Buchstabe H - Medizinlexikon
Medizinisches Lexikon - H
- Haab, Otto
- (1850–1931), Ophth., Zürich. Mehr zu Haab, Otto
- Haab-Dimmer-Hornhautdystrophie
- meist im zweiten Lebensjahrzehnt beginnende, genet. bedingte hyaline Hornhautdegeneration mit gitterartigen Trübungen, Astigmatismus u. Visusverminderung. Schlechte Progn. Heterogen; meist autosoma... Mehr zu Haab-Dimmer-Hornhautdystrophie
- Haab-Linien
- Descemetrisse bei kongenitalem Glaukom. Mehr zu Haab-Linien
- Haar
- Hornfaden, der in einer Einsenkung der Haut (Haartrichter) steckt. Haarschaft (Scapus pili) u. Haarspitze (Apex pili) ragen über die Epidermis hinaus, die Haarwurzel (Radix pili) mit der basalen Ha... Mehr zu Haar
- Haaranomalien
- angeborene, teilweise genet. bedingte Anomalien der Körperbehaarung; Aplasie der Haare: totale o. partielle Haarlosigkeit (Atrichia, Atrichia congenita). Hypoplasie der Haare: totale o. umschrieben... Mehr zu Haaranomalien
- Haarausfall
- Effluvium capillorum. Der normale tgl. Haarausfall beträgt ca. 100 Kopfhaare. Für darüber hinausgehenden, krankhaften Haarausfall, gibt es versch. Ursachen (psych., hormonale Gründe, Infekte). Alop... Mehr zu Haarausfall
- Haarausreißen
- Trichotillomanie. Mehr zu Haarausreißen
- Haarbalgmilbe
- Demodex folliculorum. Mehr zu Haarbalgmilbe
- Haarbalgmuskel
- Musculus arrector pili. Mehr zu Haarbalgmuskel
- Haar-Erde-Kultur
- Verfahren zur Kultivierung von keratinophilen Pilzen (u. a. Dermatophyten) auf feuchter Erde, die mit Tierhaaren (meist Pferdehaaren) bedeckt ist (im Autoklaven sterilisieren). Mehr zu Haar-Erde-Kultur
- Haarfarbe
- Die Farbgebung des Haars hängt ab von der Menge an Melaninkörnchen, die von Melanozyten des Bulbus pili an Zellen des Haars abgegeben werden (Melanintransfer). Graue Haare: Melanozyten sterben ab, ... Mehr zu Haarfarbe
- Haarfarbentafel
- 30 standardisierte Haarproben unterschiedl. Farbe, die einen direkten Vergleich mit der zu bestimmenden Haarfarbe ermöglichen. Mehr zu Haarfarbentafel
- Haarfistel
- Sinus pilonidalis. Mehr zu Haarfistel
- Haarfollikel
- Haar. Mehr zu Haarfollikel
- Haargefäße
- Kapillaren. Mehr zu Haargefäße
- Haargeschwulst
- um verschluckte Haare sich bildende, aus Kalzium- u. Magnesiumphosphat bestehende Konkremente in Magen u. Darm (bes. bei Wiederkäuern). In Humanpathologie v. a. bei Geistesgestörten zu beobachten; ... Mehr zu Haargeschwulst
- Haarkolben
- kaudale Auftreibung des ausfallenden Haars (Kolbenhaar). Mehr zu Haarkolben
- Haarkutikula
- dünne Schicht von Hornschuppen an der Oberfläche des Haars. Mehr zu Haarkutikula
- Haarleukoplakie, orale
- vermutl. durch Epstein-Barr-Virus verursachte Zungenveränderung mit nicht abwischbaren weißl.-haarförmigen Belegen bei HIV-Infektion o. Immunsuppression. AIDS. Mehr zu Haarleukoplakie, orale
- Haarmenschen
- Hypertrichosis congenita. Mehr zu Haarmenschen
- Haarmuskel
- Musculus arrector pili. Mehr zu Haarmuskel
- Haarpapille
- gefäßreiches Bindegewebe in der Höhlung des Bulbus pili, Haar. Abb. Mehr zu Haarpapille
- Haarpflege
- Reinigen, Frisieren u. Beobachten von Haaren u. Kopfhaut, zur Pflege einer gepflegten äußeren Erscheinung sowie zur Stimulation u. Entspannung, u. U. die Unterstützung bei der Auswahl einer Perücke... Mehr zu Haarpflege
- Haarseilschuß
