Buchstabe Dr - Medizinlexikon (Seite 1 von 2)

Medizinisches Lexikon - D

D-Ribose
neben 2-Desoxy-Ribose die wichtigste Aldopentose (Monosaccharide). Kohlenhydratbestandteil von Nukleotiden, RNS u. einiger Coenzyme. D-R. entsteht aus dem im Pentosephosphatzyklus gebildeten Ribose... Mehr zu D-Ribose
Dérangement interne
durch Verschleiß einer Zwischenwirbelscheibe (Chondrosis disci intervertebralis) bedingte Veränderung der stat. dynam. Verhältnisse im Bewegungssegment (Gefügestörung). Schmerzen durch Dehnung u. Z... Mehr zu Dérangement interne
Dr.
Doktor. Mehr zu Dr.
Dr. med. habil.
höchster akadem. Grad der Med.; Doktor. Mehr zu Dr. med. habil.
Dr. med.
doctor medicinae, Doktor der Med.; weit verbreiteter akadem. Grad, dessen Verleihung in den versch. Ländern sehr unterschiedl. geregelt ist (Doktor). Mehr zu Dr. med.
Drachenwurm
Dracunculus medinensis. Mehr zu Drachenwurm
Drachme
brit. u. amerik. Arzneigewicht, entspricht 3,888 g. Mehr zu Drachme
Dracunculus medinensis
fadenförmiger Nematode, Fam. Dracunculidae. Weibchen bis 100 cm, Männchen bis 4 cm lang, Kutikula am Vorderende verstärkt, Körper des Weibchens von dem mit Larven angefüllten Uterus ausgefüllt; ins... Mehr zu Dracunculus medinensis
Dragees
Tabletten o. Formlinge mit dosierten Arzneistoffen (als Kern), die mit einem zusammenhängenden, gleichmäßigen Überzug versehen u. unzerteilt einzunehmen sind. Bisher verstand man unter Dragieren ei... Mehr zu Dragees
Drahtextension
Extension. Mehr zu Drahtextension
Drahtklammer
aus rundem 0,7–1,0 mm dickem V2A-Stahl gebogene Verbindungselemente zwischen Kunststoffprothese u. Restgebiß. Mehr zu Drahtklammer
Drahtmarschversuch
Prüfung der Stellmotorik; bei vestibulospinaler Tonusdifferenz Gangabweichung zur Seite der gestörten Labyrinthfunktion beim Geradeausgehen mit Fuß-vor-Fuß-Stellen („Strichgang“) mit geschlossenen ... Mehr zu Drahtmarschversuch
Drahtnaht
Naht. Mehr zu Drahtnaht
Drahtschienenverband
Fixierung der Bruchstücke bei Kieferfraktur o. der Stümpfe bei Kieferresektion in der richtigen Lage mittels freihandgebogenen Drahts u. Drahtligaturen um die Zähne, sofern diese ausreichend vorhan... Mehr zu Drahtschienenverband
Drain
dünner Schlauch o. Röhrchen zur Ableitung von Flüssigkeiten aus dem Körper. Mehr zu Drain
Drainage
Ableitung von Wundsekreten, Eiter, Ergüssen u. a. aus Körperhöhlen o. Geweben durch Röhren o. Laschen aus Gummi, Kunststoffen u. a. Materialien. Lymphovenöse D.: D. der Leberlymphe durch Anlegen ei... Mehr zu Drainage
Drakunkulose
Wurmbefall des Menschen mit dem obligat pathogenen Dracunculus medinensis, dem längsten im Menschen lebenden Fadenwurm. Infektionsquelle ist Wasser, das mit Drakunkuluslarven befallene Flohkrebse (... Mehr zu Drakunkulose
Drang
ungerichteter, zielloser Antrieb, verbunden mit unlustvoller Unruhe u. Spannung. Abgeleitete Handlungen (Entladungen) bezeichnet man als Dranghandlungen. Bei organ. Hirnveränderungen; Unterschied z... Mehr zu Drang
