Buchstabe An - Medizinlexikon (Seite 1 von 8)

Medizinisches Lexikon - A

ana
ana partes aequales; zu gleichen Teilen, Abk aa (Rezeptur). Mehr zu ana
ANA
Abk für antinukleäre Antikörper. Mehr zu ANA
Anabasin
im Tabak vorkommende nikotinisomere u. auch ähnl. wirkende Verbindung aus Anabasis aphylla. Mehr zu Anabasin
anabol
den Aufbaustoffwechsel (Anabolismus) betreffend; Ggs. katabol. Mehr zu anabol
Anabolika
biol. wirksame Verbindungen, die den Stoffwechsel des Organismus i. S. eines bevorzugten Aufbaus von Gewebeprotein (Anabolismus) beeinflussen. A. können als Arzneimittel in der Rekonvaleszenz einge... Mehr zu Anabolika
Anabolismus
Gesamtheit desjenigen Teils des Stoffwechsels, der dem Aufbau (Biosynthese) von Körpersubstanz dient: Entwicklung, Wachstum, Differenzierung (Ggs.: Katabolismus). Mehr zu Anabolismus
Anachorese
psych. Abschließen bzw. Abkapselung von der Umwelt. Mehr zu Anachorese
Anadenie
fehlende Anlage o. Schwund von Drüsen. Mehr zu Anadenie
Anaemia
Anämie. Mehr zu Anaemia
Anaemia drepanocytaria
Sichelzellenanämie. Mehr zu Anaemia drepanocytaria
anaerob
zur Charakterisierung von Lebensprozessen, die nur bei Abwesenheit von molekularem Sauerstoff ablaufen. Anaerobier, Aerobier. Mehr zu anaerob
Anaerobier
Bakterien, die nur in Abwesenheit von Sauerstoff bzw. bei einem Redoxpotential ? rH 13,0 (strenge A.) o. ? rH 19,0 (tolerante A.) lebensfähig sind. A. fehlt das Zytochromsystem, sie gewinnen ihre E... Mehr zu Anaerobier
Anaerobierkultur
Verfahren zur Züchtung anaerober Bakterien in Abwesenheit von Luftsauerstoff; Fortner-Platte. Pyrogallolverfahren, Zeissler-Topf, Gas-Pak-System, Hungate-Technik, Anaerobierkultur. Mehr zu Anaerobierkultur
Anaerobiose
Leben ohne Sauerstoff; verbreitet bei Mikroorganismen, Energiegewinnung erfolgt durch anaerobe Glykolyse (Glykolyse, Gärung). Mehr zu Anaerobiose
Anaerostat
Züchtungsverfahren, anaerobe. Mehr zu Anaerostat
Anaesthesia dolorosa
paradoxes Syndrom, das durch Schmerzempfindung in anästhet. Hautarealen (bei aufgehobener Berührungsempfindung) gekennzeichnet ist, meist postoperativ nach Wurzeldurchtrennung, z. B. bei Trigeminus... Mehr zu Anaesthesia dolorosa
Anagenhaar
Haar. Mehr zu Anagenhaar
Anakalziphylaxie
durch längere Verabfolgung kleiner Dosen von Provokatoren läßt sich eine A. mit einer „relativen Immunität“ gegenüber einer Gewebeverkalkung erzeugen. Mehr zu Anakalziphylaxie
Anakrotie
erster Gipfel („Schulter“) im aufsteigenden Teil der doppelgipfligen systol. Pulskurve, meist über den zweiten Gipfel hinausragend; kommt ausgeprägt bei Aortenstenose vor. Abb. Mehr zu Anakrotie
anal
zum Anus gehörig, den Anus betreffend. Mehr zu anal
Analabstrich
Nachweis von Parasitenstadien (spez. Verdacht auf Madenwurm) in der Umgebung des Anus mittels Zellophanklebestreifen o. Wattewischer. Mehr zu Analabstrich
Analabszeß
Abszeß in der Umgebung des Anus. Mehr zu Analabszeß
Analatresie
angeborener Verschluß des Afters; oft gemeinsam mit weiteren Fehlbildungen (an Skelettsystem, Harnwegen, Verdauungstrakt, Herz). Atresia ani, Atresia recti. Abb. Mehr zu Analatresie
Analbeutelentzündung
Analdrüsenentzündung. Mehr zu Analbeutelentzündung
Analbuminämie
