Buchstabe Hi - Medizinlexikon (Seite 1 von 3)

Medizinisches Lexikon - H

Hiatodontie
Biß, offener. Mehr zu Hiatodontie
Hiatus
Öffnung, Spalte. Mehr zu Hiatus
Hiatus aorticus
Durchlaß der Pars lumbalis des Zwerchfells in Höhe des 12. Brustwirbels für Aorta u. Ductus thoracicus. Mehr zu Hiatus aorticus
Hiatus canalis nervi petrosi majoris
Öffnung für den Durchtritt des N. petrosus major, einen Ast des N. facialis, an der Vorderfläche der Felsenbeinpyramiden. Mehr zu Hiatus canalis nervi petrosi majoris
Hiatus canalis nervi petrosi minoris
Öffnung unter dem H. c. n. p. majoris für den gleichnamigen Ast des N. glossopharyngeus. Mehr zu Hiatus canalis nervi petrosi minoris
Hiatus leucaemicus
Im Blutausstrich von akuten Leukämien besteht eine „Kluft“ zwischen dem gehäuften Vorkommen unreifer abnormer Zellen der Leukämie u. den ausgereiften funktionstüchtigen Leukozyten bei Fehlen von Zw... Mehr zu Hiatus leucaemicus
Hiatus maxillaris
Öffnung an der inneren (nasalen) Fläche des Corpus maxillae; Zugang zur Kieferhöhle. Mehr zu Hiatus maxillaris
Hiatus oesophageus
Lücke zwischen den medialen Zwerchfellschenkeln zum Durchtritt von Ösophagus u. Nn. vagi. Mehr zu Hiatus oesophageus
Hiatus sacralis
untere Öffnung des Kreuzbeinkanals an der Hinterfläche des Os sacrum. Mehr zu Hiatus sacralis
Hiatus saphenus
Öffnung der Fascia lata dicht unterhalb des Leistenbands als Durchlaß für die V. saphena magna. Mehr zu Hiatus saphenus
Hiatus semilunaris
halbmondförmiger Spalt zwischen einer großen vorderen Siebbeinzelle (Bulla ethmoidalis) u. dem Processus uncinatus des Siebbeins, welcher vor dem Eingang in den Sinus maxillaris (H. maxillaris) lie... Mehr zu Hiatus semilunaris
Hiatus tendineus
Adduktorenschlitz. Mehr zu Hiatus tendineus
Hiatushernie
angeborene o. erworbene Verlagerung von Teilen des Magens durch den Hiatus oesophageus des Zwerchfells in das Mediastinum. Durch komplizierten Einbau der Speiseröhre in das Diaphragma wird diese St... Mehr zu Hiatushernie
Hibernation, artifizielle
künstl. Winterschlaf (Heterothermie), künstliche Hypothermie; insbes. in der modernen Herz-Kreislauf-Hirnchirurgie geübte Methode, durch Unterkühlung des Pat. den Stoffwechsel im Gehirn u. Herz gem... Mehr zu Hibernation, artifizielle
Hibernom
seltener, solitärer, weicher, subkutaner Tumor mit nur geringer Wachstumsneigung; klin. nicht vom Lipom unterscheidbar. Ausgangspunkt sind wahrscheinl. die embryonalen gelben Fettzellen. Auch malig... Mehr zu Hibernom
Hibler-Nährboden
Nährlösung mit Hirnbrei als Redoxsystem für die Züchtung o. Aufbewahrung anaerober Bakterien. Mehr zu Hibler-Nährboden
Hickey-Hare-Test
Diagnostikverfahren zur DD von Diabetes insipidus versus psychogene Polydipsie u. vor weiterer Differenzierung zwischen zentralem u. renalem Diabetes insipidus. Nach Flüssigkeitszufuhr Kontrolle vo... Mehr zu Hickey-Hare-Test
Hicks-Syndrom
asept. Nekrose des Os cuneiforme II. Mehr zu Hicks-Syndrom
Hidradenitis
