Buchstabe He - Medizinlexikon (Seite 1 von 7)

Medizinisches Lexikon - H

HE-Färbung
Abk für Hämalaun-Eosin-Doppelfärbung. Mehr zu HE-Färbung
Head drop phenomen
Moro-Reflex. Mehr zu Head drop phenomen
Head, Sir Henry
(1861–1940) brit. Neurol., London. Mehr zu Head, Sir Henry
Head-dropping-Test
Nachweis extrapyramidaler Tonussteigerung durch passives Abheben des Kopfs des Pat. von der Unterlage. Der Kopf sinkt dann nur langsam o. unvollständig in die vorher bestehende Lage zurück. Mehr zu Head-dropping-Test
Head-Paradoxreflex
bei Frühgeborenen in der postnatalen Phase auftretende tiefe Inspirationen nach normalen Atemzügen. Mehr zu Head-Paradoxreflex
Head-Zone
Zusammenhang von Hautzonen u. dem gleichen Segment zugehörigen inneren Organe; beruht auf dem metameren Aufbau des Körpers. Bei Erkrankungen dieser Organe finden sich in der entsprechenden H. Hyper... Mehr zu Head-Zone
Headgear
Außenbogen, Gesichtsbogen, mittels eines an den Molaren befestigten Innenbogen starr verbundener Drahtbogen, Ther. in der Orthodontie. Mehr zu Headgear
Health Maintenance Organization
HMD. In den USA entwickelte gesellschaftl. Organisation zur sozialen Absicherung gegen wirtschaftl. Folgen von Krankheiten auf der Basis von Versicherungsbeiträgen. Mehr zu Health Maintenance Organization
Health Planning and Administration
Datenbasis der National Library of Medicine, die für On-line-Recherchen genutzt werden kann. Sie enthält Literaturnachweise zu Fragen der Leitung u. Planung des Gesundheitswesens, die aus MEDLINE, ... Mehr zu Health Planning and Administration
Healthy-Worker-Effekt
in industriellen Kohortenstudien auftretendes Phänomen, daß Beschäftigte (Exponierte) geringere Erkrankungs- bzw. Sterberisiken aufweisen als Nichtbeschäftigte (Nichtexponierte). Tritt als Folge ei... Mehr zu Healthy-Worker-Effekt
Heat clearance
Wärmeabtransport aus einem umschriebenen Gewebeareal. Die Wärmeleitfähigkeit eines Gewebes ist im wesentl. von dessen Durchblutung abhängig. Mehr zu Heat clearance
Heautoskopie
halluzinator. Wahrnehmungsstörung, bei der die eigene Gestalt (z. B. als Doppelgänger o. Spiegelbild) wahrgenommen wird. Vorkommen v.a. bei Schizophrenie. Mehr zu Heautoskopie
Heavy chain disease
Schwerkettenkrankheit. Mehr zu Heavy chain disease
Heavy for date newborn
für das Gestationsalter zu schweres Neugeborenes; Klassifikation der Neugeborenen. Mehr zu Heavy for date newborn
Hebamme
ausgebildete weibl. med. Hilfskraft, die normale Geburten leiten darf u. Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen u. Neugeborenen Hilfe u. Anleitung leistet. Mehr zu Hebamme
Hebdomadisleptospirose
als Siebentagefieber gelegentl. mit Gelbsucht einhergehende Leptospireninfektion in Südeuropa u. Japan; Leptospirosen. Mehr zu Hebdomadisleptospirose
Hebegerät
Lifter, technische Hilfen. Mehr zu Hebegerät
Hebel
gerade o. abgebogene Instrumente zur Extraktion von Zähnen, bes. von Zahnwurzeln (z. B. Geißfuß, Hebel nach Bein, Berten, Lecluse, Winter-Barry). Mehr zu Hebel
Hebelkorsett
Rumpforthese mit Beckenkorb, an dem seitl. 1 o. 2 Metallstäbe mit Pelotte bewegl. befestigt sind. Durch dosierbaren Druck in Höhe des Krümmungsscheitels wird Korrektur einer seitl. Wirbelsäulenverb... Mehr zu Hebelkorsett
Hebephrenie
Erkrankung des schizophrenen Formenkreises, meist des Jugendalters, oft mit Knick der Persönlichkeitsentwicklung. Hervortretende Sympt. sind läpp. o. verschrobenes Verhalten, Affektabflachung, zune... Mehr zu Hebephrenie