angeborene Defektpathoproteinämie mit Fehlen des Albumins, die ohne wesentl. klin. Sympt. verläuft, da die Funktion der Albumine anscheinend weitgehend durch andere Mechanismen ersetzt wird. Zunahm... Mehr zu Analbuminämie
Analdrüsen
Glandulae anales. Mehr zu Analdrüsen
Analdrüsenentzündung
meist eitrige Entzündung der Zirkumanaldrüsen (Talg- u. Schweißdrüsen) bei allen Fleischfressers, bes. beim Hund. Durch Sekretverhaltung u. eitrige Infektion entstehen phlegmonöse Schwellungen, mul... Mehr zu Analdrüsenentzündung
Analektopie
angeborene Fehlmündung des meist verengten Afters. Form der Atresia ani. Rektum durchdringt den Beckenboden u. endet oberhalb der vorhandenen Aftergrube (Analagenesie). Ein (klin. meist als Fistel ... Mehr zu Analektopie
Analekzem
Hautentzündung der Analregion auf allerg. Grundlage mit starkem Juckreiz. Akutes A.: Rötung mit Nässen u. meistens scharfer Abgrenzung zum Gesunden. Chron. A.: verdickte, trockene Haut, evtl. schup... Mehr zu Analekzem
Analeptika
Pharmaka, die in ther. Dosen die Aktivität des ZNS o. best. Abschnitte steigern, in höheren Dosen Wirkung als Krampfgifte. Ther. Bedeutung der A. ist sehr gering. Mehr zu Analeptika
Analerotik
in der analen Entwicklungsphase entstandene, auf die Analregion gerichtete sexuelle Wünsche u. Handlungen einschl. des Analverkehrs. Partialtrieb. Mehr zu Analerotik
Analfissur
Einriß, klaffende Spaltbildung im Bereich des Anus, die bis zu den Fasern des M. sphincter internus reicht (im Ggs. zur Analrhagade). In etwa 90 % ist die hintere Kommissur betroffen. Heftigste Sch... Mehr zu Analfissur
Analfistel
röhrenförmige Gänge im Analbereich, die von kleinen Abszessen (infizierte Morgagni-Krypten, vereiterte Hämorrhoiden, Crohn-Krankheit u. seltener Colitis ulcerosa, Tuberkulose, Aktinomykose, Lues, G... Mehr zu Analfistel
Analgesie
als Sympt. der dissoziierten Empfindungsstörung o. i. R. umfassender Sensibilitätsstörungen. Mehr zu Analgesie
Analgesiestadium
erstes Narkosestadium (Einteilung nach Guedel), das durch Analgesie, retrograde Amnesie bei erhaltener Ansprechbarkeit gekennzeichnet ist. Es wird in das Planum paraestheticum, hypoalgeticum u. ana... Mehr zu Analgesiestadium
Analgetika
schmerzstillende Mittel. A. vom Morphintyp: halbsynthet. u. vollsynthet. Stoffe, die morphinähnl. Wirkungen besitzen. Steht die analget. u. suchterzeugende Wirkung im Vordergrund, so besitzen sie i... Mehr zu Analgetika
Analgetikanephropathie
nach jahrelangem Schmerzmittelmißbrauch, insbes. von phenacetinhaltigen Präparaten, entstehende chron. interstitielle Nephritis. Die A. ist gekennzeichnet durch Anämie, tubuläre Insuffizienz (Elekt... Mehr zu Analgetikanephropathie
Analgetikasyndrom
Analgetikanephropathie (Phenacetinniere), Voralterung um 5–15 Jahre, Untergewicht, Zyanose, Arteriosklerose, art. Hypertonie, Gastritiden, Magenulzera, Pyelonephritis, Nierenbecken- u. Uretertumore... Mehr zu Analgetikasyndrom
Analgetikum
Analgetika. Mehr zu Analgetikum
Analgie
Analgesie. Mehr zu Analgie
Analkarzinom
es wird zwischen Karzinomen am äußeren o. inneren Analrand u. solchen im Analkanal unterschieden, da diese, wegen der Lymphabflußbahnen, wesentl. ungünstiger sind. Blutige Absonderungen, dumpfe anh... Mehr zu Analkarzinom