Schweißdrüsenentzündung. Man unterscheidet: multiple disseminierte Schweißdrüsenabszesse der Säuglinge (Staphylodermia sudoripara suppurativa), Pseudofurunkel. Entstehen durch Eindringen von Staphy... Mehr zu Hidradenitis
Hidradenom
tumorartige Hyperplasie der Schweißdrüsen von meist papillärem Bau. Mehr zu Hidradenom
Hidroa
Schwitzbläschen. Mehr zu Hidroa
Hidroa aestivalia
Lichtsensibilisationsdermatose bei disponierten Personen in Form roter Papeln mit bullösem Zentrum an den Licht ausgesetzten Hautpartien. Oft besteht gleichzeitige Porphyrie. Mehr zu Hidroa aestivalia
Hidroa pruriginosa
Dermatitis herpetiformis. Mehr zu Hidroa pruriginosa
Hidroa vacciniformia
Lichtdermatose im Kindesalter mit Bläschen u. Krusten. Mehr zu Hidroa vacciniformia
Hidroa vesiculosa
Erythema exsudativum multiforme. Mehr zu Hidroa vesiculosa
Hidroakanthoma simplex
Porom. Mehr zu Hidroakanthoma simplex
Hidroschesis
Verhinderung der Schweißabgabe aus proph. o. ther. Gründen. Mehr zu Hidroschesis
Hidrosis
Absonderung von Schweiß. Mehr zu Hidrosis
Hidrotika
schweißtreibende Mittel, Parasympathikomimetika. (Acetylcholin, Carbachol, Pilocarpin, auch Muscarin u. Arecolin), Cholinesterase-Hemmstoffe (Physostigmin, Neostigmin in Eseral); Pyridostigmin, Dia... Mehr zu Hidrotika
Hidrozysten
bläschenförmige Erweiterung von Schweißdrüsen. Mehr zu Hidrozysten
Hidrozystom
sagokornartige Hautzysten der apokrinen o. ekkrinen Schweißdrüsen im Gesicht. Mehr zu Hidrozystom
Hiebwunde
Hiebinstrument wird durch Gewalt in den Körper getrieben u. durchtrennt alle Gewebeschichten, so daß keine Gewebebrücken entstehen. Durchtrennung des Gewebes erfolgt nicht durch Zug wie beim Schnit... Mehr zu Hiebwunde
HiFi
Abk für engl. high fidelity. Hohe Übertragungstreue im menschl. Hörbereich; genormte Mindestübertragungsqualität elektroakust. Apparaturen. Hörgerät. Mehr zu HiFi
HIG
Abk für Humanimmunglobulin; Immunglobuline, homologe. Mehr zu HIG
Higashi, O.
zeitgen. jap. Arzt, Chédiak-Higashi-Syndrom. Mehr zu Higashi, O.
High risk patient
Bez. für Pat. mit hohem Risiko, daß nach einer Krebstherapie die Krebserkrankung fortschreitet bzw. rasch wiederkehrt. Dadurch sind besondere Therapiemaßnahmen erforderl. Mehr zu High risk patient
High-Density-Lipoproteine
Klasse der Lipoproteine, deren Dichte größer als die des Blutplasmas ist (> 1,063 g/ml); häufig mit den Very-High-Density-Lipoproteins zusammengefaßt (Alphalipoproteine). Ihr Lipidanteil ist rel... Mehr zu High-Density-Lipoproteine
High-output failure
Herzinsuffizienz mit gleichzeitig erhöhtem HMV, wie bei Anämie u. bei AV-Fisteln. Mehr zu High-output failure
Hilfen, technische
Arten gegenständl. Hilfsmöglichkeiten zur Substitution von Körperschäden. T. H. lassen sich einteilen in: körperferne t. H. (z. B. Lifter, Gehstützen, Rollstuhl, Arbeitshilfen), körpernahe t. H. (z... Mehr zu Hilfen, technische
Hilflosigkeit
Unfähigkeit einer Person, sich durch aktives Handeln selbst zu helfen. H. kann funktionsbezogen, d. h. beschränkt auf das partielle Unvermögen zur Realisierung best. Funktionen, o. i. e. S. als Unf... Mehr zu Hilflosigkeit
Hilfsatemmuskeln