Heberden, William
(1710–1801), brit. Arzt, London. Mehr zu Heberden, William
Heberden-Arthrose
Arthrose der Fingerendgelenke mit Ausprägung oft schmerzhafter, zeitweilig geröteter, meist doppelhöckriger Knoten (Heberden-Knoten), vornehml. bei Frauen mit Eintritt der Menopause. Keine Beziehun... Mehr zu Heberden-Arthrose
Heberden-Syndrom
Angina pectoris. Mehr zu Heberden-Syndrom
Heberdrainage
Drainage einer Körperhöhle mittels Heberableitung, bes. für die Pleurahöhle beim Empyem nach dem Verfahren von Bülau; Bülau-Drainage, Pleuradrainage. Mehr zu Heberdrainage
Hebetest
Untersuchungstechnik zur Beurteilung der Mobilität des Sakroiliakalgelenks (Hyper-, Hypomobilität). Der Pat. befindet sich in Bauchlage. Unter fixiertem Sakrum wird das Ileum angehoben u. dabei die... Mehr zu Hebetest
Hebetudo
eingeschränktes Leistungsvermögen v. a. der Sinne, z. B. H. visus, H. auris, H. mentis. Mehr zu Hebetudo
Hebra, Ferdinand
(1816–1880), Dermat., Wien. Mehr zu Hebra, Ferdinand
Hebra-Krankheit
Impetigo herpetiformis. Mehr zu Hebra-Krankheit
Hebra-Salbe
Unguentum diachylon Hebrae; Bleipflaster u. Olivenöl zu gleichen Teilen, als Salbe angewandt. Mehr zu Hebra-Salbe
Hechelatmung
oberflächl. schnelle Atmung. Bei H. ist die Atemlage erhöht, das Atemzugvolumen ist erniedrigt, die Frequenz kann bis über 100 Atemzyklen pro Minute ansteigen. Vorkommen bei hohem Fieber u. bei Int... Mehr zu Hechelatmung
Hecht, Frederick
zeitgen. amerik. Humangenetiker, USA. Mehr zu Hecht, Frederick
Hecht-Riesenzellen
mehrkernige Riesenzellen in der Lunge mit viralen Einschlußkörpern bes. bei Masern- u. Keuchhustenpneumonie. Mehr zu Hecht-Riesenzellen
Hecker, Karl von
(1827–1882), dt. Gyn., München. Mehr zu Hecker, Karl von
Hecker-Gesetz
Kinder Mehrgebärender sind im Durchschnitt schwerer als die Erstgebärender. Jedes Kind soll 150–200 g mehr wiegen als das frühere. Mehr zu Hecker-Gesetz
HECLINET
Abk für engl. Health Care Literature Information Network. Recherchesystem, das Lit. über das Krankenhauswesen sowie nichtklin. Aspekte der med. Betreuung erfaßt u. auswertet (jährl. 4 500 Arbeiten ... Mehr zu HECLINET
HED
Abk für Hauterythemdosis u. Hauteinfalldosis. Mehr zu HED
Hedera helix
Wurzelkletterer, Fam. Araliaceae. Die Droge (Hederae folium) enthält Triterpensaponine. Expektorierende, sekretolyt., spasmolyt. Wirkung. Mehr zu Hedera helix
Heerfordt, Christian Frederik
(1871–1953), dän. Ophth., Kopenhagen. Mehr zu Heerfordt, Christian Frederik
Heerfordt-Mylius-Krankheit
fieberhafte subchron. verlaufende Uveitis u. Parotitis mit Ausbildung epitheloidzelliger Granulome. Gleichzeitiger Mitbefall von anderen Speicheldrüsen, Tränendrüsen, Gonaden u. Mammae sowie mening... Mehr zu Heerfordt-Mylius-Krankheit
Heerfordt-Syndrom
Mikulicz-Krankheit. Mehr zu Heerfordt-Syndrom
Hefeextrakt
vitaminreicher wäßriger Extrakt aus Kulturhefen; für Nahrungszwecke ebenso wie als Zusatz zu mikrobiol. Nährmedien genutzt. Mehr zu Hefeextrakt
Hefen
einzellige Pilze, die sich durch Sprossung (55 Gattungen) o. Spaltung (2 Gattungen) vermehren. Zu den H. gehören seit Jahrtausenden genutzte Kulturhefen, wie z. B. Saccharomyces cerevisiae, aber au... Mehr zu Hefen
Heftpflaster
Collemplastra sind Gewebe, Faservliese o. Kunststoffolien, die mit einer auf der Haut klebenden Masse bestrichen sind. Entspr. dem Verwendungszweck können sie auf der Pflastermasse Auflagen von tex... Mehr zu Heftpflaster
Heftpflasterextension
Extension, Streckverband. Mehr zu Heftpflasterextension
