Buchstabe Ch - Medizinlexikon (Seite 1 von 7)

Medizinisches Lexikon - C

Ch
Abk für Charrière. Mehr zu Ch
Chaddock, Charles
(1861–1936), Neurol., St. Louis. Mehr zu Chaddock, Charles
Chaddock-Zeichen
Pyramidenbahnzeichen. Durch Bestreichen des äußeren Fußrands kommt es zur Dorsalflexion der Großzehe mit Beugung u. Spreizung der übrigen Zehen. Mehr zu Chaddock-Zeichen
Chagas, Carlos
(1879–1934), brasilian. Bakt. u. Hyg., Rio de Janeiro. Mehr zu Chagas, Carlos
Chagas-Krankheit
in Süd- u. Mittelamerika vorkommende durch Raubwanzen (Triatomidae: Triatoma infestans, Rodnius prolixus) übertragene chron. Zoonose. Erreger Trypanosoma cruzi. Reservoir zahlreiche Wildtiere, u. a... Mehr zu Chagas-Krankheit
Chagom
Chagas-Krankheit. Mehr zu Chagom
Chain, Ernst Boris
(1906–1979), Pathol., Biochem., Oxford, Rom, London. 1945 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit A. Flemming u. H. W. Florey) „für die Entdeckung des Penicillins und seiner therapeutischen Wirkung zur H... Mehr zu Chain, Ernst Boris
Chalarose
seltene Hautmykose mit gummösen Knoten, die bald erweichen u. perforieren, entleeren teilweise sanguilenten Eiter. Erreger ist Chalara pyogenes. Mehr zu Chalarose
Chalazion
chron., granulomatöse Entzündung einer o. mehrerer Meibom-Drüsen des Lides. Auf Sekretverhaltung zurückzuführen. Mehr zu Chalazion
Chalkosis
schwere, zur Erblindung führende Komplikation kupferhaltiger intraokularer Fremdkörper, die nicht frühzeitig entfernt wurden. Mehr zu Chalkosis
Challenge
dosierte Antigenapplikation an bereits immunisierte Versuchstiere o. geimpfte Personen zur Ermittlung des jeweiligen Immunisierungsgrades. Aus der Höhe z. B. des eintretenden Antikörpertiters nach ... Mehr zu Challenge
Chalodermis
durch Verlust der elast. Fasern im Bereich der untersten Hautschichten tritt eine Erschlaffung der Haut in Form von großen Falten auf. Dermatochalasis. Mehr zu Chalodermis
Chalone
ihrer chem. Natur nach Peptide, Proteine u. Glykoproteine (relative Molmasse 4 000–40 000), die gewebespezif., aber artunspezif. reversibel die Zellteilung hemmen, indem sie im Zellzyklus den Überg... Mehr zu Chalone
Chamberlain, Edward W.
(1892–1947), amerik. Röntg. Mehr zu Chamberlain, Edward W.
Chamberlain-Linie
Verbindungslinien zwischen Hinterrand des Hinterhauptlochs u. Hinterrand des harten Gaumens auf der seitl. Schädelaufnahme. Bei basilärer Impression überragt der Dens axis diese Linie um mehr als 2... Mehr zu Chamberlain-Linie
Chamberland, Charles Edouard
(1851–1908), Bakt., Paris. Mehr zu Chamberland, Charles Edouard
Chamberland-Filter
röhrenartige, poröse Porzellanfilter zum Entkeimen von Flüssigkeit. Mehr zu Chamberland-Filter
Champignonzüchterkrankheit
akute Mykotoxikose bei Champignonputzern; Fieber, Husten, Erbrechen, flüchtige Lungeninfiltrate, Atemnot, Eosinophilie. Mehr zu Champignonzüchterkrankheit
Chandipura-Fieber
durch Chandipura-Virus (Überträger Phlebotomus-Mücken) bedingte grippeartige Erkrankung in Indien. Mehr zu Chandipura-Fieber
Chandipura-Virus
Virusart der Gattung Vesiculovirus. Vorkommen in Indien bei Säugetieren, Übertragung auf Menschen durch Phlebotominae. Krankheit: Chandipura-Fieber, selten virale Meningoenzephalitis, Meningoenzeph... Mehr zu Chandipura-Virus