Muskeln, welche von oben an die Rippen ziehen, normalerweise keine Atemfunktion haben, jedoch bei Atemnot durch Fixierung ihres Ansatzes die Rippen heben u. so zusätzl. inspirator. wirksam werden k... Mehr zu Hilfsatemmuskeln
Hilfsbedürftigkeit, körperliche
wird bestimmt durch im Tagesablauf begrenzte u. einfache Fremdhilfen, die keine med. Fachausbildung erfordern, sondern durch Verordnung u. Anleitung, z. B. der Eltern u. Erzieher o. anderer Hilfspe... Mehr zu Hilfsbedürftigkeit, körperliche
Hilfsbedürftigkeit, soziale
wird bestimmt durch Umfang u. Grad fehlender Anpassung an allg. gesellschaftl. Erfordernisse sozialen Verhaltens, wie sie z. B. am Arbeitsplatz, bei der Benutzung öffentl. Verkehrsmittel u. allg. b... Mehr zu Hilfsbedürftigkeit, soziale
Hilfsenzym
in der Enzymaktivitätsbestimmung o. in der enzymat. Analyse eingesetztes Enzym, welches mit einem Reaktionspartner der vorgeschalteten enzymat. Reaktion reagiert, der selbst nicht direkt analyt. zu... Mehr zu Hilfsenzym
Hilfsmittel
Körperersatzstücke, orthop. u. andere H., z. B. Brillen, Sehhilfen. Mehr zu Hilfsmittel
Hilfsstoffe
Additive. Mehr zu Hilfsstoffe
Hilgenreiner, Heinrich
geb. 1870, Chir., Bochum. Mehr zu Hilgenreiner, Heinrich
Hilgenreiner-Hilfslinie
gedachte Linie durch die Y-Fuge beider Hüftgelenke auf dem Röntgenbild zur Diagnostik der Hüftgelenkluxation. Mehr zu Hilgenreiner-Hilfslinie
hilifugal
vom Lungenhilus sich ausbreitend. Mehr zu hilifugal
Hill, Archibald Vivian
(1886–1977), brit. Physiol., Manchester, Cambridge, London. 1922 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit O. Meyerhof) „für seine Entdeckung der Wärmeproduktion in der Muskulatur“. Mehr zu Hill, Archibald Vivian
Hill, Harold
zeitgen. amerik. Radiol. Mehr zu Hill, Harold
Hill-Gleichung
zur Beschreibung sigmoidaler Substratsättigungskurven bzw. Kennlinien alloster. Proteine o. Enzyme (Allosterie) benutzbare phänomenolog. Gleichung: Mehr zu Hill-Gleichung
Hill-Relation
Kraft-Geschwindigkeits-Relation. Mehr zu Hill-Relation
Hill-Sachs-Läsion
Impressionsfraktur des posterolateralen Humeruskopfanteils. Bei vorderer Schulterluxation schlägt der Humeruskopf an die Vorderkante des Glenoids. Mehr zu Hill-Sachs-Läsion
Hill-Zeichen
Blutdruck an den Beinen (normal 10–20 mmHg, 1,3–2,7 kPa) höher als an den Armen; bei Aorteninsuffizienz bis zu 60 mmHg (8,0 kPa). Mehr zu Hill-Zeichen
Hiloskopie
chir. Freilegung des Lungenhilusbereichs durch eine parasternale Rippenteilresektion u. stumpfe Präparation bzw. Pleuraeröffnung zum Zwecke der diagn. Materialentnahme. Die H. entspricht weitgehend... Mehr zu Hiloskopie
Hilum
Tor, vertiefte Stelle an der Oberfläche eines Organs, wo Gefäße, Nerven, Gänge etc. aus- bzw. eintreten. Mehr zu Hilum
Hilum nodi lymphatici
Ein- bzw. Austrittsstelle von Blutgefäßen u. dem Vas efferens des Lymphknotens. Mehr zu Hilum nodi lymphatici
Hilum nuclei dentati
mediale Öffnung des Nucleus dentatus im Marklager der Kleinhirnhemisphären. Mehr zu Hilum nuclei dentati
Hilum nuclei olivaris inferior