Hegar, Alfred
(1830–1914), dt. Gyn., Freiburg i. Br. Mehr zu Hegar, Alfred
Hegar-Nadelhalter
gebräuchl., gerader, einfacher Nadelhalter für chir. Nadeln. Abb. Mehr zu Hegar-Nadelhalter
Hegar-Schwangerschaftszeichen
Tastlücke am Gebärmutterhals; beruht auf der frühzeitigen Auflockerung der schwangeren Gebärmutter im Isthmusbereich, der so weich werden kann, daß bei bimanueller Palpation Corpus u. Collum uteri ... Mehr zu Hegar-Schwangerschaftszeichen
Hegar-Stifte
Metallstift mit kon. Anfangsteil in versch. Stärken zur Aufdehnung des Gebärmutterhalses vor instrumenteller Ausschabung der Gebärmutter. Mehr zu Hegar-Stifte
Hegemann, Gerd
(geb. 1912), dt. Chir., Erlangen. Mehr zu Hegemann, Gerd
Hegemann-Syndrom
asept. Nekrose der Epiphyse von Trochlea humeri u. Caput radii. Mehr zu Hegemann-Syndrom
Hegglin, Robert Marquard
(1907–1969), Schweizer Int., Zürich. Mehr zu Hegglin, Robert Marquard
Hegglin-Maier-Test
Rotfärbung des Serums durch Hämoglobin bei Inkubation von Vollblut bei 37 °C nach 6 bzw. 24 h als Kriterium für das Vorliegen einer paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie. Mehr zu Hegglin-Maier-Test
Hegglin-Syndrom
(nach Robert H.): Mehr zu Hegglin-Syndrom
Heidelberger Kapsel
Endoradiosonde. Mehr zu Heidelberger Kapsel
Heidelberger Prothese
Armprothese, pneumatische. Mehr zu Heidelberger Prothese
Heidelberger Winkel
am Schuhboden verankerte Winkelschiene aus Federbandstahl, die hinter der Ferse nach oben geführt wird u. bei Kombination mit einem Konfektionsschuh durch eine Schelle am Unterschenkel befestigt o.... Mehr zu Heidelberger Winkel
Heidelberger-Kurve
nach M. Heidelberger benannte graph. Darstellung der durch Trübungsmessung verfolgten Antigen-Antikörper-Reaktion. Bei konstanter Antikörper-Konzentration nimmt die Trübung (Antigen-Antikörper-Komp... Mehr zu Heidelberger-Kurve
Heidenhain, Martin
(1864–1949), Anat., Tübingen, Sohn des Physiol. Rudolf Heidenhain (1834–1897). Mehr zu Heidenhain, Martin
Heidenhain-Färbungen
Azanfärbung, Eisenhämatoxylinfärbung. Mehr zu Heidenhain-Färbungen
Heilbad
Kurort. Mehr zu Heilbad
Heilerde
physikal.-chem. Verwitterungsprodukt von Trümmergestein, bes. Feldspäten mit Korngrößen unter 0,02–0,002 mm, meist Löß, aber auch Mergel, Lehm, das äußerl. mit Wasser angerührt zu warmen o. kalten ... Mehr zu Heilerde
Heilfieberbehandlung
spez. als Impfmalaria eingeführte u. angewendete Form der „Reizkörpertherapie“ zur Behandlung der Hirnsyphilis; später allg. durch z. B. intravenöse Applikation von abgetöteten Kolibakterien provoz... Mehr zu Heilfieberbehandlung
Heilgymnastik
nicht mehr gebräuchl. Begriff für Krankengymnastik. Mehr zu Heilgymnastik
Heilimpfung
Anwendung von Impfantigenen (Immunogenen) nach ausgebrochener Krankheit, z. B. mit krankheits- u. patienteneigenen Erregern (Autovakzine), o. meist als Simultanimpfung wie bei Tetanus. Mehr zu Heilimpfung
Heilklima
Klimabereich, für den definierte ther. Wirkungen bekannt sind. In Mitteleuropa handelt es sich dabei v. a. um das Hochgebirgs-, das Mittelgebirgs-, das Meeresküsten- u. das Inselklima. Mehr zu Heilklima
Heilkrampfbehandlung
Therapie, elektrokonvulsive. Mehr zu Heilkrampfbehandlung
Heilkunde
Medizin. Mehr zu Heilkunde
Heilmassage
befundorientierte Massage, die der Behandlung von Störungen u. Befunden mit Krankheitswert dient. Es werden mit angepaßten Grifftechniken alle Schichten der Körperdecke einbezogen. Mehr zu Heilmassage
Heilmeyer, Ludwig
