Buchstabe HY - Medizinlexikon (Seite 1 von 6)

Medizinisches Lexikon - H

11-Hydroxykortikosteroide
Steroidhormone der Nebennierenrinde mit je 21 Kohlenstoffatomen. Zu ihnen gehören: Corticosteron, Cortisol u. 11-Dehydroxycorticosteron. Den Eigenschaften nach gehören sie zu den Glukokortikoiden. ... Mehr zu 11-Hydroxykortikosteroide
2-(?-Hydroxybenzyl)-benzimidazol
in Kombination mit Guanidin hemmt H. die Vermehrung von Picornaviren (Picornaviridae) in vitro, jedoch nicht in exp. infizierten Tieren. Virusbekämpfung. Mehr zu 2-(?-Hydroxybenzyl)-benzimidazol
3-Hydroxybuttersäure
ein Ketonkörper. Mehr zu 3-Hydroxybuttersäure
4-Hydroxycumarinderivate
Cumarine. Mehr zu 4-Hydroxycumarinderivate
5-Hydroxyindolylessigsäure
Metabolit von Serotonin. Falschpositive Werte bei Reserpin u. nach Verzehr von Bananen, Ananas, Pflaumen, falschnegative Befunde bei MAO-Hemmer. Ausscheidung erfolgt beim Karzinoidsyndrom nicht kon... Mehr zu 5-Hydroxyindolylessigsäure
5-Hydroxytryptamin
Transmitter im ZNS u. Gewebehormon im Magen-Darm-Trakt. Biosynthese durch von Tryptophan u. anschließende Decarboxylierung; Abbau durch Monaminoxidase zu 5-Hydroxyindolessigsäure. Vorkommen: entero... Mehr zu 5-Hydroxytryptamin
5-Hydroxytryptophan
Vorstufe des 5-Hydroxytryptamins bei dessen Biosynthese aus Tryptophan. Mehr zu 5-Hydroxytryptophan
HY-Antigene
immun. schwach wirkende Oberflächenantigene (Transplantationsantigen) auf Spermien u. anderen männl. Zellen bei Mensch u. Tier, deren Ausprägung durch einen Genabschnitt auf dem Y-Chromosomen codie... Mehr zu HY-Antigene
Hyalin
morphol. Begriff, unter den Eiweiße unterschiedl. chem. Beschaffenheit u. physikal. Struktur fallen, die makrosk. u. histol. homogen u. transparent erscheinen. Anfärbbarkeit mit sauren Farbstoffen ... Mehr zu Hyalin
Hyaline-Membran-Krankheit
Atemnotsyndrom des Neugeborenen, Membransyndrom; Erkrankung der Neugeborenenlunge mit Atelektasen, hyalinen Membranen u. Hyperämie. Die H. führt unbehandelt zu einer neonatalen Hypoxie, in deren Fo... Mehr zu Hyaline-Membran-Krankheit
Hyalinknorpel
Knorpelgewebe. Mehr zu Hyalinknorpel
Hyalinose
auch hyaline Umwandlung; Umwandlung von Bindegewebe in Hyalin; z. B. Glomeruli bei chron. Glomerulonephritis, von Uterusmyomen, Corpora albicantia des Ovars, homogene Wandverdickung der Arterienwan... Mehr zu Hyalinose
Hyalinosis cutis et mucosae
Lipidproteinose. Mehr zu Hyalinosis cutis et mucosae
Hyalinzylinder
Zylinder. Mehr zu Hyalinzylinder
Hyalitis
entzündl. Infiltration des Glaskörpers, z. B. bei Zyklitis, Uveitis intermedia. Mehr zu Hyalitis
Hyalomer
bei panopt. Anfärbung sich schwach basophil. darstellender Anteil des Blutplättchens (neben dem Granulomer). Elektronenmikroskop. werden in der dem H. entsprechenden Sol-Gel-Zone 3 Fasersysteme unt... Mehr zu Hyalomer
Hyalomukoid
hyaluronsäurehaltiges Muzin, das im Glaskörper des Auges nachweisbar ist. Mehr zu Hyalomukoid
Hyaloplasma
Grundplasma. Mehr zu Hyaloplasma
Hyalubiuronsäure
disaccharidähnl. Baustein der Hyaluronsäure; sie besteht aus Glukuronsäure u. N-Acetylglukosamin u. wird durch Betaglukuronidase gespalten. Mehr zu Hyalubiuronsäure
Hyaluronidase
