Buchstabe GE - Medizinlexikon (Seite 1 von 7)

Medizinisches Lexikon - G

G. E.
Abk für Gastroenterostomie. Mehr zu G. E.
Gebärmutter
Uterus. Mehr zu Gebärmutter
Gebiete, thymusabhängige
T-Zell-besiedelte Gebiete der sekundären lymphoiden Organe; Parakortikalzone der Lymphknoten, periarterioläre Lymphscheiden der Malpighi-Körper u. interfollikuläre Gebiete des lymphoiden Darmepithels. Mehr zu Gebiete, thymusabhängige
Gebiß
Zähne der Zahnreihen des Ober- u. Unterkiefers. Beim G. z. T. vom sonstigen med. Sprachgebrauch abweichende o. nicht übl. topograph. Bez. Mehr zu Gebiß
Gebiß, permanentes
Zähne u. Zahnreihen der 2. Dentition Odontogenese, Zahnform. Mehr zu Gebiß, permanentes
Gebißanalyse
Überprüfung der gegenseitigen Beziehungen der Zahnreihen in den versch. Okklusionsstellungen, um durch Einschleifen Gleithindernisse zu beseitigen. Mehr zu Gebißanalyse
Gebißanomalie
Abweichungen der Zahnstellung o. der Bißlage von der Norm. Regelwidrigkeiten in der Anzahl u. der Stellung von Einzelzähnen o. Zahngruppen im Ober- o./u. Unterkiefer bei normalen o. abwegigen Kiefe... Mehr zu Gebißanomalie
Gebißformel
Zahnformel, schematisierende Kurzdarstellung des Zahnbestands einer Spezies unter Benutzung der Anfangsbuchstaben der lat. Bez. der einzelnen Zahntypen (I, C, P, M) u. Mengenangabe in Ziffern. Dars... Mehr zu Gebißformel
Gebißformer
funktionskieferorthopäd., skelettierte Geräte (Bimler, Typ A, B u. C), mit denen Korrekturen der Zahnstellung, der Bißlage u. Bißhöhe durchgeführt werden können. Mehr zu Gebißformer
Gebißschema
formalisiertes System zur Dokumentation des Gebißzustands mit Hilfe von Symbolen o. Kurzbezeichnungen. Aus dem Schema wird i. d. R. auch eine Kurzbezeichnung für einzelne Zähne abgeleitet. Auswahl ... Mehr zu Gebißschema
Gebißstatus
systematisierte u. formalisierte Beschreibung des Gebißzustands, daraus abgeleitet dann auch für die entsprechenden Formblätter. Idealisierte, in neuerer Zeit auch oft stark abstrahierte Darstellun... Mehr zu Gebißstatus
Geborenenrate
Anteil der Lebend- u. Totgeborenen auf 1 000 Geburten innerhalb eines best. Zeitraums, i. a. eines Jahres. Mehr zu Geborenenrate
Geborenes
im Ergebnis der Geburt zur Welt gekommenes Kind. Besitzt es die festgelegten Lebenszeichen (die wichtigsten sind Herztätigkeit u. Lungenatmung), handelt es sich um ein Lebendgeborenes. Bei einem Ge... Mehr zu Geborenes
Gebrauchsgüter
Wirtschaftsgüter im Krankenhaus mit einer durchschnittl. Nutzungsdauer bis zu 3 Jahren, gehen in die Betriebskosten eines Krankenhauses ein, sind in der Abgrenzungsverordnung aufgelistet. Mehr zu Gebrauchsgüter
Gebrauchsschule
Wiedererlernen der für das tgl. Leben wichtigsten Gebrauchsfunktionen, z. B. einer geschädigten Hand. Teil der krankengymnast. Behandlung. Mehr zu Gebrauchsschule
Gebrechlichkeit
Zustand verminderter phys., psych. u. funktioneller Leistungsreserve mit verringerter Adaptationsfähigkeit u. erhöhter Anfälligkeit gegenüber äußeren Stressoren. Behinderung, Schädigung. Mehr zu Gebrechlichkeit
