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Buchstabe B - Medizinlexikon

Medizinisches Lexikon - B

Ba
chem. Symbol für Barium. Mehr zu Ba
BA
Abk für Bundesausschuß der Länderarbeitsgemeinschaften der Lehrer(innen) für Pflegeberufe; Interessenvertretung. Mehr zu BA
B. A.
Abk für engl. Bachelor of Arts. Bachelor. Mehr zu B. A.
Baader, E. W.
(1892–1962). Gründete 1925 die erste klin. Abteilung für Berufskrankheiten in Deutschland am damaligen Kaiserin-Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin-Lichtenberg, 1930 als Institut für Berufskrank... Mehr zu Baader, E. W.
Baastrup, Christian I.
(1885–1950), Röntg., Kopenhagen. Mehr zu Baastrup, Christian I.
Baastrup-Syndrom
interspinale Neoarthrose zwischen Dornfortsätzen, namentl. L3–S1, bei Höhenabnahme der Bandscheiben u. Hyperlordose u. nach schmerzhafter Kompression des zwischen den Dornfortsätzen gelegenen Binde... Mehr zu Baastrup-Syndrom
Babcock, William W.
(1872–1963), amerik. Chir. Mehr zu Babcock, William W.
Babcock-Operation
Extraktion von Krampfadern mit biegsamen Metallsonden. Venenstripping. Mehr zu Babcock-Operation
Babes, Victor
(1854–1926), rumän. Pathol., Bukarest. Mehr zu Babes, Victor
Babes-Ernst-Polkörperchen
intrazellulär meist an beiden Enden der Bakterien liegende, gut anfärbbare (Pol-)Körnchen, insbes. bei Diphtheriebakterien, die aus Ribosephosphaten bestehen u. als Energiereserve aufgefaßt werden. Mehr zu Babes-Ernst-Polkörperchen
Babesia
Gattung der Fam. Babesiidae, Ordnung Piroplasmida, Klasse Sporozoea. Blutparasiten, die sich in den Erythrozyten durch Zwei- o. Vierfachteilung vermehren u. bei Säugetieren v. a. bei Haustieren ver... Mehr zu Babesia
Babesiidae
Fam. der Sporozoea mit ungeschlechtl. Vermehrung u. Wirtswechsel. Intrazelluläre Blutparasiten bei Säugetieren mit großer ökonom. Bedeutung. Mehr zu Babesiidae
Babesiose
Piroplasmose. Tierseuche, die durch Zecken auf den Menschen übertragen wird. Babesia microti ruft eine selten schwer verlaufende Erkrankung hervor. Malariaähnl. Verläufe mit hoher Letalität durch L... Mehr zu Babesiose
Babinski, Joseph François Felix
(1857–1932), poln. Neurol., Paris. Mehr zu Babinski, Joseph François Felix
Babinski-Reflex
für die neurol. Untersuchung wichtigster pathol. Fremdreflex zum Nachweis einer Pyramidenbahnschädigung: träge Dorsalflexion der Großzehe bei Bestreichen des lateralen Fußsohlenrands mit spitzem Ge... Mehr zu Babinski-Reflex
Babkin, P. S.
zeitgen. russ. Neurol. Mehr zu Babkin, P. S.
Babkin-Reflex
Öffnung des Mundes mit gelegentl. Kopfdrehung bei Ausübung eines Drucks auf die Handflächen. Mehr zu Babkin-Reflex
Babygramm
Ganzaufnahme von Säuglingen mit Hilfe bildgebender Verfahren; bei Verdacht auf Systemerkrankungen o. Fehlbildungen. Mehr zu Babygramm
Bacampicillin
Breitbandpenicillin. Mehr zu Bacampicillin
Bach, Edward
(1886–1936), brit. homöopath. orientierter Arzt. Mehr zu Bach, Edward
Bach-Blütentherapie
Heilverfahren, bei dem von 38 versch. Blüten wäßrige Extrakte hergestellt werden, die nun „feinstofflich“ angereichert sind. Nach vorgeschriebenem Ritus werden die Auszüge, homöopath. Hochpotenzen ... Mehr zu Bach-Blütentherapie
Bachelor
abgeleitet von Bakkalaureus (lat., auch Baccalaureus). In englischsprachigen u. Commonwealth-Ländern übl., meist unterster akadem. Grad, der Studienabschnitte o. das Studium best. Fächer abschließt... Mehr zu Bachelor
Bachmann-Bündel
spezif. Leitungsfaser zwischen re. u. li. Vorhof, über welche die Erregung des re. Vorhofs mit einer Verzögerung von 20–40 ms auf das li. Atrium übertragen wird. Mehr zu Bachmann-Bündel