Enzym, das Hyaluronsäure hydrolyt. spaltet u. dabei Hyalubiuronsäure als Spaltprodukt liefert. Das Enzym kommt als Pathogenitätsfaktor (z. B. von betahämolysierenden Streptokokken der Serogruppe A)... Mehr zu Hyaluronidase
Hyaluronsäure
weit verbreiteter Bestandteil des Bindegewebes; sie kommt v. a. im Knorpel (Knorpelgewebe), der Synovialflüssigkeit, der Nabelschnur u. im Glaskörper des Auges vor. Ihre Bestandteile sind Glukurons... Mehr zu Hyaluronsäure
Hybrid-Antikörper
durch (exp.) Rekombination entstandene „artifizielle“ Immunglobulinmoleküle, deren Combining site gegen zwei versch. Antigenspezifitäten gerichtet sind. Spaltprodukte (vor der Rekombination) besteh... Mehr zu Hybrid-Antikörper
Hybridgen
Fusionsgene. Mehr zu Hybridgen
Hybridisation
Erzeugung von Heterozygoten. Mehr zu Hybridisation
Hybridisation, generative
Vereinigung der Geschlechtszellen zweier Individuen, die sich durch best. Merkmale unterscheiden (Kreuzung). Mehr zu Hybridisation, generative
Hybridisierungsreaktion
Nukleinsäurenachweis mit außerordentl. hoher Spezifität u. Sensibilität (im Pikogramm-Bereich). Nach Extraktion der DNA o. RNA werden mit markierten, bekannten, einsträngigen DNA- o. RNA-Sonden hom... Mehr zu Hybridisierungsreaktion
Hybridom
in geeigneten Tieren (z. B. Maus) züchtbarer Tumor aus ausgewählten monoklonalen Zellhybriden, die durch Zellverschmelzung zwischen immunkompetenten Lymphozyten u. Zellen geeigneter Tumoren dieser ... Mehr zu Hybridom
Hybridplasmid
Rekombinantenplasmide mit genet. Information (DNA-Sequenzen) aus Organismen, die auch normalerweise genet. Information austauschen können. Mehr zu Hybridplasmid
Hybridproteine
Fusionsproteine. Mehr zu Hybridproteine
Hybridprothese
Kurzform für Hybrid-Totalendoprothese der Hüfte; Hybrid bezieht sich auf die Implantationstechnik. Es wird jeweils eine Komponente zementiert u. zementfrei eingesetzt. Mehr zu Hybridprothese
Hydantoine
bei Grand-mal-Anfällen u. psychomotor. Epilepsie. Bewährt in Kombination mit Barbituraten. Keine sedativen Nebenwirkungen, hemmt die Ausbreitung von Krampfpotentialen. Nebenwirkungen: Verhaltensänd... Mehr zu Hydantoine
Hydantoinhyperplasie
durch Hydantoinpräparate (i. R. der Epilepsietherapie verabreichte Medikamente, z. B. Phenytoin) verursachte Gingivahyperplasie. Parodontologie. Mehr zu Hydantoinhyperplasie
Hydantoinsyndrom
Störung der embryonalen u. fetalen kindl. Entwicklung mit Fehlbildung von Gesicht, Schädel o. Gliedmaßen, das bei Ther. der Mutter während der Frühschwangerschaft mit Hydantoin auftreten kann. Embr... Mehr zu Hydantoinsyndrom
Hydarthros
Hydrops articuli; seröser Gelenkerguß. Krankhafte Ansammlung seröser Flüssigkeit in Gelenkhöhlen, z. B. nach Traumen, bei Gelenkentzündungen. Mehr zu Hydarthros
Hydatide
Finne des Hundebandwurms, Echinococcus granulosus. Eine von einer weißl. Wand gebildete Blase, gefüllt mit farbloser, klarer Flüssigkeit. Im Innenraum bilden sich Tochter- u. Enkelblasen mit vielen... Mehr zu Hydatide
Hydatidenschwirren
bei Palpation o. Perkussion einer Hydatide auftretendes schwirrendes Geräusch durch Anschlagen der Flüssigkeit an der Zystenwand. Mehr zu Hydatidenschwirren
Hydatidentorsion