Dranginkontinenz
Form der Harninkontinenz durch nicht unterdrückbare Austreibungskontraktionen des Detrusor vesicae (Detrusorhyperaktivität) bei imperativem Harndrang. Man unterscheidet sensor. D. (überstarker sens... Mehr zu Dranginkontinenz
Drastika
sehr stark wirkende Laxanzien, die schleimhaut- u. gewebereizend wirken, in hohen Dosen evtl. Gastroenteritis, z. B. Koloquinthen (Colocynthidis fructus) o. Crotonöl (Crotonis oleum), heute obsolet. Mehr zu Drastika
Dreamy state
traumhafter Zustand bei psychomotor. Anfällen. Dämmerzustand. Mehr zu Dreamy state
Drechslera
Pilzgattung, in Einzelfällen Erreger von Haut- u. Schleimhautmykosen (Nekrosen), Meningoenzephalitis u. mykot. Keratitis. D. bisher nur in den Tropen nachgewiesen. Mehr zu Drechslera
Dreckapotheke
tier. u. menschl. Organe bzw. Exkremente, die bes. im Mittelalter zu ther. Zwecken angewandt wurden. Die Benutzung derartiger Mittel läßt sich im Bereich der Volksmedizin fast zu allen Zeiten nachw... Mehr zu Dreckapotheke
Drehanode
rotierende Anode in Diagnostikröntgenröhren; meist aus einem Wolfram- o. Molybdänteller mit aufgebrachter Schicht aus einer Rhenium-Wolfram-Legierung (Schnelläufer) bestehend; (flacher Kegelstumpf,... Mehr zu Drehanode
Drehbeschleunigung
Winkelbeschleunigung. Mehr zu Drehbeschleunigung
Drehbruch
typ. Fraktur in der Diaphyse langer Röhrenknochen (bes. Unterschenkel). Der D. ist Folge indirekt einwirkender, gegensätzl. angreifender übermäßiger Kräfte. Dieser Torsionsmechanismus entsteht z. B... Mehr zu Drehbruch
Drehgelenk
einachsiges Rad- o. Rotationsgelenk; Articulatio trochoidea. Mehr zu Drehgelenk
Drehgleiten
seitl. Verschieben eines Wirbelkörpers zu seinem unteren Partner bei schweren, vorwiegend lumbalen Skoliosen, nicht zu verwechseln mit der obligaten Wirbelrotation bei Skoliosen. Mehr zu Drehgleiten
Drehmann-Zeichen
beim Knien mit gestreckten Hüftgelenken weist ein Unterschenkel zur Seite des Gegenbeins. Deutung: Außenrotationsfehlstellung des betreffenden Beins im Hüftgelenk als Ausdruck einer Epiphyseolysis ... Mehr zu Drehmann-Zeichen
Drehmulde
Drehwanne. Zusatzvorrichtung für Lagerungstische in der Röntgendiagnostik, die eine Drehung des Pat. um seine Längsachse erlaubt. Mit Hilfe der D. lassen sich neben Aufnahmen im P.-a.- u. A.-p.-Str... Mehr zu Drehmulde
Drehnystagmus
Nystagmus. Mehr zu Drehnystagmus
Drehprüfung
gleichzeitige Reizung beider Labyrinthe durch Drehreiz mittels steuerbarem Drehstuhl mit Endolymphströmung u. Tonuszu- bzw. abnahme in beiden Labyrinthen; keine unmittelbare Erfassung der Seitendif... Mehr zu Drehprüfung
Drehpunkt
fiktiver Punkt im Augeninnern, um den das Auge bei Drehbewegungen rotiert. Mehr zu Drehpunkt
Drehschwindel
Gefühl, das bei plötzl. Anhalten einer Drehbewegung auftritt, wobei die Empfindung entsteht, als ob man sich in entgegengesetzter Richtung drehe. Die Nichtübereinstimmung des visuellen (opt.) Eindr... Mehr zu Drehschwindel