Bacillaceae
Fam. stäbchenförmiger, sporenbildender grampositiver Bakterien. Med. wichtig sind die Gattungen Bacillus u. Clostridium. Mehr zu Bacillaceae
Bacille bilié Calmette-Guérin
Bacillus Calmette-Guérin. Mehr zu Bacille bilié Calmette-Guérin
Bacilli medicati
Arzneistäbchen. Mehr zu Bacilli medicati
Bacillus
Bazillus. Mehr zu Bacillus
Bacillus anthracis
Milzbrandbazillen, zuerst entdeckte u. erforschte Seuchenerreger. Unbewegl. grampositive sporenbildende, aerob wachsende Stäbchen der Gattung Bacillus. Durch Schrumpfung nach Fixierung typ. „Bambus... Mehr zu Bacillus anthracis
Bacillus Calmette-Guérin
von C. u. G. auf galleglycerolhaltigen Nährboden 13 Jahre lang fortgezüchtete, abgeschwächte Variante des Mycobacterium bovis (Mycobacterium), gekennzeichnet durch seine lokale Vermehrung im (tuber... Mehr zu Bacillus Calmette-Guérin
Bacillus cereus
grampositives, sporenbildendes, bewegl., hämolysinbildendes Stäbchen der Gattung Bacillus. Bedeutung als Nahrungsmittelvergifter, bei Hornhautverletzungen des Auges durch Stroh Entzündungen bis zur... Mehr zu Bacillus cereus
Bacillus subtilis
grampositives, sporenbildendes Stäbchen der Gattung Bacillus. Med. Bedeutung bei Lebensmittelvergiftungen. Bei Hornhautverletzungen des Auges durch Stroh Entzündungen bis zur Erblindung. Mehr zu Bacillus subtilis
Bacillus thuringiensis
insektenpathogener Sporenbildner, der zur biologischen Schädlingsbekämpfung (Desinsektisation) eingesetzt wird, z. B. als Larvizid für Stech- u. Kriebelmücken sowie Fliegen. Mehr zu Bacillus thuringiensis
Bacitracin
lokal anwendbares Polypeptid-Antibiotikum, 1943 aus Bacillus licheniformes isoliert; besteht aus den Komponenten A bis F, wobei A mit 70 % überwiegt. Schmales Wirkungsspektrum, v. a. gegen gramposi... Mehr zu Bacitracin
Backenzahn
umgangssprachl. für Molar. Kleiner B.: Prämolar. Zahnform. Mehr zu Backenzahn
Bäckerasthma
berufsbedingtes allerg. Asthma bronchiale bei Bäckern, seltener bei Konditoren. Überwiegend durch Mehl u. Backzusatzstoffe, z. B. Amylase, seltener durch Kleie u. Schrote sowie durch darin enthalte... Mehr zu Bäckerasthma
Bäckerekzem
Berufsekzem an Händen u. Unterarmen bei Bäckern, hervorgerufen durch Überempfindlichkeit gegen Mehlproteine o. Mehlverbesserungsmittel (z. B. Ammoniumpersulfat). Mehr zu Bäckerekzem
Bäckerkaries
atyp. zirkulärer Kariesbefall bei berufl. Exposition gegenüber kohlenhydrathaltigen Stäuben u. daraus durch Gärung im Mund entstehende organ. Säuren. Karies. Mehr zu Bäckerkaries
Bäckerkrätze
juckender Hautausschlag v. a. bei Personen, die Umgang mit Getreide u. Getreideprodukten haben. Die B. wird verursacht durch die Getreidekrätzmilbe, Pyemotes tritici, die i. d. R. auf Insekten, v. ... Mehr zu Bäckerkrätze
Background, genetischer
durch das Zusammenwirken einer Vielzahl nicht direkt beteiligter Gene bedingter Hintergrund, der die spez. Wirkung eines Gens beeinflussen kann. Mehr zu Background, genetischer
Backward conditioning
im Ggs. zur klass. Methode der Konditionierung von bedingten Reflexen wird beim B. der unbedingte, bekräftigende Reiz, z. B. Futtergabe, vor der Gabe des Reizes, z. B. eines Tons, der zum bedingten... Mehr zu Backward conditioning
Backward failure
Rückwärtsinsuffizienz des re. Herzens, klin. mit Leberstauung, peripheren Ödemen einhergehend. Herzinsuffizienz. Mehr zu Backward failure
Backwash-Ileitis
Rückflußileitis. Oberflächl., nicht stenosierende Entzündung der terminalen Ileumschlinge bei Colitis ulcerosa. Mehr zu Backwash-Ileitis
