Buchstabe GR - Medizinlexikon (Seite 1 von 3)

Medizinisches Lexikon - G

gr. m. p.
Abk für grosso modo pulverisatum; grob gepulvert (Rezeptur), obsolet. Mehr zu gr. m. p.
gr. p.
Abk für grosso pulversatum; grob gepulvert (Rezeptur), obsolet. Mehr zu gr. p.
Graaf, Regnier de
(1641–1673), Arzt u. Anat., Delft, Paris. Hielt den von ihm beschriebenen sprungreifen Follikel für das menschl. Ei. Mehr zu Graaf, Regnier de
Graaf-Follikel
Folliculus ovaricus maturus; sprungreifer Follikel, Durchmesser: 1,5 cm. Durch Zunahme von Liquor follicularis ist das Antrum folliculare vergrößert, die Eizelle liegt im Cumulus oophorus exzentr. ... Mehr zu Graaf-Follikel
Graaff-Generator
Bandgenerator. Eine auf elektrostat. Prinzipien beruhende Spannungsquelle zur Erzeugung sehr hoher elektr. Spannungen. Der G. besteht aus einer großen hohlen Metallkugel als Hochspannungselektrode,... Mehr zu Graaff-Generator
Grabesstille
fehlende Peristaltik bei der Auskultation des Bauchs, Zeichen für Darmlähmung bei paralyt. Ileus, Peritonitis. Mehr zu Grabesstille
Grabmilbe
Sarcoptes scabiei, Sarcoptes. Mehr zu Grabmilbe
Grad Celsius
nach A. Celsius (1701–1744) benannte Maßeinheit der Temperatur. G. C. ist als Temperaturdifferenz gleich dem Kelvin (K). 0 °C entspricht 273,16 K. Mehr zu Grad Celsius
Gradation
Steigung (Neigung gegen X-Achse) der über einer logarithm. geteilten Belichtungsachse dargestellten Schwärzungskurve. G = ?S/log E, wobei ?S die Differenz zweier nahe benachbarter Schwärzungswerte ... Mehr zu Gradation
Gradenigo, Giuseppe
(1859–1926), ital. Otol., Turin, Neapel. Mehr zu Gradenigo, Giuseppe
Gradenigo-Syndrom
Abduzensparese u. Trigeminusneuralgie bei Ausbreitung einer Otitis media purulenta auf das Felsenbein u. Leptomeningitis. Mehr zu Gradenigo-Syndrom
Gradient
Änderung einer physikal. Größe längs einer Wegstrecke. Die Entstehung des G. setzt ein Potential zwischen den Meßpunkten voraus. In der Lungenfunktionsdiagnostik häufig benutzter Begriff zur Beschr... Mehr zu Gradient
Gradient, mittlerer
Anstieg des mittleren Teils von Schwärzungskurven photograph. Materialien. Er tritt an die Stelle der älteren Bez. Gammawert. Der m. G. wird aus der charakterist. Kurve (Schwärzungskurve) als Verhä... Mehr zu Gradient, mittlerer
Gradierwerk
früher zur Salzgewinnung verwendete hoch aufgeschichtete Schwarzdornwände, an denen Sole durch Herabrieseln zerstäubt wurde. G. dienen heute in vielen Kurorten zur Freiluftinhalation. Mehr zu Gradierwerk
Grading
Beurteilung von Geschwülsten hinsichtl. ihres Malignitätsgrades aufgrund von histol. u. zytolog. Kriterien. Staging. Mehr zu Grading
Graefe, Albrecht von
(1828–1870), dt. Ophth., Berlin. Reformator der Augenheilkunde in Deutschland. G. führte als erster den von H. von Helmholtz entwickelten Augenspiegel in die prakt. Augenheilkunde ein. Er beschrieb... Mehr zu Graefe, Albrecht von
Graefe-Sjögren-Syndrom
genet. bedingter Komplex von Entwicklungsstörungen: Retinitis pigmentosa, Intelligenzminderung, spinozerebelläre Ataxie, z. T. Mikrozephalie, Taubheit, Minderwuchs, Kyphose, Genu valgum, Klumpfuß. Mehr zu Graefe-Sjögren-Syndrom
Graefe-Syndrom
chron. progressive Ophthalmoplegie; Ophthalmoplegica externa progressiva internuclearis. Infolge degenerativer Prozesse motor. Nervenzellen u. der Mittelhirnkerne, Bulbärparalyse. Ausbildung bilate... Mehr zu Graefe-Syndrom
Graefe-Versuche
Bei Augenmuskellähmungen zeigt der Proband am vorgehaltenen Objekt vorbei, wenn die Fixation nur mit dem Auge der gelähmten Seite erfolgt. Mehr zu Graefe-Versuche
Graefe-Zeichen
