Buchstabe Ho - Medizinlexikon (Seite 1 von 4)

Medizinisches Lexikon - H

Hobelspanphänomen
Phänomen bei der Pityriasis versicolor. Die glatte, milchkaffeefarbene Oberfläche der einzelnen Krankheitsherde zeigt beim Kratzen eine weißl., kleieförmige Schuppung, beruht auf Lockerung der Horn... Mehr zu Hobelspanphänomen
Hochdosischemotherapie
Anwendung einer letalen Chemotherapiedosis in der Onkologie (bes. Leukämien) mit dem Ziel alle Krebszellen zu vernichten. Dabei kommt es zur Zerstörung des Knochenmarks, deshalb unbedingte Notwendi... Mehr zu Hochdosischemotherapie
Hochdruck
Hypertonie. Mehr zu Hochdruck
Hochdruckgebiet
antizyklonales Wettersystem, bei dem sich die Luft durch Absinken erwärmt, wodurch es durch Steigerung der Wasseraufnahmekapazität der Luft zum Aufklaren kommt. Im Winter kann sich in Hochdruckgebi... Mehr zu Hochdruckgebiet
Hochdruckkontrastmittelinjektionsgerät
bei der Angiographie verwendetes Injektionsgerät, das Kontrastmittel unter wählbaren Injektionsdrucken o. unter wählbaren Zeiten über ein Schlauchsystem in das Gefäß einspritzt u. dabei durch eine ... Mehr zu Hochdruckkontrastmittelinjektionsgerät
Hochfrequenzaudiometrie
wertvoll für die Früherkennung der Lärmhörschädigung, erlaubt Frühdiagnose u. Vorhersage über mögl. Progredienz von Hörschäden bei versch. Noxen. Audiometrie. Mehr zu Hochfrequenzaudiometrie
Hochfrequenzkoagulation
1907 eingeführte, seither im Hinblick auf die Erzeugung der Hochfrequenzenergie wesentl. verbesserte Methode zur Gewebevernichtung, insbes. bei Operationen bösartiger Geschwülste. Die elektr. Energ... Mehr zu Hochfrequenzkoagulation
Hochfrequenzwärmetherapie
früher als Diathermie bezeichnete Anwendung hochfrequenter elektr. Ströme o. elektromagnet. Felder zur Erwärmung einzelner Körperbereiche o. des ganzen Körpers (Hyperthermie). Die Wirkung beruht au... Mehr zu Hochfrequenzwärmetherapie
Hochgebirgsklima
Klima des Hochgebirges, das v. a. durch mit der Höhe abnehmenden Luftdruck (ca. –12 %/1 000 m), Sauerstoffpartialdruck (ca. –12 %/1 000 m), Wasserdampfdruck (ca. –25 %/1 000 m), Lufttemperatur (ca ... Mehr zu Hochgebirgsklima
Hochgeschwindigkeitskinematographie
Darstellung der Bewegungsabläufe der Stimmlippen im Detail durch Wiedergabe mit Normalgeschwindigkeit bei Aufnahmegeschwindigkeit von 3 000–10 000 Bildern/s. Mehr zu Hochgeschwindigkeitskinematographie
hochgestellt
hochkonzentriert (z. B. Urin). Mehr zu hochgestellt
Hochkopf
Akrokranie, Turmschädel. Mehr zu Hochkopf
Hochleistungsschwebstoffilter
dienen der bakterienfreien Filtration der Luft für Sterillaboratorien (Clean bench) u. Laminarstromeinrichtungen (reine Werkbänke). H. haben ein hohes Rückhaltevermögen. Partikeln < 0,3 ?m werde... Mehr zu Hochleistungsschwebstoffilter
Hochleistungstraining
letzter Abschnitt eines langfristigen einheitl. Trainingsprozesses, in dem das Erreichen der individuellen Höchstleistung angestrebt wird. Ziele: Erreichen der individuellen sportl. Höchstleistung ... Mehr zu Hochleistungstraining
Hochnaht
Fixation der Dura mater encephali am knöchernen Trepanationsrand durch Naht, um postoperative epidurale Nachblutungen zu verhindern. Mehr zu Hochnaht