Changuinola-Virus
Virusart der Gattung Orbiviren, benannt nach Changuinola (Stadt in Westpanama). Vorkommen in Mittelamerika bei Säugetieren, Übertragung auf Menschen durch Phlebotominae. Krankheit: grippeähnl. Erkr... Mehr zu Changuinola-Virus
Chaostheorie
erklärt das Verhalten der (lebenden) Systeme aus dem Wechselspiel von Zufall u. Ordnung. Ihr Zufallsverhalten äußert sich in der Unvorhersagbarkeit zukünftiger Ereignisse, da kleinste Schwankungen ... Mehr zu Chaostheorie
Chaoul, Henri
(1887–1964), dt. Röntg., Berlin, Alexandria. Mehr zu Chaoul, Henri
Chaoul-Bestrahlung
strahlentherapeut. Nahbestrahlung von Tumoren mit Spannungen bis 60 kV u. sehr geringen Fokus-Haut-Abständen (1,5–5 cm). Die Divergenz der Strahlung bedingt eine schnelle Dosisabnahme mit wachsende... Mehr zu Chaoul-Bestrahlung
Chaperone
Fam. zellulärer Proteine, die an der korrekten Ausbildung von Sekundär-, Tertiär- u. Quartärstruktur anderer Polypeptide beteiligt sind. C. stabilisieren Zwischenstufen der Faltung u. verhindern so... Mehr zu Chaperone
Chaperonine
in Bakterien, Mitochondrien u. Plastiden vorkommende Klasse von Chaperonen. C. sind konstitutive Proteine, die unter Streßbedingungen (Hitze, Infektionen) vermehrt gebildet werden. Mehr zu Chaperonine
Charakterneurose
klin. gleichbedeutend mit Persönlichkeitsstörung; von der theoret. Konzeption her ist die C. eine strukturelle Ich-Störung. Mehr zu Charakterneurose
Charas
Cannabis indica. Mehr zu Charas
Charbon
Milzbrand. Mehr zu Charbon
Charcot, Jean Martin
(1825–1893), frz. Neurol., Paris. Mit Janet maßgebl. Vertreter der Hypnose-Schule von Paris. Mehr zu Charcot, Jean Martin
Charcot-Gelenk
neuropath. Gelenkerkrankung, chron. progressive Degeneration einer o. mehrerer Gelenke. Durch Störungen bei der Schmerzwahrnehmung i. S. einer Hypalgesie o. Analgesie fehlen gelenkprotektive Mechan... Mehr zu Charcot-Gelenk
Charcot-Leyden-Kristalle
farblose bzw. schwach gelbl.-getönte anisotrope, hexagonale Kristalle von Spindel- o. Kompaßnadelform. Zunächst von Charcot im Blutausstrich bei Leukämie, später von Leyden im Sputumpräparat bei As... Mehr zu Charcot-Leyden-Kristalle
Charcot-Marie-Tooth-Krankheit
Muskelatrophie, neurale. Mehr zu Charcot-Marie-Tooth-Krankheit
Charcot-Syndrom
(nach Jean M. C.): Mehr zu Charcot-Syndrom
Charcot-Trias
Nystagmus, Intentionstremor u. skandierende Sprache als charakterist. Sympt. der multiplen Sklerose, erfaßt aber nicht das volle Erscheinungsbild, sondern nur die zerebellare Form der Krankheit. Mehr zu Charcot-Trias
Charcot-Weiss-Baker-Syndrom
Karotis-Sinus-Syndrom, Kollaps-Syndrom: pathol. erhöhter Karotis-Sinus-Reflex mit plötzl. auftretenden Schwindelanfällen, Augenflimmern, Kopfschmerzen, Ohrensausen; Herzschmerzen, starkem Herzklopf... Mehr zu Charcot-Weiss-Baker-Syndrom
Charcot-Zeichen
Händetremor bei Basedow-Krankheit. Mehr zu Charcot-Zeichen
Charentefieber
am Golf von Biskaya (Frankreich) auftretende Leptospirosis typhosa. Mehr zu Charentefieber
Charité
Name zahlreicher Krankenhäuser, von denen die Berliner C. das bekannteste ist. 1710 wurde in Erwartung einer Pestepidemie auf Befehl von König Friedrich I. (1657–1713) vor den Toren Berlins ein Geb... Mehr zu Charité