(1899–1969), Int., Hämat., Jena, Düsseldorf, Freiburg/Br. Gründungsrektor Universität Ulm. Arbeiten über Eisenstoffwechsel, Störungen der Bluthämsynthese, med. Spektrophotometrie, Zytostatika (H. p... Mehr zu Heilmeyer, Ludwig
Heilmeyer-Schöner-Erythroblastose
Erythroblastose des Erwachsenen, chronische. Mehr zu Heilmeyer-Schöner-Erythroblastose
Heilmittel, natürliche
sprachl. nicht präzise Bez. für Substanzen, die nicht fabriktechn. hergestellt werden, sondern den atmosphär., terrestr., limnolog. o. maritimen Bereichen entstammen u. substantiell unverändert u. ... Mehr zu Heilmittel, natürliche
Heilnahrung
Nahrung für Kranke, bei denen die Verdauung infolge intestinaler Erkrankungen bzw. der Zwischenstoffwechsel infolge chron. Organerkrankungen u. a. gestört ist. H. muß die veränderte Toleranz gegenü... Mehr zu Heilnahrung
Heilpädagogik
von Georgens u. Deinhardt Mitte des 19. Jh. verwendeter u. von Hanselmann, Zürich, 1930 für eine Theorie der Sondererziehung Behinderter verwendeter Begriff. Er fand bes. in den deutschsprachigen R... Mehr zu Heilpädagogik
Heilpeloide
in Form von Peloidbädern o. Packungen zu Heilzwecken verwendete natürliche Peloide, deren ther. Wirksamkeit wissenschaftl. erwiesen sein muß (Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Hei... Mehr zu Heilpeloide
Heilphase, eosinophil-lymphozytäre
dritte ausklingende Heilphase im Ablauf eines immunbiolog. Abwehrgeschehens bei infektiösen o. infektiös-tox. Erkrankungen; charakterisiert durch Eosinophilie u. relative Lymphozytose im peripheren... Mehr zu Heilphase, eosinophil-lymphozytäre
Heilpraktiker
geschützte Berufsbezeichnung für Personen, die die staatl. Erlaubnis besitzen, ohne ärztl. Approbation berufsmäßig Heilkunde zu betreiben. Rechtsgrundlage ist das zuletzt 1974 geänderte Heilpraktik... Mehr zu Heilpraktiker
Heilquellen
Heilwässer. Mehr zu Heilquellen
Heilschlafbehandlung
i. a. durch Medikamente eingeleiteter Schlaf als Form der Schlaftherapie. Mehr zu Heilschlafbehandlung
Heilserum
früher gebräuchl. Begriff für heterologe u. homologe Seren o. Immunglobuline zur passiven Immunisierung (Immunisierung). Heute durch hochgereinigte u. konzentrierte heterologe Immunglobuline u. hom... Mehr zu Heilserum
Heilsport
Anwendung von Sport zu Heilzwecken. Mehr zu Heilsport
Heilstätte
klin. Einrichtung zur Isolierung u. Behandlung von Tuberkulosekranken. Beginn der Heilstättenbewegung um 1875. In den H. wurden alle diagn. u. ther. Verfahren der Tuberkulose zusammengefaßt u. weit... Mehr zu Heilstätte
Heilung
Wiederherstellung des Gesundheitszustands, vollständig (Restitutio ad integrum) o. mit verbleibenden geringen morphol. o. funktionellen Defekten. Mehr zu Heilung
Heilungsrate
prozentualer Anteil der Heilungen in einer definierten Krankenpopulation. Heilungsziffer. Mehr zu Heilungsrate
Heilungsziffer
Verhältnis der Geheilten zu der Gesamtzahl der in einer Zeitspanne beobachteten Kranken; Leistungsziffer, Heilungsrate. Mehr zu Heilungsziffer
Heilversuch
geplante u. (z. B. statist.) ausgewertete Abweichung (klin. Studie) vom med. Standard mit dem Ziel, Diagnostik u. Ther. zu optimieren bzw. neue Wege der Ther. zu finden. Die Unterscheidung von H. u... Mehr zu Heilversuch
Heilwässer
in Form von Heilwasserbädern, Trinkkuren, Inhalationen o. Spülungen zu Heilzwecken verwendetes natürl. Quellwasser, dessen ther. Wirksamkeit wissenschaftl. erwiesen sein muß. Nach den Begriffsbesti... Mehr zu Heilwässer
Heilwässer, akratische
