Buchstabe Di - Medizinlexikon (Seite 1 von 6)

Medizinisches Lexikon - D

1,2-Dichlorethan
farblose, nach Chloroform riechende Flüssigkeit von süßl.-brennendem Geschmack. Schon geringe Mengen (wenige ml) stark leber- u. nierentox.; erzeugt Hypokalzämie, Hypoglykämie, Kreislaufschock. ist... Mehr zu 1,2-Dichlorethan
1,25-Dihydrocholecalciferol
1,25-Dihydroxycholecalciferol. Mehr zu 1,25-Dihydrocholecalciferol
1,25-Dihydroxycholecalciferol
höchstwirksame Form des Vitamin D; entsteht in der Niere aus dem in der Leber gebildeten 25-Hydroxycholecalciferol. D. fördert die intestinale Kalziumresorption, die tubuläre Kalziumreabsorption u.... Mehr zu 1,25-Dihydroxycholecalciferol
2,3-Diphosphoglycerat
wird aus 1,3-Diphosphoglycerat durch Diphosphoglycerat-Mutase gebildet u. durch 2,3-Phosphoglyceratase zu 3-Phosphoglycerat abgebaut, das wiederum zur ATP-Bildung dient. 2,3-DPG ist somit eine Phos... Mehr zu 2,3-Diphosphoglycerat
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure
2,4-D. Mehr zu 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure
2,4-Dinitrophenol
Farbstoffzwischenprodukt, Sprengstoff, Insektizid, Herbizid, Holz- u. Flammenschutzmittel. LD Mensch ~ 1,0 g. Ein Entkoppler der Atmungskettenphosphorylierung. Mehr zu 2,4-Dinitrophenol
2,5-Dihydroxyessigsäure
Ausscheidung im Harn bei Alkaptonurie (18–30 mmol/d). Nachweis durch Alkalisierung des Harns (schwarze Färbung) u. mit Benedict-Probe (Bildung eines roten Niederschlags von Kupfer(I)-oxid. Nachweis... Mehr zu 2,5-Dihydroxyessigsäure
2,6-Diaminopurin
Adeninantagonist, als Antimetabolit in der Krebstherapie verwendet. Mehr zu 2,6-Diaminopurin
2,6-Dichlorphenol-indophenol
in 0,02%iger wäßriger Lösung als Redoxindikator mit Farbumschlag von blau (oxidiert) nach farblos (reduziert). Verwendung u. a. zur quantitativen Bestimmung von Ascorbinsäure (Vitamin C). Mehr zu 2,6-Dichlorphenol-indophenol
2,8-Dihydroxyalanin
Derivat des Purinstoffwechsels. Bei Mangel an Adeninphosphoribosyltransferase wird Adenin nicht zu Adenosinmonophosphat, sondern durch Xanthinoxidase letztl. zu D. abgebaut, das im Harn ausgeschied... Mehr zu 2,8-Dihydroxyalanin
3,4-Dihydroxymandelsäure
inaktives Abbauprodukt von Adrenalin u. Noradrenalin. Mehr zu 3,4-Dihydroxymandelsäure
4,4-Diaminodiphenylsulfon
Diaphenylsulfon. Mehr zu 4,4-Diaminodiphenylsulfon
4-Dimethylaminoazobenzen
gelber, leberkrebserzeugender Farbstoff, der früher zur Färbung von Butter u. Margarine verwendet wurde. Anwendung heute verboten. Mehr zu 4-Dimethylaminoazobenzen
4-Dimethylaminophenol
Antidot bei Cyanidvergiftung (Blausäurevergiftung). Führt zur Met-Hb-Bildung, an das sich Cyanid binden kann; Cyanidkonzentration im Gewebe verringert sich dadurch. Mehr zu 4-Dimethylaminophenol
5,5-Diethylbarbitursäure
von E. Fischer 1903 aus Diäthylmalonsäurediäthylester u. Harnstoff hergestellt. Erstes Barbiturat, das als Hypnotikum verwendet wurde. Heute obsolet, da es eine zu lang anhaltende Wirkung besitzt. Mehr zu 5,5-Diethylbarbitursäure
Di
Abk für Diphtherie. Mehr zu Di
Di Guglielmo, Giovanni
(1886–1961), ital. Int. u. Hämat. Mehr zu Di Guglielmo, Giovanni
Di-George, Angelo M.
amerik. Päd. Mehr zu Di-George, Angelo M.