Geburt
Austreibungsvorgang des Kindes aus dem Mutterleib. Beginnt mit dem regelmäßigen Einsetzen rhythm. Uteruskontraktionen (Wehen alle 10–15 min) o. mit vorzeitigem Blasensprung. Unterscheidung von 3 Ph... Mehr zu Geburt
Geburtenkontrolle
Antikonzeption, Geburtenregelung, Familienplanung. Mehr zu Geburtenkontrolle
Geburtenregelung
Maßnahmen zur Empfängnisverhütung u. Bestimmung der Anzahl, des Zeitpunkts u. der zeitl. Aufeinanderfolge von Geburten durch Familienplanung. Mehr zu Geburtenregelung
Geburtenüberschuß
Natalität. Mehr zu Geburtenüberschuß
Geburtenüberwachung
Patientenüberwachung. Mehr zu Geburtenüberwachung
Geburtenunterschuß
Natalität. Mehr zu Geburtenunterschuß
Geburtlichkeit
Natalität. Mehr zu Geburtlichkeit
Geburtsdauer
Stundenzahl vom Beginn regelmäßiger Wehen bis zur Geburt des Kindes. Individuell sehr unterschiedl. Bei längerer Geburtsdauer muß an das Vorliegen pathol. Verhältnisse (Lageanomalie, Geburtshindern... Mehr zu Geburtsdauer
Geburtseinleitung
Gabe von Wehenmitteln o. instrumentelle Sprengung der Fruchtblase am Ende der Schwangerschaft mit dem Ziel, die Entbindung durchzuführen. Angewendet bei Ind. zur Beendigung der Schwangerschaft. Mehr zu Geburtseinleitung
Geburtsgeschwulst
Gewebewasseransammlung am vorangehenden Kindesteil, meist auf dem Schädel in der Nachbarschaft der kleinen Fontanelle ermöglicht nach der Geburt eine Aussage darüber, welcher Teil in Führung gestan... Mehr zu Geburtsgeschwulst
Geburtsgewicht
Körpergewicht unmittelbar nach der Geburt. Das G. ist vom Gestationsalter u. das fetale Wachstum beeinflussenden Faktoren abhängig (bes. genet. o. sozialökonom. Einflüsse, auch Erkrankungen der Sch... Mehr zu Geburtsgewicht
Geburtshaken
stumpfer Haken zum Einführen in die Schenkelbeuge bei ganzer Extraktion reiner Steißlagen. Wird nur bei abgestorbenen Früchten verwendet. Mehr zu Geburtshaken
Geburtshelfer
ärztl. Personal der Geburtshilfe. Mehr zu Geburtshelfer
Geburtshelferhand
beim tetan. Anfall kommt eine Fingerhaltung wie bei gyn. Untersuchung zustande. Tetanie. Mehr zu Geburtshelferhand
Geburtshilfe
med. Fachgebiet, das sich mit Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett u. mögl. Komplikationen befaßt (Gynäkologie). Mehr zu Geburtshilfe
Geburtslage
Lage des Feten in der Gebärmutter während der Entbindung; die Lage bezeichnet das Verhältnis von Längsachse des Kindes zur Längsachse der Mutter; dementsprechend Längs-, Quer- o. Schräglage. Mehr zu Geburtslage
Geburtslähmung
beim Kind unter der Geburt auftretende Lähmungen, z. B. Armplexuslähmung durch Läsion der 5. u. 6. Zervikalwurzel (Erb-Lähmung) o. Zangenverletzung des N. facialis. G. der Mutter: Entbindungslähmung. Mehr zu Geburtslähmung
Geburtslänge
Körperlänge unmittelbar nach der Geburt. Die G. ist von Gestationsalter u. das fetale Wachstum beeinflussenden Faktoren abhängig (genet., sozialökonom. Einflüsse, Erkrankungen der Schwangeren o. de... Mehr zu Geburtslänge
Geburtsschäden