Hochpasteurisierung
Pasteurisierung. Mehr zu Hochpasteurisierung
Hochpotenz
in der Homöopathie Bez. für Verdünnung von Arzneien; vielfach gehen von Homöopathen angewandte Höchstverdünnungen über die Loschmidt-Zahl hinaus, die mit der Zahl 6,025 · 1023 die Anzahl der Molekü... Mehr zu Hochpotenz
Hochrisikostrategie
Präventionsprogramme. Mehr zu Hochrisikostrategie
Hochspannung
elektr. Spannung, deren Effektivwert größer als 1 kV ist. In der radiol. Technik bedeuten Hochspannungsangaben in kV o. MV, wenn nichts anderes angegeben ist, stets Scheitelwerte. Mehr zu Hochspannung
Hochspannungselektrophorese
Papier- u. Dünnschichtelektrophorese, bei der die Trennung bei hohen Spannungen (50–100 V/cm) erfolgt. Die H. wird v. a. zur Auftrennung von Aminosäuren u. Peptiden verwendet. Mehr zu Hochspannungselektrophorese
Höchstdosis
Maximaldosis. Mehr zu Höchstdosis
Höchstmengen
zur Sicherstellung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit zumeist gesetzl. festgelegte größte Konzentration eines chem. Stoffs (Schadstoff, Additive, Fremdstoff, Xenobiotika, Umweltschadstoffe u. a.... Mehr zu Höchstmengen
Hochtonaudiometrie
Prüfung des menschl. Hörvermögens zwischen 8 000 u. 16 000 Hz in Ergänzung der übl. Audiometrie, zur Beurteilung von Schallempfindungsschwerhörigkeiten. Möglichkeit einer erweiterten tonaudiometr. ... Mehr zu Hochtonaudiometrie
Hochvakuum
Vakuum im Druckbereich kleiner als 0,13 Pa. Mehr zu Hochvakuum
Hochvoltbestrahlung
Strahlentherapie mit Strahlenqualitäten von 400 kV bis 3 MV. Gegenüber der konventionellen Röntgentiefentherapie mit einer Erzeugerspannung bis etwa 400 kV bietet die H. eine Steigerung der relativ... Mehr zu Hochvoltbestrahlung
Hochvoltelektronenmikroskop
Elektronenmikroskopie. Mehr zu Hochvoltelektronenmikroskop
Hochwuchs
übernormale Abweichung von der Körperlänge. In Mitteleuropa gilt: Großwuchs (Makrosomie) männl. über 200 cm weibl. über 185 cm; Riesenwuchs (Gigantismus) männl. über 200 cm, weibl. über 185 cm. Bei... Mehr zu Hochwuchs
Hochwuchs, eunuchoider
vermehrtes Längenwachstum infolge hormonell bedingten verspäteten Schlusses der knorpeligen Wachstumsfugen. Mehr zu Hochwuchs, eunuchoider
Hocken
Verhalten von Kindern mit zyanot. Herzfehlbildungen, insbes. Fallot-Krankheit: nach geringer Belastung hocken sich die Pat. mit angezogenen Knien auf die Erde. Dabei Zunahme der art. Sauerstoffsätt... Mehr zu Hocken
Höckerführung
Festlegung der Bewegungsbahnen des Unterkiefers durch die Neigung von Zahnhöckern der Oberkiefer- u. Unterkieferzahnreihen. Mehr zu Höckerführung
Hockergymnastik
gezielte schonende krankengymnast. Übungsbehandlung zur Kräftigung u. Lockerung der Rumpfmuskulatur im Lendenbereich u. der Beckenbodenmuskulatur sowie zu einer geringen Herz-Kreislauf- u. Atembela... Mehr zu Hockergymnastik
Hoden
männl. Keimdrüse. Anat. Der Samenzell- u. der Hormonbildung dienendes paariges männl. Geschlechtsorgan; liegt als ovoider Körper im Skrotum. Beim Erwachsenen beträgt sein Gew. 25–30 g, seine Maße s... Mehr zu Hoden
Hoden, akuter
plötzl. schmerzhafte Anschwellung einer Skrotalhälfte bei Hodentorsion, Orchitis, Epididymitis. Mehr zu Hoden, akuter
