Buchstabe FR - Medizinlexikon (Seite 1 von 3)

Medizinisches Lexikon - F

Fracastoro, Girolamo
(1478–1533), ital. Arzt, Astronom u. Dichter, Verona, Trient, wohin er von Papst Paul III. als Medicus ordinarius des Tridentin. Konzils berufen wurde. F. war neben Vesalius einer der größten Ärzte... Mehr zu Fracastoro, Girolamo
Fraccaro, Marco
(geb. 1927), ital. Humangenetiker. Mehr zu Fraccaro, Marco
Fractura
Fraktur. Mehr zu Fractura
Fractura penis
Penisfraktur. Mehr zu Fractura penis
Frage-Antwort-System
rechnergestütztes Auskunftssystem auf der Basis einer gering formalisierten Anfrage-u. Manipulationssprache. Das F. hat Beziehungen zur künstlichen Intelligenz u. ist heute in Ansätzen für prakt. A... Mehr zu Frage-Antwort-System
Fragebogenuntersuchung, standardisierte
Daten sind oft nur durch Befragung zu erhalten. Aus Gründen der Reproduzierbarkeit u. Validierung der Angaben wird das sog. freie Interview durch ein standardisiertes Interview (mit gleichlautendem... Mehr zu Fragebogenuntersuchung, standardisierte
Fragiles-X-Syndrom
X-chromosomal vererbte, vorwiegend beim männl. Geschlecht auftretende Erkrankung. Brüchige Stelle am X-Chromosom: fra(X)(q), Nachweis der fragilen Stelle Xq28 im Karyogramm. Häufigkeit 1 : 2 000 mä... Mehr zu Fragiles-X-Syndrom
Fragilitas
Brüchigkeit. Mehr zu Fragilitas
Fragilitas crinium
Trichoptilosis. Mehr zu Fragilitas crinium
Fragilitas ossium
Knochenbrüchigkeit. Osteogenesis imperfecta congenita. Mehr zu Fragilitas ossium
Fragilitas ossium hereditaria
Osteopsathyrosis. Mehr zu Fragilitas ossium hereditaria
Fragment
Teil eines gebrochenen o. durch Osteotomie durchtrennten Knochens. Mehr zu Fragment
Fragmentatio cordis
postmortaler Zerfall der Herzmuskelzellbalken im Bereich der Querzellgrenzen (Disci intercalati). Mehr zu Fragmentatio cordis
Fragmentation
Zerfall von Zellen o. Zellbestandteilen in Bruchstücke. Mehr zu Fragmentation
Fragmentationsstadium
Perthes-Legg-Calvé-Erkrankung. Mehr zu Fragmentationsstadium
Fragmentierung
in der Psychoanalyse ein von M. Klein definierter archa. Abwehrmechanismus; charakterisiert durch multiple Spaltung mit dem Ziel, ein inneres gefürchtetes Objekt zu vernichten, indem es in viele kl... Mehr zu Fragmentierung
Fragmentozyt
sehr kleiner, unregelmäßig gestalteter Teil eines Erythrozyten, entstanden infolge Abschnürung o. Abquetschung, evtl. bereits im Stadium des Erythroblasten, bei künstl. Herzklappen infolge starker ... Mehr zu Fragmentozyt
Fragmin
durch Ca2+ aktivierbares Protein, das an monomeres G-Aktin bindet u. Bildung von F-Aktin unterdrückt. Mehr zu Fragmin
Fraktionierungsfaktor
Zeitfaktor, die erforderl. Dosiserhöhung bei Verlängerung der Bestrahlungszeit. Äquivalenteinzeldosis. Mehr zu Fraktionierungsfaktor
Fraktur
Zusammenhangsdurchtrennung o. umschriebene Zerstörung der Architektur des Knochens durch äußere Gewalteinwirkung. Die Kräfte können einmalig direkt o. indirekt angreifen u. durch Biegung, Drehung, ... Mehr zu Fraktur
Fraktur, osteochondrale
traumat. Knorpelläsion an Gelenkflächen, wobei die knöcherne Basis des betroffenen Knorpelabschnitts durch Schwerkräfte bei Luxationen herausgerissen wird. Oft handelt es sich um kleine flockenförm... Mehr zu Fraktur, osteochondrale
Fraktur, rhinobasale
Schädelbrüche. Mehr zu Fraktur, rhinobasale
Fraktur, wachsende