Torsion einer Morgagni-Hydatide. Schmerzhafte Schwellung der befallenen Seite, oft von Hodentorsion nicht zu differenzieren. Resektion der infarzierten Hydatide. Skrotalödem, akutes. Abb. Mehr zu Hydatidentorsion
Hydatidose
Echinokokkose. Mehr zu Hydatidose
Hydergin
Dihydroergotoxinmesilat, Sympatholytikum, das in der Intensivtherapie zur Dämpfung eines erhöhten Sympathikotonus benutzt wird. Mehr zu Hydergin
Hydragyrum
chem. Symbol Hg; Quecksilber. Mehr zu Hydragyrum
Hydralazin
Dihydralazin, ein Antihypertensivum. Mehr zu Hydralazin
Hydralazin-Syndrom
Nebenwirkung bei chron. Hydralazinbehandlung in höheren Dosen. Klin. nicht zu unterscheiden vom Lupus erythematodes. Mehr zu Hydralazin-Syndrom
Hydrämie
Vermehrung des Wassergehalts des Blutes; absolute o. relative Vermehrung der flüssigen Phase des Blutes in Relation zur zellulären Phase (u. a. bei Anämie, Herz- u. Nierenkrankheiten). Ggs. zur H. ... Mehr zu Hydrämie
Hydramnion
Vermehrung des Fruchtwassers über 2 l. Entsteht durch exzessive Bildung bei Erkrankungen (Nephritis, Diabetes mellitus, Syphilis), auch durch verminderte Resorption bei Anenzephalie, Gaumenspalten,... Mehr zu Hydramnion
Hydranenzephalie
Umwandlung der Großhirnhemisphären zu dünnwandigen, mit Liquor gefüllten Blasen, deren Wände von den weichen Hirnhäuten u. der Molekularschicht der Hirnrinde gebildet werden. Schwerste Folge ausged... Mehr zu Hydranenzephalie
Hydrargyrosis
Anreicherung von Quecksilber, Quecksilberintoxikation. Mehr zu Hydrargyrosis
Hydratation
Anlagerung von Wassermolekülen an andere Teilchen entweder durch Ausbildung kovalenter Bindungen (Bindung, chemische), z. B. Alken + Wasser ? Alkohol, o. durch Nebenvalenzen (u. a. Wasserstoffbrück... Mehr zu Hydratation
Hydrazin
farblose, an der Luft rauchende, ammoniakartig riechende Flüssigkeit; Siedepunkt 114 °C. Reines H. geht bei erhöhter Temperatur explosionsartig in Stickstoff u. Ammoniak über. In Wasser ist H. sehr... Mehr zu Hydrazin
Hydrazinderivate
thymeret. (Thymeretika) wirkende Monaminoxidase-Hemmstoffe, z. B. Phenelzin; wirken bei ausgeglichener o. depressiver Stimmungslage antriebssteigernd u. stimulieren die psychomotor. Aktivität u. Re... Mehr zu Hydrazinderivate
Hydrazon
Hydrazin. Mehr zu Hydrazon
Hydremesis
Erbrechen von wasserklarer Flüssigkeit mit geringem HCl-Gehalt. Mehr zu Hydremesis
Hydrenzephalie
Hydrencephalia, Hydrozephalie, Hydrocephalus congenitus. Mehr zu Hydrenzephalie
Hydrenzephalomeningozele
Enzephalozystomeningozele. Mehr zu Hydrenzephalomeningozele
Hydriatrie
durch den Arzt verordnete Wasserbehandlung, Hydrotherapie. Mehr zu Hydriatrie
Hydrierung
katalyt. Addition von elementarem Wasserstoff an die X=Y– u. X?Y– Gruppe organ.-chem. Verbindungen. Beispiele: Alkene ? Alkane, Fetthärtung. Mehr zu Hydrierung
Hydroa
Hidroa. Mehr zu Hydroa
Hydroamnialis
Abgang von Fruchtwasser bei Zerreißung der Eihäute. Mehr zu Hydroamnialis
Hydrocele
Hydrozele. Mehr zu Hydrocele
Hydrocele colli
Kiemengangszyste am Hals. Mehr zu Hydrocele colli
Hydrocele funiculi spermatici
Flüssigkeitsansammlung im Samenstrang mit partiellem Offenbleiben des Vaginalfortsatzes des Bauchfells (Processus vaginalis persistens). Mehr zu Hydrocele funiculi spermatici