- Tangentialschuß, bei dem das Geschoß eine gewisse Strecke unter der Haut verläuft. Mehr zu Haarseilschuß
- Haarwechsel
- im ersten Lj. erfolgt der Wechsel vom Lagunohaar (Flaum) zum Wollhaar (Vellus); Weitere Phasen: 2.–6. Jahr Bildungs- u. Wachstumsphase (Anagenphase), Übergangsphase Katagenphase, Ausfallphase (Telo... Mehr zu Haarwechsel
- Haarwurzel
- der unter der Epidermisoberfläche gelegene Teil des Haars. Mehr zu Haarwurzel
- Haarwurzeltumor
- von den Haarfollikeln ausgehende Geschwülste; man unterscheidet gutartige (Follikelnävus, Trichofollikulom, Trichoadenom, Akrotrichom, Tricholemmom, Pilomatrikom, Trichoepitheliom, Trichom) u. semi... Mehr zu Haarwurzeltumor
- Haarzellen
- Epitheliocytus sensorius pilosus; Sinneszellen, die sich in Aussparungen der Phalangenzellen auf der Basilarmembran der Innenohrschnecke (Organum spirale) u. im Gleichgewichtsorgan befinden. Bei Ve... Mehr zu Haarzellen
- Haarzellenleukämie
- frühere Bez. leukäm. Retikuloendotheliose; den Non-Hodgkin-Lymphomen u. zwar den lymphozyt. Lymphomen zuzuordnende Form mit Panzytopenie, Splenomegalie u. Nachweis von Haarzellen im peripheren Blut... Mehr zu Haarzellenleukämie
- Haarzelleukoplakie
- Haarleukoplakie, orale. Mehr zu Haarzelleukoplakie
- Haarzunge
- schwarze Haarzunge, Lingua villosa nigra; Hyperkeratose der Papillae filiformes mit Verlängerung der Papillen, die durch Verfärbung der Hornsubstanz ein braunes bis schwarzes Aussehen annehmen u. d... Mehr zu Haarzunge
- Haarzwiebel
- aufgetriebener unterer Teil der Haarwurzel, in dem durch Mitosen Zellen für das Haar neu gebildet werden. Mehr zu Haarzwiebel
- Habenula
- Dim zu Habena; kleine Schnur, kleiner Zügel, Bez. der beiden Stränge weißer Substanz, welche das Corpus pineale mit der Stria medullaris thalami verbinden; oberhalb der Commissura posterior gelegen. Mehr zu Habenula
- Haber-Regel
- toxikol. Regel, die besagt, daß bei den meisten Giften das Produkt aus Konzentration bzw. Dosis (C) u. Einwirkungszeit (t) für die Wirkung (W) konstant ist. D. h. geringe Konzentrationen bzw. Dosen... Mehr zu Haber-Regel
- Habilitation
- Verfahren an Universitäten, um den akadem. Grad eines Privatdozenten zu erlangen. Damit einher geht die Berechtigung an Universitäten u. Hochschulen zu lehren, die H. ist Voraussetzung, um eine Pro... Mehr zu Habilitation
- Habit
- in der Zahnmed. Bez. für parafunktionelle orale o. dentale Aktionen mit pathogenet. Bedeutung: im Kindes- u. Jugendalter für die Entstehung von Gebißanomalien; im Erwachsenenalter für Parodontopath... Mehr zu Habit
- Habitat
- in der Autökologie Bez. natürl. Fund- o. Standorts. Ort des regelmäßigen Auftretens von Einzeltieren bzw. Arten innerhalb eines Biotops. Das H. kann eine best. Baum- o. Blattart, eine best. Bodensc... Mehr zu Habitat
- Habituation
- allmähl. Verschwinden der durch einen Reiz ausgelösten Reaktion bei wiederholter o. langdauernder Anwendung unter unveränderten Bedingungen, z. B. beschleunigter Ausgleich einer zentralen vestibulä... Mehr zu Habituation
- habituell
- gewohnheitsmäßig, öfter auftretend, auch mit einem best. Habitus begründet, z. B. h. Abort, h. Luxation. Mehr zu habituell
- Habitus
- Konstitution. Mehr zu Habitus
- Hackbiß
- Kaubewegungen, die vornehml. durch den M. temporalis durchgeführt werden u. nur in Öffnungs- u. Schließbewegungen bestehen. Häufig beim Deckbiß. Mehr zu Hackbiß
