Buchstabe El - Medizinlexikon (Seite 1 von 2)

Medizinisches Lexikon - E

E-Liste
E-Nummern. Mehr zu E-Liste
El-System
Polymorphismus in der Lipoproteidfraktion HDL1. Nachweis erfolgt mittels Diskelektrophorese nach vorheriger Antigenpräparation. Es sind 2 Untersysteme beschrieben: EL(C) u. EL(AB). Mehr zu El-System
El-Tor-Vibrionen
Vibrio cholerae Biotyp eltor; 1905 von Gotschlich in El Tor isolierte Vibrionen mit allen typ. Merkmalen u. Immunitätsreaktionen der Choleravibrionen u. zusätzl. hämolyt. Wirkung. E. verursachen of... Mehr zu El-Tor-Vibrionen
Elaeoptene
flüssige Bestandteile ätherische Öle, im Ggs. zu den Stearoptenen, ihren festen Inhaltsstoffen (Berzelius 1837), nur noch gebräuchl. im Kontext mit Ölzucker = Elaeosacchara. Mehr zu Elaeoptene
Elaeosaccharum
Ölzucker, Verreibung von ätherischen Ölen mit gepulvertem Zucker (1 : 50), Geschmackskorrigens. Mehr zu Elaeosaccharum
Elaidinierung
Umlagerung (Isomerisierung) von ungesättigten Fettsäuren bzw. Glyzeriden (Ölen) durch chem. Behandlung (z. B. mit Stickoxiden, Schwefel, Selen); die cis-Anordnung ungesättigter Fettsäuren geht in t... Mehr zu Elaidinierung
Elaidinsäure
die durch Elaidinierung aus Ölsäure (= ?q-Octadecensäure (cis) entstehende Fettsäure (= ?q-Octadecensäure [trans]); Schmelzpunkt 43–44 °C. Mehr zu Elaidinsäure
Elain
das aus Olein durch chem. Behandlung (Elaidinierung) erhaltene isomere Produkt, das im wesentl. aus Elaidinsäure besteht; man unterscheidet Saponifikat-, Destillat- u. Wollfettelain. Mehr zu Elain
ELAM
Abk für engl. endothelial leukocyte adhesion molecule; Protein aus der Gruppe der Selektine. Mehr zu ELAM
Elastance
Maß für die Dehnbarkeit der Lunge o. des Systems Lunge plus Thorax. Drucksteigerung in Kilopascal (kPa) pro Liter eingefülltem Luftvolumen; reziproker Wert der Compliance. Mehr zu Elastance
Elastase
eine Protease, die als natürl. Substrat Elastin spaltet. E. ist weit verbreitet u. tritt sowohl intrazellulär (z. B. in Leukozyten) als auch extrazellulär (z. B. E. aus Pankreas) auf. Neben Elastin... Mehr zu Elastase
Elastikafärbung
Darstellung der elast. Fasern mit Orzein (Unna) o. Resorcinfuchsin (Weigert). Mehr zu Elastikafärbung
Elastin
ein fibrilläres Protein des Bindegewebes, das sich durch gummiartige Elastizität auszeichnet. Es ähnelt in seiner Aminosäurezusammensetzung dem Kollagen. Charakterist. ist das Auftreten von Desmosi... Mehr zu Elastin
Elastizität
Fähigkeit eines Systems, nach erfolgter Deformation durch äußere Kräfte seine ursprüngl. Form wieder anzunehmen. Als Reaktion auf die äußeren Kräfte entstehen im Inneren des verformten Systems mech... Mehr zu Elastizität
Elastizitätsmodul
Kenngröße für elast. Eigenschaft eines Stoffs. Der E. ist das Verhältnis von Zugspannung u. Dehnung. Bei Anwendbarkeit des Hooke-Gesetzes ist der E. eine für den Stoff charakterist. Größe. Mehr zu Elastizitätsmodul
Elastofibrom
seltener, bes. bei älteren Menschen auftretender gutartiger Weichteiltumor der Brustwand, meist unter dem Schulterblatt gelegen, bisweilen doppelseitig. Histol. hyalinisiertes Bindegewebe u. plumpe... Mehr zu Elastofibrom
Elastoidosis
Elastoidosis cutanea nodularis; dicht stehende Knötchen von gelbweißer, durchscheinender Farbe sowie Komedonen, die v. a. Gesicht, Schläfe, Ohren befallen. Ätiol. unbekannt. Mehr zu Elastoidosis
Elastolyse
Abnahme bzw. Verlust elast. Eigenschaften des Bindegewebes durch Umwandlung des retikulären Netzwerks elast. Fasern in kollagene Fibrillen bei Störung des Elastaseinhibitorgleichgewichts. Dehnungsr... Mehr zu Elastolyse