Charlin, Carlos
(geb. 1886), argentin. Ophth., Buenos Aires. Mehr zu Charlin, Carlos
Charlin-Syndrom
Neuralgie im Versorgungsgebiet des N. nasociliaris aus Augenwinkel u. Nasenrücken mit Tränen- u. Nasensekretion. Mehr zu Charlin-Syndrom
Charon-Phagen
Gruppe von Klonierungsvektoren (daher Charon-Vektoren genannt), die vom Lambda-Phagen abgeleitet sind u. für DNA-Übertragungsexperimente verwendet werden. Mehr zu Charon-Phagen
Charpie
gezupfte Leinwand, die in versch. Formen (trockene Charpiebäuschchen, Charpiekugeln etc.) zum Verbinden u. auch zum Ausstopfen der Wunden u. Geschwüre angewandt wurde. Der Gebrauch der C. war schon... Mehr zu Charpie
Charr
Abk für Charrière. Mehr zu Charr
Charrière, Joseph
(1803–1876), Instrumentenmacher, Paris. Er konstruierte versch. urol. Instrumente u. a. den ersten brauchbaren Lithotriptor, den „Trilabe“, mit dem Civiale (1824) die erste Steinzertrümmerung von B... Mehr zu Charrière, Joseph
Charta
Papier- o. Gewebestücke, die mit einem Schutzmittel o. einer Arzneizubereitung getränkt o. überzogen sind. Mehr zu Charta
Charta nitrata
mit einer Lösung von Kaliumnitrat (20%ig) getränktes u. getrocknetes Filtrierpapier. Verglimmt nach dem Anzünden vollständig. Gegen Asthma, fast obsolet. Mehr zu Charta nitrata
Charta paraffinata
paraffinierte Papierkapsel. Mehr zu Charta paraffinata
Charta sinapisata
mit ölfreiem schwarzem Senf überzogenes Papier, als Hautreizmittel, bei Pleuritis, Neuritis, Rheumatismus u. a. m. Mehr zu Charta sinapisata
Chartae ceratae
Wachskapseln zum Abfüllen abgeteilter Pulver, die hygroskop., stark riechende o. flüchtige Substanzen enthalten. Mehr zu Chartae ceratae
Chasma
Gähnkrampf. Mehr zu Chasma
Chassaignac-Lähmung
Radiusköpfchensubluxation. Mehr zu Chassaignac-Lähmung
Chatter
schnittbedingte, wellenartige Dickendifferenzen in Ultradünnschnitten. Mehr zu Chatter
Chauffard, Anatole Marie Emile
(1855–1932), frz. Int., Paris. Minkowski-Chauffard-Gänsslen-Syndrom; Sphärozytose, hereditäre. Mehr zu Chauffard, Anatole Marie Emile
Chauffard-Ramon-Typ
chron. Polyarthritis mit generalisierter Drüsenschwellung, vorwiegend bei Erwachsenen mit asthen. Konstitutionstyp vorkommend, während das Still-Syndrom das frühe Kindesalter betrifft. Mehr zu Chauffard-Ramon-Typ
Chaulmoograöl
Öl aus dem Samen von Hydnocarpus-Arten, gelbbraunes weiches Fett, enthält Glyzeride der Palmitin- u. Arachinsäure, Hydnocarpussäure, Phytosterin, Eiweißstoffe. Innerl. u. äußerl. Spezifikum gegen L... Mehr zu Chaulmoograöl
CHD
Abk für engl. Coronary heart disease; koronararterienbedingte Herzkrankheit. Mehr zu CHD
CHE
Abk für Cholinesterase. Mehr zu CHE
Check up
systemat. diagn. Programm. Mehr zu Check up
Check-valve-Mechanismus
Stark vergrößerter Druckabfall bei Beschleunigung des Atemluftstroms im Bereich von Stenosen der kleinen Bronchialäste führt bei verstärkter Ausatmung zu Kompression bzw. Kollaps der Bronchiolen pr... Mehr zu Check-valve-Mechanismus
Chédiak-Higashi-Syndrom
Granulationsanomalie der Leukozyten, leukozytärer Granulagigantismus. Autosomal rezessive Funktionsstörung der Granulozyten; Migration, Chemotaxis, Degranulierung sowie intrazelluläre Mikrobenabtöt... Mehr zu Chédiak-Higashi-Syndrom