Beim Blick nach unten folgt das Oberlid nicht ausreichend, so daß das Weiße des Auges sichtbar wird. Sympt. des endokrinen Exophthalmus. Mehr zu Graefe-Zeichen
Graefe-Zeigeversuch
beim monokularen Zeigen auf einen Gegenstand wird bei Augenmuskellähmung in die Richtung des Funktionsausfalls vorbeigezeigt. Mehr zu Graefe-Zeigeversuch
Gräfenberg-Ring
nicht mehr angewendetes Intrauterinpessar. Mehr zu Gräfenberg-Ring
Graffi, Arnold
(geb. 1910), dt. Pathol., Berlin. Ehem. Direktor am Institut für Experimentelle Krebsforschung, Berlin-Buch. Mehr zu Graffi, Arnold
Graffi-Leukose-Virus
1954 durch Graffi aus einem Transplantationstumor isoliertes, myelo. Leukämie induzierendes murines Leukämievirus. Mehr zu Graffi-Leukose-Virus
Graft
im chir. Sprachgebrauch gebräuchl. Terminus für Transplantationsmaterial (Autograft, Allograft, Heterograft). G. kann i. S. von Organ, Gewebe, Gefäß u. Flicken (Patch-Plastik) verstanden werden. Mehr zu Graft
Graft rejection cells
„Transplantatverwerfungszelle“. Lymphoide Zellen, die nach erfolgter Vaskularisierung in das Transplantat einwandern u. es zerstören. Begriffsprägung entstammt einer Ära, in der über Subpopulatione... Mehr zu Graft rejection cells
Graft versus host reaction
Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion; Form der immun. Auseinandersetzung, die nur dann zur Ausbildung kommt, wenn immun. reaktive Zellen (z. B. Knochenmark) in einen genet. fremden Organismus, dessen e... Mehr zu Graft versus host reaction
Graham-Steel-Geräusch
frühdiagnost. weiches Decrescendogeräusch li. parasternal 2.–3. ICR; kommt bei MS u. pulmonaler Hypertonie vor (relative Pulmonalisinsuffizienz). Mehr zu Graham-Steel-Geräusch
Graham-Tumor
Nonencapsulated sclerosing carcinoma; kleines, nicht abgekapseltes Adenokarzinom mit fibrösem Stroma (Mikrokarzinom in hyperplast. Strumen, bes. bei Basedow), geringe Malignität. Mehr zu Graham-Tumor
Grains
parakeratot. Zellen im Stratum corneum; Zeichen einer Dyskeratose. Mehr zu Grains
Gram, Hans Christian Joachim
(1853–1938), dän. Pharmak., Kopenhagen. Entwickelte 1884 Gram-Färbung. Mehr zu Gram, Hans Christian Joachim
Gram-Färbung
wichtigste dd Färbung in der Bakt. Die zur Färbung verwendete Anilinfarbe (Karbol-Gentianaviolett) reagiert mit der im zweiten Färbeschritt aufgebrachten Lugol-Lösung in der Nähe der zytoplasmat. M... Mehr zu Gram-Färbung
Gramicidin
Bestandteil des Polypeptidantibiotikums Tyrothricin. Mehr zu Gramicidin
Gramm-Atom
relative Atommasse eines Elements in Gramm. Beispiel: 1 G. Gold = 196,97 g. Mehr zu Gramm-Atom
Gramm-Molekül
Mol. Mehr zu Gramm-Molekül
Grammäquivalent
Val. Quotient aus Gramm-Atom o. Gramm-Molekül (Mol) u. Wertigkeit einer chem. Verbindung o. eines Ions. Sind mehrere Wertigkeiten mögl., so gilt für jede ein G. Beispiel: 1 Val Fe2+ = 27,925 g; 1 V... Mehr zu Grammäquivalent
gramnegativ
Bakterien. Mehr zu gramnegativ
grampositiv
Bakterien. Mehr zu grampositiv
Grand mal
Pl grands maux; großes Übel, Bez. für den großen, generalisierten epilept. Anfall. Epilepsie. Mehr zu Grand mal
Grandry-Körperchen
Tastkörperchen im Entenschnabel. Mehr zu Grandry-Körperchen
Granisetron
Serotoninantagonist; Anwendung bei Erbrechen, das durch Zytostatikabehandlung bzw. Bestrahlung hervorgerufen wird. Mehr zu Granisetron
Granit, Ragnar Arthur
(geb. 1900), Neurophysiologe, Helsinki, Stockholm. 1967 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit H. K. Hartline u. G. Wald) „für die Aufdeckung primärer physiologischer und chemischer Vorgänge des Sehens“. Mehr zu Granit, Ragnar Arthur
Granula