analog
entspr., ähnl., bezogen auf die gleiche Funktion von Organen o. Geweben, die jedoch unterschiedl. entwicklungsgeschichtl. Herkunft sind. Mehr zu analog
Analogspeicher
Massenspeicher für analoge Signale. Die Signalaufzeichnung erfolgt entweder direkt o. mit Hilfe spez. Modulationsverfahren. Einsatz z. B. für Langzeit-EKG. Mehr zu Analogspeicher
Analpapillen
die prominenten proximalen Ausläufer der Analschleimhaut, die sich als Schleimhautwülste (Columnae rectales) nach proximal fortsetzen, bilden die Analpapillen. Die zwischen ihnen befindl. gefaltete... Mehr zu Analpapillen
Analphalipoproteinämie, familiäre
sehr seltenes, bisher nur in Nordamerika, England u. der Schweiz beobachtete Krankheit mit autosomal rezessivem Erbgang, Milz- u. Lebervergrößerung, Lymphknotenschwellungen, Polyneuropathie, flecki... Mehr zu Analphalipoproteinämie, familiäre
Analpolypen
echte Polypen o. unter dem Erscheinungsbild eines Polypen im Analbereich auftretende benigne Tumoren (Fibrome, Lipome, spitze u. breite Kondylome, hypertrophe Analpapillen, Hämorrhoiden). Mehr zu Analpolypen
Analprolaps
Vorfall von Analschleimhaut (inkompletter A.) o. ein alle Wandschichten betreffender Vorfall (kompletter Prolaps: Rektumprolaps). Prolapsus recti. Mehr zu Analprolaps
Analpruritus
Juckreiz (quälend) in der Analregion. Er kann ohne erkennbare Lokalerkrankung (autonom) o. bei Analekzem, Hämorrhoiden, Oxyuriasis o. als Sympt. eines Diabetes mellitus auftreten. Mehr zu Analpruritus
Analreflex
durch Berührungsreiz, z. B. rektale Untersuchung, ausgelöste Kontraktion des M. sphincter ani externus. Mehr zu Analreflex
Analrhagade
radiärer oberflächl., strichförmiger Defekt der Afterschleimhaut, meist an der hinteren Kommissur, als Folge einer Verletzung bei der Entleerung von festem Stuhl o. Analekzem, seltener als Folge vo... Mehr zu Analrhagade
Analsphinkterdehnung
digitale Dehnung des Analsphinkters in Narkose bei rezidivierenden Analfissuren u. Sphinkterspasmus. Nicht mehr allg. akzeptiertes Verfahren. Mehr zu Analsphinkterdehnung
Analsphinkterspasmus
Krampfzustand des Analsphinkters, der stets bei einer Analfissur vorhanden ist. Mehr zu Analsphinkterspasmus
Analstenose
angeborene Verengung der Analöffnung. Ein dünner Canalis analis mündet in normaler Position. Entwicklung eines sek. Megakolon. Nicht zu verwechseln mit dem engen Analring vieler Säuglinge. Mehr zu Analstenose
Analvenenthrombose
Thrombose einer Analvene. Nach Perforation u. Abstoßung des Thrombus kann eine Analfissur entstehen. Mehr zu Analvenenthrombose
Analverkehr
Geschlechtsverkehr, bei dem der Penis in den Anus eingeführt wird. Koitus. Mehr zu Analverkehr
Analvorfall
Analprolaps. Mehr zu Analvorfall
Analysator
von I. P. Pawlow in die Physiol. eingeführter Begriff für den Komplex: Rezeptor (Sinnesorgan) – Verarbeitungsstationen im Gehirn – Rückwirkungen auf die Rezeptoren direkt o. indirekt über die z. B.... Mehr zu Analysator
Analyse
in der Chem. die qualitative u. quantitative Untersuchung einer Verbindung o. eines Gemischs mehrerer Verbindungen auf Art u. Menge der einzelnen Bestandteile. Die Summe aller Einzelbestandteile mu... Mehr zu Analyse
