Buchstabe Be - Medizinlexikon (Seite 6 von 6)

Medizinisches Lexikon - B

Beutelrock, Isidor
(1847–1914), Zahnarzt, München. Mehr zu Beutelrock, Isidor
Beutelrock-Bohrer
maschinengetriebenes Werkzeug zur Wurzelkanalbehandlung. Endodontie. Mehr zu Beutelrock-Bohrer
Beutler-Test
labordiagnost. Test zur Messung der Aktivität der Galaktose-1-phosphat-uridyltransferase. Geeignet als Screening-Untersuchung zur Erfassung von Trägern des Galaktosämiegens. Homozygote Träger diese... Mehr zu Beutler-Test
Bevölkerung
Gesamtheit der Einwohner eines staatsrechtl. (Land), administrativ (Gemeinde, Bezirk usw.) o. geograph. (Erdteil, Insel usw.) abgegrenztes Gebiets. Die Bevölkerungszahl wird in best. Abständen durc... Mehr zu Bevölkerung
Bevölkerungsbewegung
In die natürl. B. gehen Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen u. Scheidungen ein. Die räuml. B. o. Wanderung ist Ausdruck für die sich in einem best. Zeitraum vollziehenden Veränderungen des Wohns... Mehr zu Bevölkerungsbewegung
Bevölkerungsimmunität
Grad der spezif. Immunität der Einwohner eines geograph., staatsrechtl. o. verwaltungspolit. definierten Gebiets bzw. einer Flächeneinheit gegen einen Infektionserreger. Bildung durch natürl. Infek... Mehr zu Bevölkerungsimmunität
Bevölkerungsstand
Charakteristik einer Bevölkerung nach Zahl, Geschlecht, Alter, Familienstand, Beruf u. a. interessierenden Größen. Mehr zu Bevölkerungsstand
Bevölkerungsstatistik
quantitative Beschreibung der Struktur (z. B. nach Alter, Geschlecht) u. der Entwicklung (durch Geburten, Sterbefälle, Wanderung, Personenstandsänderung) der Bevölkerung eines Territoriums. Demogra... Mehr zu Bevölkerungsstatistik
Bevölkerungsstrategie
Präventionsprogramme. Mehr zu Bevölkerungsstrategie
Bevölkerungsstruktur
Gliederung einer Bevölkerung nach best. Merkmalen (z. B. Geschlechtsstruktur, Altersstruktur). Mehr zu Bevölkerungsstruktur
Bevölkerungsuntersuchung
epidemiol. Untersuchungen an einer definierten Bevölkerungsgruppe o. Stichprobe. Durchführung als Vollerhebung, Stichprobenerhebung o. Fall-Kontrollstudie. Bezug der Vollerhebung entweder auf natür... Mehr zu Bevölkerungsuntersuchung
Bevölkerungszyklus
Entwicklungszyklus der Bevölkerungsdichte in Abhängigkeit von Geburtenrate u. Sterberate. Gliederung in 4 Phasen: Phase 1: ursprüngl. Zustand aller Völker mit hoher Geburten- sowie Sterberate, ents... Mehr zu Bevölkerungszyklus
Bewältigungsformen
im Ggs. zu den Abwehrmechanismen bewußte Formen der Auseinandersetzung mit Krankheiten u. Leiden bes. mit chron. Formen. Bewußtsein wird hier als das unmittelbare Gegenwärtighaben psych. Vorgänge v... Mehr zu Bewältigungsformen
Beweglichkeit, funktionelle
Labilität. Mehr zu Beweglichkeit, funktionelle
Bewegung
stellt in der Physiotherapie einen spezif. ther. nutzbaren Reiz dar, der durch andere Verfahren, wie z. B. Massage nicht ersetzbar ist. Die Harmonie der Bewegungsabläufe wird v. a. von Kraftübertra... Mehr zu Bewegung
Bewegungsapparat
anat. übl. Zusammenfassung von Knochen, Bändern, Gelenken u. Skelettmuskeln. Mehr zu Bewegungsapparat