Di-George-Syndrom
Hemmungsfehlbildung der 3. u. 4. Schlundtasche mit einer kombinierten Aplasie o. Hypoplasie des Thymus u. der Parathyreoidea sowie des Unterkiefers, der unteren Gesichtspartien u. des Aortenbogens.... Mehr zu Di-George-Syndrom
Di-Guglielmo-Erythrämie
FAB-Klassifikation M6, akute myelo. Leukämie. Mehr zu Di-Guglielmo-Erythrämie
Diabenyl
Diphenhydramin. Mehr zu Diabenyl
Diabetes
häufig für erhöhten Harnfluß verwendet („Harnruhr“, „Wasserharnruhr“). Mehr zu Diabetes
Diabetes insipidus
Störung der Wasserrückresorption in der Niere durch fehlende bzw. nicht ausreichende Bildung o. auch Unwirksamkeit des antidiuretischen Hormons (ADH, Adiuretin, Vasopressin), das im Hypothalamus-Hy... Mehr zu Diabetes insipidus
Diabetes mellitus
chron. Stoffwechselstörung mit verzögerter o. unvollständiger Verwertung zugeführter Glukose im Organismus, mit pathol. Veränderungen im Kohlenhydrat-, Fett- u. Proteinstoffwechsel durch einen rela... Mehr zu Diabetes mellitus
Diabetes mellitus, asymptomatischer
subklin. Diabetes mellitus; Diabetesstadien. Mehr zu Diabetes mellitus, asymptomatischer
Diabetes mellitus, chemischer
Diabetesstadien. Mehr zu Diabetes mellitus, chemischer
Diabetes mellitus, latenter
Diabetesstadien. Mehr zu Diabetes mellitus, latenter
Diabetes mellitus, subklinischer
Diabetesstadien. Mehr zu Diabetes mellitus, subklinischer
Diabetes renalis
Nierendiabetes, Diabetes innocens, Diabetes innocuus, renale Glukosurie, normoglykäm. Glukosurie; Zuckerausscheidung im Harn bei nichterhöhter, gelegentl. sogar erniedrigter Glykämie, ursächl. in e... Mehr zu Diabetes renalis
Diabetes salinus renalis
Salzverlustniere (engl. salt loosing nephritis); Verlust von Kochsalz (NaCl) über die Nieren aufgrund einer durch Vorerkrankung (Pyelonephritis, Zystennieren) gestörten Rückresorption von NaCl in d... Mehr zu Diabetes salinus renalis
Diabetes, experimenteller
für die Herstellung diabet. Modelle finden Substanzen Anwendung, die in geeigneter Dosierung ihre chemotox. Wirkung vorwiegend an der B-Zelle der Langerhans-Insel des Pankreas entfalten. Diese Beta... Mehr zu Diabetes, experimenteller
Diabetes, metabolischer
gelegentl. Auftreten eines Diabetes mellitus bei prim. Hyperlipoproteinämie (Lipiddiabetes) o. bei Hunger (Hungerdiabetes) o. bei Fettsucht. Mehr zu Diabetes, metabolischer
Diabetes, transitorischer
Diabetesätiologie, Diabetesstadien. Mehr zu Diabetes, transitorischer
Diabetes-mellitus-Embryopathie
Embryopathia diabetica. Mehr zu Diabetes-mellitus-Embryopathie
Diabetes-mellitus-Fetopathie
Fetopathia diabetica. Mehr zu Diabetes-mellitus-Fetopathie
Diabetesätiologie
prim. Diabetes (essentieller, genet. bedingt-fam.) ist von sek. Diabetes (nichtessentiellen) zu unterscheiden. Letzterer Begriff beinhaltet: Pankreatopriver Diabetes (Pankreatektomie, Operationsdia... Mehr zu Diabetesätiologie
Diabeteskomplikation
mit fortschreitender Dauer bei Diabetes mellitus auftretende Symptomenkomplexe wie z. B. diabetische Angioorganopathie, diabetische Lentopathie, Nephropathia diabetica, Neuritis, Neuropathia diabet... Mehr zu Diabeteskomplikation
Diabetesmanifestation
nach WHO-Definition bezogen auf das Diabetesmanifestationsalter: kindlicher Diabetes mellitus (infantile-, childhood-, frühkindl. Diabetes mellitus): Manifestation zwischen Geburt u. 14. Lj. Jugend... Mehr zu Diabetesmanifestation
Diabetesstadien