- Hackenbruch, Peter
- (1865–1924), Chir., Wiesbaden. Mehr zu Hackenbruch, Peter
- Hackenbruch-Anästhesie
- Infiltrationsanästhesie, bei der das Lokalanästhetikum konzentr. um u. unter das Operationsgebiet injiziert wird. Mehr zu Hackenbruch-Anästhesie
- Hackenfuß
- in Dorsalflexion fixierter Fuß. Bei Belastung hat nur die Hacke Bodenkontakt. Mehr zu Hackenfuß
- Hackenfuß, angeborener
- Pes calcaneus congenitus. Mehr zu Hackenfuß, angeborener
- Hackenfuß, erworbener
- Durch Lähmung des M. trizeps surae wird der Fuß in Dorsalflexion fixiert. Alleiniger Ausfall des Trizeps surae führt zum Hackenhohlfuß (z. B. durch fehlerhafte Anlage eines Beinfußgipsverbands in D... Mehr zu Hackenfuß, erworbener
- Hackenversuch
- Knie-Hacken-Versuch. Mehr zu Hackenversuch
- Hacker-Handgriff
- in der exp. Kardiochirurgie benutzter Handgriff zur Unterbrechung der Blutzirkulation im Herzen. Der 3. u. 4. Finger der li. Hand drückt den re. Vorhof zusammen. Gleichzeitig umgreifen der Daumen u... Mehr zu Hacker-Handgriff
- Hadders-Oterdoom-Syndrom
- kavernöses Hämangiom im Bereich langer Röhrenknochen mit Abbau von Spongiosa, bedingt durch die Pulsation. Mehr zu Hadders-Oterdoom-Syndrom
- Hadernkrankheit
- durch Inhalation von Milzbrandsporen aus Hadern (Alttextilien, Lumpen, Rohwollresten) verursachter Lungenmilzbrand (Milzbrand). Mehr zu Hadernkrankheit
- Haeckel, Ernst Heinrich
- (1834–1919), dt. Zool., Jena. Mehr zu Haeckel, Ernst Heinrich
- Haeckel-Gesetz
- Entwicklungsgesetz, wonach die Ontogenese eine (einfachere) Wiederholung der Phylogenese darstellen soll. Die Richtigkeit des H. wird in Frage gestellt. Entwicklungsgesetze. Mehr zu Haeckel-Gesetz
- Haemangiectasia hypertrophica
- Naevus osteohypertrophicus. Mehr zu Haemangiectasia hypertrophica
- Haemangioma cavernosum
- zu den Blutgefäßnävi (Naevus vasculosus) zählende Fehlbildung der Gefäße der Haut o. innerer Organe. Es besteht aus erhabenen, buchtigen, schwammartigen, miteinander kommunizierenden Hohlräumen ven... Mehr zu Haemangioma cavernosum
- Haemangiomatosis placentae
- diffuse o. umschriebene Wucherung der Zottenkapillaren der Plazenta bei gestörter Blutzirkulation. Fehldifferenzierung des chorialen Mesenchyms. Ausbleibende Bildung der fetalen Stoffwechselmembran... Mehr zu Haemangiomatosis placentae
- Haemarthros
- Gelenkerguß, blutiger. Mehr zu Haemarthros
- Haematophaga
- von Blutnahrung lebende Parasiten, v. a. Arthropoden, z. B. Läuse, Flöhe, aber auch Helminthen, z. B. Ancylostoma duodenale. Mehr zu Haematophaga
- Haematopota pluviales
- 12–15 mm lang, bei regner. Wetter flugaktiv, sticht zur Blutaufnahme häufig den Menschen; in Mitteleuropa weit verbreitet. Tabanidae. Mehr zu Haematopota pluviales
- Haematosalpinx
- Ansammlung von Blut in den Eileitern bei Extrauteringravidität o. Rückstauung des Menstrualblutes bei schon bestehender Hämatometra u. Hämatokolpos. Mehr zu Haematosalpinx
- Haematotympanon
- Bluterguß in der Paukenhöhle mit Ohrendruck, -sausen, Trommelfellvorwölbung, -blaufärbung u. Schalleitungsschwerhörigkeit (Schalleitungsblock) infolge Bruch der Paukenhöhlenwände u. intaktem Tromme... Mehr zu Haematotympanon
- Haemocculttest
- Guajakprobe. Mehr zu Haemocculttest
- Haemophilus