Behinderung der Heilung einer Schädelfraktur durch Einklemmung der harten Hirnhaut (Dura mater) in den Frakturspalt; Operation erforderl. Mehr zu Fraktur, wachsende
Frakturbehandlung
umfaßt alle Maßnahmen, die zur Heilung der Knochenwunde u. Wiederherstellung der Funktion des verletzten Körperabschnitts führen. Ziel der F. ist die Wiedererlangung der Berufsfähigkeit u. früherer... Mehr zu Frakturbehandlung
Frakturbehandlung, funktionelle
Verzicht auf Retention zugunsten der Sofort- bzw. Frühmobilisation. Nur bei ausgewählten Frakturen (subkapitale Humerusfraktur, Skapulafraktur, nicht dislozierter Kniescheibenquerbruch, Rippenbrüch... Mehr zu Frakturbehandlung, funktionelle
Frakturbehandlung, konservative
unblutige Reposition, Retention durch Gipsverband. Vorteil: keine Infektionsgefahr (Ausnahme: offene Frakturen). Mehr zu Frakturbehandlung, konservative
Frakturbehandlung, operative
Reposition u. Retention mit Metallimplantaten. Ziel ist Belastungs- o. Übungsstabilität. Vorteil: frühe Remobilisation, Pflegeerleichterung, geringes Thromboembolierisiko. Nachteil: Gefahr der Oste... Mehr zu Frakturbehandlung, operative
Frakturdislokation
Dislokation. Mehr zu Frakturdislokation
Fraktureinteilungen
Klassifizierung nach unterschiedl. Gesichtspunkten: Entstehung: Gewaltbruch (die häufigste Ursache), pathol. Fraktur (Tumor, Metastase), Ermüdungsbruch (Mikrotraumen). Form der Gewalteinwirkung: Bi... Mehr zu Fraktureinteilungen
Frakturhämatom
Blutung aus der Knochenwunde u. zusätzl. Weichteilverletzungen. Die Organisation des F. ist die 1. Phase der Knochenbruchheilung bei konservativer Behandlung. Ein extremes F. spricht für die Verlet... Mehr zu Frakturhämatom
Frakturheilung
Knochenbruchheilung. Mehr zu Frakturheilung
Frakturkomplikationen
bedrohl. bzw. das Spätergebnis belastende Folgen des Knochenbruchs u. seiner Behandlung. Zu den Frühkomplikationen zählen Blutungsschock (Schock), Fettembolie, Kompartmentsyndrom, Begleitverletzung... Mehr zu Frakturkomplikationen
Frakturkrankheit
lokale Folgen einer Fraktur u. der fehlenden physiol. Beanspruchung von Knochen, Sehnen, Bändern, Muskeln, Gelenkkapsel u. -knorpel, bes. nach langer Ruhigstellung. Die moderne Knochenbruchbehandlu... Mehr zu Frakturkrankheit
Frakturosteomyelitis
Osteomyelitis. Mehr zu Frakturosteomyelitis
Frakturosteoporose
lokalisierte Osteoporose in der Frakturzone. Mehr zu Frakturosteoporose
Frakturtypen
Fraktureinteilungen. Mehr zu Frakturtypen
Frakturzeichen
Sympt. eines Knochenbruchs. Man unterscheidet unsichere F. (Schmerz, Schwellung, Bluterguß, eingeschränkte Funktion) u. sichere F. (Beweglichkeit an abnormer Stelle, Krepitation, Deformität, bes. d... Mehr zu Frakturzeichen
Frambösie
zu den nichtvenerischen Treponematosen gehörende chron. Infektionskrankheit, wie endem. Lues (Treponema pallidum) u. Pinta (Treponema carateum). Erreger: Treponema pallidum subspec. pertenue; Vorko... Mehr zu Frambösie
Frameshift mutation
engl. Bez. für Rastermutationen, die durch Deletion o. Insertion von einem o. zwei Nukleotid(en) zu Verschiebungen des Leserasters von Nukleotiden in der Messenger-RNA führen. Mehr zu Frameshift mutation
Framycetin
Aminoglykosid-Antibiotikum aus Streptomyces lavendulae, wegen oto- u. nephrotox. Nebenwirkungen auf top. u. orale (enterale) Anwendung beschränkt. Neomycin B. Mehr zu Framycetin
Franceschetti, Adolphe
(1896–1968), Schweizer Ophth., Genf. Mehr zu Franceschetti, Adolphe
Franceschetti-Syndrom
