Buchstabe Be - Medizinlexikon (Seite 1 von 6)

Medizinisches Lexikon - B

3,4-Benzphenanthren
aromatischer Kohlenwasserstoff mit kanzerogener Wirkung. Mehr zu 3,4-Benzphenanthren
9-Betaarabinofuranosyladenin
Vidarabin. Mehr zu 9-Betaarabinofuranosyladenin
B-Enzephalitis, japanische
ident. mit russ. Herbstenzephalitis. Arbovirose in Ostasien (China, Indien, Kambodscha, Laos, Vietnam). Durch Japan-Enzephalitis-Virus verursachte Virusenzephalitis, die mit Somnolenz, epilept. Anf... Mehr zu B-Enzephalitis, japanische
B-Enzephalitisvakzine, japanische
aus Mäusehirnemulsion gewonnene Virussuspension des Stamms Nakayama. Formalininaktivierter Virusimpfstoff in flüssiger o. lyophilisierter Form. Bei längerem Aufenthalt in Ostasien, wo japan. B-Enze... Mehr zu B-Enzephalitisvakzine, japanische
Be
chem. Symbol für Beryllium. Mehr zu Be
BE
in der Geburtshilfe Abk für Beckenendlage. Mehr zu BE
Beadle, George Wells
(1903–1969), amerik. Biol., Genetiker, Pasadena, Chicago. 1958 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit J. Lederberg u. E. L. Tatum) „für die Entdeckung, daß die Gene wirksam werden, indem sie bestimmte c... Mehr zu Beadle, George Wells
Beals, Rodney K.
zeitgen. Orthop., USA. Mehr zu Beals, Rodney K.
Beals-Hecht-Syndrom
Arachnodaktylie mit Kontrakturen; autosomal dominanter Erbgang, Genort 5q23–31, Fibrillin-2-Defekt, Meso- u. Ektoderm betroffen. Abgrenzung vom Marfan-Syndrom durch angeborene Flexionskontrakturen ... Mehr zu Beals-Hecht-Syndrom
Beals-Syndrom
autosomal dominant erbl. Oto-Osteodysplasie mit Fehlbildung der Ohrmuscheln, der Hüft- u. Ellenbogengelenke. Mehr zu Beals-Syndrom
Bean, William
(geb. 1909), amerik. Int., Iowa. Mehr zu Bean, William
Bean-Syndrom
Malabsorptionssyndrom, Steatorrhö, Ophthalmoplegie, vaskuläre Lipomatose u. Phlebektasien. Mehr zu Bean-Syndrom
Beard, George Miller
(1839–1883), amerik. Neurol., New York. Mehr zu Beard, George Miller
Beard-Syndrom
Neurasthenie. Mehr zu Beard-Syndrom
beat-to-beat-Analyse
Methode instrumenteller Herzfrequenzberechnung aus den Abständen der R-Zacken im EKG. Mehr zu beat-to-beat-Analyse
Beatmung
Verfahren einer künstl. Lungenbelüftung zur Aufrechterhaltung eines ausreichenden alveolären Gasaustauschs. Assistierende B.: wird angewendet bei noch vorhandener, aber nicht ausreichender Spontana... Mehr zu Beatmung
Beatmungsdruck
Luftwegsdruck während eines Atemzyklus, wechselt während der Atemphasen (Einatmen, Ausatmen, exspirator. Pause) in charakterist. Weise u. ist vom elast. Widerstand der Lungen sowie des Thorax (Comp... Mehr zu Beatmungsdruck
Beatmungsentwöhnung
Maßnahmen zur Stabilisierung der Eigenatmung nach einer Beatmungsperiode. Mehr zu Beatmungsentwöhnung
Beatmungsfrequenz
Anzahl der Ein- u. Ausatemphasen pro Minute während der automat. o. manuellen Beatmung der Lungen. Bei der automat. Beatmung wird die B. durch Druck-, Volumen- o. Zeitsteuerung des Beatmungsgeräts ... Mehr zu Beatmungsfrequenz