Chédiak-Trockenblutreaktion
Mikroflockungsreaktion der Syphilisreaktion, die mit auf Objektträgern o. an Filterpapier angetrocknetem Patientenblut durchgeführt werden kann. Als Antigen dient Meinicke-Extrakt. Wurde früher für... Mehr zu Chédiak-Trockenblutreaktion
Cheilion
am Übergang von Oberlippe zu Unterlippe gelegener anthrop. Meßpunkt. Mehr zu Cheilion
Cheilitis
unspezif. Sammelbezeichnung für Entzündungen der Lippe. C. abrasiva praecancerosa: persistierende Erosion der Unterlippe älterer Männer, Möglichkeit der malignen Entartung. C. exfoliativa: C. desqu... Mehr zu Cheilitis
Cheilognathopalatoschisis
Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Mehr zu Cheilognathopalatoschisis
Cheiloplastik
plast.-chir. Verschluß von Lippendefekten. Hauptprinzip Erhaltung des M. orbicularis oris bzw. seine Neuformung aus Resten desselben. Die Deckung kann erfolgen durch Nahlappen der unmittelbaren Umg... Mehr zu Cheiloplastik
Cheiloschisis
i. e. S. die seltenere mittlere Lippenspalte (physiol. Oberlippenspalte der Hasen). Gewöhnl. gebraucht für die beim Menschen angeborene seitl. Oberlippenspalte, fetal entstanden durch Ausbleiben de... Mehr zu Cheiloschisis
Cheilosis
Rhagaden der Lippenschleimhaut, z. B. bei Ariboflavinose. Mehr zu Cheilosis
Cheilotomie
operatives Abtragen arthrot. Randwülste an den Gelenkkörpern. Mehr zu Cheilotomie
Cheiralgia paraesthetica
Parese des sensiblen Endastes des Ramus superficialis nervi radialis, mit schmerzhaften Parästhesien einhergehend. Mehr zu Cheiralgia paraesthetica
Cheiropompholyx
Blasenbildung an der Hand, veraltete Bez. für Dyshidrosis. Mehr zu Cheiropompholyx
Cheiroskop
Gerät zum Training der motor. Auge-Hand-Beziehungen bei Schielamblyopie. Mehr zu Cheiroskop
Cheirospasmus
Schreibkrampf, Beschäftigungsneurose. Mehr zu Cheirospasmus
Chelat
Chelatkomplexe, Komplexe. Mehr zu Chelat
Chelatbildner
Komplexbildner. Mehr zu Chelatbildner
Chelatkomplexe
Komplexe, in denen das zentrale Kation zangenartig von Liganden umgeben ist (lat. chelae, Krebsscheren). Kation u. Ligand bilden dabei einen Ring. Beispiel: C. des Glycins mit Kupfer(II)-Ionen. Mehr zu Chelatkomplexe
Chelerythrin
Chelidonium majus. Mehr zu Chelerythrin
Chelidonin
Chelidonium majus. Mehr zu Chelidonin
Chelidonium majus
besitzt zentralsedative, spasmolyt. u. cholokinet. Eigenschaften. Bei Gallenleiden u. Spasmen des Verdauungstrakts. Volksmedizin. Verwendung des gelben Milchsafts zur Warzenbehandlung. Mehr zu Chelidonium majus
Chelizeren
Teil der Mundwerkzeuge der Chelicerata (Fühlerlose), zu denen die med. bedeutsame Klasse Arachnida gehört. Stabförmige Gebilde aus Schaft u. 2 bewegl., hakentragenden, als Schere in senkrechter Ebe... Mehr zu Chelizeren
Chemie, pharmazeutische
Lehrgebiet der Fachrichtung Pharmazie; behandelt die Chem. der Arzneimittel unter bes. Berücksichtigung der Arzneimittelsynthese. Mehr zu Chemie, pharmazeutische
Chemie, physiologische
heute als Biochem. des Menschen o. als med. Biochem. bezeichnet; wichtige Grundlagendisziplin der Med. (Biochemie, Pathobiochemie). Mehr zu Chemie, physiologische
Chemodectom
Tumor chromaffiner Organe, z. B. des Glomus caroticum. Glomustumor. Mehr zu Chemodectom
Chemoembolisation