Dysostosis mandibulofacialis. Mehr zu Franceschetti-Syndrom
Francisella
sehr kleine, gramnegative, pleomorphe, sporenlose Stäbchen ohne bisherige Zuordnung zu einer Fam. F. tularensis (Pasteurella tularensis) Erreger der Tularämie. Reservoir: Ektoparasiten der Nagetiere. Mehr zu Francisella
Frangenheim-Operation
Verlagerung zu kurzer Samenstranggefäße hinter die Vasa epigastrica caudalis. Prentiss-Operation. Mehr zu Frangenheim-Operation
Frangulaemodin
Emodine. Mehr zu Frangulaemodin
Frank, Ernest
Kardiol., Philadelphia. Mehr zu Frank, Ernest
Frank, Johann Peter
(1745–1821), Int., Pavia, Wilna, St. Petersburg u. Wien. F. erkannte die Abhängigkeit der Gesundheit von der sozialen Umwelt. Betrachtete das Volkselend als „Mutter der Krankheit“. Als Anhänger des... Mehr zu Frank, Johann Peter
Frank, Otto
(1865–1944), Physiol., München. Mehr zu Frank, Otto
Frank-Ableitung
orthogonales Ableitungssystem (X, Y, Z) mit 7 Elektroden. Vorteil: Die erfaßten Vektoren stehen senkrecht aufeinander (dreidimensional), u. man kann mit diesen Vektorgrößen rechnen (Unabhängigkeit). Mehr zu Frank-Ableitung
Frank-Starling-Mechanismus
heterometr. Anpassung des Herzens an veränderte Füllung (Preload) o. erhöhten Auswurfwiderstand (Afterload). Zunahme des enddiastol. Volumens führt zu Vergrößerung des Schlagvolumens, u. über ein v... Mehr zu Frank-Starling-Mechanismus
Franke-Trias
Kombination versch. Anomalien: hoher Gaumen, Septumdeviation, Oberkieferprognathie. Dadurch vorwiegend Mundatmung u. leichte Ermüdbarkeit, lymphat. Hyperplasie im Rachen. Mehr zu Franke-Trias
Fränkel, Albert
(1848–1916), Int., Berlin. Bekannt u. a. durch seine Forschung über Herz- u. Lungenkrankheiten. Ihm gelang der kulturelle u. tierexperimentelle Nachweis von Pneumokokken bei der kruppösen Pneumonie... Mehr zu Fränkel, Albert
Fränkel, Rolf
(geb. 1908), Kieferorthopäde, Zwickau, begründete die Ther. mit Funktionsreglern. Mehr zu Fränkel, Rolf
Frankenhäuser, Ferdinand
(1832–1894), dt. Gyn., Jena. Mehr zu Frankenhäuser, Ferdinand
Frankenhäuser-Ganglion
Ganglion cervicale uteri, im lateralen Wandteil der Cervix uteri gelegen, für die Auslösung der Uteruskontraktion unter der Geburt von Bedeutung. Mehr zu Frankenhäuser-Ganglion
Frankenhäuser-Plexus
Plexus uterovaginalis. Mehr zu Frankenhäuser-Plexus
Frankfurter Horizontale
Ohr-Augen-Ebene. Wird bei Fernröntgenvermessungen (Fernröntgen) benutzt. Mehr zu Frankfurter Horizontale
Frankfurter System
histor. System in der Jugendzahnpflege nach Tholuck; planmäßige Untersuchung der Kinder durch Schulzahnärzte, Behandlungsüberweisung an niedergelassene Zahnärzte, Nachuntersuchung durch Schulzahnär... Mehr zu Frankfurter System
Franklin-Krankheit
Schwerkettenkrankheit. Mehr zu Franklin-Krankheit
Fränklin-Silvermann-Kanüle
50–150 mm lange Kanüle (Durchmesser 1,6–2,5 mm) zur perkutanen Nierenbiopsie. Mehr zu Fränklin-Silvermann-Kanüle
Frankolith
ein natürl. Fluorkarbonapatit. Der humane ossäre Fluorapatit soll diesem Mineral sehr ähnl. sein. Mehr zu Frankolith
Franz, Karl
(1870–1926), dt. Gyn., Berlin. Mehr zu Franz, Karl
Franz-Spekulum
selbsthaltender Bauchdeckenspreizer, bes. bei gyn. Operationen. Mehr zu Franz-Spekulum
Fräsbehandlung
dermat.-chir. Methode zur Beseitigung oberflächl. Pigmentmale, Tätowierungen u. Fremdkörperimprägnationen traumat. Ursprungs. Mit versch. geformten, hochtourig laufenden Fräsen werden die Hautschic... Mehr zu Fräsbehandlung