Beatmungsgerät
Elektr. o. mechan. angetriebene Geräte, durch die Beatmungsgasgemische (Luft, Sauerstoff) mit wählbaren Druckabläufen, Volumina u. Frequenzen in die Alveolen des Pat. zum Gasaustausch gebracht werd... Mehr zu Beatmungsgerät
Beatmungsgerät, druckgesteuertes
Respirator, der pneumat. betrieben wird u. den Atemzyklus nach vorgegebenen Druckwerten steuert. So wird z. B. die Inspiration beendet, wenn der gewählte Einatmungsdruck erreicht ist. Universell an... Mehr zu Beatmungsgerät, druckgesteuertes
Beatmungsgerät, volumengesteuertes
Respirator, bei dem das wählbare Inspirationsvolumen die zentrale Steuergröße darstellt. Die Inspiration wird beendet, wenn dieses Volumen gefördert wurde. Die Geräte sind in der Lage, in einem bes... Mehr zu Beatmungsgerät, volumengesteuertes
Beatmungslaryngoskopie
Laryngoskopie. Mehr zu Beatmungslaryngoskopie
Beatmungsnomogramm
Nomogramm, aus dem nach Gew., Größe u. Körperoberfläche die erforderl. Beatmungsparameter (v. a. das Atemminutenvolumen) ablesbar sind. Mehr zu Beatmungsnomogramm
Beatmungssysteme
mit dem Tracheallumen verbundene Systeme, die den Atemgastransport übernehmen. Die Inspiration erfolgt durch Erhöhung des intratrachealen Drucks um 10–20, selten 40 cm H2O (0,98–1,96–3,92 kPa) gege... Mehr zu Beatmungssysteme
Beau-Reil-Querfurchen
Querfurchen auf der Nagelplatte; treten manchmal nach Infektionskrankheiten u. Arzneiausschlägen infolge vorübergehender Verhornungsstörungen auf. Physiol. Querfurche bei Säuglingen am Ende der 4. ... Mehr zu Beau-Reil-Querfurchen
Beaufort-Skala
Windstärke. Mehr zu Beaufort-Skala
Bebarufieber
durch ein Arbovirus verursachte fieberhafte Erkrankung mit Myalgien, Gelenk- u. Kopfschmerzen. Überträger: Moskitos. Vorkommen in Australien u. Malaysia. Arbovirosen. Mehr zu Bebarufieber
Bebrütungszeit
die für Mikroorganismen festgelegte Zeit der Einwirkung eines Temperaturoptimums. Mehr zu Bebrütungszeit
Bec-de-lièvre
von dem frz. Chir. Ambroise Paré (1510–1590) stammender, in Frankreich heute noch übl. Ausdruck für Lippenspalten. Mehr zu Bec-de-lièvre
Becherohr
Katzenohr. Mehr zu Becherohr
Becherzellen
einzellige intraepitheliale Drüse, merokriner Sekretionstyp. Bauchige Zelle, Zellkern nach basal verdrängt durch Sekreteinlagerung (Schleim). Vorkommen: Epithel des Dünn- u. Dickdarms sowie des Res... Mehr zu Becherzellen
Becherzellinseln
Helle-Zellen, renale. Mehr zu Becherzellinseln
Becherzellkarzinoid
muzinöses Karzinoid, Adenokarzinoid. seltener Tumor der Appendix vermiformis von solider Struktur, dessen Zellen an Becherzellen erinnern; enthalten Schleimtröpfchen. Niedrige Malignität. Mehr zu Becherzellkarzinoid
Becherzellmetaplasie
Schleimvakuolen in Bronchialepithelien, auch in Flimmerzellen, die sonst keinen Schleim enthalten. Die B. kommt bei versch. Formen der chron. Bronchitis vor. Mehr zu Becherzellmetaplasie
Bechterew, Wladimir Michailowitsch
