Buchstabe Ef - Medizinlexikon (Seite 1 von 1)

Medizinisches Lexikon - E

Efeu
Hedera helix. Mehr zu Efeu
Effective thyroxine ratio
method. Verfahren, um die durch Abweichung des Trägerproteinspiegels für Schilddrüsenhormone gegensinnig beeinflußten Meßwerte für den T4-Test (Gesamtthyroxinbestimmung) u. den T3-Test (Bestimmung ... Mehr zu Effective thyroxine ratio
Effekt
in der Epidemiol. mittlere Änderung in einer Zielgröße, die hervorgerufen wird durch eine Änderung in einer Einflußgröße (um eine vorgegebene Einheit), z. B. Maß für den Unterschied im Auftreten ei... Mehr zu Effekt
Effekt, akustisch mechanischer
„inverser“ Kurvenverlauf infolge Impedanzveränderung bei der ipsilateralen Stapediusreflex-Registrierung bei hochgradiger u. an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit, Otosklerose u. Fazialisparese; e... Mehr zu Effekt, akustisch mechanischer
Effekt, kalorigener
Steigerung des Sauerstoffverbrauchs der Körpergewebe u. damit Steigerung der oxidativen Wärmeproduktion aufgrund einer Betarezeptorenwirkung des Adrenalins. Der k. E. tritt auf bei Einwirkung von K... Mehr zu Effekt, kalorigener
Effekt, piezoelektrischer
Übt man auf die Seiten gewisser Kristalle (Quarz, Turmalin, Seignettesalz) o. polykristalliner keram. Stoffe (Bariumtitanat, Bleititanatzirkonat) einen Druck aus, so treten an der Oberfläche elektr... Mehr zu Effekt, piezoelektrischer
Effekt, roher
Effektmaß (z. B. relatives Risiko, Risikodifferenz), das sich aus Quotient o. Differenz der rohen Ereignisraten berechnet. Mögl. Hintergrundfaktoren, Confounder, werden dabei nicht berücksichtigt (... Mehr zu Effekt, roher
Effekt, zytopathischer
schädigende Wirkung auf Zellen, z. B. durch best. Viren, Krankheitserreger u. ionisierende Strahlung als Zellyse (Zytolyse), Riesenzell-, Synzytien- o. Plaquebildung. Lichtmikroskop. sichtbare, mor... Mehr zu Effekt, zytopathischer
Effekt, zytopathogener
engl. Cytopathogenic effect; Fähigkeit best. Viren, Wirtszellen in Einschichtzellkulturen morphol. zu verändern. Mehr zu Effekt, zytopathogener
Effektivdosis, mittlere
ED50 = Dosis effectiva. Mittlere Dosis eines Pharmakons o. einer Strahlenmenge, bei der 50 % der Menschen (o. Tiere) eine Wirkung zeigen. Mehr zu Effektivdosis, mittlere
Effektivtemperatur
Temperatur der Luft, die bei 100 % Wasserdampfsättigung die gleiche Wirkung auf den Organismus ausübt, wie die gegebene nicht gesättigte Luft. Sie ist bei einer relativen Feuchte von unter 100 % st... Mehr zu Effektivtemperatur
Effektmodifikator
Hintergrundmerkmal, auf dessen Stufen sich ein bestehender Zusammenhang zwischen Einfluß- u. Zielgröße in unterschiedl. Stärke manifestiert. Ein E. ist in einem statist. Modell als Wechselwirkung d... Mehr zu Effektmodifikator
Effektor
Bewirker. Organ, Organteil o. auch Zellgruppen u. einzelne Zellen, die auf dem Wege über efferente Nerven durch synapt. Erregungsübertragung direkt o. durch Vermittlung von Hormonen über den Blutwe... Mehr zu Effektor
Effektorzellen
nach Antigenkontakt differenzieren sich T-Lymphozyten zu E. (Killer cells) o. zu Erinnerungszellen (Memory cell). Gelegentl. werden auch antikörperbildende B-Lymphozyten (Plasmazellen) als E. bezei... Mehr zu Effektorzellen
Effemination
Auftreten weibl. körperl. u./o. psych. Geschlechtsmerkmale bei Männern. Als Ursache kommen u. a. in Frage: hormonelle Störungen durch Kastration, Hoden- o. Nebennierentumoren, schwere Lebererkranku... Mehr zu Effemination
efferens
efferent herausführend, absteigend. Mehr zu efferens
Efferent-loop-Syndrom
Syndrom der abführenden Schlinge. Mehr zu Efferent-loop-Syndrom
Efferenz
Gesamtheit von Erregungen, die über best. efferente Nerven aus dem Zentralnervensystem zu best. Organen u. Geweben gelangen. Mit E. i. w. S. wird die Totalität aller efferenten Nervenimpulse u. der... Mehr zu Efferenz
Efferenzkopie
interne Rückkopplungsschleife für die Kontrolle der Motorik; das in den sensor. Anteil des Zentralnervensystems überführte Innervationsprogramm, z. B. für best. Bewegungsabläufe o. Einhaltung von K... Mehr zu Efferenzkopie
Efferenzprogramm
Gesamtheit aller zentralnervösen Erregungszustände, insbes. des Großhirns, welche die efferenten Nervenimpulse formieren. Diese erregen über zahlreiche efferente Nerven die Muskulatur sowie innere ... Mehr zu Efferenzprogramm
efficax
erfolgreich, nachhaltig wirkend. Mehr zu efficax
Effloreszenz
wahrnehmbare Veränderung der Haut, die durch krankhafte o. abnorme Vorgänge bedingt ist. Wichtiges morphol. Substrat zur Definition u. Diagnostik der Hautveränderungen o. Hautkrankheiten. Tab. Mehr zu Effloreszenz
Effluvium
Erguß. Mehr zu Effluvium
Effluvium capillorum
Haarausfall. Mehr zu Effluvium capillorum
Effort-Syndrom
DaCosta-Syndrom. Vorwiegend bei jungen Männern vorkommende Störung der Lungenfunktion. Langdauernde Hyperventilation mit Erhöhung der Atemlage. Ursache ist eine gesteigerte Erregbarkeit des Atemzen... Mehr zu Effort-Syndrom

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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