Analyse, enzymatische
quantitatives Analyseverfahren, welches die Eigenschaft von zu bestimmenden Substanzen nutzt, Substrat einer enzymkatalysierten Reaktion zu sein. Mehr zu Analyse, enzymatische
Analyse, harmonische
Fourier-Analyse. Darstellung eines beliebigen period. Vorgangs als Summe harmon. Schwingungen (d. h. Sinus- u. Kosinusfunktionen) unterschiedl. Amplitude u. Frequenz. Anwendung u. a. in Chronomedizin. Mehr zu Analyse, harmonische
Analyse, radioenzymatische
quantitative radiochem. Analysemethode für kleinste Substratmengen. Innerhalb einer enzymat. Reaktion muß ein Reaktionspartner radioaktiv markiert sein. Es entsteht ein radioaktives Produkt. Beding... Mehr zu Analyse, radioenzymatische
Analysegeräte, hämatologische
automat. Zähl- u. Analysegeräte zur quant. Bestimmung der Zellelemente im Blut, wobei sich zur Erfassung von Teilchen die bei der Untersuchung der elektr. Leitfähigkeit des Blutes gefundene Tatsach... Mehr zu Analysegeräte, hämatologische
Analysenmeßtechnik
Meßverfahren, -methoden u. -einrichtungen zur kontinuierl. o. diskontinuierl. Messung von Konzentrationen o. Aktivitäten in Gasen, Flüssigkeiten o. festen Stoffen. Physikal. Methoden nutzen Eigensc... Mehr zu Analysenmeßtechnik
Analysenwaage
frühere Bez. für eine spez. Art von Feinwaagen, meist als Hebelwaage ausgeführt, mit einer Höchstlast von meist 200 g u. einem Skalenwert zwischen 0,5 · 10–5 u. 2 · 10–5 mal Höchstlast. Mehr zu Analysenwaage
Anämie
Verminderung der Hämoglobinkonzentration, des Hämatokrit bzw. der Erythrozytenzahl im Blut unter die Altersnorm. Diese Definition entspricht den prakt. Erfordernissen, daß die Begriffe Oligämie (Ve... Mehr zu Anämie
Anämie, akute aregeneratorische
akut auftretende aregenerator. Anämieformen sind erworbene, zum Rückfall tendierende u. durch best. Ereignisse ausgelöste zeitl. begrenzte Störungen bei der Reifung der Erythrozytopoese, so die are... Mehr zu Anämie, akute aregeneratorische
Anämie, alimentäre
A. infolge eines Mangels an einem o. mehreren essentiellen Nährstoffen, unabhängig von der Ursache eines solchen Mangels. Mehr zu Anämie, alimentäre
Anämie, aplastische
aplast. Knochenmarksyndrom, Panmyelophthise, aregenerator. Panmyelopathie, Knochenmarkinsuffizienz; Ausfall der gesamten Hämatopoese mit Ausnahme der Lympho(zyto)poese mit dadurch bedingter Panzyto... Mehr zu Anämie, aplastische
Anämie, aplastische hereditäre
den konstitutionellen Panmyelopathien zuzuordnendes Krankheitsbild mit Störung der Blutzellproduktion infolge eines angeborenen Defekts der Hämopoese; von Fanconi 1927 erstmals erkannt, wobei heute... Mehr zu Anämie, aplastische hereditäre
Anämie, aregeneratorische
kongenitale o. erworbene Anämieformen, denen die isolierte Proliferationstörung der Erythrozytopoese gemeinsam ist, die sich in einer quantitativ nicht ausreichenden Neubildungsrate äußert. Den chr... Mehr zu Anämie, aregeneratorische
Anämie, autoimmunhämolytische
durch das Auftreten von gegen eigene Erythrozyten gerichteten Antikörpern bedingte Anämie. Unterschieden werden wärme-. u. kälteautoimmunhämolyt. A. Die Ther. der Autoimmunprozesse erfolgt meist du... Mehr zu Anämie, autoimmunhämolytische