Hydrocele muliebris
Anschwellung der großen Labie durch Ansammlung wäßriger Flüssigkeit im distalen Anteil des persistierenden Processus vaginalis der Frau. Mehr zu Hydrocele muliebris
Hydrocele spinalis
Spina bifida. Mehr zu Hydrocele spinalis
Hydrocele testis
Wasserbruch, der durch Flüssigkeitsansammlung in einem offengebliebenen Vaginalfortsatz des Bauchfells (Processus vaginalis persistens) entsteht, wenn dieser nur im Bereich des inneren Leistenrings... Mehr zu Hydrocele testis
Hydrocephalus chondrodystrophicus congenitus
von H. Welter (1936) geprägte Bez. für die heute als Kleeblattschädel bezeichnete Kopfform des Holtermüller-Wiedemann-Syndroms. Mehr zu Hydrocephalus chondrodystrophicus congenitus
Hydrocephalus congenitus
vermehrte Liquormenge als Folge von Überproduktion o. Verschluß der Zirkulationswege. Ein angeborener Hydrozephalus kann durch pränatale Erkrankungen (Toxoplasmose, Zytomegalie) verursacht, ein erw... Mehr zu Hydrocephalus congenitus
Hydrocephalus externus
Hydrozephalus. Mehr zu Hydrocephalus externus
Hydrocephalus hypersecretorius
Hyperplasie der Plexus choroidei. Hydrozephalus durch Arachnoidalzysten: Verlegung der Abflüsse im 4. Ventrikel. Selten sind erbl. Formen u. der Hydrozephalus bei Holtermüller-Wiedemann-Syndrom, du... Mehr zu Hydrocephalus hypersecretorius
Hydrocephalus internus
Hydrozephalus. Mehr zu Hydrocephalus internus
Hydrochlorothiazid
Diuretikum vom Benzothiadiazintyp; Benzothiadiazinderivate. Mehr zu Hydrochlorothiazid
Hydrochylosus
Chylothorax. Mehr zu Hydrochylosus
Hydrocodon
Antitussivum; Atemdepression u. Suchtpotential gering. Mehr zu Hydrocodon
Hydrodecidualis
Abgang von wäßrigem Sekret aus der dezidual umgewandelten Gebärmutterschleimhaut. Mehr zu Hydrodecidualis
Hydroenzephalozele
Enzephalozystozele. Mehr zu Hydroenzephalozele
Hydrogenkarbonat
Lösungen von Natrium-Hydrogenkarbonat werden zum Puffern von Azidosen des Extrazellularraums benutzt, d. h. bei Übersäuerung des Organismus ist diese Substanz in der Lage, H+-Ionen zu binden u. dad... Mehr zu Hydrogenkarbonat
Hydrokolloidabformmassen
in der Zahnmed. verwendete gallertige Substanzen, die durch Erwärmen in den plast. Solzustand übergehen u. durch Abkühlung wieder zu einem elast. Gel erstarren. Hauptbestandteil ist Agar-Agar, der ... Mehr zu Hydrokolloidabformmassen
Hydrokortison
Cortisol. Mehr zu Hydrokortison
Hydrolasen
Enzyme dieser Klasse katalysieren die Hydrolyse von Estern (Esterasen), Glykosiden (Amylasen, Nukleosidasen), Peptiden (Proteasen, Peptidasen), Amiden (Glutaminase, Urease) u. Säureanhydriden (Aden... Mehr zu Hydrolasen
Hydrolethalussyndrom
letales Fehlbildungssyndrom, genet. bedingt, autosomal rezessiver Erbgang. Massives Hydramnion, Totgeburten o. nicht lebensfähige Frühgeburten mit Hydrocephalus externus u. Corpus-callosum-Agenesie... Mehr zu Hydrolethalussyndrom
Hydrolyse
Spaltung einer chem. Verbindung durch Wasser. Je nach dem polaren Charakter der zu spaltenden chemischen Bindung erfordert die H. eine erhöhte Temperatur o. die Mitwirkung eines dritten Stoffs, z. ... Mehr zu Hydrolyse
Hydrolyse, enzymatische