Baclesse-Huc-Syndrom
akut auftretende Osteolysen bei myeloplast. Knochentumoren. Mehr zu Baclesse-Huc-Syndrom
Baclofen
4-Amino-3-(4-chlorphenyl)buttersäure. Myotonolytikum. Myotonie. Mehr zu Baclofen
Bacteroidaceae
Fam. gramnegativer, sporenloser, obligat anaerober, teils bewegl., teils unbewegl. Bakterien; Einteilung in 13 Gattungen: Bacteroides, Fusobacterium, Leptotrichia sind die med. wichtigen Gattungen. Mehr zu Bacteroidaceae
Bacteroides
Bakteriengattungen der Fam. Bacteroidaceae; ein Teil der B.-Arten hat med. Bedeutung, z. B. B. fragilis, B. theataiotaomicron gehört zur normalen Mikroflora des Menschen u. kann aus den verschieden... Mehr zu Bacteroides
Bacteroides-Infektion
durch Erreger der Bakteriengattung Bacteroides hervorgerufene Infektion. Hirnabszeß, Lungenabszeß, Peritonitis, Cholezystitis, Appendizitis, Pleuraempyem, Douglas-Abszeß, Sepsis. Mehr zu Bacteroides-Infektion
Badearzt
Arzt mit Weiterbildung in Balneologie u. med. Klimatologie sowie Erfahrungen mit den ortsgebundenen Heilmitteln eines Kurortes (Zusatzbezeichnung in der ärztl. Weiterbildungsordnung: „Balneologie u... Mehr zu Badearzt
Badedermatitis
im Verlauf von Bäderkuren eintretender Reizzustand der Haut, der als direkte Einwirkungen von Badeinhaltsstoffen interpretiert werden kann, vermutl. aber Folge vegetativer Umstellungen im Kurverlau... Mehr zu Badedermatitis
Badedermatitis, bullöse
Wiesen- o. Stranddermatitis (Dermatitis pratensis); entsteht durch Berührung der wasser- o. schweißfeuchten Haut mit furocumarinhaltigen Pflanzen bei gleichzeitiger Sonneneinwirkung; phototox. Vorg... Mehr zu Badedermatitis, bullöse
Badediurese
im Vollbad eintretende Ausscheidungssteigerung der Nieren (Wasser- u. Natriurese), ist v. a. Folge der durch den hydrostatischen Druck entstehenden Kompression des peripheren Niederdrucksystems. Di... Mehr zu Badediurese
Badekonsistenz
Normalkonsistenz. Mehr zu Badekonsistenz
Badekur
komplexe Heilbehandlung in einem Kurort (Bad) für 3–6 Wochen unter bevorzugter Nutzung natürl. Heilmittel, insbes. von Heilwässern. Mehr zu Badekur
Bäder, absteigende
zumeist Vollbäder, deren Anfangstemperatur innerhalb einer best. Zeit u. eines begrenzten Bereichs durch Zugabe kalten Wassers gesenkt wird (z. B. von 38 °C auf 27 °C), zweckmäßigerweise noch durch... Mehr zu Bäder, absteigende
Bäder, ansteigende
Voll- o. Teilbäder, deren Anfangstemperatur innerhalb einer best. Zeit u. eines begrenzten Bereichs durch Zugabe heißen Wassers erhöht wird. Am häufigsten als ansteigende Armbäder nach Hauffe in An... Mehr zu Bäder, ansteigende
Bäder, dermatologische
heterogene Gruppe med. Bäder mit rückfettenden, keratolytischen o. entzündungshemmenden Wirkungen. Wirksame Substanzen können u. a. Gerbstoffe (Eichenrindenbäder), Bisabolol (Kamillenbäder), Salicy... Mehr zu Bäder, dermatologische
Badereaktion
Kurreaktion. Mehr zu Badereaktion
Bäderheilkunde
Balneologie. Mehr zu Bäderheilkunde
Bäder, hyperthermale
Bäder, deren Temperatur über dem Thermoindifferenzpunkt für Wasser liegt u. die dem Organismus Wärme zuführen. Bäder zwischen 35 u. 38 °C werden als warme, Bäder über 38 °C als heiße Bäder bezeichn... Mehr zu Bäder, hyperthermale
Bäder, hypothermale
Bäder, deren Temperatur unter dem Thermoindifferenzpunkt für Wasser liegt u. die dem Organismus Wärme entziehen. Sie werden meist als Bewegungsbäder (28–34 °C) o. Tauchbäder (Hydrotherapie) angewen... Mehr zu Bäder, hypothermale
Bäder, isothermale