Drehstromröntgengenerator
Dreiphasenröntgengenerator zum Betrieb an Drehstrom. D. werden als 6- u. 12-Puls-Generatoren ausgeführt (30 bis über 150 kW) u. erlauben Schaltzeiten in der Größenordnung von Millisekunden. Mehr zu Drehstromröntgengenerator
Drehung, spezifische
Spiegelbildisomerie. Mehr zu Drehung, spezifische
Dreieck, pleurafreies
Bezirk oberhalb der Vereinigung der Vorderränder des Brustfells beider Seiten hinter dem Manubrium sterni (Trigonum thymicum) u. unterhalb dieser Vereinigung hinter dem 4. u. 5. Interkostalraum (Tr... Mehr zu Dreieck, pleurafreies
Dreieckschema
Einthoven-Dreieck. Mehr zu Dreieckschema
Dreieckskopf
Trigonozephalie. Mehr zu Dreieckskopf
Dreieckstrom
Applikationsform in der Reizstromtherapie zur selektiven Behandlung total gelähmter Muskeln. Die allmähl. Zunahme der Intensität der elektr. Einzelimpulse erlaubt die Anpassung gesunder Muskeln u. ... Mehr zu Dreieckstrom
Dreiercode
Code, genetischer. Mehr zu Dreiercode
Dreierrhythmus
Infolge einer Muskelvibration der Ventrikel beim raschen Einstrom des Blutes entsteht ein 3. Herzton. Er ist niederfrequent u. der frühen Diastole zugeordnet. Bei Kindern u. Jugendl. physiol. u. da... Mehr zu Dreierrhythmus
Dreifachimpfstoff
aus Diphtherietoxoid, Tetanustoxoid u. schonend inaktivierten Bordetella-pertussis-Keimen der Phase I zusammengesetzter, an Aluminiumhydroxid adsorbierter bzw. durch Aluminiumphosphat präzipitierte... Mehr zu Dreifachimpfstoff
Dreifachschutzimpfung
aktive Immunisierung gegen Diphtherie, Pertussis u. Tetanus. Kombinationsimpfung mit Diphtherietoxoid, Tetanustoxoid, beide adsorbiert an Aluminiumhydroxid, sowie mit Pertussisimpfstoff (Dreifachad... Mehr zu Dreifachschutzimpfung
Dreifingerfurche
Handbeugefurche, die i. d. R. ihren Ursprung zwischen Zeige- u. Mittelfinger hat u. am ulnaren Rand der Handfläche endet. Mehr zu Dreifingerfurche
Dreifußzeichen
dreifußartiges Sitzen mit Aufstützen der Arme hinter dem Gesäß; Hinweiszeichen auf Meningitis. Mehr zu Dreifußzeichen
Dreigläserprobe
einfache Bed-side-Diagnostik zur näheren Lokalisation einer Blutung bei Hämaturie. Harnentleerung erfolgt hintereinander in drei versch. Gefäße. Hämaturie nur in der ersten Portion: Blutung im Harn... Mehr zu Dreigläserprobe
Dreikomponententheorie
Young-Helmholtz-Theorie der Farbwahrnehmung nach der 3 Rezeptoren für Gelbrot, Grün u. Violett existieren, die aufgrund der additiven Farbmischung die einzelnen Farbeindrücke bewirken. Mehr zu Dreikomponententheorie
Dreimonatskolik
nicht zu beeinflussendes Schreien von Säuglingen der 2. bis 16. Lebenswoche ohne erkennbare organ. Störungen; häufig geblähtes Abdomen. Mehr zu Dreimonatskolik
Dreipunktartikulation
Anordnung der Zähne von Vollprothesen, bei der in jeder Stellung mind. drei auseinanderstehende Zahnpaare zur Vermeidung von Kippbewegungen Kontakt haben. Mehr zu Dreipunktartikulation
Dreischichtensputum