Anämie, endokrine
Anämie bei Endokrinopathie. Blutbildungsstörungen mäßigen Grades bei Erkrankungen der Keimdrüsen, der Schilddrüse, der Nebennierenrinde u. der Hypophyse, wobei der durch die entsprechenden Hormone ... Mehr zu Anämie, endokrine
Anämie, erworbene aregeneratorische
erworbene Proliferations- o. Reifungshemmung der Erythrozytopoese, die diese isoliert betrifft, einen chron. Verlauf aufweist, bei 30–50 % dieser Kranken mit Thymustumoren einhergeht o. als Folge v... Mehr zu Anämie, erworbene aregeneratorische
Anämie, hämolytische
Anämie infolge Hämolyse. Durch verkürzte Lebensdauer der Erythrozyten gekennzeichnete Anämie, die Mehrproduktion von Erythrozyten im Knochenmark vermag den aktuellen Erythrozytenuntergang nicht zu ... Mehr zu Anämie, hämolytische
Anämie, hämolytische mechanische
Anämie bei Herzklappenfehlern u. Herzklappenersatz. Durch Turbulenz des Blutes bei Herzklappenfehlern, -klappenersatz u. Gefäßprothesen auftretende mechan. Schäden der Erythrozyten, wobei durch der... Mehr zu Anämie, hämolytische mechanische
Anämie, immunhämolytische
immun. bedingte hämolyt. A. durch zirkulierende Isoantikörper (z. B. Morbus haemolyticus neonatorum) o. Autoantikörper (am häufigsten durch inkomplette Wärmeautoantikörper, weiterhin Kälteagglutini... Mehr zu Anämie, immunhämolytische
Anämie, kongenitale dyserythropoetische
Gruppe von chron. hereditären Anämien mit ineffektiver Erythrozytopoese, Störung des Eisenstoffwechsels, pathognomon. zytomorpholog. Anomalien der Erythroblastenkerne, hämolyt. Syndrom u. unterschi... Mehr zu Anämie, kongenitale dyserythropoetische
Anämie, kongenitale hypoplastische
kongenitale, möglicherweise hereditäre isolierte Aplasie bzw. Hypoplasie der Erythrozytopoese mit Ausprägung als chron. normozytäre Anämie, deren Ätiol. (Störung im Tryptophanstoffwechsel, Autoimmu... Mehr zu Anämie, kongenitale hypoplastische
Anämie, kongenitale sideroblastische
Anaemia hypochromica sideroachrestica hereditaria; sehr seltene angeborene Erkrankung, die bereits in früher Jugend manifest wird u. fast ausschließl. das männl. Geschlecht betrifft. Geringe Hepato... Mehr zu Anämie, kongenitale sideroblastische
Anämie, megaloblastische
Megaloblastenanämie, megalozytäre A. Blutbildungsstörungen, die durch das Auftreten von Megaloblasten im Knochenmark bzw. Megalozytose gekennzeichnet sind u. vielfach mit weiteren Störungen, so im ... Mehr zu Anämie, megaloblastische
Anämie, megaloblastische alimentäre
alimentäre megalozytäre Anämie, Megaloblastenanämie, durch alimentären Folsäuremangel, gelegentl. gemeinsam mit Vitamin-B12-Mangel (Beispiel: Ziegenmilchanämie, megaloblast. Säuglingsanämie Gerbasi... Mehr zu Anämie, megaloblastische alimentäre
Anämie, megaloblastische symptomatische
symptomat. Megaloblastenanämie. bei versch. Defekten des Magen-Darm-Kanals (chron. Sprue, Syndrom der blinden Schlinge, Ileumresektion, Magenkarzinom, Gastrektomie u. a.), Fehlernährung, erhöhtem B... Mehr zu Anämie, megaloblastische symptomatische
Anämie, neonatale
Anämie des Neugeborenen mit unterschiedl. Ursache, wie Blutverlust durch fetomaternales Transfusionssyndrom, intra- o. postnatalem Blutverlust, angeborene Erythropoesestörungen (Blackfan-Diamond-An... Mehr zu Anämie, neonatale