Hoden, überzählige
Polyorchie. Mehr zu Hoden, überzählige
Hodenagenesie
angeborenes Fehlen der Hoden durch Nichtanlage. Einseitiges Fehlen (Monorchie) durch Fehlen der embryonalen Genitalleiste ist selten u. verläuft symptomlos. Niere u. Ductus deferens können fehlen. ... Mehr zu Hodenagenesie
Hodenanhang
Appendix testis, Morgagni-Hydatide. Mehr zu Hodenanhang
Hodendystopie
Hodenfehllagerung. Mehr zu Hodendystopie
Hodenektopie
Hodenfehllagerung. Mehr zu Hodenektopie
Hodenentzündung
Orchitis. Mehr zu Hodenentzündung
Hodenfehllagerung
Lageanomalie des Hodens. Beobachtet bei 2–3 % aller reifen Neugeborenen. Versch. Formen: Ectopia testis: Hoden durch den Leistenkanal gewandert, danach vom physiol. Weg abgewichen. Ectopia testis s... Mehr zu Hodenfehllagerung
Hodenhochstand
Form der Hodendystopie. Im Ggs. zur Ectopia testis ist der Hoden nicht fixiert. Es besteht altersentsprechende Größe u. Konsistenz. Oft liegt der Hoden in Höhe des Skrotalansatzes. Meist erfolgt no... Mehr zu Hodenhochstand
Hodenhypoplasie
stark unterentwickelte Hoden (Erbsgröße). Bei einseitiger H. besteht mitunter kompensator. Vergrößerung des zweiten Hodens. Es bestehen Sympt. des Hypogenitalismus. Substitutionsbehandlung. H. ist ... Mehr zu Hodenhypoplasie
Hodeninsuffizienz, inkretorische
bei Hypogonadismus auftretender Androgenmangel, der zu charakterist. Veränderungen des männl. Habitus, zum klin. Bild des Eunuchoidismus führt. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Auftretens u. dem A... Mehr zu Hodeninsuffizienz, inkretorische
Hodenkanälchen
zuerst stark gewunden (Tubuli seminiferi convoluti), vor der Mündung in das Rete testis gerade (Tubuli seminiferi recti) verlaufend. Durchmesser: 200–280 ?m, Länge 40–80 cm. Struktur: 1. Außenbegre... Mehr zu Hodenkanälchen
Hodenkapsel
Bleigummi- o. Bleikapsel zur Reduzierung der Gonadendosis bei Röntgenuntersuchungen im Becken- u. Oberschenkelbereich. Mehr zu Hodenkapsel
Hodenkarzinom
bösartiger epithelialer Tumor des Hodens; Hodentumor. Mehr zu Hodenkarzinom
Hodenläppchen
pyramidenförmige Parenchymbezirke, die durch die bindegewebigen Septula testis begrenzt werden u. jeweils 1–4 Hodenkanälchen enthalten. Mehr zu Hodenläppchen
Hodenperfusionsszintigraphie
nuklearmed. Untersuchungsverfahren. Methode: i.-v.-Injektion als Bolus von 99mTc-Pertechnetat o. 99mTc-DTPA. Gammakamera-Sequenzaufnahmen. Ind.: Nachweis einer Ischämie bei Hodentorsion. DD: Orchit... Mehr zu Hodenperfusionsszintigraphie
Hodenretention
Retentio testis. Mehr zu Hodenretention
Hodenteratoid
zweithäufigster Hodentumor auf dysontogenet. Grundlage. Sehr unreif, besteht aus Abkömmlingen aller 3 Keimblätter o. nur aus einem Zelltyp. Mehr zu Hodenteratoid
Hodenteratom
Hodentumoren, Teratom. Mehr zu Hodenteratom
Hodentorsion
plötzl. Drehung (Torsion) des Hodens u. Samenstrangs um mehr als 180° um die Längsachse, wodurch die Blutzufuhr gedrosselt wird. Folge: heftige Schmerzen, Anschwellung des Hodens, Verfärbung dunkel... Mehr zu Hodentorsion
Hodentuberkulose
tuberkulöse Entzündung des Hodens, fast immer durch Übergreifen einer Nebenhodentuberkulose entstanden, sehr selten prim. Mehr zu Hodentuberkulose