im Spitzglas setzt sich das Sputum in drei Schichten ab. Untere: eitrig, mittlere: serös wäßrig, obere: schaumig. Vorkommen bei: Bronchiektasen, eitriger Bronchitis, Lungengangrän. Mehr zu Dreischichtensputum
Dreistäbchentest
Gerät zur Untersuchung des stereoskop. Sehens. Mehr zu Dreistäbchentest
Dreitageexanthem
bei Pappatacifieber u. Erythema subitum zu beobachtendes flüchtiges Exanthem. Mehr zu Dreitageexanthem
Dreitagefieber
Pappatacifieber, Erythema subitum. Mehr zu Dreitagefieber
Dreiviertelkrone
Teilkrone, bei der die sichtbare Labialfläche des Zahns aus ästhet. Gründen erhalten bleibt u. die Retention durch Zementieren der D. an den präparierten übrigen Abschnitten des Zahns erfolgt. Mehr zu Dreiviertelkrone
Dreizackhand
Verformung der Hand mit Ausbildung von drei Strahlen (Daumen, 2. + 3. sowie 4. + 5. Finger); typ. Sympt. bei Achondroplasie. Mehr zu Dreizackhand
Drepanozyten
Sichelzellen. Durch die Bildung von Polymeren der Hämoglobin S (Hb)-Moleküle kommt es zur intrazellulären Gelierung, die zur Sichelung der Erythrozyten führt, die durch Reduktion (insbes. bei Sauer... Mehr zu Drepanozyten
Drepanozytose
Sichelzellenanämie. Mehr zu Drepanozytose
Dresbach, Melvin
(1874–1946), amerik. Arzt, Philadelphia. Mehr zu Dresbach, Melvin
Dresbach-Syndrom
genet. bedingte Erythrozytenanomalie, ellipt. Formveränderung der Erythrozyten mit gesteigerter Zerfallsneigung; Folge: leichte hämolyt. Anämie bzw. hämolyt. Syndrom. Mehr zu Dresbach-Syndrom
Drescherfieber
Farmerlunge. Nach akuter massiver Staubinhalation von durch Schimmelpilze verdorbenem Getreide auftretende, tox. vermittelte Bronchialobstruktion ohne Alveolarbeteiligung mit starkem, trockenem Hus... Mehr zu Drescherfieber
Dressler, Anton
(1815–1896), Arzt, Würzburg. Mehr zu Dressler, Anton
Dressler, William
(geb. 1900), amerik. Arzt. Mehr zu Dressler, William
Dressler-Syndrom
Typ I (nach Anton D.): paroxysmale Kältehämoglobinurie; nach starker Abkühlung (Bäder, Kälte u. a.) anfallsartig auftretende, Stunden bis Tage anhaltende Hämoglobinurie, mit Zyanose der unterkühlte... Mehr zu Dressler-Syndrom
Dreyfus-Syndrom
bereits im 1. Lj. sich ausbildende Abplattung aller Wirbelkörper mit Verbreiterung der Zwischenwirbelscheiben. Erblichkeit fragl. Klin. resultiert ein Minderwuchs mit sich ausbildender Kyphoskolios... Mehr zu Dreyfus-Syndrom
DRF
Abk für Deutsche Rezeptformeln. Mehr zu DRF
DRG
Abk für Diagnosis Related Groups; in den USA entwickeltes Verfahren zur Fallgruppenbildung (Fallgruppe). Es klassifiziert die Pat. entspr. ihrer Hauptdiagnose in Gruppen, wobei die Hauptdiagnose au... Mehr zu DRG
Drift
unter physiol. (Wachstum) u. pathol. Bedingungen Verlagerung der ursprüngl. Form- u. Achsenverhältnisse am Knochen bzw. deren Wiederherstellung. Beim Längenwachstum verändern sich Form, Größe u. Wi... Mehr zu Drift
Drift, genetische
zufällige Veränderungen im Genotyp infolge sog. neutraler Mutationen u. in der Häufigkeit von Allelen einer Population; spielt v. a. bei kleinen Populationen eine Rolle. Der g. D. zugrunde liegende... Mehr zu Drift, genetische
Drigalski, Karl Wilhelm von
(1871–1952), dt. Bakt., Berlin, Wiesbaden. Mehr zu Drigalski, Karl Wilhelm von
Drigalski-Conradi-Nährboden
Elektivnährboden, verwendet in der Enterobacteriaceae-Diagnostik, enthält neben Laktose Lackmus als Indikator. Mehr zu Drigalski-Conradi-Nährboden
Drigalski-Schale
Glasschale mit übergreifendem Deckel. Durchmesser 20 cm. Mehr zu Drigalski-Schale
Drigalski-Spatel
an einem Ende dreieckig gebogener Glasstab zur gleichmäßigen Verteilung von bakterienhaltigem Material auf festen Nährmedien. Mehr zu Drigalski-Spatel
Dritter-Mann-Test
obsolete u. unzuverlässige Methode zur Spender-Empfänger-Auswahl vor Organtransplantation. Gewebe vom Empfänger wird auf eine nicht verwandte Normalperson (= dritter Mann) übertragen. Später werden... Mehr zu Dritter-Mann-Test
Driving
Änderung biol. Eigenrhythmen durch äußere sensor. o. elektr. rhythm. Reize (in Phasenkopplung o. als harmon. bzw. subharmon. Vielfache). Bekanntes Beispiel ist die Synchronisation des Alpharhythmus... Mehr zu Driving
DRK
Deutsches Rotes Kreuz. Mehr zu DRK
Droge
getrocknete Pflanzen o. deren Teile, die Ausgangsprodukte zur Gewinnung der Arzneistoffe o. zur Herstellung von Arzneizubereitungen sind. Mehr zu Droge
Drogenabhängigkeit
psych. bzw. phys. Abhängigkeit von Drogen, die durch period. o. kontinuierl. Zufuhr des Mittels entsteht: dranghaftes Verlangen nach Einnahme der Droge, Toleranzerhöhung u. (bei einer Reihe von Dro... Mehr zu Drogenabhängigkeit
Drogencholangitis
durch chem. Substanzen bedingte Cholangitis, die als akute o. chron. Form auftreten kann (Chlorpromazinikterus). Mehr zu Drogencholangitis
Drogenikterus
cholestat. Hepatose. Durch chem. Substanzen hervorgerufener Ikterus (Methyltestosterone, Ovulationshemmer, Neosalvarsan, Chlorpromazin, Ajmalin u. a.). Mehr zu Drogenikterus
Drogenmißbrauch
Gebrauch (Anwendung) von Drogen ohne ärztl. Ind., in (grob) abweichender Dosierung; ohne Krankheitswert, jedoch sind schädl. Folgen mögl., wiederholter M. kann zu Abhängigkeit führen. Häufig ist di... Mehr zu Drogenmißbrauch
Dromedartyp
zweigipfliger Fieberverlauf, der für viele Viruserkrankungen u. Leptospirosen charakterist. ist. Mehr zu Dromedartyp
dromotrop
die Reizleitung des Herzens betreffend, z. B. Zunahme der PQ-Zeit als Folge einer Glykosidtherapie (neg. dromotrop). Mehr zu dromotrop
Drop attack
i. R. der intermittierenden Basilarisinsuffizienz vorkommende Kollapszustände mit o. ohne Bewußtseinsverlust. Mehr zu Drop attack
Drop out
in der Suchtbehandlung ein Pat., der die Ther. abbricht. Mehr zu Drop out
Droperidol
Neuroleptikum; chem. Butyrophenon bevorzugt zur Neuroleptanästhesie. Mehr zu Droperidol
Drosera ramentacea
afrikan. Sonnentau, Vorkommen auf Madagaskar u. in Ostafrika. Droge (Droserae herba) enthält Naphthochinonderivate, die spasmolyt. u. antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Antitussivum. Mehr zu Drosera ramentacea
Drosophila melanogaster
Drosophilidae, Tau- u. Obstfliegen; aufgrund der leichten Züchtbarkeit u. des hohen Vermehrungspotentials stellt die Art ein bedeutsames Versuchsinsekt, insbes. für die Genforschung (gute Darstellb... Mehr zu Drosophila melanogaster
Drosophilatest
biol. Test zur Insektizidprüfung unter Verwendung der Taufliege Drosophila melanogaster anhand charakterist. Vergiftungserscheinungen. Mehr zu Drosophilatest
Drosselarterien
Arterien, in deren Intima längsverlaufende Bündel glatter Muskulatur sich ins Lumen vorwölben u. es bei Kontraktion verschließen können. Mehr zu Drosselarterien
Drosselmarke
Strangulationszeichen am Hals beim Erdrosselten. Ausprägung hängt von der Art des Drosselwerkzeuges ab. Breite weiche Drosselwerkzeuge hinterlassen nur geringe Drosselmarken. D. wird durch postmort... Mehr zu Drosselmarke
Drosselniere
einseitige Abdrosselung der Nierendurchblutung; Folge Bluthochdruck; versch. Ursachen: z. B. Nierenarterienstenose, Kompression der A. renalis durch Aneurysma, Kompression der Niere (z. B. perirena... Mehr zu Drosselniere
Drosselungshochdruck
Hypertonie, Goldblatt-Mechanismus. Mehr zu Drosselungshochdruck
Drosselvenen
Halsvenen, die das Blut vom Kopf ableiten; auch Bez. für Venen, die mittels Polster glatter Muskulatur den Blutstrom drosseln können, z. B. im Nebennierenmark. Mehr zu Drosselvenen
Druck
das Verhältnis einer senkrecht auf eine Fläche A wirkenden Kraft F zu dieser Fläche. Die Maßeinheit des Drucks ist das Pascal (Pa). Die Messung erfolgt mittels Manometer. Mehr zu Druck
Druck, hydrostatischer
Druck, der im Inneren einer Flüssigkeit isotrop auf einen in sie eingetauchten Gegenstand ausgeübt wird. Er ist von der Dichte der Flüssigkeit u. von ihrer Höhe über dem Objekt abhängig. Im Wasserb... Mehr zu Druck, hydrostatischer
Druck, intrakranieller
durch die Monro-Kellie-Doktrin definiertes Gleichgewicht zwischen intrakraniell zur Verfügung stehendem u. durch die Inhaltsanteile beanspruchtem Volumen. Infolge der (fast) geschlossenen Schädelka... Mehr zu Druck, intrakranieller
Druck, intrapulmonaler
verursacht als Kontaktdruck die Druckübertragung zwischen den einzelnen Geweben des Interstitiums bei der Respiration. Mehr zu Druck, intrapulmonaler
Druck, intrathorakaler
Druck im Thorax außerhalb des ventilator. u. zirkulator. Systems. Der i. D. entspricht dem mittleren Intrapleuraldruck (Donders-Druck) u. wird praktischerweise als Ösophagusdruck gemessen. Mehr zu Druck, intrathorakaler
Druck, intratrachealer
Druck im Tracheallumen, schwankt bei Ruheatmung zwischen –0,4 kPa = –4 cm H2O im Inspirium u. 0,4 kPa = 4 cm H2O im Exspirium. Max. Inspiration u. Hustenstoß führen zu Werten von –2,7 kPa = –27 cm ... Mehr zu Druck, intratrachealer

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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