Fräse
aus Stahl o. Hartmetall zur Kavitätenpräparation, Knochenbearbeitung o. Formgebung bei Werkstoffen. Mehr zu Fräse
Frauenmilch
Sekret der weibl. Brustdrüse, Ausscheidung (Laktation) durch Laktationshormone nach Geburt eines Kindes gefördert. In ihrer Zusammensetzung hinsichtl. Gehalt u. Spektrum der Eiweiße, Antikörper, Ly... Mehr zu Frauenmilch
Frauenmilchikterus
Verstärkung eines Icterus neonatorum simplex, durch die Aufnahme von Hormonderivat o. anderen Hemmstoffen mit der Muttermilch. Diese Substanzen beeinflussen die Ausscheidung des Bilirubins neg. Die... Mehr zu Frauenmilchikterus
Frauenmilchsammelstellen
in Deutschland erstmals 1919 begründete Institution zur kontinuierl. Bereitstellung von Frauenmilch für Mütter mit Hypogalaktie u. ä. sowie für die Ernährung Frühgeborener u. kranker Säuglinge. Mehr zu Frauenmilchsammelstellen
Frauenmilchstuhl
substanzarme, laktose- u. wasserreiche Stuhlentleerung unter Frauenmilchernährung. Mehr zu Frauenmilchstuhl
Frazier, Charles Harrison
(1870–1936), Chir., Philadelphia. Mehr zu Frazier, Charles Harrison
Frazier-Operation
(nach Charles H. F.): Mehr zu Frazier-Operation
Frederiksen-Syndrom
erbl. fam. Amyloidose des Herzens, der Muskulatur, Haut, Lunge u. peripheren Nerven. Beginn im 2.–3. Lebensjahrzehnt. Fortschreitende Rechtsherzinsuffizienz. Mehr zu Frederiksen-Syndrom
Free flap
sog. freier Lappen. Gewebestück, das mit versorgenden Gefäßen (u. Nerven) präpariert u. an der Empfangsstelle anastomosiert wird. Haut-Fettgewebetransplantat mit mikrovaskulärem Anschluß. Mehr zu Free flap
Freeman, Ernest A.
(1900–1975), brit. Orthop., Wolverhampton. Mehr zu Freeman, Ernest A.
Freeman-Sheldon-Syndrom
genet. bedingte kraniokarpotarsale Dystrophie. Hauptsymptom: Mikrostoma, Hypertelorismus, Epikanthus, langes Philtrum, kleiner Gesichtsschädel, Spitzklumpfuß, ulnare Deviation der Finger, Minderwuc... Mehr zu Freeman-Sheldon-Syndrom
Frei, Wilhelm S.
(1885–1943), Dermat., Berlin. Fand 1925 in Breslau eine diagn. Reaktion bei Lymphopathia venerea. Mehr zu Frei, Wilhelm S.
Frei-Reaktion
diagn. Hauttest auf Lymphopathia venerea. Intrakutan werden 0,1 ml des spezif. Antigens injiziert. Test ist pos., wenn nach zwei Tagen roter Hof von mind. 0,5 cm Durchmesser auftritt. Die Intraderm... Mehr zu Frei-Reaktion
Freibank
frühere Variante des Vertriebs von Fleisch, das bei der amtl. Fleischuntersuchung gemaßregelt wurde. Fleisch, das nur in seinem Nahrungs- u. Genußwert gemindert war (Qualitätsmängel) u. deshalb als... Mehr zu Freibank
Freiendbrücke
in der Zahnmed. über den Endpfeiler hinaus verlängerte Brückenkonstruktion. Durch starke Hebelwirkung parodontal ungünstig. Nur indiziert, wenn das mesial angebrachte Freiendglied durch Auflage auf... Mehr zu Freiendbrücke
Freiendlücke
Unterbrechung der Zahnreihe, bei der nach distal kein Zahn mehr vorhanden ist, der einen Lückenschluß durch festsitzenden Zahnersatz ermöglicht. Freiendprothese. Mehr zu Freiendlücke
Freiendprothese
Ersatz der Zähne bei Freiendlücken durch abnehmbaren Ersatz. Funktioneller Wert wesentl. geringer als bei allseitiger Abstützung auf eigene Zähne, da die Kaudruckübertragung teils auf das Restgebiß... Mehr zu Freiendprothese
Freifeldaudiometrie
mit pulsierenden Sinustönen mit Charakter eines Vogelgezwitschers (Frequenzen 1 000, 2 000 u. 4 000 Hz, Intensitäten 20, 30, 40, 50 u. 60 dB) durchgeführte Audiometrie. Mehr zu Freifeldaudiometrie