WHO-Definition der Stadien des Diabetes mellitus: Mehr zu Diabetesstadien
Diabetestherapie
IDDM-Patienten bedürfen neben der Substitution der adäquaten Insulinmenge (Insulintherapie) im Tagesverlauf (zirkadianer Rhythmus) einer angepaßten Diabetesdiät (Diabetikererzeugnisse) u. einer aus... Mehr zu Diabetestherapie
Diabetikererzeugnisse
mit spez. Kohlenhydratzusammensetzung, oft angehobenen Eiweißgehalten, gemindertem Fettgehalt, aber immer unter Einsatz von Süßungsmitteln hergestellte diätet. Lebensmittel. Mehr zu Diabetikererzeugnisse
Diabetikerzucker
Süßungsmittel, die in dosierter Form vom Diabetiker als Tafelsüße u. zur Speisezubereitung genutzt werden können. Mehr zu Diabetikerzucker
Diabrosis
z. B. Hämorrhagie per D. durch malignen (Gewächs) o. benignen (entzündl.), destruierenden Prozeß. Mehr zu Diabrosis
Diacetoxyscirpenol
Mykotoxin aus der Gruppe der Trichothecene, wird von mehreren Fusarien gebildet. D. ist nicht kanzerogen, bewirkt Hyperemesis, Leukopenie u. Hautnekrosen. Mehr zu Diacetoxyscirpenol
Diacetyl
kommt im Aromastoff der Butter u. im ätherische Öle des Lemongrases vor. Chem hergestelltes D. wird in der Lebensmittelindustrie als Aromastoff verwendet (z. B. Zusatzstoff für Margarine). Mehr zu Diacetyl
Diacetylmorphin
Heroin. Mehr zu Diacetylmorphin
Diacylglycerol
Diglyzeride. Mehr zu Diacylglycerol
Diade
Teil des ER in Herzmuskelzellen, verbunden mit dem T-System; Muskel-ER. Mehr zu Diade
Diadenosinpolyphosphate
eine Gruppe von ubiquitär vorkommenden Dinukleosidpolyphosphaten mit Funktionen bei der Zellproliferation, als Signalmetabolite im Streßgeschehen sowie als Modulatoren von kardiovaskulären u. neuro... Mehr zu Diadenosinpolyphosphate
Diadochokinese
Ausführung schnell aufeinander folgender antagonist. Bewegungen, z. B. Pro- u. Supination der Unterarme. Deren Störung: Adiadochokinese, Dysdiadochokinese. Mehr zu Diadochokinese
Diaferometer
Gerät zur gleichzeitigen Bestimmung von O2 u. CO2 in der Exspirationsluft mittels Wärmeleitfähigkeitsmessung. Mehr zu Diaferometer
Diafiltration
Hämodiafiltration. Kombination von Hämofiltrationen u. Hämodialyse. Benutzt werden sog. Highflux-Membranen mit einer hohen Ultrafiltrationsrate. Pro Behandlung werden 8–10 l Ultrafiltrat, das währe... Mehr zu Diafiltration
Diagnose
die Erkennung einer Krankheit, genauer einer Krankheitsart, die mit der Zuordnung zu einem Krankheitsbegriff abschließt. Das Anliegen der D. zeigt sich im hippokrat. Diagnosebegriff. Die D. soll de... Mehr zu Diagnose
Diagnoseklassifikation
Gliederung der Krankheiten in Klassen u. Gruppen, häufig nach topograph.-lokalist. u. ätiol.-nosolog. Gesichtspunkten. Mehr zu Diagnoseklassifikation
Diagnoseschlüssel
Verzeichnis von Schlüsselnummern, denen nach einer best. Systematik Diagnosen zugeordnet sind. Mehr zu Diagnoseschlüssel
Diagnosestatistik
nach den Vorgaben der Bundespflegesatzverordnung sind die Krankenhäuser i. R. ihrer Leistungsaufstellung gehalten, eine anonymisierte, abteilungsbezogene Diagnosestatistik nach dem vierstelligen Sc... Mehr zu Diagnosestatistik
Diagnosestrategie
legt das diagn. Vorgehen hinsichtl. der Auswahl u. der Reihenfolge der zur Diagnostik eingesetzten Parameter fest. Kann als Entscheidungsbaum dargestellt werden, in dem die Verzweigungen den einzel... Mehr zu Diagnosestrategie
Diagnostik
alle Maßnahmen, die zur Erkennung einer Krankheit durchgeführt werden. Mehr zu Diagnostik