Elastomer
Stoff, der durch Vernetzung vom plast. in den elast. Zustand überführt werden kann, z. B. Kautschuk, Silikon. Mehr zu Elastomer
Elastonektin
Protein aus Fibroblasten der Haut, das für die Adhäsion von mesenchymalen Zellen an elast. Fasern verantwortl. gemacht wird. Mehr zu Elastonektin
Elastorrhexis systematisata
Groenblad-Strandberg-Syndrom. Heterogen bedingte, autosomal rezessive, vereinzelt durch dominanten Erbgang folgende Systemerkrankung mit dystroph. Vorgängen am elast. Gewebe. Klin. Manifestationen: Mehr zu Elastorrhexis systematisata
Elastosis senilis
aktin. Elastose. I. R. normaler Altersatrophie der Haut zusätzl. Atrophie ausschließl. im Bereich chron.-lichtexponierter Hautbereiche (bes. Schläfe, Stirn, Nase, Nacken, Wange, Hände). Schlaffe, t... Mehr zu Elastosis senilis
Electuarium
Verreibung pulverförmiger Arzneimittel o. Drogen mit Honig, Sirup o. Fruchtmus. Obsolet. Mehr zu Electuarium
Eleidin
von den Zellen des Stratum granulosum synthetisierte ölähnl. Substanz, die das Stratum lucidum u. Stratum corneum durchtränkt u. geschmeidig macht. Mehr zu Eleidin
Elek-Test
serol. Test zum Nachweis toxinbildender Diphtheriebakterien. Der zu prüfende Stamm wird auf Serumagar strichförmig ausgeimpft, im rechten Winkel dazu diphtherieantitoxingetränkte Filterpapierstreif... Mehr zu Elek-Test
Elektivität
ein in der Strahlentherapie u. Strahlenbiologie verwendeter, noch nicht eindeutig definierter Begriff. 1. Die versch. Empfindlichkeit von Geweben (Normal- bzw. Tumorgewebe) gegenüber ionisierender ... Mehr zu Elektivität
Elektivnährböden
Nährböden mit Hemmsubstanzen hauptsächl. zur Anreicherung pathogener Keime; durch selektive Herauszüchtung pathogener Bakterien aus der Begleitflora. Gegenüber den Hemmsubstanzen (Gallensalze, Tetr... Mehr zu Elektivnährböden
Elektra-Komplex
überstarke Bindung der Tochter an den Vater, verbunden mit Feindseligkeit gegen die Mutter. Ödipuskomplex. Mehr zu Elektra-Komplex
Elektrizitätsmenge
alle E. (elektr. Ladungen) sind ganzzahlige pos. o. neg. Vielfache der Elektronenladung (Elementarladung) 1,602 · 10–19 C u. untrennbar mit einer Masse verknüpft. Die Einheit der E. ist das Coulomb... Mehr zu Elektrizitätsmenge
Elektroaerosol
Aerosol, bei dem die Tröpfchen elektr. Ladungen tragen. Für med. Zwecke werden diese Ladungen in einer Koronaentladung erzeugt. Tröpfchen mit Durchmessern von einigen ?m erhalten etwa 100 Elektronen. Mehr zu Elektroaerosol
Elektroakupunktur
Akupunktur mit Reizung von Akupunkturpunkten durch elektr. Ströme. Mehr zu Elektroakupunktur
Elektroanästhesie
Anästhesie durch elektr. Strom. Angewendet werden Wechselströme, z. T. mit Gleichstromüberlagerung, u. hochfrequente Impulsgruppen. Zur Einleitung der Anästhesie werden zusätzl. Pharmaka eingesetzt... Mehr zu Elektroanästhesie
Elektrochirurgiegerät
Gerät für die Elektrokoagulation u. Elektrotomie, das aus dem eigentl. Geräteteil u. einem Sortiment Elektroden besteht (Schlingen u. Messer zum blutungsarmen Schneiden, kugel- u. plattenförmige El... Mehr zu Elektrochirurgiegerät
Elektrode
mit Lack o. Glas isolierte Drähte mit abgerundeten o. zugespitzten nicht isolierten Enden, die zwecks elektr. Reizung von erregbarem Gewebe (z. B. Nerven, Muskeln, Gehirn) o. Ableitung von Spannung... Mehr zu Elektrode
Elektrode, aktive