Freigabeeigenschaften
Arzneistoffliberation, Liberation. Mehr zu Freigabeeigenschaften
Freigabegeschwindigkeit
Arzneistoffliberation. Mehr zu Freigabegeschwindigkeit
Freigabeverhalten
Arzneistoffliberation. Mehr zu Freigabeverhalten
Freihaltung der Atemwege
Methoden, die bei Bewußtlosen erforderl. sind, um das ungehinderte Ein- u. Ausströmen der Atemluft zu ermöglichen. Durch den nachlassenden Muskeltonus sinkt bei Rückenlage der Zungengrund der Schwe... Mehr zu Freihaltung der Atemwege
Freiheitsgrad
bei versch. Prüfverteilungen (?2-Verteilung, t-Verteilung, F-Verteilung) auftretender Parameter, von dem die Verteilung der Prüfgröße abhängt. Er berechnet sich als Anzahl der in die Prüfgröße eing... Mehr zu Freiheitsgrad
Freiheitsreflex
Begriff aus der Physiol. der höheren Nerventätigkeit für die starken Abwehrreaktionen gegen Bewegungsbeschränkungen. Der F., der angeboren ist u. durch Lernen (Erfahrung) nur Modifizierungen erfähr... Mehr zu Freiheitsreflex
Freikörperkultur
nacktes Baden, Sonnen u. Sporttreiben im Freien, i. d. R. gemeinsam für Frauen, Männer u. Kinder. Mehr zu Freikörperkultur
Freilandmücken
Culicidae des freien Geländes, die i. d. R. nicht in Gebäude eindringen, z. B. Aëdes. Mehr zu Freilandmücken
Freiluftinhalationen
Inhalationen natürl. Aerosole an der freien Luft, wobei das Aerosol mit vieldüsigen Vernebleranlagen hergestellt wird o. an Gradierwerken bzw. in der Brandungszone des Meeres entsteht. Mehr zu Freiluftinhalationen
Freisetzungsfaktoren, hypothalamische
Hypothalamushormone, Liberine. Mehr zu Freisetzungsfaktoren, hypothalamische
Freiwasser-Clearance
Maß der Ausscheidung von Wasser durch die Nieren. Die F. ergibt sich als Differenz von Harnminutenvolumen u. osmotischer Clearance. Sie entspricht der Menge destillierten Wassers, die aus dem Harn ... Mehr zu Freiwasser-Clearance
Fremdeln
Angst im Kindesalter. Mehr zu Fremdeln
Fremdkörper
unbelebte, schwer o. nicht lösl. körperfremde Stoffe, die im Organismus zur reaktiven Bildung eines Fremdkörpergranuloms führen, z. B. ölige Lösungen, Talkum, Holzsplitter, Nahtmaterial. Mehr zu Fremdkörper
Fremdkörper, intraokulärer
Ihrer klin. Bedeutung nach werden die i. F. in magnet. (d. h. mit einem Magneten entfernbare) von den amagnet. i. F. unterschieden. Bei letzteren sind kompliziertere Methoden der Lokalisation u. op... Mehr zu Fremdkörper, intraokulärer
Fremdkörperaspiration
Aufnahme eines Fremdstoffs in den Tracheobronchialbaum. Akute F.: a) Sitz des Fremdkörpers im Zungengrund, Vestibulum laryngis, Regio pharyngica des Ösophagus, Larynxeingang o. Verkeilung in Plicae... Mehr zu Fremdkörperaspiration
Fremdkörperembolie
Verschleppung von Fremdkörpern auf dem Blutwege, Embolie. Mehr zu Fremdkörperembolie
Fremdkörpergranulom
entzündl. Granulom um Fremdkörper mit charakterist. Fremdkörperriesenzellen (Riesenzellen); im Polarisationsmikroskop Doppelbrechung mancher Fremdkörper. Mehr zu Fremdkörpergranulom
Fremdkörperlokalisation, röntgendiagnostische
Näherungsweise durch Drehung des Pat. bei der Durchleuchtung, Meßverfahren aufgrund der Zentralprojektion. Die r. F. ist durch Anwendung der Computertomographie wesentl. verbessert worden. Mehr zu Fremdkörperlokalisation, röntgendiagnostische

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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