Diagnostik, bildgebende
Sammelbegriff für die Methoden der Abbildung innerer Strukturen (u. z. T. Funktion) mit Röntgenstrahlung u. neuerer Methoden der Bildgewinnung mittels Durchstrahlung wie Szintigraphie, Ultraschalld... Mehr zu Diagnostik, bildgebende
Diagnostik, koproskopische
Untersuchung von Stuhlproben o. tier. Kot auf das Vorhandensein von Parasiten (Eier, Larven, Oozysten, Zysten). Stuhluntersuchung. Mehr zu Diagnostik, koproskopische
Diagnostik, mehrdimensionale
Die Mehrzahl der Diagnosen sind bezogen auf eine Merkmalsreihe. Da Diagnosen häufig von unterschiedl. nosolog. Kategorien ausgehen, muß man sich entscheiden, entweder nach einem hervorstechenden Me... Mehr zu Diagnostik, mehrdimensionale
Diagnostik, prästationäre
ambulant durchgeführte Diagnostik in Vorbereitung einer vorgesehenen stationären Betreuung, um die Verweildauer zu verkürzen. Demselben Anliegen dient die prästationäre Ther. Mehr zu Diagnostik, prästationäre
Diagnostikdosiszähler
Meßgerät für das Flächendosisprodukt. Mehr zu Diagnostikdosiszähler
Diagnostikinformationssystem
Computerdiagnostik. Mehr zu Diagnostikinformationssystem
Diagnostikröntgengenerator
Röntgengenerator für Aufnahmen u. Durchleuchtungen. Wegen der kurzen Schaltzeit bei hoher Leistung im Aufnahmebetrieb sind bes. Baugruppen wie Überlastungsschutz, Kompensationseinrichtungen für den... Mehr zu Diagnostikröntgengenerator
Diagnostikröntgenröhren
Röntgenröhren mit kleinem opt. wirksamen Brennfleck, von denen meist zwei unterschiedl. große in einer Röhre vereinigt sind, mit hoher spezif. Belastbarkeit (kW/mm2) u. einer Lebensdauer von 20 000... Mehr zu Diagnostikröntgenröhren
Diagnostikstandard
von med. Fachgremien erarbeitetes wissenschaftl. begründetes Schema des abgestuften u. abgestimmten diagn. Vorgehens, z. B. zur Abklärung von Leitsymptomen o. in Vorbereitung best. ther. Maßnahmen ... Mehr zu Diagnostikstandard
Diagonalgesetz
Zahnverlust im distalen Seitenzahngebiet führt nicht nur zu Positionsänderungen der Antagonisten, sondern u. U. auch im kontralateralen Frontzahngebiet mit der Folge von Fehlbelastungen u./o. Parod... Mehr zu Diagonalgesetz
Diakinese
Auseinanderwandern der Chromosomenhälften (Chromatiden) in Form einer gerichteten Chromosomenbewegung während der Anaphase in Richtung der Spindelpole. Max. Verkürzung der Chromosomen beim Crossing... Mehr zu Diakinese
Dialysance
Maß für die Effektivität eines Dialysators, gibt diejenige Blutmenge an, die pro Minute von einer best. Substanz vollständig befreit wird. Mehr zu Dialysance
Dialysat
Dialysierlösung, Spüllösung. Während einer Hämodialyse werden 0,5–1 l/min verbraucht. Die Lösung entspricht mit geringen Abweichungen in der Elektrolytverteilung u. Osmolarität dem menschl. Plasma.... Mehr zu Dialysat
Dialysator
Kernstück der künstl. Niere; hier fließen Dialysat u. das zu reinigende Blut, getrennt durch die semipermeable Dialysemembran, aneinander vorbei, wobei die Diffusion der zu eliminierenden Substanze... Mehr zu Dialysator
Dialyse
Trennung lösl. Stoffe unterschiedl. Mol. Gew. durch semipermeable Membranen. In Abhängigkeit von dem Porendurchmesser der Membran können nur Stoffe bis zu einer best. Größe (Größe bzw. Gestalt sind... Mehr zu Dialyse
Dialysemembran
semipermeable Membran für die Dialyse. Von der Membran hängt die Effektivität der Dialyse weitgehend ab. Im Dialysator fließt auf der einen Seite der Membran das Blut, auf der anderen das Dialysat;... Mehr zu Dialysemembran