Bewegungsbad
krankengymnast. Behandlung in Spezialwanne o. Bewegungsbecken erleichtert durch Auftrieb u. Wärme das Üben; wichtige Maßnahme bei allen mit gestörten Bewegungsabläufen einhergehenden Erkrankungen u... Mehr zu Bewegungsbad
Bewegungsbehandlung
Kinesitherapie. Mehr zu Bewegungsbehandlung
Bewegungsbestrahlung
strahlentherapeut. Technik, bei der durch Bewegung des Strahls während der Bestrahlung die Lage des Nutzstrahlungsbündels relativ zur Lage des Pat. kontinuierl. geändert wird. Das Nutzstrahlungsbün... Mehr zu Bewegungsbestrahlung
Bewegungsdrang
ständiges ungerichtetes Bewegungsbedürfnis; bei endogenen Psychosen, Hirnläsionen u. Herzkrankheiten. Mehr zu Bewegungsdrang
Bewegungsempfindung
Kinästhesie. Mehr zu Bewegungsempfindung
Bewegungsentwurf
neurophysiolog. Begriff, Bewegungsprogrammierung. Mehr zu Bewegungsentwurf
Bewegungsfunktionstest
Angabe des Ausmaßes bzw. Grades der Bewegungsbehinderung in einer Zahl. Der BFT umfaßt 24 Aufgaben (Gelenkbeweglichkeit, Treppensteigen u. a.), deren Erfüllung entspr. ihrer unterschiedl. Bedeutung... Mehr zu Bewegungsfunktionstest
Bewegungsgleichung
ein Grundgesetz der Mechanik, wonach die Änderung der Bewegung der einwirkenden Kraft F proportional ist u. in Richtung der Kraft wirkt. Bewegung o. Bewegungsgröße ist das Produkt aus Masse m u. Ge... Mehr zu Bewegungsgleichung
Bewegungsindex
Wanderungsraten. Maß der registrierten räuml. Bewegungen o. Wanderungen einer Population. Charakterisierung der Aktivität der Population u. ihrer Gruppen in versch. Zeiten mit ihrer Bedeutung für e... Mehr zu Bewegungsindex
Bewegungskrankheit
Kinetose. Mehr zu Bewegungskrankheit
Bewegungslehre
theoret. Grundlagen u. method. Praxis der Lehre von Haltung u. Bewegung. Basis für alle auf B. beruhenden Richtungen der Bewegungsbehandlung (Kinesitherapie), Sport u. Tanz. Mehr zu Bewegungslehre
Bewegungsmuster
Pattern, Bewegungsstereotyp (Stereotypien); im ZNS gespeicherte, zeitl. u. räuml. abgestimmte Programme für den Einsatz mehrerer Muskelgruppen zur Ausführung typ. Bewegungsabläufe. Mehr zu Bewegungsmuster
Bewegungsprogrammierung
alle aktiven, durch Innervation von Motoneuronen ausgelösten Bewegungen erfolgen nach im ZNS vorhandenen Pogrammen (Impulsmustern). Beim Reflex ist die Programmierung starr u. auf angeborene Schalt... Mehr zu Bewegungsprogrammierung
Bewegungsschiene
Schiene. Mehr zu Bewegungsschiene
Bewegungssegment
umfaßt alle zwei Wirbel bewegl. miteinander verbindenden Elemente: Längsbänder, Bandscheiben, kleine Wirbelgelenke, Bandverbindungen zwischen Bögen u. Dornen, segmentale Muskulatur. Krankhafte Verä... Mehr zu Bewegungssegment
Bewegungssinn
Tiefensensibilität. Mehr zu Bewegungssinn
Bewegungsstereotypien
Stereotypien. Mehr zu Bewegungsstereotypien
Bewegungsstörung, zerebrale
infantile Zerebralparese. Mehr zu Bewegungsstörung, zerebrale
Bewegungsstörungen, choreiforme
Chorea. Mehr zu Bewegungsstörungen, choreiforme
Bewegungsstörungen, extrapyramidale