Körnchen; Mehr zu Granula
Granulagigantismus, leukozytärer
Chédiak-Higashi-Syndrom. Mehr zu Granulagigantismus, leukozytärer
Granularatrophie
körnige Schrumpfung der Niere bei Arteriosklerose o. chron. Nephritis. Die körnigen Erhebungen entsprechen erhaltenem Nierengewebe, die Einsenkungen narbigen Schrumpfungen. Mehr zu Granularatrophie
Granularatrophie des Schädels
röntg. Zeichen fortgeschrittener seniler Osteoporose am Schädeldach mit körniger Struktur der Knochenoberflächen infolge Schwindens der Tabulae. Mehr zu Granularatrophie des Schädels
Granularzellenmyoblastom
Myoblastenmyom. Mehr zu Granularzellenmyoblastom
Granularzelltumor
seltener, i. d. R. gutartiger Tumor, der vom peripheren Nervengewebe abgeleitet wird. Vorkommen bes. in der Mundhöhle im mittleren Lebensalter. Bösartige Variante in ca. 2 % der Fälle. Sie ist von ... Mehr zu Granularzelltumor
Granulate
zum Einnehmen bestimmte, relativ grobe Haufwerke, die aus Körnern unregelmäßiger Gestalt, aber weitgehend einheitl. Größe bestehen, deren Korngröße 0,8 mm i. d. R. nicht unterschreitet. Sie dürfen ... Mehr zu Granulate
Granulation
Fleischwärzchen des Granulationsgewebes. Mehr zu Granulation
Granulation, toxische
durch Persistenz der sonst maskierten azurophilen Granulation der neutrophilen Granulozyten bzw. eine infolge veränderter Enzymaktivität sich dunkelviolett-bräunl.-mißfarben bei panopt. Färbung dar... Mehr zu Granulation, toxische
Granulationes arachnoideales
bindegewebige Wucherungen der Arachnoidea encephali; als kolbige, hirse- bis pfefferkorngroße Fortsätze nehmen sie im Alter an Zahl u. Umfang zu, dringen in die Sinus durae matris ein u. können an ... Mehr zu Granulationes arachnoideales
Granulationsanomalie
Leukozytenanomalien. Mehr zu Granulationsanomalie
Granulationsanomalie-Steinbrinck-Chédiak
Chédiak-Higashi-Syndrom. Mehr zu Granulationsanomalie-Steinbrinck-Chédiak
Granulationsgeschwulst
gutartige tumoröse u. aus Granulationsgewebe entstehende Gebilde, auch statt des Ausdrucks „infektiöse Granulome“ für Produkte einer spezif. Entzündung gebraucht (Tuberkulom, Gumma usw.). Epulis, E... Mehr zu Granulationsgeschwulst
Granulationsgewebe
junges, gefäß- u. zellreiches Bindegewebe als Ersatz für Gewebedefekte sowie zur Abkapselung von Nekrosen, Fremdkörpern u. ä. Aus ihm geht später das Narbengewebe hervor. Mehr zu Granulationsgewebe
Granulationspolyp
Granulationsgewebebildung bei chron. Schleimhauteiterung der Paukenhöhle; tritt auch in anderen Organen, z. B. im Scheidenstumpf nach Hysterektomie, auf. Mehr zu Granulationspolyp
Granulazylinder
Zylinder. Mehr zu Granulazylinder
Granulom
in der zahnärztl. Umgangssprache gebräuchl. jedoch unzutreffender Ausdruck für die chron. rarefizierende periapikale Ostitis an Zahnwurzeln als Folge einer infizierten Pulpanekrose. Diffuse o. umsc... Mehr zu Granulom
Granulom, eosinophiles
histiozytäres Granulom mit Eosinophilie, eosinophiles Knochengranulom, eosinophile Granuloretikulose, Taratynow-Krankheit; Manifestationsform der Histiocytosis X. Ein e. G. besteht aus Histiozyten,... Mehr zu Granulom, eosinophiles
Granulom, internes
bei Pulpitis chronica u. geschlossenem Pulparaum sich entwickelndes Granulom mit Resorption der Zahnhartsubstanzen von innen. Mit fortschreitender Rarefizierung des Zahnschmelzes rosa durchschimmer... Mehr zu Granulom, internes
Granulom, lipophages
umschriebene resorptive Entzündung mit Speicherung endogener o. exogener Lipide, die beim Zerfall von Fettgewebe durch Trauma (z. B. Mamma) o. bei Fettgewebenekrosen (Weber-Christian-Krankheit) fre... Mehr zu Granulom, lipophages