Dialysesyndrom, zerebrales
intrazelluläre Volumenzunahme von Hirnzellen, Hirnödem als Folge hypotoner Dehydration o. als Disäquilibriumssyndrom bei zu schneller Korrektur der Azotämie uräm. Pat., wenn die Harnstoffkonzentrat... Mehr zu Dialysesyndrom, zerebrales
Diamagnetismus
eine Moleküleigenschaft, welche dadurch verursacht wird, daß die Moleküle neben ihrem mechan. Drehimpuls (Spin) noch ein magnet. Moment besitzen, welches sich aus den vom Bahnumlauf u. von der Eige... Mehr zu Diamagnetismus
Diamant
kristallisierter chem. reiner Kohlenstoff; das härteste Mineral (Härte 10 nach Mohs), zahnmed. Instrumente (Extraktionszange) bzw. Werkzeuge (Schleifer, Finierer) werden mit Splittern je nach Zweck... Mehr zu Diamant
Diameter
Durchmesser. Mehr zu Diameter
Diameter diagonalis
Entfernung zwischen unterem Rand der Schambeinfuge u. Promontorium; etwa 12,5 cm. Mehr zu Diameter diagonalis
Diameter mediana
kürzeste Verbindungslinie zwischen Schambeinfuge u. Promontorium; etwa 11 cm. Mehr zu Diameter mediana
Diameter obliqua prima
erster o. re. schräger Durchmesser des Beckens von re. Articulatio sacroiliaca zur li. Eminentia iliopubica; etwa 12,5 cm. Mehr zu Diameter obliqua prima
Diameter obliqua secunda
zweiter o. li. schräger Durchmesser des Beckens von li. Articulatio sacroiliaca zur re. Eminentia iliopubica; etwa 12,5 cm. Mehr zu Diameter obliqua secunda
Diameter transversa
querer Durchmesser, Länge der Verbindungslinie zwischen beiden am weitesten voneinander entfernten Punkten der Linea terminalis; etwa 13,5 cm. Mehr zu Diameter transversa
Diametralschuß
Schußverletzung. Mehr zu Diametralschuß
Diamindichlorplatin
Cisplatin. Mehr zu Diamindichlorplatin
Diamine
organ. chem. Verbindungen, die im gleichen Molekül zwei Aminogruppen enthalten. Mehr zu Diamine
Diaminoazobenzen
Chrysoidin, obsoletes Sulfonamid. Mehr zu Diaminoazobenzen
Diaminooxidase
Histaminase. Mehr zu Diaminooxidase
Diamond, Louis K.
(geb. 1902), amerik. Päd., Boston. Mehr zu Diamond, Louis K.
Diamond-Blackfan-Anämie
Anämie, kongenitale hypoplastische. Mehr zu Diamond-Blackfan-Anämie
Diamorphin
Heroin. Mehr zu Diamorphin
Diamox
Diuretikum, hemmt die Carboanhydrase, dadurch Verminderung der Natriumrückresorption u. verstärkte Diurese. Mehr zu Diamox
DIAMS
MUMPS. Mehr zu DIAMS
Dianthronderivate
Anthrachinonderivate. Mehr zu Dianthronderivate
Diapedese
Durchtritt von Blutbestandteilen durch die unverletzte Kapillarwand. Leukodiapedese. Mehr zu Diapedese
Diapedeseblutung
Haemorrhagia per diapedesin, Durchtrittsblutung. Bei vaskulären Störungen (Läsion von Endothel u./o. Basalmembran von Kapillaren u. kleinen Venen), Thrombozytopathien o. Mangel an protoplasmat. Ger... Mehr zu Diapedeseblutung
Diaphanie
Diaphanoskopie. Mehr zu Diaphanie
Diaphanoskopie
Durchleuchtung mittels aufgesetzter Lichtquelle. Mehr zu Diaphanoskopie
Diaphenylsulfon
4,4'-Diaminodiphenylsulfon. Ursprüngl. zur Tuberkulosetherapie entwickelt, heute Lepratherapeutikum. Mehr zu Diaphenylsulfon
Diaphorasen
Enzyme (Dehydrogenasen), die in der Lage sind, Substratwasserstoff auf Farbstoffe, wie Methylenblau o. 2,6-Dichlorphenolindophenol, zu übertragen. Alle Flavinenzyme besitzen eine Diaphoraseaktivität. Mehr zu Diaphorasen

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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