(1857–1927), russ. Neuropathologe, Psychiater u. Psychol., Schüler von I. P. Merschejewski. Nach Tätigkeit in Leipzig bei Wilhelm Wundt u. Paul Emil Flechsig sowie in Paris bei Jean-Martin Charcot ... Mehr zu Bechterew, Wladimir Michailowitsch
Bechterew-Strümpell-Marie-Krankheit
Spondylitis ankylosans. Mehr zu Bechterew-Strümpell-Marie-Krankheit
Beck, Alfred
(geb. 1889), dt. Chir., Kiel. Mehr zu Beck, Alfred
Beck-Bohrung
Stirnhöhlenpunktion von außen zur Diagnostik u. Ther. mit Durchgängigkeitsprüfung des Ausführungsgangs o. Füllung mit Antibiotika unter Belassung der Kanüle über Tage nach vorheriger Röntgenaufnahme. Mehr zu Beck-Bohrung
Becken
Pelvis. Mehr zu Becken
Becken, enges
Verengung des knöchernen Geburtskanals; anat. Einteilung, für die Praxis der Geburtshilfe nur bedingt brauchbar, da erst das Verhältnis zur Größe des Kindes die Beckenverengung bewerten läßt. Unter... Mehr zu Becken, enges
Becken, kyphotisches
Beckenanomalie bei Kyphose der Lendenwirbelsäule, meist nach Tbc. Nicht zu verwechseln mit dem Becken der rachit. Kyphoskoliose, das meist kein wesentl. Geburtshindernis bildet. Mehr zu Becken, kyphotisches
Beckenbauchfellentzündung
Pelviperitonitis. Mehr zu Beckenbauchfellentzündung
Beckenboden
muskulöser Abschluß der unteren Beckenöffnung, besteht aus dem trichterförmigen um den After angeordneten Diaphragma pelvis, das vorn in der Mittellinie Rektum, Harnröhre u. Vagina durchtreten läßt... Mehr zu Beckenboden
Beckenbreite
größte Breite zwischen den Darmbeinkämmen. Geradlinige Entfernung derjenigen Punkte der Darmbeinkämme, die bei aufrechter Körperhaltung am meisten seitl. vorspringen. Mehr zu Beckenbreite
Beckenbruch
Begriff für alle Frakturen am knöchernen Becken. Vorwiegend Folge massiver direkter, seltener indirekter (Hüftpfannenbrüche) Gewalteinwirkung. Mehr zu Beckenbruch
Beckendiameter
geburtshilfl. Maß, wobei äußerl. mit dem Beckenzirkel von der Grube unter dem Dornfortsatz des letzten Lendenwirbels bis zum äußeren oberen Rand der Schambeinfuge gemessen wird. Hieraus ergeben sic... Mehr zu Beckendiameter
Beckenebenen
gedachte Ebenen parallel zum Beckeneingang, welche der Beschreibung des Geburtsvorgangs dienen: obere Schoßfugenrandebene (= Beckeneingang), untere Schoßfugenrandebene, Sitzbeinstachelebene, Becken... Mehr zu Beckenebenen
Beckenendlage
gebärfähige Längslage des Kindes in der Gebärmutter mit vorangehendem Beckenende. Man unterscheidet: 1. reine Steißlage, bei der die Schenkel des Kindes ausgestreckt am Bauch emporgeschlagen sind. ... Mehr zu Beckenendlage
Beckenformen
Beschreibung von geburtsmechan. wichtigen Abweichungen der Weite des Beckeneingangs (allg. verengtes o. Miniaturbecken; gerades, verengtes o. plattes, meist rachit. Becken), der Form der Beckenhöhl... Mehr zu Beckenformen
Beckenhochlagerung
geburtshilfl. Maßnahme unter der Geburt, um den Druck des knöchernen Beckens gegen den vorangehenden Kindsteil zu vermindern. Nur als Überbrückungsmaßnahme bis zum operativen Eingreifen aufzufassen. Mehr zu Beckenhochlagerung