- gramnegative fakultativ anaerobe, sporenlose, unbewegl., pleomorphe Stäbchen, die Wuchsfaktoren benötigen. H. influenzae besiedeln oberen Respirationstrakt, bei Kindern (meist unter 5 Jahren) Menin... Mehr zu Haemophilus
- Haemophilus-Infektion
- häufig die Atemwege u. Hirnhäute, seltener die Augen (Konjunktiven) u. die Genitalschleimhaut betreffende Infektion durch Haemophilus-Bakterien (Atemwegsinfektion, Augeninfektion, Meningitis, Vagin... Mehr zu Haemophilus-Infektion
- Haemophilus vaginalis
- Gardnerella vaginalis. Mehr zu Haemophilus vaginalis
- Haemorrhagia per diabrosin
- Diabrosis- o. Arrosionsblutung durch Annagung eines Blutgefäßes von außen her durch Tumor o. Entzündung (z. B. Ulcus ventriculi, tuberkulöse Kaverne). Mehr zu Haemorrhagia per diabrosin
- Haemorrhagia per diaeresin
- Blutung aus einem durchtrennten Gefäß. Mehr zu Haemorrhagia per diaeresin
- Haemorrhagia per diapedesin
- Diapedesis- o. Durchtrittsblutung; Blutung bei Permeabilitätsstörungen o. solchen der Blutgerinnung. Mehr zu Haemorrhagia per diapedesin
- Haemorrhagia per rhexin
- Rhexis- o. Zerreißungsblutung (z. B. bei Ösophagusvarizen o. Traumen). Mehr zu Haemorrhagia per rhexin
- Haemosporina
- Unterordnung der Sporozoea, Kokzidien. Parasiten in Blut-, Endothel- u. Parenchymzellen von Wirbeltieren u. Mensch. Entwicklung mit Generationswechsel u. Wirtswechsel zwischen Vertebraten u. Insekt... Mehr zu Haemosporina
- Hafenarzt
- im Bereich von Häfen tätiger Arzt mit festgelegten Aufgaben bei der seuchenhygien. Überwachung von Schiffen, der Durchführung von Schutzimpfungen, der hafenärztl. Freigabe von Schiffen, der hyg. Üb... Mehr zu Hafenarzt
- Haferkur
- zur Normalisierung hyperglykäm. diabet. Stoffwechselsituationen geeignete Diätbehandlung (vier- bis sechsmal tgl. 2 BE Haferbrei). Mehr zu Haferkur
- Haffkine, Waldemar
- (1860–1930), russ. Bakt., Moskau. Führte mit abgetöteten Erregerkulturen die ersten Schutzimpfungen gegen Pest u. Cholera durch. Mehr zu Haffkine, Waldemar
- Haffkine-Vakzine
- hitzeinaktivierter Impfstoff gegen Pest. Mehr zu Haffkine-Vakzine
- Haffkrankheit
- Nahrungsmittelvergiftung unbekannter Ursache durch Fische, zuerst am Frischen Haff (Ostsee) 1924 beobachtet. Akute Methämoglobin- u. Myoglobinurie, Myopathie. Mehr zu Haffkrankheit
- Hafnia
- Bakteriengattung der Enterobacteriaceae. Pathogen für Bienen u. Wespen, für Mensch noch nicht ganz geklärt. Mehr zu Hafnia
- Haften
- Bez. für die sog. enechet. Wesensänderung bei chron. Anfallsleiden als typ. formale Denkstörung, die durch zähes Festhalten an einem Gedanken aufgrund mangelnder Assoziationen, Umständlichkeit des ... Mehr zu Haften
- Haftfähigkeit
- Tenazität. Mehr zu Haftfähigkeit
- Haftgläser
- Kontaktlinse. Mehr zu Haftgläser
- Haftpsychose
- Psychose. Mehr zu Haftpsychose
- Haftpulver
- Pulver aus quellfähigen Substanzen, wie Tragant, Agar-Agar o. Alginaten, das die Haftung der oberen totalen Zahnprothese verbessert. Mehr zu Haftpulver
- Haftschalen
- Kontaktlinse. Mehr zu Haftschalen
- Haftstiel
- Verbindung zwischen dem kaudalen Ende der Keimanlage der Säuger u. des Menschen mit dem Trophoblast. Mehr zu Haftstiel
- Haftzotten
- Gewebestränge zwischen Chorion u. Endometrium. Sie werden von Zytotrophoblastzellen gebildet u. füllen sich mit Chorionmesenchym. Ihre verbreiterten Enden bilden eine äußere Trophoblastschale, welc... Mehr zu Haftzotten