Bäder, deren Temperatur im Thermoindifferenzbereich liegt u. die somit keine therm. Wirkungen haben. I. B. werden angewendet, wenn chem. o. mechan. Wirkungen von Bädern allein genutzt werden sollen... Mehr zu Bäder, isothermale
Bäder, medizinische
mittels med. Badezusätze hergestellte Bäder, die zur Vorbeugung, Linderung o. Behandlung versch. Krankheiten dienen (Beruhigungsbäder, dermatologische Bäder, Erkältungsbäder, Rheumabäder, Meerwasse... Mehr zu Bäder, medizinische
Bädertechnik
Balneotechnik. Mehr zu Bädertechnik
Bäder- und Klimaheilkunde
Balneologie, Klimatologie, medizinische. Mehr zu Bäder- und Klimaheilkunde
Bäderwirkungen, chemische
durch Badeinhaltsstoffe (Elektrolyte, gelöste Gase o. pflanzl. bzw. pharmak. Zusätze) bedingte Wirkungen von Bädern. C. B. können durch Resorption, Deposition o. Elution vermittelt werden. Mehr zu Bäderwirkungen, chemische
Bäderwirkungen, physikalische
durch physikal. Mechanismen (Auftrieb, dynamische Viskosität, hydrostatischen Druck, Temperatur) bedingte Wirkungen von Bädern. Mehr zu Bäderwirkungen, physikalische
Badetod
plötzl. Tod beim Aufenthalt im Wasser, nicht unmittelbar durch Ertrinken, sondern durch Schocktod. Ursächl. spielen versch. Reflexmechanismen eine Rolle, u. a. kann Kältereiz, Magendruck, Magenfüll... Mehr zu Badetod
Badetorf
durch Sedimentation u. Zersetzung unter Luftabschluß in Mooren entstandenes Ockersediment, das zu den natürlichen Peloiden gehört u. zur Herstellung von Moorbädern verwendet wird. Moorpackungen. Mehr zu Badetorf
Badewasserhygiene
Wasserhygiene. Mehr zu Badewasserhygiene
Badezusätze, medizinische
pflanzl. o. chem. hergestellte Substanzen zur Herstellung von medizinischen Bädern. Sie können direkte Wirkungen auf die Haut, indirekte (reflektor.) Wirkungen, system. (pharmakodynam.) Wirkungen n... Mehr zu Badezusätze, medizinische
Baer, Joseph Louis
(1880–1954), amerik. Gyn., Chicago. Mehr zu Baer, Joseph Louis
Baer, Karl Ernst von
(1792–1876), dt. Anat. u. Embryol., Königsberg u. St. Petersburg. B. entdeckte 1827 das Säugetierei u. bestätigte damit die von W. Harvey aufgestellte Hypothese „omne vivum ex ovo“. Er gilt auch al... Mehr zu Baer, Karl Ernst von
Baer-Handgriff
Handgriff, durch den in der Nachgeburtsperiode vom Geburtshelfer die Bauchdecken gerafft werden, so daß die physiol. Rektusdiastase ausgeglichen wird u. eine breite Längsfalte entsteht. Die Kreißen... Mehr zu Baer-Handgriff
Baermann-Methode
parasitolog. Verfahren zum Nachweis von Nematoden-, spez. Hakenwurm-Larven, aus Stuhl- u. Bodenproben. Nematoda. Mehr zu Baermann-Methode
Bäfverstedt, Bo Erik
(geb. 1905), schwed. Dermat. Mehr zu Bäfverstedt, Bo Erik
Bäfverstedt-Krankheit
Lymphadenosis cutis benigna. Mehr zu Bäfverstedt-Krankheit
Bagassose
allergische Alveolitis durch Zuckerrohrrückstände (Bagasse), die mit thermophilen Aktinomyzeten (Actinomycetaceae) kontaminiert sind. Mehr zu Bagassose
Bagatellkrankheit
med. unerhebl. Krankheit. Mehr zu Bagatellkrankheit
Bagdad-Geschwür
Orientbeule. Mehr zu Bagdad-Geschwür
Baglivi, Giorgio
(1668–1707), ital. Arzt, Rom. B. war als Theoretiker ein Vertreter der Iatrophysik (die mit ihm in Italien ihren Höhepunkt erreichte), in der Praxis allerdings ein vorurteilsfreier Beobachter. Obwo... Mehr zu Baglivi, Giorgio
Bahia-Beule
Espundia. Mehr zu Bahia-Beule
Bahima-Krankheit
durch einseitige Milchnahrung bedingte Eisenmangelanämie in West-Uganda verbunden mit Bürstenschädel, zirkulären Narben der behaarten Kopfhaut u. Hochwuchs. Mehr zu Bahima-Krankheit
Bahnsysteme, cholinerge