mediale Öffnung des Olivenhauptkerns im verlängerten Mark des Gehirns. Mehr zu Hilum nuclei olivaris inferior
Hilum ovarii
Ein- bzw. Austrittsstelle von Gefäßen u. Nerven am vorderen Rand des Ovars. Mehr zu Hilum ovarii
Hilum pulmonis
Ein- bzw. Austrittsstelle von Gefäßen, Nerven u. Bronchien an der Medialfläche beider Lungenflügel. Mehr zu Hilum pulmonis
Hilum renale
Ein- bzw. Austrittsstelle von Gefäßen, Nerven u. Ureter an der Medialfläche der Niere. Dem H. r. schließt sich nierenwärts der Sinus renalis an. Mehr zu Hilum renale
Hilum splenicum
Milzhilus an der Eingeweidefläche der Milz. Mehr zu Hilum splenicum
Hilumzellen
hormonbildende Zellen im Hilumbereich des Ovars. Mehr zu Hilumzellen
Hiluskalk
Kalkeinlagerung in den hilären Lymphknoten. Regressive Veränderung meist nach Hiluslymphknotentuberkulose. H. ist röntg. als kalkharte, fleckförmige Verschattung im Hilusbereich sichtbar. Broncholi... Mehr zu Hiluskalk
Hiluslymphknotentuberkulose
Bronchiallymphknotentuberkulose. Mehr zu Hiluslymphknotentuberkulose
Hilusschicht
tomograph. Abbildung, Tomographie der Organe im Lungenhilusbereich, Trachea, Hauptbronchien, Hilusgefäße u. evtl. vorhandener Lymphome o. Tumoren. Mehr zu Hilusschicht
Hilustanz
bei der Röntgenthoraxdurchleuchtung sichtbare Hilusbewegung; deutet auf vergrößerte Druckamplituden in den Lungenarterien (z. B. offener Ductus Botalli, Septumdefekt) u. abnorm hohen systol. Drucka... Mehr zu Hilustanz
Hilustuberkulose
Bronchiallymphknotentuberkulose. Mehr zu Hilustuberkulose
Hilustumor
bes. Form des Mediastinaltumors, lokalisiert im Bereich des Lungenhilus. Kann prim. entstehen, z. B. bei Systemerkrankungen, o. metastat. Natur sein, z. B. beim Bronchialkarzinom. Mehr zu Hilustumor
Hiluszeichen, paradoxes
scheinbare Vergrößerung des gegenseitigen Hilus im Röntgenbild bei zentralem Bronchialkarzinom. Das p. H. entsteht durch eine reflektor. Umverteilung des pulmonalen Blutvolumens auf die gesunde Sei... Mehr zu Hiluszeichen, paradoxes
Hiluszelltumor
sehr seltener gutartiger Tumor, der von Hiluszellen des Ovars abgeleitet wird, welche den Leydig-Zellen des Hodens gleichen. Mehr zu Hiluszelltumor
Himbeerzunge
Scharlachsymptom. Scharlach, Zungenveränderungen. Abb. Mehr zu Himbeerzunge
Hinken
unharmon. Gangbild unterschiedl. Genese. Verkürzungshinken: durch einseitige Beinverkürzung. Schmerzhinken: kurze vorsichtige Belastung des jeweiligen Standbeins bei Belastungsschmerzen. Hüfthinken... Mehr zu Hinken
Hinselmann, Hans
(1881–1959), Gyn., Hamburg. Begründer der Kolposkopie (1924); von ihm wurde die Methode der Frühdiagnose des Kollumkarzinoms systemat. aufgebaut. Mehr zu Hinselmann, Hans
Hinterdamm
Brücke zwischen After u. Steißbeinspitze. Damm. Mehr zu Hinterdamm
Hinterdammgriff
Ritgen-Handgriff, Olshausen-Handgriff. Mehr zu Hinterdammgriff
Hinterdarm
hinterer Abschnitt des Primitivdarms, erstreckt sich vom Mitteldarm bis zur Kloakenmembran u. wird von der A. mesenterica inferior versorgt. Aus ihm entwickeln sich die li. Kolonabschnitte, das Rek... Mehr zu Hinterdarm
