Buchstabe Ep - Medizinlexikon (Seite 1 von 3)

Medizinisches Lexikon - E

EP
Abk für evoziertes Potential. Mehr zu EP
EPEC
Abk für enteropathogene Escherichia coli. Mehr zu EPEC
Ependym
Gliazellart, die in einschichtigem, epithelähnl. Verband die Hirnventrikel u. den Rückenmarkzentralkanal auskleidet sowie den Plexus choroideus überzieht. Das dem Liquorraum zugewandte Plasmalemm w... Mehr zu Ependym
Ependymitis granularis
kleine, dichtstehende subependymale Gliawucherungen (im Bereich ehemaliger „Ependymbreschen“) nach Meningitis verschiedenster Genese; Vorkommen z. B. bei Lues cerebri, progressiver Paralyse u. Tube... Mehr zu Ependymitis granularis
Ependymoblastom
anaplast. (malignes) Ependymom, das histol. neben ependymalen u. rosettenartigen Strukturen ausgedehnte Areale mit Anaplasie aufweist. Mehr zu Ependymoblastom
Ependymom
der Gruppe der Gliome zuzuordnende Hirntumor; von den die Hirnkammern auskleidenden Ependymzellen abzuleiten. Vorkommen in der Umgebung der Hirnkammern, bes. der 4., bevorzugt während des 1. bis 3.... Mehr zu Ependymom
Ependymzellen
Ependym. Mehr zu Ependymzellen
Ependymzyste
von Ependym ausgekleidete Zyste. Versch. Formen: 1. Ventrikelabschnürungen, die bedeutungslos sind; 2. Zysten mit Wachstumstendenz im Vierhügelgebiet u. Brückenwinkel, Fehlbildungen, die raumbeenge... Mehr zu Ependymzyste
Epg
Abk für engl. eggs per gram, Parasiteneier pro Gramm Kot; Bezugsgröße bei der quantitativen koproskopischen Untersuchung. McMaster-Verfahren. Mehr zu Epg
EPH-Gestose
Gestose. Mehr zu EPH-Gestose
Ephapse
ursprüngl. Bez. für elektr. Erregungsübertragung an durch Schädigung entstandenen Kontaktstellen zwischen Nervenzellen. Heute z. T. syn. verwendet mit elektr. Synapse. Gap junction. Mehr zu Ephapse
Ephebogenese
1. während der männl. Pubertät auftretender Gestaltenwandel. 2. Bez. für neoplast. Umwandlung von Zellen der männl. Keimbahn zu Teratomen o. Chorionepitheliomen. Mehr zu Ephebogenese
Ephebophilie
veraltete Bez. für ausgeprägte Vorliebe eines Teils der Homosexuellen für Jünglinge (Epheben) als Liebes- u. Sexualpartner. Mehr zu Ephebophilie
Ephedra-Arten
Rutensträucher der asiat. u. amerik. Trockengebiete. Ephedrakraut (Ephedrae herba); altes, bes. in Ostasien gebräuchl. Asthmamittel (Ma-Huang). Alkaloide vom Phenyläthylamin-Typ. Hauptalkaloid L-Ep... Mehr zu Ephedra-Arten
Ephedrin
Alkaloid aus Ephedra-Arten; indirektes Sympathomimetikum; Freisetzung von Adrenalin u. Noradrenalin; zentral erregende Effekte wie Amphetamin; Tachyphylaxie durch Erschöpfung der Speicher. Mehr zu Ephedrin
Epheliden
kleine meist rundl. gelbbraune Pigmentflecke, die am häufigsten im Gesicht, aber auch an anderen (meist unbedeckten) Körperstellen beobachtet werden u. im Frühjahr u. Sommer verstärkt in Erscheinun... Mehr zu Epheliden
ephemer
nur für einen Tag, vorübergehend, eintägig. Mehr zu ephemer
Ephemera
Febris ephemera. Eintagsfieber. Mehr zu Ephemera
Ephetonin
Ephedrin. Mehr zu Ephetonin
Epiblast
obere epitheliale Schicht der Keimscheibe des unbebrüteten Hühnereis. Mehr zu Epiblast
Epiblepharon
angeborene Anomalie der Lider, besteht aus einer lidrandparallelen Hautfalte, die zu dem seltenen Entropium bei Kleinkindern führen kann. Mehr zu Epiblepharon
Epicanthus inversus
