Buchstabe Ha - Medizinlexikon (Seite 8 von 8)

Medizinisches Lexikon - H

Hautnabel
Nabelanomalie, bei der sich die Epidermis auf einen Teil der Nabelschnur erstreckt, so daß ein längerer Nabelstumpf das Bauchniveau überragt. Mehr zu Hautnabel
Hautödem
teigige Schwellung der Haut infolge vermehrter Wasseransammlung im Unterhautgewebe (bei Entzündungen, Herz- u. Nierenleiden); Anasarka, Ödem. Mehr zu Hautödem
Hautparasitosen
durch Ektoparasiten (Flöhe, Läuse, Milben, Wanzen, Zecken) hervorgerufene Krankheiten (ferner Hautmadenfraß). Mehr zu Hautparasitosen
Hautpflege
Pflegeintervention zur Vorbeugung o. Minderung von Hautschädigungen o. Beeinträchtigungen der Hautintegrität. Die H. umfaßt die Hautbeobachtung; die Unterstützung des Pat. beim Reinigen, Massieren ... Mehr zu Hautpflege
Hautpilzerkrankungen
Dermatomykose, Tinea. Mehr zu Hautpilzerkrankungen
Hautplastik
Operationsverfahren zum Defektverschluß. Unterschieden werden Nah- u. Fernlappen. Nahlappen: lokale Lappenplastik durch Verschiebung benachbarter Haut, ideale Methode in funktioneller u. ästhet. Hi... Mehr zu Hautplastik
Hautproben
dienen zur Feststellung der Ursache allerg. Dermatosen. Epikutantest: in Form der Läppchenprobe; in Form einer Einreibung; Intrakutantest: als intrakutane Injektion u. als Skarifikationstest, Prick... Mehr zu Hautproben
Hautreflex, galvanischer
Reflex, psychogalvanischer. Mehr zu Hautreflex, galvanischer
Hautreflexe
umschriebene motor. Antworten, die entweder auf einer Reizung von Hautrezeptoren beruhen (Fremdreflexe) o. die sich auf die Haut als Erfolgsorgan auswirken. Bei den kutiviszeralen Reflexen o. Reakt... Mehr zu Hautreflexe
Hautresorption
Aufnahme von Substanzen über die Haut. Mehr zu Hautresorption
Hautrotz
Rotz. Mehr zu Hautrotz
Hautsarkom
seltener bösartiger Tumor, histol. meist Fibrosarkom; auch prim. multizentr. Sarkomatose der Haut kommt vor. Mehr zu Hautsarkom
Hautschonung
bei der Strahlentherapie Reduktion der Hautdosis durch geeignete Wahl der Bestrahlungsbedingungen (hohe Quantenenergie = Strahlenhärte, Verteilung der Dosis auf eine größere Hautfläche, Bewegungsbe... Mehr zu Hautschonung
Hautschrift
Dermographismus. Mehr zu Hautschrift
Hautschutz
Maßnahmen zur Vermeidung berufl. Hautschädigungen; z. B. Tragen von Schutzanzügen, Gesichtsmasken, Schutzhandschuhen u. die Anwendung von Hautschutzsalben (Salben), alkalifreien Seifen u. a. m. Mehr zu Hautschutz
Hautsinn
Zusammenfassung aller aus den Hautsinneszellen bzw. aus den freien Endigungen von afferenten Nervenfasern in der Haut stammenden Informationen über die kutanen Reizzustände. Der H. ist ein komplexe... Mehr zu Hautsinn
Hautsinus, kongenitaler
Sinus dermalis. Mehr zu Hautsinus, kongenitaler
Hautsklerem
Sklerodermie. Mehr zu Hautsklerem
Hautspaltlinien
Spannungslinien, in deren Richtung operative Schnitte gelegt werden sollen. Spaltlinien. Mehr zu Hautspaltlinien
Hauttalg
Sekret der Talgdrüsen der Haut; besteht aus freien Fettsäuren, Fetten, Wachs, Cholesterin. Es werden tgl. etwa 2 g gebildet. Mehr zu Hauttalg
Hauttemperatur
eine für die Diagnostik bei Durchblutungsstörungen versch. Genese (auch vorübergehend bei vegetativ-nervösen Funktionsstörungen) wichtige Größe, deren fortlaufende Messung gleichzeitig an mehreren ... Mehr zu Hauttemperatur
Hauttest
Testung des Immunstatus durch Antigen- o. Haptenapplikation in o. auf die Haut. Wird zum Nachweis der Überempfindlichkeit o. auch zum Nachweis der Immunität vorgenommen. Bei der Sofortreaktion werd... Mehr zu Hauttest