G. des Neugeborenen: innere o. äußere Verletzungen des Kindes durch den Geburtsvorgang, intrakranielle Blutungen, Klavikulafraktur, Lähmungen durch Druck auf Nervenstränge u. a. Bei erschwerter Kin... Mehr zu Geburtsschäden
Geburtsschmerz
charakterist. Kontraktionsschmerz, der auf dem Höhepunkt der Wehe im Leib u. Rücken fühlbar wird u. kürzer als die Wehe andauert. Die Intensität des Schmerzes ist abhängig von der Kraft der Kontrak... Mehr zu Geburtsschmerz
Geburtsstreifen
mikrosk. Struktur des Zahnschmelzes. Odontogenese. Mehr zu Geburtsstreifen
Geburtstermin
errechnetes Ende der Schwangerschaft, determiniert durch die Schwangerschaftsdauer. Kann aus dem letzten Regeltermin nach der Naegele-Regel errechnet o. auf sog. Schwangerschaftskalendern abgelesen... Mehr zu Geburtstermin
Geburtstrauma
im Zusammenhang mit der Geburt erworbener körperl. o. seel. Schaden des Neugeborenen u. der Mutter. Geburtsschäden. Mehr zu Geburtstrauma
Geburtsverletzungen
Geburtsschäden. Mehr zu Geburtsverletzungen
Geburtszange
Forceps. Mehr zu Geburtszange
Gedächtnis
Fähigkeit des Gehirns, die über die Sinnesorgane, insbes. Auge u. Ohr, einlaufenden Erregungsmuster bzw. Informationen selektiv kurz- o. auch langfristig zu speichern u. nach Bedarf abzurufen, wenn... Mehr zu Gedächtnis
Gedächtnis, immunologisches
Memory cell. Mehr zu Gedächtnis, immunologisches
Gedächtnishemmung
Störung des normalen Ablaufs der Gedächtnistätigkeit, die versch. Ursachen haben kann. Retroaktive Hemmung: ein neu aufgenommener Gedächtnisinhalt setzt die Intensität eines vorher aufgenommenen In... Mehr zu Gedächtnishemmung
Gedächtnisillusionen
Gedächtnisfälschungen, bei denen eine objektiv vorhandene Grundlage besteht, die aber umgebaut wird. Im Ggs. dazu sind bei Gedächtnishalluzinationen (Halluzinationen), objektive Grundlagen nicht vo... Mehr zu Gedächtnisillusionen
Gedächtnismodelle
grundsätzl. können zwei Typen von Lerngedächtnis unterschieden werden, das deklarative o. explizite u. das prozedurale o. implizite Gedächtnis. Ersteres ist dadurch gekennzeichnet, daß Einzelheiten... Mehr zu Gedächtnismodelle
Gedächtnisstörungen
Störungen von Gedächtnis u. Lernleistungen. Vorkommen bes. bei Demenz, Psychosen, aber auch bei Schizophrenien u. Depressionen mögl. Nach Art der betroffenen Leistungen werden Störungen des deklara... Mehr zu Gedächtnisstörungen
Gedächtnistest
standardisierte psychodiagnost. Verfahren zur Untersuchung des Gedächtnisses. Wiedererkennungsverfahren: hier ist ein vorher dargebotenes Element aus ähnl. herauszufinden. Reproduktionsverfahren: e... Mehr zu Gedächtnistest
Gedächtniszellen, immunologische
Memory cell. Mehr zu Gedächtniszellen, immunologische
Gedanken, wahnartige
auf affektiver Grundlage entstandene Eigenbeziehungen; gehören nicht zu den Wahnerscheinungen. Mehr zu Gedanken, wahnartige
Gedankenabreißen
psychopatholog. Phänomen, bei dem der Gedankenablauf gestört wird u. nicht wieder aufzunehmen ist. Denkstörungen. Mehr zu Gedankenabreißen
Gedankenentzug