bezeichnet eine Hautfalte, die vom Unterlid ausgeht u. zur Nase zu verstreicht. Stets mit Ptosis congenita kombiniert. Epikanthus. Mehr zu Epicanthus inversus
Epicillin
halbsynthet. Penicillinderivat. Ampicillin-ähnl. antibiot. Wirkung. Penicilline. Mehr zu Epicillin
Epicondylitis humeri
belastungsabhängiger Schmerzzustand im Bereich der Epikondylen des Humerus. Keine Entzündung im klass. Sinne (-itis), sondern Folge relativer o. absoluter Überlastung, Tendinose, Schulter-Arm-Syndr... Mehr zu Epicondylitis humeri
Epicondylitisspange
elast. Spange aus synthet. Material, die der mechan. Entlastung der Ansatzstelle der Unterarmmuskulatur am Epicondylus ulnaris o. radialis dient. Mehr zu Epicondylitisspange
Epicondylus
der dem Kondylus benachbarte Knochenvorsprung außerhalb des Gelenks. Mehr zu Epicondylus
Epicondylus femoris
Vorsprung oberhalb des inneren (E. f. medialis) bzw. äußeren (E. f. lateralis) Gelenkknorrens des Oberschenkelknochens. Mehr zu Epicondylus femoris
Epicondylus humeri
innerer (E. h. medialis) bzw. äußerer (E. h. lateralis) Vorsprung am distalen Ende des Humerus oberhalb des Ellenbogengelenks. Mehr zu Epicondylus humeri
Epiconus medullaris
Rückenmarkabschnitt, der dem Conus medullaris unmittelbar vorgelagert ist u. aus dem die Wurzeln des Sakralmarks entspringen. Mehr zu Epiconus medullaris
Epidemic dropsy
Argemone-Oil-Poisoning. Lebensmittelvergiftung durch das Öl aus Samen von mexikan. Mohn (Argemone mexicana), häufig mit Senfsamenkörnern vermischt. Vorkommen hauptsächl. Indien. Symptomatologie ähn... Mehr zu Epidemic dropsy
Epidemie
gehäuftes Vorkommen einer Erkrankung (insbes. Infektionserkrankung) mit definierter zeitl. u. räuml. Begrenzung. Mehr zu Epidemie
Epidemiologie
Lehre von der Häufigkeit von Krankheiten in menschl. Populationen. Dabei werden durch Fallregister (deskriptive E.) u. über gezielte Studien (analyt. E., z. B. Kohortenstudie, Fallkontrollstudie) E... Mehr zu Epidemiologie
Epidemiologie der Infektionskrankheiten
Wissenschaft, die sich mit der Verbreitung von Infektionskrankheiten in menschl. Populationen u. ihren Ursachen befaßt. Hauptaufgabe der E. d. I. sind die Beschreibung u. Erforschung der Ursachen d... Mehr zu Epidemiologie der Infektionskrankheiten
Epidemiologie, aerobiologische
Teil der Epidemiol., der die Biol. (Lebensfähigkeit, Infektiosität, Virulenz u. a.) der Infektionserreger in Aerosolen, ihre Stabilität, Verbreitung u. die Möglichkeiten zu ihrer Eliminierung unter... Mehr zu Epidemiologie, aerobiologische
Epidermal growth factor
engl. Bez. für Epidermiswachstumsfaktor. Mehr zu Epidermal growth factor
Epidermaltest
Hauttest. Mehr zu Epidermaltest
Epidermis
epithelialer Teil der Kutis; mehrschichtiges, verhorntes Plattenepithel, dessen Zellen wegen der erfolgenden Verhornung (Hornschichtbildung) auch als Keratinozyten bezeichnet werden. Schichten der ... Mehr zu Epidermis
Epidermistransplantation
Verpflanzung der obersten Hautschicht zur Deckung von Hautdefekten, Braun-Pfropfung, Reverdin-Transplantation u. Thiersch-Transplantat, Transplantation. Mehr zu Epidermistransplantation
Epidermiswachstumsfaktor
aus 53 Aminosäuren bestehendes Peptid mit pleiotropen Wirkungen: stimuliert Proliferation von epithelialen u. epidermalen Zellen, Fibroblasten u. Gliazellen; beteiligt an Wundheilung u. Angiogenese... Mehr zu Epidermiswachstumsfaktor