Hauttestung
Hauttest. Mehr zu Hauttestung
Hauttoleranzdosis
die Dosis ionisierender Strahlung, bei deren Überschreitung irreparable Schäden der Haut auftreten. Ein best. Dosiswert hierfür läßt sich nicht angeben, weil er von den Bestrahlungsbedingungen u. v... Mehr zu Hauttoleranzdosis
Hauttransplantat
von der Spenderregion losgelöstes Gewebestück, das ohne eigene Blutversorgung u. Sensibilität frei übertragen wird. Bis zum Gefäßanschluß im Wundbett nach 24–48 h Versorgung durch Diffusion. Verwen... Mehr zu Hauttransplantat
Hauttransplantation
Hautplastik. Mehr zu Hauttransplantation
Hauttuberkulose
Tuberkulose, kutane. Mehr zu Hauttuberkulose
Hautwassersucht
Hautödem, Anasarka, Ödem. Mehr zu Hautwassersucht
Hautwiderstand, elektrischer
Eigenschaft der Haut, schwachen elektr. Strömen einen Widerstand entgegenzusetzen. Häufig unterschieden in Basis- o. Grundwiderstand (BSR, für engl. basal skin response) o. psychogalvan. Hautreflex... Mehr zu Hautwiderstand, elektrischer
Hautzysten
mit ektodermalen Anteilen ausgekleidete sog. Hohlräume in der Haut (echte Zysten). Zu diesen gehören von der Epidermis ausgehend: Milium, Epidermalzyste; von den Haaranlagen ausgehend: Tricholemmal... Mehr zu Hautzysten
HAV
Abk für Hepatitis-A-Virus. Mehr zu HAV
Haverhill-Fieber
(H. Ort in USA). Durch Streptobacillus moniliformis infizierte Milch führte 1926 zu Massenerkrankungen in Haverhill, Inkubationszeit bis zu 4 Tage. Klin. Fieber, Erythem, Polyarthritis, Laryngitis;... Mehr zu Haverhill-Fieber
Havers, Clopton
(1657–1702), Arzt, Anat., London. Mehr zu Havers, Clopton
Havers-Gefäß
Blutgefäße im Havers-Kanal. Mehr zu Havers-Gefäß
Havers-Kanal
Kanal im Zentrum des Havers-Systems mit Havers-Gefäß. Mehr zu Havers-Kanal
Havers-Lamellen
konzentr. um den Havers-Kanal angeordnete Lamellen aus Matrix ossea u. Kollagenfasern; Havers-System. Mehr zu Havers-Lamellen
Havers-System
Struktur im Os compactum aus konzentr. Havers-Lamellen u. konzentr. Reihen von Osteozyten. Durchmesser: 20–100 ?m. Länge: einige Zentimeter; Knochengewebe. Abb. Mehr zu Havers-System
HAWIE
Abk für Hamburg-Wechsler Intelligenztest für Erwachsene; bekannteste Form der Intelligenzteste. Summe mehrerer Einzelteste (Batterie), die jeweils unterschiedl. Intelligenzbereiche treffen sollen. Mehr zu HAWIE
HAWIK
Abk für Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder; bekannteste Intelligenztestbatterie für Kinder. Mehr zu HAWIK
Haworth-Formel
von W. N. Haworth 1929 in Weiterentwicklung der Projektionsformel von E. Fischer eingeführte Strukturformel der Kohlenhydrate, die den Zyklohalbacetalcharakter u. die Konformationsverhältnisse der ... Mehr zu Haworth-Formel
Haxthausen, Holger
(1892–1959), dän. Dermat., Blegvad-Haxthausen-Syndrom. Mehr zu Haxthausen, Holger
Hayem, Georges
(1841–1935), Lehrstuhlinhaber für klin. Med., Paris. Mehr zu Hayem, Georges
Hayem-Lösung
mit Blut isotone Natrium-Quecksilber(II)-chloridlösung, die zur Zählung der Erythrozyten in der Zählkammer dient. Verhindert Erythrozytenaggregration u. Gerinnung. Mehr zu Hayem-Lösung
Hazard-Rate
Risiko des Auftretens eines best. Ereignisses in einem kleinen Zeitintervall unter der Bedingung, daß das Individuum bis dahin ereignisfrei war (momentanes Erkrankungsrisiko, momentanes Sterberisiko). Mehr zu Hazard-Rate

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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