wahnhaftes Erlebnis einer Störung des normalen Gedankenablaufs bei Schizophrenie, Denkstörungen. Mehr zu Gedankenentzug
Gedoelstia
Gattung der Oestridae. Die Larven parasitieren in den Nasenhöhlen von Haus- u. Wildtieren (Antilopen) in Afrika, können beim Menschen als Fehlwirt die Augen befallen u. eine Ophthalmomyiasis mit st... Mehr zu Gedoelstia
Gee, Samuel Jones
(1839–1911), engl. Arzt, London. Mehr zu Gee, Samuel Jones
Gee-Heubner-Herter-Krankheit
Zöliakie. Mehr zu Gee-Heubner-Herter-Krankheit
Gefährdungsskala bei Ernährungsproblemen
von Deutekon 1989 entwickelte Vier-Punkte-Skala zur Einschätzung u. Beurteilung für den Grad der Gefährdung des Pat. sowie seiner Risikohöhe in bezug auf Ernährungsprobleme. Die Skala umfaßt 5 Vari... Mehr zu Gefährdungsskala bei Ernährungsproblemen
Gefäß
Arteria, Vena, Lymphgefäße. Mehr zu Gefäß
Gefäßabbruch
röntg. Zeichen der pulmonalen Hypertension auf der Grundlage erhöhten Lungengefäßwiderstands. Dabei stellen sich auf dem Thoraxröntgenbild die zentralen Abschnitte der Lungenarterien erweitert, die... Mehr zu Gefäßabbruch
Gefäßanastomose
operativ hergestellte Verbindung von Arterien o./u. Venen. Die Verbindung kann End-zu-End, Seit-zu-Seit o. End-zu-Seit erfolgen. Mehr zu Gefäßanastomose
Gefäßchirurgie
Teilgebiet der operativen Med., das mit hauptsächl. invasiven Behandlungsmethoden Erkrankungen der Arterien (Arteriosklerose) u. der Venen (Varizen) behandelt. Mehr zu Gefäßchirurgie
Gefäßendoprothese, biologische
als Gefäßersatz eingesetzte autologe V. saphena o. Nabelschnurvenen. Mehr zu Gefäßendoprothese, biologische
Gefäßendothese
eine inkorporierte Prothese, die anstelle eines insuffizienten Gefäßabschnitts operativ eingesetzt wird. Mehr zu Gefäßendothese
Gefäßersatzmaterial
Material zur Rekonstruktion von Arterien u. Venen. Es werden verwendet: autogene G. (V. saphena magna), allogene G. bei größeren Gefäßen, Gefäßprothese sowie homogene u. heterogene, letztere jedoch... Mehr zu Gefäßersatzmaterial
Gefäßgeräusch
hinter Stenosen bzw. in Aneurysmen o. bei stark erhöhter Fließgeschwindigkeit (relative Stenose) durch Wirbelbildung entstehende Geräusche in Arterien u. selten in Venen. Die bei Gefäßkompression e... Mehr zu Gefäßgeräusch
Gefäßgeschwulst
Angiom. Mehr zu Gefäßgeschwulst
Gefäßinnervation
Kreislaufregulation. Mehr zu Gefäßinnervation
Gefäßklemmen
im Gebrauch sind zwei grundsätzl. versch. Arten. Die ältere, heute noch in zahlreichen Modellen (nach Kocher, nach Péan) verwendete Art dient dem Abklemmen durchtrennter Blutgefäße, die dann ligier... Mehr zu Gefäßklemmen
Gefäßkrisen
anfallsartiger Blutdruckanstieg bei Tabes dorsalis. Mehr zu Gefäßkrisen
Gefäßmittel
Pharmaka mit Wirkung auf periphere Blutgefäße. Vasodilatanzien, peripher wirksame, Koronarmittel, Vasokonstriktanzien. Mehr zu Gefäßmittel
Gefäßnaht
blutdichte Naht von Arterien o. Venen mit atraumat., nicht resorbierbarem Nahtmaterial. Verfahren der Wahl sind die fortlaufende, überwendige Naht u. Einzelknopfnähte. Die mechan. Gefäßnähapparate ... Mehr zu Gefäßnaht