Epidermocytus basalis
Basalzellen, welche das Stratum basale des Stratum germinativum der Epidermis bilden. Mehr zu Epidermocytus basalis
Epidermodysplasia verruciformis
virusbedingte Dermatose durch fam. gehäufte spezif. Disposition zu Infektionen mit humanem Papillomavirus (HPV). Mehr zu Epidermodysplasia verruciformis
Epidermoidzyste
von geschichtetem Plattenepithel ausgekleidete Zyste ohne Hautanhangsgebilde, meist am Rücken (falsches Atherom). Hautzysten. Mehr zu Epidermoidzyste
Epidermolysis
Ablösung der Haut unter Blasenbildung. Mehr zu Epidermolysis
Epidermolysis acuta toxica
Necrolysis toxica epidermica. Mehr zu Epidermolysis acuta toxica
Epidermolysis bullosa dystrophicans
mit Blasenbildung einhergehende autosomal rezessiv bedingte Dermatose. Die subepidermal gelegenen Blasen heilen mit Narbenbildung u. Atrophie ab. Es kommt schließl. zu einer Verkrümmung der Nägel s... Mehr zu Epidermolysis bullosa dystrophicans
Epidermolysis bullosa hereditaria
genet. bedingte mit traumat. Blasenbildung einhergehende Dermatose, bei der mehrere Formen beobachtet werden. Die Blasen liegen hier intraepidermal u. heilen ohne Narben ab. Abb. Mehr zu Epidermolysis bullosa hereditaria
Epidermolysis bullosa letalis Herlitz
Form der Epidermolysis bullosa hereditaria mit ungünstiger Progn. Mehr zu Epidermolysis bullosa letalis Herlitz
Epidermophytie
durch Epidermophyten hervorgerufene Pilzkrankheit. Tinea. Mehr zu Epidermophytie
Epidermophyton
Pilzgattung der Dermatophyten, mit nur einer Art E. floccosum. Neben anderen Dermatophyten Erreger der Tinea pedum et manuum u. Tinea corporis. Mehr zu Epidermophyton
Epididymektomie
operative Entfernung des Nebenhodens bei chron. rezidivierenden Entzündungen o. im Anfangsstadium einer akuten Epididymitis, um das Übergreifen auf den Hoden zu vermeiden. Mehr zu Epididymektomie
Epididymis
Nebenhoden. Teil der samenableitenden Wege. Funktion: Samenspeicher mit Ausreifung der Spermien sowie Veränderung der Samenflüssigkeit durch Resorption u. Sekretion. Anat. kommaförmiges Gebilde, da... Mehr zu Epididymis
Epididymitis
entsteht fortgeleitet aus Harnröhrenentzündung o. männl. Adnexitis, selten hämatogen metastat. Sympt.: Plötzl. Anschwellen einer Skrotalhälfte durch starke Exsudation zwischen die serösen Häute. Sk... Mehr zu Epididymitis
Epididymoorchitis
Orchoepididymitis. Mehr zu Epididymoorchitis
Epiduralabszeß
Rückenmarkabszeß. Mehr zu Epiduralabszeß
Epiduralanästhesie
Periduralanästhesie. Mehr zu Epiduralanästhesie
Epiduralhämatom
zwischen Tabula interna u. Dura gelegene, traumat. entstandene Blutung, gewöhnl. art. Ursprungs (A. meningica). Einrisse venöser Blutleiter seltener. Vorzugslokalisation ist die temporale Region, w... Mehr zu Epiduralhämatom
Epiduralraum
Periduralraum. Mehr zu Epiduralraum
Epiduralspinalanästhesie
kombinierte Epidural- (Periduralanästhesie) u. Spinalanästhesie. Es wird prim. der Periduralraum identifiziert, durch die Periduralkanüle mit einer dünnen Spinalnadel der Liquorraum punktiert u. di... Mehr zu Epiduralspinalanästhesie
Epigastralgie
Schmerzen im Epigastrium. Mehr zu Epigastralgie
epigastrisch
im Epigastrium. Mehr zu epigastrisch
Epigastrium
mittlerer Oberbauch. Mehr zu Epigastrium
Epigastrius