mit Hilfe histochem. AChE-Darstellung (Acetylcholinesterase) im Gehirn nachgewiesene Fasersysteme cholinerger Neurone. Aszendierendes retikuläres System: 1. dorsales tegmentales System, Zellkörper,... Mehr zu Bahnsysteme, cholinerge
Bahnung
vorübergehende Erleichterung der Übertragung von Aktionspotentialen von einer Nervenzelle auf eine andere über die Synapsen, wenn präsynapt. viele kurze elektr. Reize in rascher Folge, z. B. alle 3... Mehr zu Bahnung
Baillarger-Streifen
horizontale Faserlagen in der vierten u. fünften Schicht der Großhirnrinde (Stria Baillargeri interna et externa). Mehr zu Baillarger-Streifen
Bainbridge-Reflex
von Rezeptoren in den Herzvorhöfen (sog. A-Rezeptoren) ausgelöste Reaktionen des Herz-Kreislaufsystems; Herzfrequenzzunahme, Erhöhung des peripheren Widerstands, Blutdruckanstieg. Mehr zu Bainbridge-Reflex
Bain-System
Low-flow-System, bei dem durch ein enges Rohr geringe Frischgasmengen in einen gefalteten Exspirationschlauch eingeleitet werden; relativ störanfällig, daher nicht sehr verbreitet. Mehr zu Bain-System
Bajonettfinger
Subluxation der Fingergelenke mit Überstreckung im Mittel- u. Beugung im Endgelenk, meist als Folgeerscheinung bei Athetose, auch bei Hirnstammläsionen beschrieben. Mehr zu Bajonettfinger
Bajonettierknochen
Verkalkung u. Verknöcherung von Muskeln u. Sehnen durch chron. Traumen, z. B. früher bei Soldaten durch das Exerzieren u. Bajonettieren. Pathogenet. Myositis ossificans circumscripta. Mehr zu Bajonettierknochen
Bajonettzange
Extraktionszange für Wurzeln der Zähne des Oberkiefers. Das Zangenmaul ist bajonettförmig abgebogen u. ermöglicht dadurch eine bessere Übersicht u. eine Beurteilung, ob Zahnachse u. Zangenachse übe... Mehr zu Bajonettzange
Bakandya
durch Rickettsia typhi bedingtes endem. Fleckfieber im Kongogebiet. Mehr zu Bakandya
Baker, William Morrant
(1839–1896), brit. Chir., London. Mehr zu Baker, William Morrant
Baker-Zyste
Arthrozele in der Kniekehle; Ausstülpung der Synovialis. Bei Ruptur (selten) Sympt. akuter tiefer Thrombose. Ganglion. Mehr zu Baker-Zyste
Bakkalaureus
unterster akadem. Grad an den Universitäten u. Hochschulen des Mittelalters, heute v. a. in englischsprachigen Ländern als Bachelor übl. Mehr zu Bakkalaureus
Bakteriämie
Vorhandensein von Bakterien im strömenden Blut, singulär-passager z. B. nach Zahnextraktion o. Tonsillektomie, rezidivierend-temporär bei Herdinfektion. Als Ausdruck für bakterielle Allgemeininfekt... Mehr zu Bakteriämie
Bakterien
erstmals von Leeuwenhock 1683 beschriebene, von Cohn 1872 charakterisierte Mikroorganismen. Einzellig, 0,2–80 ?m groß, kugelförmig, stäbchenförmig o. schraubenförmig. Aufbau aus Kernäquivalenten, R... Mehr zu Bakterien
Bakterienagglutination
Agglutination von Bakterien durch Antikörper. Bei der qualitativen B. wird ein unbekanntes Bakterienantigen mit einem bekannten Testserum untersucht. Widal-Reaktion. Mehr zu Bakterienagglutination
Bakterienantagonismus
gegenseitige Wachstumshemmung der Bakterien in vivo u. in vitro, z. B. durch Bakteriozine; reguliert die Zusammensetzung der normalen Keimflora. Mehr zu Bakterienantagonismus
Bakterienart
Glied des hierarch. Systems der Einteilung der Bakterien. Die Artbezeichnung ist binär u. setzt sich aus dem Gattungsbegriff u. dem Artbegriff zusammen, z. B. Salmonella typhi. Mehr zu Bakterienart
Bakterienausscheider
Dauerausscheider, Keimträger. Mehr zu Bakterienausscheider

Quelle: Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. © Elsevier GmbH, München

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