Beckenkammbiopsie
Knochenmarkbiopsie an der Crista iliaca. Cristapunktion. Mehr zu Beckenkammbiopsie
Beckenkorb
starr o. bewegl. Teil einer Beinprothese o. -orthese. Er umschließt das Becken flächenhaft zirkulär u. ist erforderl., wenn das Hüftgelenk techn. ersetzt (Prothese) o. mechan. geführt bzw. entlaste... Mehr zu Beckenkorb
Beckenmaße
Äußere B. sollen eine Vorstellung über den knöchernen Geburtskanal vermitteln. Ergeben Näherungswerte u. sollen durch weitere Untersuchungen ergänzt werden (Röntgenaufnahme, Ultraschallmessung). Ab... Mehr zu Beckenmaße
Beckenmessung
auf der Ausmessung von Röntgenaufnahmen beruhendes Meßverfahren zur Ermittlung der bei der Geburtshilfe wichtigen Abmessungen des Beckeneingangs, der Beckenmitte u. des Beckenausgangs im frontalen ... Mehr zu Beckenmessung
Beckenneigung
Inclinatio pelvis. Mehr zu Beckenneigung
Beckenniere
angeborener Tiefstand einer Niere im Becken (vor der Articulatio sacroiliaca) infolge Hemmung des normalen Nierenaszensus. Häufigste Form (60 %) der Nierendystopie. Mehr zu Beckenniere
Beckenrandbrüche
isolierte Fraktur des Sitz- o. Schambeins, der Darmbeinschaufel ohne Kontinuitätsunterbrechung des Beckenrings, dessen Statik erhalten bleibt. Außerdem Abrißfrakturen (z. B. beim Sport) der Spina i... Mehr zu Beckenrandbrüche
Beckenringbrüche
durch starke Kompressionskräfte bricht o. reißt der Beckenring an seinen labilen Stellen. Drei Schweregrade. Typ A: stabile Verletzung des vorderen Beckenrings, Fraktur von Sitz- u. Schambein. (bds... Mehr zu Beckenringbrüche
Beckenschiefstand
Ursache meist einseitige Beinverkürzung, seltener Adduktions- o. Abduktionskontraktur im Hüftgelenk. B. in der Frontalebene kann Ursache für eine statische Skoliose sein u. ist daher korrekturbedür... Mehr zu Beckenschiefstand
Beckenspalte
Pelvis fissa. Mehr zu Beckenspalte
Beckenvenensperre, chronische
durch intra- o. extravasale Obstruktion bedingter Venenverschluß im Becken: Thrombose, sklerot. Veränderungen der Gefäßscheide bei Koxitis, Osteomyelitis, paranephrit. Abszeß, Lymphadenitis etc. Ko... Mehr zu Beckenvenensperre, chronische
Beckenvenenthrombose
thrombot. Verschluß der Beckenvenen, häufig im Wochenbett, nach Operationen, seltener unter hormoneller Antikonzeption. Mehr zu Beckenvenenthrombose
Beckenzirkel
zirkelähnl. Meßinstrument zur Bestimmung der Beckenmaße. Abb. Mehr zu Beckenzirkel
Becker-Erkrankung
in Südafrika beschriebene Endomyokardfibrose (-sklerose) mit Thrombusbildung. Mehr zu Becker-Erkrankung
Becker-Kiener-Typ
Dystrophia musculorum progressiva. Mehr zu Becker-Kiener-Typ
Becker-Melanose
handtellergroße Hyperpigmentierung, die gelegentl. eine periphere Hypertrichose aufweist. Bes. gesteigerte physiol. Aktivität des epidermalen u. korialen Melanins. Mehr zu Becker-Melanose
Beckwith-Wiedemann-Syndrom