unfreie, asymmetr. Doppelfehlbildung (Duplicitas), bei der sich der Parasit zwischen Nabel u. Schwertfortsatz des Autositen befestigt. Aus dem Rumpf des Autositen ragen versch. große Anteile des Pa... Mehr zu Epigastrius
Epigenese
Theoria generationis, im Ggs. zur Präformationstheorie von der Neubildung (Ch. F. Wolff, 1795). Besagt, daß erst im Laufe der Entwicklung Differenzierungen aus vorher undifferenziertem, in seinem k... Mehr zu Epigenese
epigenetisch
Entwicklungsvorgänge, die auf der Grundlage genet. Anlagen durch Umwelteinflüsse gesteuert werden. Mehr zu epigenetisch
Epigenitalis
oberer Anteil der Urnierenkanälchen. Beim männl. Geschlecht entstehen daraus die Ductuli aberrantes u. efferentes testis, beim weibl. die Epoophoron-Kanälchen. Mehr zu Epigenitalis
Epiglottis
Kehldeckel, welcher beim Schluckakt den Kehlkopfeingang verschließt. Seine Grundlage ist der elast. Kehldeckelknorpel, Cartilago epiglottica. Mehr zu Epiglottis
Epiglottitis
akute Supraglottitis, akute obstruktive supraglott. Laryngitis, Epiglottitis phlegmonosa acutissima; hochakute bakteriell bedingte Entzündung des supraglott. Raums. Haupterkrankungsalter 2–6 Jahre.... Mehr zu Epiglottitis
Epignathus
Doppelfehlbildung, bei der eine Frucht o. der tumorartige Parasit am Gaumen des anderen sitzt. Mehr zu Epignathus
Epikanthus
bei Kleinkindern häufig vorhandene u. als anthrop. Merkmal bei versch. Völkern auftretende, sichelförmige Hautfalte am Augenlid. Der E. zieht von der Überaugenfalte des Oberlides, den medialen Lidw... Mehr zu Epikanthus
Epikard
seröse Haut, die außen dem Herzmuskel aufliegt, inneres Blatt des Herzbeutels. Struktur: 1. Mesothel: einschichtiges Plattenepithel, 2. Lamina propria: Bindegewebe. Abb. Mehr zu Epikard
Epikondylitis
Epicondylitis humeri. Mehr zu Epikondylitis
Epikraniotomie
operative Durchtrennung der Galea aponeurotica zwecks besserer Durchblutung der Kopfhaut. Unsichere proph. Maßnahme zur Verhütung der vorzeitigen Glatzenbildung. Mehr zu Epikraniotomie
Epikrise
zusammenfassende krit. Beurteilung des Krankheitsverlaufs mit dd Überlegungen u. Festlegung der endgültigen Diagn. Außerdem gebraucht für Erscheinungen, die nach einer Krankheitskrise auftreten. Mehr zu Epikrise
Epikutantest
Hauttest. Mehr zu Epikutantest
Epilation
Haarentfernung aus ther. o. kosmet. Gründen, z. B. auf elektr. Wege mit galvan. o. farad. Strom, chem. (Sulfide) o. mechan. (Auszupfen). Mehr zu Epilation
Epilepsia partialis continua
von Kojewnikow beschriebene Sonderform der fokalen Epilepsie, die Statuscharakter hat, d. h., es besteht eine ununterbrochene Anfallsfolge. Mehr zu Epilepsia partialis continua
Epilepsie
Krankheitsgruppe, die durch wiederholtes Auftreten zerebral ausgelöster Anfälle gekennzeichnet ist. Fakultative Sympt. sind episod. o. chron. psych. Erscheinungen u. elektroenzephalograph. Befunde.... Mehr zu Epilepsie
Epilepsie, audiogen experimentelle
Starke akust. Reize lösen im Tierversuch, v. a. bei der Ratte, klon.-ton. Krämpfe aus. Dieses Modell eines epileptiformen Geschehens wird zum Studium neurobiolog. Grundlagen der Epilepsie verwendet. Mehr zu Epilepsie, audiogen experimentelle
Epilepsie, myoklonische
Myoklonusepilepsie. Mehr zu Epilepsie, myoklonische
Epilepsiechirurgie
Minderung o. Beseitigung von durch konservative Behandlung nicht beherrschbarer Anfallsfrequenz durch operative Verfahren wie Exzision des epileptogenen Areals, Callosotomie, Amygdalohippocampektom... Mehr zu Epilepsiechirurgie