Gefäßnervenstrang
von einer bindegewebigen Hülle umschlossener Verband von Arterie, Vene u. Nerv, am Hals z. B. von A. carotis communis, V. jugularis interna u. N. vagus. Mehr zu Gefäßnervenstrang
Gefäßprothese
Gefäßersatz aus textilem Material wie Polyester o. Polytetrafluoräthylen (Teflon) in gewebter, gestrickter o. expandierter Form. Es werden Bifurkationsprothesen u. einfache röhrenförmige Prothesen ... Mehr zu Gefäßprothese
Gefäßprozeß, zerebraler
Durchblutungsstörungen, zerebrale, Apoplexie. Mehr zu Gefäßprozeß, zerebraler
Gefäßregeneration
Gefäßneubildung durch Aussprossung erhaltener Kapillaren; Regeneration. Mehr zu Gefäßregeneration
Gefäßruptur
Riß eines Gefäßes mit Blutung in das umgebende Gewebe. Vorkommen bei Wanderkrankungen u. Traumen. Mehr zu Gefäßruptur
Gefäßschattenfigur
ein von dem Physiol. Purkinje (1819) entdecktes sog. entopt. Phänomen. Bei seitl. Beleuchtung des Auges mit Hilfe einer Diasklerallampe werfen die unter der Sklera u. vor der Netzhautrezeptorenschi... Mehr zu Gefäßschattenfigur
Gefäßspasmen
Kontraktionen der glatten Muskulatur arterieller Gefäße, die zur reversiblen Einengung des Lumens u. Verminderung der Durchblutung führen. Funktionelle Stenosen bei Unterschreitung des kritischen V... Mehr zu Gefäßspasmen
Gefäßspasmolytika
Pharmaka, die den Tonus der glatten Muskulatur der Gefäße herabsetzen u. zur Gefäßerweiterung, Durchblutungssteigerung u. Blutdrucksenkung führen können. Papaverin, Dihydralazin (erweitert v. a. Ar... Mehr zu Gefäßspasmolytika
Gefäßsystem, kapazitives
venöses System, das im Ggs. zum art. Gefäßsystem (Widerstandsgefäßsystem mit hohem Druck) Kapazität für den überwiegenden Teil des Blutes u. gleichzeitig einen niedrigen Druck besitzt (Kreislaufnie... Mehr zu Gefäßsystem, kapazitives
Gefäßtonus
nervös u. humoral gesteuerter Kontraktionszustand der glatten Muskulatur der Gefäßwände bes. kleiner Arterien u. Arteriolen, deren Lumen u. Durchblutung bei Tonuszunahme verringert (Gefäßspasmen) o... Mehr zu Gefäßtonus
Gefäßtumoren, zerebrale
Angioblastome (Hämangioblastom, Hämangioperizytom u. Angioretikulom) aus dichtliegenden Kapillaren, kavernösen Gefäßabschnitten u. undifferenzierten Zellen aufgebaut, relativ gutartig. Lindau-Tumor... Mehr zu Gefäßtumoren, zerebrale
Gefäßwiderstand
Zeichen R (für engl. Resistance); Mehr zu Gefäßwiderstand
Geflügelhalterlunge
Vogelzüchterlunge. Mehr zu Geflügelhalterlunge
Geflügelpest
klass. G. (europ. o. lombard. G.) u. die Newcastle disease (atyp., asiat. o. exot. G.). Die klass. G. wurde bes. um 1900 durch den Geflügelhandel verbreitet, verläuft perakut u. akut, spielt jedoch... Mehr zu Geflügelpest
Geflügelpocken
Sammelbezeichnung für versch., durch Arten der Gattung Avipoxvirus verursachte Allgemeininfektionen, unter denen die Hautform (gelbliche Papeln auf der Haut) die G. i. e. S. darstellt. Nicht auf de... Mehr zu Geflügelpocken
Geflügeltuberkulose