Hintergrundvariable
Variable, Confounder. Mehr zu Hintergrundvariable
Hinterhauptlage
Schädellage des Fetus in der Gebärmutter. Da der fetale Schädel annähernd Eiform hat, geht er am leichtesten u. daher am häufigsten mit der „Spitze“ des Eis (dem Hinterhaupt in der Gegend der klein... Mehr zu Hinterhauptlage
Hinterhauptneuralgie
Neuralgie. Mehr zu Hinterhauptneuralgie
Hinterhirn
Metenzephalon. Mehr zu Hinterhirn
Hinterhorn
Cornu occipitale, Cornua posteriora. Mehr zu Hinterhorn
Hinterhornsyndrom
Störung der epikrit. u. Tiefensensibilität, kombiniert mit Areflexie infolge Unterbrechung des Reflexbogens im afferenten Schenkel. Mehr zu Hinterhornsyndrom
Hinterscheitelbeineinstellung
Beim Durchtritt des Kopfs durch ein enges Becken nähert sich die Pfeilnaht der Symphyse, so daß das hintere Scheitelbein in Führung kommt (Litzmann-Obliquität). Diese Einstellung ist im Ggs. zur gü... Mehr zu Hinterscheitelbeineinstellung
Hinterstrang
Funiculus posterior. Mehr zu Hinterstrang
Hinterstrangsyndrom
Ausfall der epikrit. u. Tiefensensibilität u. dadurch bedingte spinale Ataxie. Mehr zu Hinterstrangsyndrom
Hinterwurzel
Radix posterior. Mehr zu Hinterwurzel
Hiob-Syndrom
wahrscheinl. autosomal rezessivem Erbgang folgende Funktionsstörung der Granulozyten, die teilweise als intrazellulärer Abtötungsdefekt, teilweise als Verminderung der Chemotaxis auftritt. Klin. Ve... Mehr zu Hiob-Syndrom
HIP-Test
Schwangerschaftstest, immunologischer. Mehr zu HIP-Test
Hippel, Eugen von
(1867–1939), dt. Ophth., Göttingen. Mehr zu Hippel, Eugen von
Hippel-Lindau-Krankheit
Gefäßtumoren, zerebrale. Mehr zu Hippel-Lindau-Krankheit
Hippoboscidae
Fam. der Diptera. 2–10 mm lang, meist braun gefärbt, Flügel je nach Art gut entwickelt bis verkümmert. Entwicklung: Holometabolie, Pupipara. Ektoparasiten (Blutsauger) bei Säugetieren u. Vögeln; ve... Mehr zu Hippoboscidae
Hippokampektomie
operative Entfernung von Teilen des Hippocampus (System, limbisches) bei best. Formen der Epilepsie. Mehr zu Hippokampektomie
Hippokampus
halbmondförmiger, in das Unterhorn des Seitenventrikels des Gehirns vorspringender Wulst des Gyrus parahippocampalis. Als wichtiger Bestandteil des limbischen Systems spielt der H. eine große Rolle... Mehr zu Hippokampus
Hippokrates von Kos
(um 460–370 v. Chr.), gr. Arzt. Entstammte einer alten Arztfamilie, die ihren Stammbaum auf den Heilgott Asklepios zurückführte. H., um dessen Person sich viele Legenden ranken, gilt allg. als Begr... Mehr zu Hippokrates von Kos
Hippotherapie
neurophysiolog. begründete Methode der Physikal. Ther., bei der die rhythm. Schwingungen im Bewegungsablauf des Pferdes auf den Pat. übertragen werden u. damit dessen Bewegung stimulieren (sensomot... Mehr zu Hippotherapie
Hippursäure
Benzoylglycin. Mehr zu Hippursäure
Hippus
Springen der Pupille, plötzl. rhythm.-sprunghafte Pupillenerweiterung u. -verengung. Bei ZNS-Erkrankungen, aber auch bei Gesunden. Mehr zu Hippus

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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