Granulom, rheumatisches
Aschoff-Geipel-Knötchen. Mehr zu Granulom, rheumatisches
Granulom, rheumatoides
histol. zentrale fibrinoide Nekrose, randl. palisadenartiger Histiozytenwall, umgeben von Bindegewebe. Erbsen- bis kirschgroße, druckschmerzhafte Knoten subkutan u. intrakutan an typ. Stellen in Ge... Mehr zu Granulom, rheumatoides
Granuloma anulare
vorwiegend an der Dorsalseite der Hände u. Finger auftretende chron. u. gutartige Hautentzündung mit ringförmig angeordneten, blassen Knötchen, die normale Hautabschnitte einschließen. Heilt ohne N... Mehr zu Granuloma anulare
Granuloma eosinophilicum
versch. Formen. Mehr zu Granuloma eosinophilicum
Granuloma eosinophilicum faciei
im Gesicht flache, leicht gerötete, manchmal in Gruppen stehende Papeln; Reticulogranuloma eosinophilicum: Beziehungen zum eosinophilen Knochengranulom u. der Hand-Schüller-Christian-Krankheit; his... Mehr zu Granuloma eosinophilicum faciei
Granuloma eosinophilicum periorificiale
vorwiegend perianale u. neben der Vulva gelegene Ulzera mit aufgeworfenen Rändern o. blaurötlichen Knoten. Äußerst torpider Verlauf. Genese unbekannt. Mehr zu Granuloma eosinophilicum periorificiale
Granuloma fungoides
Mycosis fungoides. Mehr zu Granuloma fungoides
Granuloma gangraenescens
Wegener-Granulomatose. Mehr zu Granuloma gangraenescens
Granuloma glutaeale infantum
Infiltratbildung bei Dermatitis glutaealis infantum im Windelbereich. Mehr zu Granuloma glutaeale infantum
Granuloma malignum
Lymphogranulomatose. Mehr zu Granuloma malignum
Granuloma Miescher
Granulomatosis disciformis chronica et progressiva. Mehr zu Granuloma Miescher
Granuloma rheumaticum
Aschoff-Geipel-Knötchen. Mehr zu Granuloma rheumaticum
Granuloma teleangiectaticum
auch als Granuloma pediculatum benignum o. Granuloma pyogenicum bezeichneter, schnellwachsender, aus kapillarreichem Granulationsgewebe bestehender Tumor der Haut u. Schleimhäute von Mund u. Nase. ... Mehr zu Granuloma teleangiectaticum
Granuloma venereum
Donovanosis. Mehr zu Granuloma venereum
Granulomatose, infantile septische
Granulomatose, progressive septische. Mehr zu Granulomatose, infantile septische
Granulomatose, progressive septische
Chronic granulomatous disease (CGD); chron.-granulomatöse Erkrankung des Kindesalters; kongenitale Dysphagozytose. Intrazellulärer Enzymdefekt der neutrophilen Granulozyten, der Eosinophilen u. der... Mehr zu Granulomatose, progressive septische
Granulomatosis disciformis chronica et progressiva
Granulomatosis pseudosclerodermiformis symmetrica; Dermatose, die häufig im Anschluß an geringfügige Traumen, bevorzugt am Unterschenkel in Form von flachinfiltrierter, polyzykl. Herde von roter bi... Mehr zu Granulomatosis disciformis chronica et progressiva
Granulomatosis infantiseptica
Listeriose beim Neugeborenen; Neugeborenenlisteriose. Mehr zu Granulomatosis infantiseptica
Granulombildung
im Ggs. zur Eiterbildung bei sich vorwiegend intrazellulär ausbreitenden Erregern (Mykobakterien, Brucellen, Typhus-Salmonellen, Listerien) am Ort der Infektion: sog. spezif. Granulome, meist begle... Mehr zu Granulombildung
Granulome, spezifische
Granulationstumoren, die aufgrund ihrer gewebl. Struktur auf auslösenden Erreger wie Tuberkulose, Lepra, Syphilis, Aktinomykose, Nocardiose hinweisen. Heute als granulomatöse Entzündung bezeichnet. Mehr zu Granulome, spezifische
Granulomer
meist zentral gelegener, bei panopt. Färbung durch rötl.-violette Granula ausgezeichneter Bezirk des Blutplättchens. Mehr zu Granulomer
Granulopoetin