durch Läsionen des sog. extrapyramidalen Systems hervorgerufene Hyperkinesen u. Akinesen, die auf antagonist. Wirkungen hemmender u. erregender Anteile der extrapyramidalen Regelkreise beruhen: Par... Mehr zu Bewegungsstörungen, extrapyramidale
Bewegungstherapie
Behandlung von Erkrankungen mittels aktiver u. gezielter muskulärer Beanspruchung, z. B. zur Vermeidung bzw. Behandlung von Funktionseinbußen nach längerer Bettlägerigkeit o. nach Operationen. Kran... Mehr zu Bewegungstherapie
Bewertungsmaßstab, einheitlicher
best. den Inhalt der abrechnungsfähigen ambulanten ärztl. Leistungen u. ihr wertmäßiges, in Punkten ausgedrücktes Verhältnis zueinander. Die Bewertungsmaßstäbe werden durch einen Bewertungsausschuß... Mehr zu Bewertungsmaßstab, einheitlicher
Bewußtes
Teil des Schichtenmodells von S. Freud. Unbewußtes, Vorbewußtes. Mehr zu Bewußtes
Bewußtlosigkeit
Verlust des Bewußtseins, Koma (Bewußtseinsstörungen); reflektor. Abwehrreaktionen (Tiefschlaf). Die B. hat versch. Schweregrade. Mehr zu Bewußtlosigkeit
Bewußtsein
aus psychiatr. Sicht die Gesamtheit u. der Ausdruck der empfundenen psych. Prozesse. Bewußtseinsstörungen bilden deshalb wichtige psychopatholog. Sympt. Mehr zu Bewußtsein
Bewußtseinsstörungen
man unterscheidet quantitative (auch skalare) u. qualitative B. Die quantitative Seite des Bewußtseinszustands kann am einfachsten als Bewußtseinshelligkeit verstanden werden. Im med. Sprachgebrauc... Mehr zu Bewußtseinsstörungen
Beyer, Alfred
(1885–1961), Sozialhygieniker, Vizepräsident der Deutschen Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen, Berlin. B. führte 1920 als Ministerialrat in der preuß. Gesundheitsverwaltung die ärztl. Gewer... Mehr zu Beyer, Alfred
Bezafibrat
Verwendung zur Absenkung des Lipidspiegels im Blut. Antilipidämika. Mehr zu Bezafibrat
Beziehungen, extramatrimonielle
veraltete Bez. für außerehel. Sexualkontakte. Mehr zu Beziehungen, extramatrimonielle
Beziehungen, intermaxilläre
Verhältnisse innerhalb der Zahnbögen u. zwischen diesen. Sind auch normalerweise in Wachstums- u. Entwicklungsphasen des Gebißsystems vielfältigen Veränderungen unterworfen. Mehr zu Beziehungen, intermaxilläre
Beziehungssyndrom
psychol. Krankheitsbild mit der Tendenz, Vorkommnisse auf die eigene Person zu beziehen. I. S. des Beeinträchtigtseins; kann Wahncharakter (Wahn) annehmen im Ggs. zur Beziehungsreaktion. Bei sensit... Mehr zu Beziehungssyndrom
Bezoar
sich im Magen selbst bildender Fremdkörper durch Konglomeratbildung aus unverdaul. Substanzen, pflanzl. Faserresten (Phytobezoar, Sonderform der Phytobezoare: Persimmonbezoare), Haare bei psychopat... Mehr zu Bezoar
Bezold-Jarisch-Reflex
Blutdruckabfall- u. Bradykardie vermittelnder vagovasaler Reflex, der bei Stimulation von myokardialen Dehnungs- u. Chemorezeptoren auftritt. Mehr zu Bezold-Jarisch-Reflex
Bezugspflege
Pflegesystem, das sich eng am System des Primary nursing orientiert. Wie bei diesem liegt die volle Verantwortlichkeit für die Pflege einer kleinen Gruppe von max. 5 Pat. bei einer Pflegeperson, de... Mehr zu Bezugspflege

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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