Spaltung von Proteinen durch Exo- u. Endopeptidasen o. von Nukleinsäuren durch Exo- u. Endonukleasen. Eine Methode der Sequenzanalyse von Proteinen u. Nukleinsäuren (Hydrolasen). Mehr zu Hydrolyse, enzymatische
Hydromeningozele
angeborene o. erworbene hernienartige Vorstülpung der weichen Hirnhaut durch Defekte des Schädeldachs mit Flüssigkeitsansammlung. Mehr zu Hydromeningozele
Hydrometra
wäßrig-schleimige Sekretansammlung in der Gebärmutterkörperhöhle bei Verschluß des Zervikalkanals, kann bei Infektion in Pyometra übergehen. Mehr zu Hydrometra
Hydromikrozephalie
gleichzeitiges Vorkommen von Mikrozephalie (abnorme Kleinheit des Kopfs) u. Hydrozephalus. Mehr zu Hydromikrozephalie
Hydromorphon
Morphinderivat, fünffache Wirkungsstärke u. gleiches Suchtpotential wie Morphin; Opiate. Mehr zu Hydromorphon
Hydromyelia
angeborener, abnorm weiter, liquorgefüllter Zentralkanal des Rückenmarks. Neuralgewebe kann als „Kapsel“ den Hohlraum umschließen. Oft nur als spaltförmige, dorsale Ausziehung des Zentralkanals mit... Mehr zu Hydromyelia
Hydromyelozele
dysontogenet., hernienartige Verlagerung von Rückenmarkgewebe u. wäßriger Flüssigkeit, Myelozystozele. Mehr zu Hydromyelozele
Hydronephrose
Ausweitung des Nierenbeckens u. der Kelche (Wassersackniere) durch eine mechan. o. dynam. bedingte, zuweilen angeborene, unvollständige Abflußbehinderung des Harns. Die H. ist der irreversible u. i... Mehr zu Hydronephrose
Hydropenie
Wassermangelzustand des Organismus. Mehr zu Hydropenie
Hydroperikard
Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel. Mehr zu Hydroperikard
Hydroperitoneum
Aszites. Mehr zu Hydroperitoneum
Hydroperoxidasen
wasserstoffperoxidspaltende Enzyme (Peroxidasen u. Katalase). Sie kommen in vielen Zellarten vor u. enthalten als prosthetische Gruppe Hämin. Mehr zu Hydroperoxidasen
hydrophil
wasserlösl., mit Wasser mischbar, Wasser anziehend. Mehr zu hydrophil
Hydrophilie
Wasserfreundlichkeit. Neigung einer (hydrophilen) Substanz, sich in Wasser zu lösen o. mit Wassermolekülen zu verbinden. Mehr zu Hydrophilie
Hydrophobie
Wasserfeindlichkeit, Abneigung einer Substanz mit Wassermolekülen zu interagieren. Mehr zu Hydrophobie
Hydrophthalmus
angeborenes Glaukom, Hydrophthalmie, Buphthalmus, Gigantophthalmus; Glaukom des Säuglings- o. Kleinkindalters. Wechselnde intraokulare Drucksteigerungen, Vergrößerung von Auge, Kornea, vorderer Aug... Mehr zu Hydrophthalmus
hydropigen
Wassersucht erzeugend. Mehr zu hydropigen
Hydrops
Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe (Ödem) u. in Körperhöhlen. Ursächl. sind Nieren- u. Leberkrankheiten, kardiale Insuffizienz (Transsudat), zu berücksichtigen. Mehr zu Hydrops
Hydrops congenitus
Morbus haemolyticus fetalis. Mehr zu Hydrops congenitus
Hydrops intermittens
selten, period. auftretende Kniegelenkergüsse, schmerzarm. Rolle als nosolog. Entität fragl., gelegentl. Prodrom einer Rheumatoidarthritis, vielfach Ausdruck rezidivierender Synovialitiden bei Spon... Mehr zu Hydrops intermittens
Hydrops neonatorum universalis
Morbus haemolyticus fetalis. Mehr zu Hydrops neonatorum universalis

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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