natürl. mineralstoffhaltige Quellwässer mit einem Gehalt an festen gelösten Bestandteilen von weniger als 1 000 mg/l. Ihre ther. Wirksamkeit muß wissenschaftl. belegt sein (Akratothermen). Traditio... Mehr zu Heilwässer, akratische
Heilwässer, arsenhaltige
natürl. Heilwässer mit mehr als 1 mg HAsO2/l, die zu dosierten Trinkkuren verwendet werden, deren Anwendung wegen mögl. tox. Arsenwirkungen heute umstritten ist. Traditionelle Indikationsbereiche s... Mehr zu Heilwässer, arsenhaltige
Heilwässer, CO2-haltige
Kohlenstoffdioxidheilwässer. Mehr zu Heilwässer, CO2-haltige
Heilwässer, eisenhaltige
natürl. mineralstoffhaltige Wässer, die über 20 mg Fe2+/l enthalten; werden v. a. zu Trinkkuren bei Eisenmangelzuständen u. zur allg. Roborierung eingesetzt. Mehr zu Heilwässer, eisenhaltige
Heilwässer, fluoridhaltige
Heilwässer mit einem Fluoridgehalt über 1,0 mg/l; sie werden als Trinkwässer zur Fluoridsubstitution u. Kariesprophylaxe eingesetzt (Strenge Dosierungsvorschriften), höher konzentrierte Wässer auch... Mehr zu Heilwässer, fluoridhaltige
Heilwässer, hydrogenkarbonathaltige
natürl. mineralstoffhaltige Wässer, die bei einem Gesamtmineralstoffgehalt von über 1 000 mg/l mind. 20 mval% HCO3 enthalten u. i. d. R. zu Trinkkuren verwendet werden. Die wichtigsten Gruppen sind... Mehr zu Heilwässer, hydrogenkarbonathaltige
Heilwässer, iodhaltige
natürl. mineralstoffhaltige Wässer mit über 1,0 mg I/l; i. H. sind meistens Solen u. werden zu Bädern, Trinkkuren u. Inhalationen genutzt; Indikationsbereiche sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stof... Mehr zu Heilwässer, iodhaltige
Heilwässer, kalziumhaltige
natürl. mineralstoffhaltige Wässer die bei einem Mindestmineralstoffgehalt über 20 mval% Kalzium aufweisen. Sie kommen als Kalzium-Chlorid-, Kalzium-(Magnesium)-Hydrogenkarbonat- u. Kalzium-Sulfatw... Mehr zu Heilwässer, kalziumhaltige
Heilwässer, lithiumhaltige
natürl. mineralstoffhaltige Heilwässer mit einer Mindestkonzentration von 1 mg Li+/l; werden überwiegend zu Trinkkuren verwendet u. besitzen meist auch einen nennenswerten Natriumgehalt. Wichtigste... Mehr zu Heilwässer, lithiumhaltige
Heilwässer, magnesiumhaltige
natürl. mineralstoffhaltige Wässer, die bei einem Gesamtmineralstoffgehalt von über 1 000 mg/l mind. 20 mval% an Mg2+ aufweisen. Sie enthalten meist auch Kalzium u. kommen meist als Hydrogenkarbona... Mehr zu Heilwässer, magnesiumhaltige
Heilwässer, natriumhaltige
natürl. mineralstoffhaltige Wässer, die bei einem Gesamtmineralstoffgehalt von über 1 000 mg/l mind. 20 mval% an Na+ aufweisen. Sie kommen meist als Natriumchlorid-, Hydrogenkarbonat- o. Sulfatwäss... Mehr zu Heilwässer, natriumhaltige
Heilwässer, radioaktive
Heilwässer mit relevanten Gehalten an radioaktiven Substanzen, meist Radon o. Radium. Mehr zu Heilwässer, radioaktive
Heilwässer, radonhaltige
natürl. mineralstoffhaltige Heilwässer mit einer Radonaktivität von mind. 666 Bq/l (18 nCi/l); werden zu Bädern, Trinkkuren u. Inhalationen verwendet. Wirksames Prinzip ist die zugeführte Radioakti... Mehr zu Heilwässer, radonhaltige
Heilwässer, sulfathaltige
natürl. mineralstoffhaltige Wässer, die bei einem Gesamtmineralstoffgehalt von über 1 000 mg/l mind. 20 mval% an SO42– enthalten: werden ausschließl. zu Trinkkuren verwendet, ihre Wirkungen beruhen... Mehr zu Heilwässer, sulfathaltige

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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