chron. verlaufende, weltweit verbreitete Krankheit (Mycobacterium avium u. Mycobacterium genavense) von Haus- u. Wildvögeln. Mykobakteriose. Mehr zu Geflügeltuberkulose
Gefrierätzung
Methode zur elektronenmikroskop. Darstellung von Oberflächen. Nach Gefriertrocknung werden die Gewebestücke im Rezipienten einer Beschattungsanlage angeschnitten. Infolge der ständigen Sublimation ... Mehr zu Gefrierätzung
Gefriermikrotom
Präzisiosinstrument zum Anfertigen histol. Dünnschnitte eingefrorener Präparate. G. verfügen über ein mit Kohlensäure o. Peltier-Elementen elektr. gekühltes Messer, das meist innerhalb eines Kreiss... Mehr zu Gefriermikrotom
Gefrierpunkterniedrigung
beschreibt die Erniedrigung des Gefrierpunkts eines reinen Lösungsmittels durch Anwesenheit gelöster Substanzen, die mit dem Lösungsmittel keine Mischkristalle bilden. Zusammenhang zwischen G. u. K... Mehr zu Gefrierpunkterniedrigung
Gefrierschnitt
histol. Schnitt, bei dem das zu schneidende Gewebestück (auch ohne zusätzl. Einbettung) vor dem Schnitt mit einem Gefriermikrotom tiefgekühlt wurde. Mehr zu Gefrierschnitt
Gefrierschutzproteine
bei überwinternden Insekten u. antarkt. Fischen vorkommende, gefrierpunkterniedrigend wirkende Proteine u. Glykopeptide. Mehr zu Gefrierschutzproteine
Gefrierschutzstoff
Kryoprotektivum. Mehr zu Gefrierschutzstoff
Gefriersubstitution
Methode zu elektronenmikroskop. Untersuchung. Nach Einfrieren wird das Eis aus dem Präparat durch Flüssigkeiten (Glykol, Alkohol) bei tiefen Temperaturen verdrängt. Mehr zu Gefriersubstitution
Gefriertrocknung
Kryodesikkation, mit Einschränkung auch Lyophilisation, Lyophilisierung; kein Desinfektions- o. Sterilisationsverfahren, sondern nur ein schonendes Konservierungsverfahren zum Trocknen gefrorenen b... Mehr zu Gefriertrocknung
Gefügedilation
bei chron. Insuffizienz des hypertrophierten Herzens auftretende nachweisbare Gleitverschiebung der Muskelfasern, die gleichsam auf „Lücke“ treten. Die G. ist wesentl. Faktor für makrosk. Dilatatio... Mehr zu Gefügedilation
Gefügestörung
Dérangement interne. Mehr zu Gefügestörung
Gefühl
Teil der Emotionalität. Einteilung nach Eigenarten: Gefühlsreaktion, Gefühlsansprechbarkeit, Gefühlstiefe, Schwankungen des G., Diffusionsneigung, Differenziertheit der G., Gefühlsausdruck, Echthei... Mehr zu Gefühl
Gefühlslosigkeit
qualvoll empfundene innere Leere, des „Abgestorbenseins“ vorher vorhandener zwischenmenschl. Beziehungen, der Unfähigkeit zu Trauer o. Liebe. Typ. für endogene Depressionen. Mehr zu Gefühlslosigkeit
Gefühlsreaktionen, inadäquate
eine unangemessene emotionale Reaktion i. S. einer Diskrepanz von Denken u. Fühlen. Mehr zu Gefühlsreaktionen, inadäquate
Gefühlstheorien
theoret. Zusammenschau empir. Befunde emotionalen Geschehens mit dem Ziel, Bedingungen u. Verlauf emotionaler Prozesse u. damit das Wesen von Emotionen aufzuklären. Die Mehrzahl sind Klassifikation... Mehr zu Gefühlstheorien

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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