Exomphalos-Makroglossie-Gigantismus-Syndrom. Mehr zu Beckwith-Wiedemann-Syndrom
Beclard, Pierre Augustin
(1785–1825), frz. Anat. u. Chir., Paris. Mehr zu Beclard, Pierre Augustin
Beclard-Knochenkern
beim reifen Neugeborenen mind. 5 mm großer Knochenkern der distalen Femurepiphyse = Reifezeichen. Mehr zu Beclard-Knochenkern
Beclomethason
Methylprednisolonderivat. Glukokortikosteroide (Glukokortikoide). Anwendung u. a. bei Asthma. Mehr zu Beclomethason
Becquerel
Zeichen Bq. SI-Einheit der Radioaktivität. Es gilt 1 Curie (Ci)  = 3,7 · 1010 Bq (exakt) bzw. 1 Bq ? 2,7027 · 10–11 Ci. Das Bq stellt eine sehr kleine Aktivitätseinheit dar. 1 kBq (Kilobecquerel) =... Mehr zu Becquerel
Becquerel, Henri-Antoine
(1852–1908), frz. Physiker, Paris. Entdecker der natürl. Radioaktivität des Urans (1896), Nobelpreis für Physik (1903). Mehr zu Becquerel, Henri-Antoine
Bed-side-Diagnostik
labor-diagn. Untersuchung unmittelbar „am Bett“, im stationären Bereich, bei Hausbesuchen, vorrangig bei Notfällen. Anwendung zur Entscheidung uräm. o. diabet. Koma mittels Schnelltest (Teststreife... Mehr zu Bed-side-Diagnostik
Bed-side-Test
Überprüfung vor einer Bluttransfusion mit Anti-A u. Anti-B-Seren, ob die AB0-Blutgruppen zwischen Spender (Konservenblut) u. Empfänger übereinstimmen. Mehr zu Bed-side-Test
Bedampfung
Aufdampfen einer dünnen Metallschicht (Gold, Platin) auf Präparate für die Rasterelektronenmikroskopie. Mehr zu Bedampfung
Bedarfsprognose
Methoden der Bettenbedarfsplanung. Dabei werden die morbiditäts-, die mortalitäts-, die angebots-, die ressourcen- u. die inanspruchnahmeorientierte B. unterschieden. Die inanspruchnahmeorientierte... Mehr zu Bedarfsprognose
Bedeutungsbewußtsein
belanglose Ereignisse o. Gegenstände der Umgebung erhalten für den Kranken eine besondere, meist auf ihn bezogene Bedeutung. Bei endogenen u. symptomat. Psychosen. Mehr zu Bedeutungsbewußtsein
Bedingungen, aseptische
Einhaltung der geforderten u. notwendigen Reinheitsstufe für die aseptische Bereitung in der Pharmazie u. Med. Mehr zu Bedingungen, aseptische
Bedingungskomplex
ein aus äußeren u. inneren, sich wechselseitig beeinflussenden Krankheitsfaktoren u. -bedingungen bestehender Komplex, der ein Möglichkeitsfeld von Wirkungen (Krankheiten) eröffnet. Mehr zu Bedingungskomplex
Bednar, Alois
(1816–1888), österreich. Päd., Wien. Mehr zu Bednar, Alois
Bednar, Blahoslav
zeitgen. tschech. Pathol., Prag. Mehr zu Bednar, Blahoslav
Bednar-Aphthe
keine Aphthe i. e. S., sondern traumat. bewirktes Ulcus im Mund von Säuglingen. Mehr zu Bednar-Aphthe
Bednar-Tumor
melaninhaltiges Neurofibrom der Haut. Mehr zu Bednar-Tumor
Bedsonien
Chlamydia. Mehr zu Bedsonien
Bedürfnis
dynam.-aktiver Zustand des Ungleichgewichts zwischen Bedürfnislage des Individuums u. den Befriedigungsmöglichkeiten, der durch zielgerichtete Aktion aufgehoben wird u. zur Befriedigung o. Sättigun... Mehr zu Bedürfnis
Beeinflussungsideen
psychot. Störungen des Gedankeninhalts, bei denen die Kranken das Gefühl haben, ihr Denken, Handeln u. Befinden werde von außen gelenkt. Mehr zu Beeinflussungsideen
Beeinträchtigung
im Zusammenhang mit der Beschreibung des Gesundheitszustands ist eine B. eine sich aus einer Schädigung o. Fähigkeitsstörung ergebende Benachteiligung des betroffenen Menschen, die die Erfüllung ei... Mehr zu Beeinträchtigung
Beeinträchtigungserleben
psych. Zustandsbild mit Gefühl des Mißtrauens, des Zurückgesetztseins, des Nichtbeachtetwerdens usw.; bei Persönlichkeitsstörungen u. körperl. Erkrankungen; kann in paranoides Syndrom übergehen. Mehr zu Beeinträchtigungserleben
Befallsextensität
Prozentsatz der von Parasiten befallenen Wirte in einer best. Population. Mehr zu Befallsextensität
Befallsintensität
Anzahl der Parasitenindividuen in bzw. auf einem befallenen Wirtsindividuum (Befallsstärke) bei Helminthen u. parasit. Arthropoden. Mehr zu Befallsintensität
Befehlsautomatie
willenlose Zugänglichkeit des Kranken äußeren Einflüssen gegenüber. Befehle u. Aufforderungen, z. B. des Untersuchers, werden kritiklos automatenhaft ausgeführt; häufig Bestandteil des katatonen Sy... Mehr zu Befehlsautomatie
Befeuchterfieber
allergische Alveolitis durch Luftverunreinigungen mit Bakterien, Schimmel- o. Strahlenpilzen nach Einsatz von unzureichend gereinigten Aerosolgeräten (Raumluftbefeuchter, Klimaanlagen, seltener Inh... Mehr zu Befeuchterfieber
Befriedigung
Reduktion einer Verhaltensmotivation nach Erreichen des Ziels, pos. Abschluß der zielgerichteten Aktivität motivierten Verhaltens. Subjektiv wird Sättigung erlebt, es treten Entspannung, Lustgefühl... Mehr zu Befriedigung
Befruchtung
besteht in dem aktiven Eindringen eines Samenfadens (Spermatozoon) in die Eizelle u. der Vereinigung beider Zellkerne, die nach der Reduktionsaufteilung nur noch je eine halbe Chromosomengarnitur b... Mehr zu Befruchtung
Befruchtung, extrakorporale
Embryonentransfer. Mehr zu Befruchtung, extrakorporale
Befruchtung, künstliche
Insemination, artifizielle. Mehr zu Befruchtung, künstliche
Befruchtungsmembran
Verfestigung der Eioberfläche durch kortikale Reaktion. Sie erfolgt nach Spermienkontakt bei der Befruchtung, führt zur Schrumpfung der Eizelle u. zur Entstehung des perivitellinen Raums. Letzterer... Mehr zu Befruchtungsmembran
Befruchtungsoptimum
der günstigste Zeitpunkt für die Vereinigung von Samenfaden u. Eizelle. Da die Eizelle 12 h, das Sperma etwa 48 h befruchtungsfähig bleiben u. der Ovulationstermin bei vierwöchentl. Zyklus etwa um ... Mehr zu Befruchtungsoptimum
Befruchtungspessimum
der ungünstigste Zeitpunkt für eine Befruchtung. Entweder ist das Ei noch nicht aus dem Follikel freigegeben, etwa 1.–9. Zyklustag, o. der Follikelsprung liegt so lange zurück, daß es nicht mehr be... Mehr zu Befruchtungspessimum

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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