bei der Ableitung von Biopotentialen die Elektrode, die gegenüber einer als Bezugselektrode o. Nullpunkt dienenden zweiten eine Potentialdifferenz hat; bei der monopolaren Reizstromapplikation die ... Mehr zu Elektrode, aktive
Elektrode, bipolare
doppelschaftige Elektrode, bei der zwei gegeneinander isolierte, meist gestreckte, parallel verlaufende Drähte dicht nebeneinander angeordnet o. ineinander gesteckt sind, wobei die eine Elektrode a... Mehr zu Elektrode, bipolare
Elektrode, indifferente
Bezugselektrode, die möglichst weit von dem mit der differenten Elektrode abzuleitenden elektr. Vorgang liegen soll. Diese Art der Ableitung ist – in bezug auf die Erfassung des umschriebenen elekt... Mehr zu Elektrode, indifferente
Elektrode, unpolarisierbare
Metalldraht, z. B. Silber, der vom Anion einer gesättigten Silbersalzlösung überzogen ist (Ag-AgCl-Elektrode) u. beim Fließen von elektr. Strom nicht polarisiert, weil durch die eintretende Elektro... Mehr zu Elektrode, unpolarisierbare
Elektrodenkatheter, einschwemmbarer
sterile Katheterelektroden, die über perkutan punktierte Venen von externen Herzschrittmachern aus zur temporären Elektrostimulation des Herzens eingesetzt werden. Mehr zu Elektrodenkatheter, einschwemmbarer
Elektrodermatogramm
von Regelsberger so benannte Untersuchungsreihe von Hautwiderstandsprüfungen o. Ableitung von Hautpotentialen. Der Hautwiderstand ist period. Schwankungen, die von der Tageszeit abhängig sind, unte... Mehr zu Elektrodermatogramm
Elektrodesikkation
Sonderform der Elektrokoagulation in der Chirurgie zur Gewebeaustrocknung. Dabei werden Nadelelektroden in das Gewebe eingestochen u. mit hochfrequenten, impulsmodulierten Strömen beim Durchgang du... Mehr zu Elektrodesikkation
Elektrodiagnostik, konventionelle
dient der Erkennung von Nerven bzw. Muskelschädigungen. Moderne Methoden, wie EMG, haben E. weitgehend verdrängt. Chronaxie, Rheobase. I/t-Kurve. Mehr zu Elektrodiagnostik, konventionelle
Elektrodialyse
Dialyse, bei der zusätzl. eine elektr. Spannung wirksam wird. Durch Elektrolyse bzw. Iontophorese wird die Wirkung der Dialyse verstärkt. Mehr zu Elektrodialyse
Elektrodurogramm
spez. Art eines Elektroenzephalogramms. Aufzeichnung von rhythm. Potentialschwankungen von synchron entladenen Nervenzellen im Hirn, bei der sich nach operativer Freilegung mind. eine Elektrode dir... Mehr zu Elektrodurogramm
Elektroendosmose
Elektroosmose. Mehr zu Elektroendosmose
Elektroenzephalogramm
Elektroenzephalographie. Mehr zu Elektroenzephalogramm
Elektroenzephalograph
Gerät zur Registrierung des Elektroenzephalogramms. Elektroenzephalographie. Mehr zu Elektroenzephalograph
Elektroenzephalographie
med. Untersuchungsmethode, bei der rhythm. Potentialschwankungen von synchron entladenden Nervenzellen registriert werden (Berger, Jena, 1929). Diese Aufzeichnung wird als Enzephalogramm bezeichnet... Mehr zu Elektroenzephalographie
Elektrofokussierung
elektrophoret. Trennmethode für Proteine in einem pH-Gradienten. In einem Gemisch niedermolekularer synthet. Trägerampholyte (Ampholine, Polyaminopolykarbonsäuren) bildet sich im elektr. Gleichstro... Mehr zu Elektrofokussierung
Elektrofusion
In-vitro-Fusion von Zellen im Bereich von Zell-Zell-Kontakten im elektr. Feld. Mehr zu Elektrofusion
Elektrogastrographie
selten angewendetes Verfahren zur Ableitung u. Aufzeichnung des zeitl. Verlaufs von Aktionspotentialen des Magens. Mehr zu Elektrogastrographie
Elektroglottographie
Darstellung der Stimmlippenbewegungen u. Änderung des Querschnitts des gesamten Larynxlumens, abhängig von Größe des Kehlkopfs u. Masse der schwingenden Muskulatur; Diagnostik von Stimmstörungen, k... Mehr zu Elektroglottographie