Anämie, nephrogene
Anämie, renale. Mehr zu Anämie, nephrogene
Anämie, passagere aregeneratorische
erworbene transitor. Aplasie o. Reifungsstörung der Erythrozytopoese bei Säuglingen u. Kleinkindern mit Reduktion der Retikulozyten im peripheren Blut u. Ausbildung einer meist ausgeprägten Anämie ... Mehr zu Anämie, passagere aregeneratorische
Anämie, perniziöse
Vitamin-B12-Mangelanämie. Mehr zu Anämie, perniziöse
Anämie, perniziöse juvenile
seltene Form der perniziösen Anämie, die schon im Kindesalter auftritt; Mögl. Ursachen: 1. Störung der Intrinsic-factor-Produktion bei normaler Morphol. u. Funktion der Magenschleimhaut. 2. Imerslu... Mehr zu Anämie, perniziöse juvenile
Anämie, physiologische
Trimenonanämie. Mehr zu Anämie, physiologische
Anämie, pyridoxinsensible
als Vitamin-B6-Mangelzustand den erworbenen sideroblast. Anämien zuzuordnende seltene Erkrankung, die durch den pathol. Ausfall des Tryptophanbelastungstests u. durch den Erfolg einer Vitamin-B6-Be... Mehr zu Anämie, pyridoxinsensible
Anämie, refraktäre
dem myelodysplastischen Syndrom zuzuordnende Erkrankung. Mehr zu Anämie, refraktäre
Anämie, renale
Anämie bei Pat mit chron. Niereninsuffizienz. Erste Zeichen treten meist dann auf, wenn die glomeruläre Filtrationsrate auf 30 % der Norm abgesunken ist. Es handelt sich überwiegend um eine normoch... Mehr zu Anämie, renale
Anämie, sideroblastische
Sammelbezeichnung für meistens hypochrome Anämieformen mit hohem Serumeisenspiegel, Anhäufung siderophiler Granula, die überwiegend ringförmig um den Erythroblastenkern angehäuft sind (Sideroblaste... Mehr zu Anämie, sideroblastische
Anämie, sideropenische
Eisenmangelanämie. Mehr zu Anämie, sideropenische
Anämie, symptomatische
sek. Anämie bei chron. Krankheiten; normozytäre, meist hypochrome A. ohne Verminderung des Depoteisens als Begleiterscheinung von Infektionen, Nieren- o. Lebererkrankungen, Rheumatoidarthritis, bös... Mehr zu Anämie, symptomatische
Anämiesymptome
durch Verminderung der O2-Überträger resultiert eine Hypoxie. Blässe von Haut u. Schleimhäuten ist kein obligates A. Bei schwerer A. kommt es zu Dyspnoe, Tachykardie u. Blutdruckabfall, im Extremfa... Mehr zu Anämiesymptome
Anamirta cocculus
Picrotoxin. Mehr zu Anamirta cocculus
Anamnese
wörtl. Erinnerung. Aus Angaben des Kranken o. der Angehörigen bzw. der Kontaktpersonen zu erfragende Vorgeschichte des Kranken, die sich in derzeitige Beschwerden u. ihre Entwicklung (Eigenanamnese... Mehr zu Anamnese
Anamnese, umweltmedizinische
Erfragung zur Sympt., Disposition u. Exposition des Erkrankten; besonderes Element der u. A. ist die potentielle Exposition; belastete Medien, Aufnahmepfad, Schadstoffkonzentration, zeitl. Muster u... Mehr zu Anamnese, umweltmedizinische
Anankasmus
Zwang; in Form von Zwangsvorstellungen u. -handlungen mit o. ohne äußeren Anlaß. Vom Kranken ungewollt u. als unsinnig erkannt, jedoch nicht beherrschbar. Ätiol. unspezif. Als Sympt. bei Zwangserkr... Mehr zu Anankasmus
anankastisch
zwanghaft. Mehr zu anankastisch

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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