epileptiform
einem epilept. Anfall entspr. Mehr zu epileptiform
epilieren
Epilation. Mehr zu epilieren
Epilobium-Arten
Krautdroge (Iwanstee, kopt. Tee), insbes. von kleinblütigen Arten wie E. parviflorum, enthält u. a. Flavonoide. Extrakte besitzen u. a. hemmende Effekte auf die Prostaglandinbiosynthese. Volksmediz... Mehr zu Epilobium-Arten
Epimer
dorsale Anlage der Rumpfmuskeln. Die Zellen entstammen den Myotomen aus den Somiten. Aus dem E. entstehen die Extensoren der Wirbelsäule u. Nackenmuskulatur. Sie werden von Rr. dorsales der Spinaln... Mehr zu Epimer
Epimerase
Galaktosestoffwechsel. Mehr zu Epimerase
Epinephrektomie
Adrenalektomie. Mehr zu Epinephrektomie
Epinephrin
Adrenalin. Mehr zu Epinephrin
Epinephritis
Entzündungen, die sich außerhalb der Capsula fibrosa im umgebenden Fettgewebe der Niere abspielen (früher in Epi-, Peri- u. Paranephritis eingeteilt); häufig mit paranephrit. Abszeß. Entstehung: 1.... Mehr zu Epinephritis
Epineurium
lockeres Bindegewebe als äußere Begrenzung eines Nerven. Mehr zu Epineurium
Epiorchium
inneres Blatt (Lamina visceralis) der Tunica vaginalis testis. Mehr zu Epiorchium
Epipharyngographie
röntg. Darstellung des Nasenrachenraums nach direkter Installation eines Kontrastmittels in die Nasenöffnungen. Die E. wird zur topograph.-anat. Beurteilung von Epipharynxtumoren eingesetzt, in zun... Mehr zu Epipharyngographie
Epipharynx
obere Etage des Schlundes (Pharynx), welche über die Choanen mit der Nasenhöhle in Verbindung steht; Sitz der Rachenmandel u. Mündung der Tuba auditiva. Mehr zu Epipharynx
Epiphora
Sympt. des Tränenträufelns, entweder infolge vermehrter Sekretion u./o. gestörter physiol. Abflußverhältnisse. Mehr zu Epiphora
Epiphyse
Gelenkende eines Röhrenknochens, das mit dem Mittelstück (Diaphyse) bis zum Abschluß des Längenwachstums durch eine Knorpelfuge (Epiphysenscheibe) verbunden ist; hat eine spongiöse Knochenstruktur. Mehr zu Epiphyse
Epiphysendysgenesie
epiphysäre Dysgenesie, Osteochondropathia cretinoidea, Kretinhüfte; unregelmäßige, aus multiplen Herden bestehende Ossifikation der Knochenkerne als Skelettveränderung bei Hypothyreose im Kindesalt... Mehr zu Epiphysendysgenesie
Epiphysenfraktur
Fraktur der Epiphyse mit Lösung der Epiphysenfuge im Bereich des dislozierten epiphysären Fragments. Typ. Verletzung des Kindesalters, Aitken-Schema. Wachstumsfugenverletzung. Mehr zu Epiphysenfraktur
Epiphysenfuge
Wachstumszonen für das Längenwachstum der Knochen. Mehr zu Epiphysenfuge
Epiphysenklammerung
Überbrückung der knorpeligen Wachstumsfuge mit Metallklammern, um das Wachstum partiell o. ganz zu hemmen. Mehr zu Epiphysenklammerung
Epiphysenlösung, traumatische
durch äußere Gewalt ausgelöste Lyse in der Mineralisationszone der Wachstumsfuge. Typ. Lokalisation: distale Radiusepiphyse, gefolgt von distaler Tibiaepiphyse. Gute Progn., meist Restitutio ad int... Mehr zu Epiphysenlösung, traumatische
Epiphysenscheibe, persistierende
ausbleibender knöcherner Durchbau einer o. mehrerer Epiphysenfugen. Vorkommen gelegentl. beim eunuchoiden Hochwuchs. Apophysenfuge, persistierende. Mehr zu Epiphysenscheibe, persistierende

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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