- Hagebutten
- Cynosbati fructus, Rosa canina. Rosa-Arten. Mehr zu Hagebutten
- Hagedorn-Jensen-Verfahren
- von H. C. Hagedorn u. B. N. Jensen erarbeitete Methode zur Glukose-Bestimmung im Blut, die auf der Reduktionswirkung der Carbonylgruppe der Glukose beruht. Glukose (u. a. reduzierende Substanzen) r... Mehr zu Hagedorn-Jensen-Verfahren
- Hagelkorn
- Chalazion. Mehr zu Hagelkorn
- Hageman-Faktor
- einer der Blutgerinnungsfaktoren, der zur Thrombinbildung im Intrinsic-System notwendig ist, im Kontakt mit geeigneten Oberflächen aktiviert u. sowohl im Plasma als auch im Serum vorhanden ist. Der... Mehr zu Hageman-Faktor
- Hageman-Faktor-Mangel
- (erstmals bei Pat. Hageman beobachtet): autosomale, rezessive Vererbung. Sympt.: keine hämorrhag. Diathese. Diagnostik: Gerinnungszeit stark verlängert, partielle Thromboplastinzeit verlängert, Thr... Mehr zu Hageman-Faktor-Mangel
- Hagen, Gotthilf H.
- (1797–1884), frz. Physiol., Paris. Mehr zu Hagen, Gotthilf H.
- Hagen-Poiseuille-Gesetz
- (Gotthilf H. u. Jean Louis P): bei stationärer u. laminarer Strömung einer die Rohrwand benetzenden homogenen Flüssigkeit durch ein horizontal liegendes Rohr mit kreisförmigem Querschnitt ist der S... Mehr zu Hagen-Poiseuille-Gesetz
- H-Agglutination
- Agglutination von begeißelten Bakterienstämmen (H-Antigen) durch Sera mit Antikörpern: Die Geißeln vernetzen die Bakterien schneeflockenähnl., es entstehen lockere, leicht aufschüttelbare Agglutina... Mehr zu H-Agglutination
- Haglund, Patrik
- (1870–1937), schwed. Chir., Stockholm. Mehr zu Haglund, Patrik
- Haglund-Exostose
- 1. funktionell o. traumat. bedingte Ossifikationsstörung der Kalkaneus-Apophyse (asept. Nekrose), im Wachstumsalter auftretend; Fersenschmerz beim Gehen, Druckschmerz entlang der Apophyse, häufig S... Mehr zu Haglund-Exostose
- Hahnemann, Christian Friedrich Samuel
- (1755–1843), dt. Arzt, Leipzig, Köthen, Paris. H. begründete mit der Aufstellung seines Grundsatzes „Similia similibus curentur“, den er 1779 in Hufelands „Journal der practischen Heilkunde“ erstma... Mehr zu Hahnemann, Christian Friedrich Samuel
- Hahnenfußgewächse
- enthalten wie Kuhschelle, Buschwindröschen u. a. Ranunculol, ein stark lokal reizendes Gift, das Gastroenteritis u. Nephritis hervorrufen kann. Mehr zu Hahnenfußgewächse
- Hahnentritt
- Steppergang. Mehr zu Hahnentritt
- Hahn-Operation
- Fibula-pro-Tibia-Operation. Bei Tibiadefektpseudarthrosen wird das proximale Fibulaende nach Osteotomie in den proximalen Tibiastumpf eingebettet. Durch allmähl. funktionelle Anpassung übernimmt di... Mehr zu Hahn-Operation
- Hahn-Spalten
- auf Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule bei Jugendlichen häufig auftretende spaltförmige Zeichnung, die von der Mitte der Vorderfläche der Wirbelkörper ausgeht u. von Hahn als Gefäßzeichnung gedeutet ... Mehr zu Hahn-Spalten
- Haidinger-Büschel
- entopt. Phänomen in der Makula durch polarisiertes Licht. Zum Training der zentralen Fixation in der Orthoptik verwendet. Mehr zu Haidinger-Büschel
- Hairless-women-Syndrom
- Feminisierung, testikuläre, Androgenresistenz. Mehr zu Hairless-women-Syndrom
Quelle: Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. © Elsevier GmbH, München