Elektrogustometrie
Bestimmung des elektr. Potentials der Geschmacksknospen durch Aufsetzen einer Elektrode (Stahl, Platin) auf die Zunge (Zungenspitze, -rand, seitl. der Mittellinie hinter den Papillae vallatae) u. e... Mehr zu Elektrogustometrie
Elektrogymnastik
dient vorwiegend zur Verbesserung der Muskelkraft bei abgeschwächter, aber normal ennervierter Muskulatur, Reizstromtherapie. Mehr zu Elektrogymnastik
Elektroheilschlaf
Elektrorelaxation mittels Längsdurchflutung des Kopfs mit niederfrequenten elektr. Rechteckimpulsen (T 0,5–0,1 ms, f 10–100 Hz, wenige mA) zur Auslösung von Schlaf bzw. Abbau von Schlafstörungen. Mehr zu Elektroheilschlaf
Elektroimmunoassay
von C. B. Laurell entwickelte quantitative Analysemethode einer Mikroelektrophorese in Antiserum (Antikörper) enthaltendem Agarosegel. Der in Puffer gequollenen Agarose wird monospezif. Antiserum z... Mehr zu Elektroimmunoassay
Elektroinduktion
ein physikal. Vorgang, bei dem ein sich änderndes Magnetfeld eine elektr. Spannung induziert. So entstehen z. B. bei Anwendung der Spulenfeldmethode in der Hochfrequenzwärmetherapie durch das hochf... Mehr zu Elektroinduktion
Elektrokardiogramm
Ableitung von Potentialänderungen (etwa 1–2 mV) zwischen 2 Ableitstellen im elektr. Feld des Herzens über die Zeit. Zusätzl. Informationen enthalten EKG bei herznaher Anordnung von Ableitelektroden... Mehr zu Elektrokardiogramm
Elektrokardiographie
Registrierung der summierten u. koordinierten Aktionspotentiale der Myokardfasern (Elektrokardiogramm). Am häufigsten angewendet werden 12 Standardableitungen nach Einthoven, Goldberger u. Wilson a... Mehr zu Elektrokardiographie
Elektrokardiokardiotachograph
Kardiotachograph. Mehr zu Elektrokardiokardiotachograph
Elektrokaustik
in der Chirurgie der Einsatz von elektrochirurg. Geräten zur Elektrotomie, Elektrokoagulation u. Elektrodesikkation. Mehr zu Elektrokaustik
Elektrokoagulation
Zerstörung umschriebener Gewebebezirke durch mono- o. bipolaren Diathermiestrom bzw. einen kontrolliert aufheizbaren Endokoagulator, so daß der Körper mit elektr. Heizstrom überhaupt nicht in Berüh... Mehr zu Elektrokoagulation
Elektrokoagulation, bipolare
Koagulationsverfahren, das u. a. bei operativen Eingriffen am Nervensystem zur Anwendung kommt. Vorteil: Beim bipolaren Koagulationssystem fließt der Strom nur auf dem kürzesten Weg zwischen den Sp... Mehr zu Elektrokoagulation, bipolare
Elektrokochleographie
Ableitung der Summenaktionspotentiale des Hörnerven von Promontorium o. Trommelfell, Computermittelung der Reizantworten. Mehr zu Elektrokochleographie
Elektrokortikogramm
Aufzeichnung von rhythm. Potentialschwankungen von synchron entladenen Nervenzellen der Hirnrinde, bei der sich nach operativer Freilegung mind. eine Elektrode direkt am Hirn befindet. Wegen der fe... Mehr zu Elektrokortikogramm
Elektrokortikograph
Gerät für eine spez. Art der Elektroenzephalographie. Verwendet werden Elektroenzephalographen, deren Eingangsempfindlichkeit wegen der 10–50 mal größeren Aktionspotentiale bei der Kortikographie n... Mehr zu Elektrokortikograph
Elektrokrampftherapie
Therapie, elektrokonvulsive. Mehr zu Elektrokrampftherapie
Elektrokymographie
Verfahren zur Registrierung der Herzrandbewegung u. der Bewegung großer Gefäße bei einer Röntgendurchleuchtung, z. T. synchron mit der Aufzeichnung eines Elektrokardiogramms u. des Herzschalls. Die... Mehr zu Elektrokymographie
Elektrolyse
in Lösung bzw. Schmelze unter dem Einfluß einer von außen angelegten Spannung ablaufende chem. Reaktion. Kationen Mn+ werden an der Kathode zu M reduziert, Anionen An- an der Anode zu A oxidiert. A... Mehr zu Elektrolyse
Elektrolyte
Stoffe, die in Lösungen o. Schmelzen aufgrund der Dissoziation in Kationen u. Anionen elektr. Leitfähigkeit besitzen. Starke E. dissoziieren vollständig (Dissoziationsgrad ? = 1), mittelstarke u. s... Mehr zu Elektrolyte
Elektrolythaushalt
Gesamtheit des Stoffwechsels der in den Körperflüssigkeiten gelösten Ionen einschl. ihrer Bilanzen: Na+, K+, Ca2+, Mg2+, Cl–, HCO3–, Phosphat, Proteinanionen u. Wasserstoffionen. Obwohl die extraze... Mehr zu Elektrolythaushalt
Elektrolytmangelsyndrome
Krankheitsbilder, die infolge des Mangels an o. des völligen Fehlens von einzelnen o. mehreren Elektrolyten entstehen, Kaliummangelsyndrom, Magnesiummangel- o. Salzmangelsyndrom. Mehr zu Elektrolytmangelsyndrome
Elektromanometer
elektron. Druckmeßgerät, bei dem der zu messende Druck mit einem Druckwandler in ein elektr. Signal umgewandelt u. nach Verstärkung angezeigt o. registriert u. in einem Elektroverstärker (Druckmeßv... Mehr zu Elektromanometer
Elektromassage
Anwendung von Träbert-Strom (Ultrareizstrom; Rechteckimpulse 2 ms, 140 Hz, Impulsstromtherapie) in der Reizstromtherapie zur Schmerzlinderung. Mehr zu Elektromassage
Elektromechanotherapie
Anwendung von Schwellströmen zur elektr. Übungsbehandlung der Extremitätenmuskulatur, bei der die Muskeln gegen mechan. Widerstände Arbeit leisten müssen. Mehr zu Elektromechanotherapie
Elektromedizin
nicht einheitl. gebrauchter Sammelbegriff für einige Anwendungsbereiche elektrotechn. u. elektron. Verfahren in Diagnostik u. Ther. I. a. werden zur E. gerechnet: Elektrokardiographie, Phonokardiog... Mehr zu Elektromedizin
Elektrometer
Meßgerät mit sehr hohem Innenwiderstand zur Messung sehr schwacher Gleichströme (10–9 bis 10–15 A), Spannungen u. kleine Elektrizitätsmengen. Mehr zu Elektrometer
Elektromyographie
Methode der klin. Neuroelektrodiagnostik zur Darstellung der normalen u. pathol. veränderten, durch Willkürinnervation o. elektr. Reiz provozierten Aktionsströme der Muskulatur. Das graph. aufgezei... Mehr zu Elektromyographie
Elektron
Elementarteilchen. Mehr zu Elektron
Elektronarkose
Elektroanästhesie. Mehr zu Elektronarkose
Elektronenhülle
Gesamtheit aller Elektronen, die den Atomkern umgeben. Elektronen mit annähernd gleicher Energie werden Energieniveaus zugeordnet. Diese werden von innen nach außen mit arab. Ziffern bezeichnet o.,... Mehr zu Elektronenhülle
Elektronenkonfiguration
Besetzung der äußeren Elektronenschalen eines Elements. Beispiel: Edelgaskonfiguration (Edelgase). Mehr zu Elektronenkonfiguration
Elektronenlinse
magnet. o. elektrostat. Felder (Spannungsverteilungen), die auf die Bahnen bewegter Elektronen eine ähnl. Wirkung ausüben wie gewöhnl. Linsen auf Licht. Bei magnet. Linsen werden die Felder durch g... Mehr zu Elektronenlinse
Elektronenmikroskop
Mikroskop, das anstelle von Licht Elektronenstrahlen zur Abbildung von Strukturen nutzt. Die von einer Glühkathode im Hochvakuum ausgesandten u. durch Hochspannung beschleunigten Elektronen werden ... Mehr zu Elektronenmikroskop
Elektronenmikroskopie
mikrosk. Abbildung von Objekten mittels Elektronenstrahlung in einem Elektronenmikroskop. Dabei kann mit Hellfeld- o. Dunkelfeldabbildung gearbeitet werden u. mit Durchstrahlung dünner Objektschich... Mehr zu Elektronenmikroskopie