ein dem Erythropoetin vergleichbarer, die Granulozytopoese stimulierender, vorwiegend auf die determinierten Stammzellspeicher wirkender Stoff, der dem Colony stimulating factor (CSF) entsprechen k... Mehr zu Granulopoetin
Granulosaluteinzellen
bei der Bildung des Corpus luteum aus Granulosazellen entstandene, lipochromhaltige Zellen, die Progesteron bilden. Abb. Mehr zu Granulosaluteinzellen
Granulosazellen
Follikelepithel. Mehr zu Granulosazellen
Granulosazelltumor
epithelialer Tumor der Ovarien teils solid, teils zyst. aus Follikelepithel (Granulosa) ähnl. Zellen mit Bildung von Follikelhormon, das auch nach Aufhören der Geschlechtsreife zu übermäßiger Proli... Mehr zu Granulosazelltumor
Granulose
Trachom. Mehr zu Granulose
Granulosis rubra nasi
dominant erbl. Anomalie der Schweißdrüsen an Nasenspitze u. -flügeln; bereits im Kindesalter gesteigerte lokale Schweißsekretion, zahlreiche stecknadelkopfgroße, hellrote Knötchen auf gerötetem Gru... Mehr zu Granulosis rubra nasi
granulosus
körnerreich, granuliert. Mehr zu granulosus
Granulozyt, basophiler
durch eine grobe, das Zytoplasma locker o. dicht füllende, bei Pappenheim-Färbung dunkelviolett basophile Spezialgranulation gekennzeichneter Granulozyt, der sich vom Promyelozyt über mehrere Reife... Mehr zu Granulozyt, basophiler
Granulozyt, eosinophiler
durch eine meist reichl. im Zytoplasma vorhandene, mit Pappenheim-Färbung sich ockerfarben-rötl. (mit der früher übl. Triazidfärbung „eosinophil“) tingierende Spezialgranulation gekennzeichneter Gr... Mehr zu Granulozyt, eosinophiler
Granulozyt, neutrophiler
durch eine feingranuläre, bei Pappenheim-Färbung sich (im Ggs. zur basophilen Granulation der basophilen Granulozyten u. der eosinophilen Granulation der eosinophilen Granulozyten) „neutral“ verhal... Mehr zu Granulozyt, neutrophiler
Granulozyt, segmentkerniger
durch Einschnürungen über 1/3 der Kernbreite o. durch fadenförmige Brücken zwischen den Kernsegmenten gekennzeichneter Granulozyt mit im Pappenheim-gefärbten Blutausstrich dunkelfleckiger, schlange... Mehr zu Granulozyt, segmentkerniger
Granulozyt, stabkerniger
in der Differenzierungsreihe der Zellen der Granulozytopoese zwischen dem Metamyelozyten (= jugendl. Granulozyten) u. dem segmentkernigen Granulozyten stehende Zelle, die durch eine „Wurstform“ des... Mehr zu Granulozyt, stabkerniger
Granulozyt, toxisch granulierter
Granulozyt mit mittelgrober, bei panopt. Färbung sich meist dunkelviolett darstellender Granulation im Zytoplasma bei schweren Infektionen durch infektiös-tox. Einwirkung, die als Zeichen einer Rei... Mehr zu Granulozyt, toxisch granulierter
Granulozyten
neben Lymphozyten u. Monozyten bestehende Leukozytenart, die der myelo. Reifungsreihe zuzuordnen ist u. durch neutrophile, eosinophile o. basophile (auf best. Färbungen bezogene) Granula (sog. Spez... Mehr zu Granulozyten
Granulozyten, polymorphkernige
neutrophile u. eosinophile zirkulierende Granulozyten. Mehr zu Granulozyten, polymorphkernige
Granulozyten, riesenstabkernige
Vitamin-B12-Mangelanämie. Mehr zu Granulozyten, riesenstabkernige
Granulozytenabbauformen
Granulozyten versch. Reifestufen, überwiegend segmentkernige Formen, die im Gewebe o. in entzündl. o. nichtentzündl. Körperhöhlenergüssen i. R. der Nekrobiose durch Pyknose der Kerne, (Karyorrhexis... Mehr zu Granulozytenabbauformen

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

Diese Werke einschließlich aller seiner Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

© 2007 - 2011 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen