenhausambulanzen rechnen ihre Leistungen nac... Mehr zu Ambulanzen
AMCA
4-Aminomethylcyclohexankarbonsäure, ein Antifibrinolytikum. Mehr zu AMCA
Amcinonid
halogeniertes Glukokortikoid. Dermatikum. Mehr zu Amcinonid
Ameisenfraß
unregelmäßige furchen-, streifen- u. fleckförmige Oberhautdefekte mit feinen gezackten Rändern bei Leichen, die im Freien (bes. Wäldern) gelegen haben. Mehr zu Ameisenfraß
Ameisensäure
einfachste Karbonsäure, wirkt reduzierend u. geht dabei in Kohlensäure über. Säurerest: Formyl-, Salze: Formiate. Mehr zu Ameisensäure
Ameisensäure, aktive
Tetrahydrofolsäure. Mehr zu Ameisensäure, aktive
amelanotisch
frei von Melanin; makrosk. herdförmig zu beobachten bei malignen Melanomen u. Melanommetastasen. Allerdings ist Melanin hier mit Spezialfärbungen nachzuweisen. Mehr zu amelanotisch
Amelie
entwicklungsbedingtes Fehlen der Extremitäten; Mikromelie. Dysmelie. Mehr zu Amelie
Ameloblast
veraltet für Enameloblast, Schmelzbildner. Mehr zu Ameloblast
Ameloblastom
nach den spezif. Zellen des embryonalen Schmelzorgans benannter Kiefertumor, unmittelbar von Epithelresten ausgehendes Neoplasma (A. solidum), meist jedoch zyst. wachsend u. U. aus radikulärer o. f... Mehr zu Ameloblastom
Amelogenese
Schmelzentstehung. Odontogenese. Mehr zu Amelogenese
Amelogenesis imperfecta hereditaria
hochgradige Unterentwicklung des Zahnschmelzes von Milch- u. Dauergebiß. Gelbbraune Zahnfärbung durch verstärkt durchschimmerndes Dentin. Die bereits vor dem Zahndurchbruch beginnende Verödung von ... Mehr zu Amelogenesis imperfecta hereditaria
Amelogenin
ein in einem frühen Entwicklungsstadium des Zahnschmelzes auftretendes Protein mit 170 Aminosäuren. Mehr zu Amelogenin
Amenorrhö
Ausbleiben der Regel. Prim. A.: Fehlen jeder Monatsblutung von der Geschlechtsreife an. Sek. A.: Aussetzen der Monatsblutung nach ein- o. mehrmaligem Auftreten, physiol. bei Schwangerschaft u. nach... Mehr zu Amenorrhö
Amentia
leichte Bewußtseinstrübung (Bewußtseinsstörung) mit Ratlosigkeit, auch mit illusionärer Verkennung der Umwelt, wahnhafter Wahrnehmungsverarbeitung u. oft Inkohärenz des Denkens bei körperl. begründ... Mehr zu Amentia
Ametabolie
Form der Heterometabolie, verwandlungslose Entwicklung von Insekten (Insecta), bei denen die Larvenstadien sich vom Imago im wesentl. nur durch die Körpergröße u. das Fehlen von Geschlechtsorganen ... Mehr zu Ametabolie
Ametastasis
gestörte o. fehlende Einwanderung best. Zellgruppen in Organe, woraus eine „Gewebemißbildung“ (Deformitas telica) resultiert; z. B. aganglionäres Kolon durch Nichteinwanderung von Neuralleistenzell... Mehr zu Ametastasis
Amethopterin
Methotrexat. Mehr zu Amethopterin
Ametriodinsäure
iodiertes Benzoesäurederivat, Röntgenkontrastmittel zur Urographie. Mehr zu Ametriodinsäure
Ametropie
Fehlsichtigkeit (Hyperopie, Myopie), im Gegensatz zur Emmetropie (Normalsichtigkeit). Mehr zu Ametropie
Ameziniummetilsulfat
indirektes Sympathomimetikum, Antihypotonikum. Mehr zu Ameziniummetilsulfat
Amfetaminil
Psychostimulans wie Amphetamin; Gefahr des Mißbrauchs; obsolet; Ind. „Appetitzügelung“ umstritten. Mehr zu Amfetaminil
Amidasen
Enzyme, die die Hydrolyse von Amiden zu entsprechenden Karbonsäuren u. Ammoniak katalysieren. Mehr zu Amidasen
Amide
Metallsalze der „Säure“ Ammoniak; z. B. Natriumamid, NaNH2. Mehr zu Amide
Amidinotransferasen
Transamidinasen. Mehr zu Amidinotransferasen
Amidophenazon
Aminophenazon; Analgetikum u. Antipyretikum. Mehr zu Amidophenazon
Amidopyrin
Aminophenazon; Analgetikum u. Antipyretikum. Mehr zu Amidopyrin
Amidorphin
ein opiatähnl. Peptid, das den Aminosäureresten 104–129 des Rinderproenkephalins entspricht u. an seinem C-Terminus amidiert ist. Mehr zu Amidorphin
Amidotriozoesäure
Kontrastmittel zur Urographie. Mehr zu Amidotriozoesäure
Amikacin
Aminoglykosid-Antibiotikum, halbsynthet. Derivat des Kanamycin A. Wirkt auch gegen Kanamycinresistente u. teilweise Gentamycin- u. Tobramycinresistente Enterobakterien u. gegen Pseudomonas. Mehr zu Amikacin
Amilorid
Hemmung des aldosteronunabhängigen Austauschs von Na+ gegen H+ u. K+ im distalen Tubulus; kaliumsparende Wirkung, deshalb Kombination mit Benzothiadiazinen. Mehr zu Amilorid
Amimie
mim. Starre, Verlust des Mienenspiels. Geringergradige Störung: Hypomimie. Extrapyramidal bedingte Akinese, Bestandteil des Parkinson-Syndroms. Mehr zu Amimie
Amine
Derivate des Ammoniaks; prim. A.: R-NH2, sek. A.: RR'NH, tert. A.: RR'R''N, mit R = organ. Rest. Beispiele: C6H5-NH2 Anilin, (CH3)2NH Dimethylamin, (C2H5)3N Triäthylamin. Wie Ammoniak reagieren A. ... Mehr zu Amine
Amine, aromatische
Aminogruppe am Benzenring; Stammverbindung Anilin, außerdem Aminoanthrachinon, Dimethylaminoazobenzen, Dimethylanilin, Diphenylanilin, Naphthylamin, Nitranilin, Phenylendiamin, Toluidin. Ausgangs- ... Mehr zu Amine, aromatische
Amine, biogene
prim. Amine mit vielfältigen physiol. Funktionen. B. A. entstehen enzymat. durch Decarboxylierung u. nachfolgende Reaktionen (z. B. Hydroxylierungen, Methylierungen) aus Aminosäuren. Zu den b. A. z... Mehr zu Amine, biogene
Aminfluorid
Verbindung von aliphat. Amin mit Fluorwasserstoffsäure; Kariesprophylaktikum durch lokale Fluoridzufuhr, z. B. in Zahnpasten. Mehr zu Aminfluorid
Aminierung
Übertragung der Aminogruppe auf organ. Verbindungen im Stoffwechsel. Man unterscheidet die reduktive A. mittels Ammoniak u. einem Reduktionsmittel (z. B. NADH) u. die Transaminierung. Mehr zu Aminierung
Aminoacyl-AMP
Aminoacyladenylat. Mehr zu Aminoacyl-AMP
Aminoacyl-tRNA
Reaktionsprodukt der durch Aminoacyl-tRNA-Synthetasen vermittelten Übertragung des Aminoacylrests aus Aminoacyladenylat auf Transfer-RNA (tRNA); die Aminosäure ist über eine Esterbindung mit dem te... Mehr zu Aminoacyl-tRNA
Aminoacyl-tRNA-Synthetasen
Enzyme, die in gekoppelter Reaktion spezif. natürl. Aminosäuren mittels ATP zu Aminoacyladenylat umsetzen (Aminosäureaktivierung) u. anschließend die aktivierte Aminosäure unter Abspaltung von AMP ... Mehr zu Aminoacyl-tRNA-Synthetasen
Aminoacyladenylat
durch Aminoacyl-tRNA-Synthetasen katalysierte Umsetzung von Aminosäuren mit ATP zu A.; erstes energiereiches Zwischenprodukt für die Synthese von Proteinen am Ribosom (Proteinbiosynthese); die Amin... Mehr zu Aminoacyladenylat
Aminoadamantan
Amantadin. Mehr zu Aminoadamantan
Aminoadipinsäure
eine nichtproteinogene Aminosäure; Zwischenstufe bei der Lysinsynthese. A. kommt als seltene Aminosäure in Maisproteinen vor. Mehr zu Aminoadipinsäure
Aminoäthanol
Colamin. Mehr zu Aminoäthanol
Aminoazidurie
Ausscheidung von mehr als 1 g/d Aminosäuren im Urin. Renale A.: vermehrte pathol. Ausscheidung von Aminosäuren kann durch angeborene o. erworbene Störungen der tubulären Rückresorption der Niere be... Mehr zu Aminoazidurie
Aminobenzylpenicillin
Ampicillin. Mehr zu Aminobenzylpenicillin
Aminochinoline
4-A.: Chinin, Mepacrin, Chloroquin, Mefloquin. 8-A.: Primaquin, Pamaquin. Antimalariamittel. Mehr zu Aminochinoline
Aminoglukophosphatdiabetes
Abderhalden-Fanconi-Syndrom. Mehr zu Aminoglukophosphatdiabetes
Aminoglutethimid
blockiert versch. Hydroxylasen bei der Synthese von Steroidhormonen, bes. die Umwandlung von Androstendion in Östron u. Östradiol durch Aromatase, dadurch Senkung des Östrogenspiegels. Anw.: Mammak... Mehr zu Aminoglutethimid
Aminoglykosid-Antibiotika
besitzen eine tri- o. tetrasaccharidartige Struktur, gemeinsame Bestandteile sind das Streptidin o. Desoxystreptamin. Das erste 1944 von Waksman aus Streptomyces griseus isolierte A. war Streptomyc... Mehr zu Aminoglykosid-Antibiotika
Aminogruppe
NH2, funktionelle Gruppe in Aminen, Amiden u. Aminosäuren. Wie der Grundkörper Ammoniak reagiert die A. in Lösung bas. Mehr zu Aminogruppe
Aminooxidasen
Nach der Internationalen Enzymnomenklatur werden unterschieden: flavinenthaltende A. (auch bezeichnet als Monoaminooxidase, MAO, Tyraminoxidase, Adrenalinoxidase) u. pyridoxalenthaltende A. (auch b... Mehr zu Aminooxidasen
Aminopeptidasen
Gruppe von hydrolyt. wirkenden Enzymen, die die Abspaltung der N-terminalen Aminosäuren aus Peptiden u. Polypeptiden katalysieren. Sie werden nach ihrer Substratspezifität unterschieden. Bedeutung ... Mehr zu Aminopeptidasen
Aminophenazon
Analgetikum, Antipyretikum aus der Gruppe der Pyrazolonderivate. Bei Überdosierung Krampfgift. Seltene, aber gefährl. Nebenwirkung Agranulozytose. Aufgrund von Bildung von kanzerogenem Dimethylnitr... Mehr zu Aminophenazon
Aminophosphatdiabetes
Abderhalden-Fanconi-Syndrom. Mehr zu Aminophosphatdiabetes

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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