Elektronenschleuder
Betatron. Mehr zu Elektronenschleuder
Elektronenspinresonanz-Spektroskopie
Verfahren zur Untersuchung paramagnet. Verbindungen. Beruht auf der Existenz nicht spinkompensierter Elektronen. Jedes um seinen Atomkern kreisende Elektron bedingt ein magnetisches Feld u. besitzt... Mehr zu Elektronenspinresonanz-Spektroskopie
Elektronensterilisation
Sterilisation. Mehr zu Elektronensterilisation
Elektronenstrahlung
aus neg. o. pos. Elektronen bestehende Strahlung. Entstammt diese Strahlung dem Atomkern (Radioaktivität), wird sie spez. Betastrahlung bezeichnet. Häufig werden jedoch die Bez. E. u. Betastrahlung... Mehr zu Elektronenstrahlung
Elektronentherapie
Anwendung von Elektronen, die in einem Linearbeschleuniger o. einem Betatron auf hohe Geschwindigkeit (Energie) gebracht wurden, in der Strahlentherapie. Im klin. Einsatz werden Geräte mit Energien... Mehr zu Elektronentherapie
Elektronentransportpartikel
Lipoproteinfraktion, die bei der Homogenisierung u. Fraktionierung von Mitochondrien gewonnen wird u. aus Enzymen der Atmungskette u. Flavinen besteht. Bedeutung für Elektronentransport o. bei Anwe... Mehr zu Elektronentransportpartikel
Elektronenvolt
Abk eV; Energiemaß, das bes. in der Atomphysik gebräuchl. ist u. häufig zur Angabe von Quanten- u. Teilchenenergien benutzt wird. 1 eV bezeichnet die Energie, die ein einfach geladenes Teilchen nac... Mehr zu Elektronenvolt
Elektroneurographie
Ableitung u. Registrierung elektr. Potentiale aus Nerven bzw. Nervengeweben. Elektroneurograph. Verfahren mit prakt. med. Bedeutung sind z. B. Elektroenzephalographie, Elektroretinographie, Elektro... Mehr zu Elektroneurographie
Elektroneuronographie
Bestimmung der Summenpotentialamplitude (SPA) symmetr. Muskelpartien (Fazialis) nach supramaximaler Reizung mit Abgreifen des Summenpotentials elektromyograph. vom Musculus orbicularis oris bds.; b... Mehr zu Elektroneuronographie
Elektronik, medizinische
i. S. von Elektronik in der Med. gebrauchte Bez. eines physikal.-techn. Fachgebiets. Es wendet die allg. Elektrizitätslehre, die Elektronik u. elektr. Schaltungen auf Probleme der med. Diagnostik u... Mehr zu Elektronik, medizinische
Elektronystagmographie
Gleichspannungsregistrierung der Bulbusbewegungen infolge Dipolwirkung des Auges, Ableitung bei geschlossenen Augen mögl., Störung durch Kopfbewegungen. Vorteil der E.: quantitative Messung (Gesamt... Mehr zu Elektronystagmographie
Elektrookulographie
Ableitung u. Registrierung der bei Gesamtbewegungen des Augapfels auftretenden Veränderungen des elektrischen Felds des korneoretinalen Bestandspotentials. Die E. wird z. B. bei der Erfassung von R... Mehr zu Elektrookulographie
Elektroolfaktogramm
Registrierung der Depolarisation am Riechepithel nach Reizung mit Duftstoffen (Rezeptorpotential). Mehr zu Elektroolfaktogramm
Elektroolfaktographie
Ableitung u. Registrierung der Aktionspotentiale bei afferenten Nervenaktivitäten der Riechbahn. Das elektroneurograph. Verfahren ist der Elektroenzephalographie verwandt. Mehr zu Elektroolfaktographie
Elektroosmose
elektrokinet. Erscheinung, die in der Bewegung einer an eine feste Phase angrenzenden Flüssigkeit unter dem Einfluß eines elektr. Felds besteht. E. tritt bei der Elektrolyse durch ein Diaphragma au... Mehr zu Elektroosmose

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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