ther. Methode der Interventionsradiologie zur Embolisation von Blutgefäßen mit flüssigen, über Katheter applizierten Embolika (Chemotherapeutika, Gewebekleber), z. B. bei der Tumortherapie. Mehr zu Chemoembolisation
Chemoimmuntherapie
Kombination von Chemo- u. Immuntherapie. Mehr zu Chemoimmuntherapie
Chemokine
Polypeptide (ca. 70–80 Aminosäuren), die als chem. Lockstoffe (Chemoattraktanzien) insbes. auf Neutrophile u. nichthämatopoet. Zellen (Alphachemokine) o. auf Monozyten wirken (Betachemokine). Effek... Mehr zu Chemokine
Chemokoagulation
Gewebekoagulierung (meist von Tumoren) durch chem. Mittel mit ätzender Wirkung; z. B. Trichloressigsäure (obsolet). Mehr zu Chemokoagulation
chemolithotroph
zur Kennzeichnung von Mikroorganismen, die unabhängig vom Licht unter Verwendung von CO2 als Kohlenstoffquelle ihre Energie aus anorgan. Oxidationsprozessen gewinnen, z. B. best. Arten von Schwefel... Mehr zu chemolithotroph
Chemolumineszenz
Emission von Licht bei chem. Umwandlungen. Die Energiezufuhr für die opt. Anregung der Licht emittierenden Moleküle erfolgt auf chem. Wege. Beispiel 3-Aminophthalhydrazid in wäßriger Lösung mit H2O2. Mehr zu Chemolumineszenz
Chemonukleolyse
Diskolyse. Mehr zu Chemonukleolyse
Chemoprophylaxe
Verabreichung von Chemotherapeutika zum Schutz gesunder Einzelpersonen o. exponierter Gruppen gegen Infektionen. Eine unkrit. Proph. ist mind. wertlos, meist gefährl. Gezielte Proph. z. B. gegen Ma... Mehr zu Chemoprophylaxe
Chemoresistenz
Resistenz von Bakterien gegenüber chem. Substanzen, z. B. Schwermetallverbindungen. Mehr zu Chemoresistenz
Chemorezeptoren
der Wahrnehmung chem. Substanzen dienende Rezeptoren. Dazu gehören: 1. C. des Geschmacks- u. Geruchssinns. Sie dienen der Orientierung durch äußere chem. Reize u. lösen die unbedingten Reflexe des ... Mehr zu Chemorezeptoren
Chemosis
erhebl., subkonjunktivales Ödem, meist bei heftigen eitrigen Entzündungen des Augenvorderabschnitts o. schweren intraokularen Infektionen. Mehr zu Chemosis
Chemostat
Apparatur zur kontinuierl. Kultivierung von Mikroorganismen. Im Ggs. zum Turbidostat ist der C. ein extern gesteuertes System, äußere Steuergrößen sind Minimal-Nährstoffgehalte, Temperatur, pH-Wert... Mehr zu Chemostat
Chemosterilanzien
Substanzen zur Bekämpfung von Schädlingen bei massenhaftem Auftreten durch Unterbindung der Fortpflanzung. U. a. werden Phosphorsäureester (Hempa), Triazin-Verbindungen u. Hormonpräparate verwendet... Mehr zu Chemosterilanzien
Chemosuppression
präventive Chemotherapie. Anwendung von antimikrobiellen Chemotherapeutika direkt nach der Infektion (z. B. Laboratoriumsinfektion), im Inkubationsstadium o. bei Ausbruch der Erkrankung (z. B. bei ... Mehr zu Chemosuppression
Chemotactic factor
Chemotaxis. Mehr zu Chemotactic factor
Chemotaxis
Anregung von Zellen zu gerichteter Bewegung aufgrund von chem. Reizen, z. B. die C. der neutrophilen Granulozyten. Ihre Entstehung wird durch die Aktivierung des Komplementsystems des Blutplasmas d... Mehr zu Chemotaxis
Chemoteratogenese
Auslösung von Fehlbildungen durch Chemikalien (auch Pharmaka). Teratogenese. Mehr zu Chemoteratogenese

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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