Hodentumor
Geschwulst des Hodens. Klassifizierung: I. germinale H.: zweckmäßig klin. Einteilung in 1. reine Seminome (großzelliger Tumor, monozellulär, strahlensensibel), häufigster H. mit Maximum zwischen 20... Mehr zu Hodentumor
Hodenverschmelzung
seltene, angeborene Fusion beider Hoden mit zwei Nebenhoden; kombiniert mit Hufeisenniere. Mehr zu Hodenverschmelzung
Hodenzwischenzellen
große, epitheloide Zellen, die in Gruppen zwischen den Tubuli seminiferi liegen u. das Steroidhormon Testosteron bilden. Die H. machen etwa 10–12 % der Organmasse des Hodens aus. Sie enthalten oft ... Mehr zu Hodenzwischenzellen
Hodenzwitter
Hermaphroditismus testicularis. Mehr zu Hodenzwitter
Hodge, Hugh Lennox
(1796–1873), amerik. Gyn., Philadelphia. Mehr zu Hodge, Hugh Lennox
Hodge-Parallelebenensystem
theoret. Beckenebenen, die der kindl. Kopf unter der Geburt passieren muß. Die 1. Parallelebene entspricht der Beckeneingangsebene, die 2. Ebene verläuft durch den unteren Schoßfugenrand, die 3. Eb... Mehr zu Hodge-Parallelebenensystem
Hodge-Pessar
gebogener Ring, der nach Aufrichtung des Gebärmutterkörpers in die Scheide eingelegt wird. Zur Behandlung der Retroflexio uteri. Mehr zu Hodge-Pessar
Hodgkin, Alan Lloyd
(geb. 1914), brit. Physiol., Cambridge. 1963 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit J. C. Eccles u. a. F. Huxley) „für ihre Entdeckungen über die Ionenmechanismen bei Erregung und Hemmung zentraler und ... Mehr zu Hodgkin, Alan Lloyd
Hodgkin, Thomas
(1798–1866), Hospitalarzt, Ethnologe u. Konservator des Museums am Guy's Hospital, London. Beschreibt 1832 die später nach ihm benannte Krankheit als Pseudoleukämie, Granuloma malignum. Lymphogranu... Mehr zu Hodgkin, Thomas
Hodgkin-Lymphom
Lymphogranulomatose. Mehr zu Hodgkin-Lymphom
Hodgkin-Zelle
Lymphogranulomatose. Mehr zu Hodgkin-Zelle
Hoeve, Jan van der
(1878–1952), niederländ. Ophth., Groningen, Leiden. Mehr zu Hoeve, Jan van der
Hoeve-Syndrom
Kombination von Osteogenesis imperfecta Typ Lobstein (Lobstein-Syndrom) u. einer Otosklerose. Trias: abnorme Knochenbrüchigkeit („Glasmenschen“), blaue Skleren u. Schalleitungsschwerhörigkeit. Auto... Mehr zu Hoeve-Syndrom
Hoffa, Albert
(1859–1907), Orthop., Berlin. Mehr zu Hoffa, Albert
Hoffa-Fettkörper
keilförmiger Fettkörper, der den Zwischenraum zwischen Ligamentum patellae u. vorderem Anteil der Gelenkhöhle des Kniegelenks ausfüllt. Mehr zu Hoffa-Fettkörper
Hoffa-Krankheit
chron.-entzündl. Erkrankung des Hoffa-Fettkörpers, die oft mit dessen Sklerosierung einhergeht. Mehr zu Hoffa-Krankheit
Hoffmann, Friedrich
(1660–1742), dt. Arzt u. Naturforscher, Halle. H. war neben G. E. Stahl u. H. Boerhaave einer der drei großen Systematiker der Med. in der 1. Hälfte des 18. Jh. In seinen med. Anschauungen nahm er ... Mehr zu Hoffmann, Friedrich
Hoffmann, Johann
(1857–1919), dt. Neurol., Heidelberg. Werdnig-Hoffmann-Krankheit. Mehr zu Hoffmann, Johann
Hoffmann, Paul
(1884–1962), dt. Physiol., Freiburg. H-Reflex. Mehr zu Hoffmann, Paul
Hoffmann-Reflex
H-Reflex. Mehr zu Hoffmann-Reflex
Hoffmann-Syndrom
bei Erwachsenen als Erscheinung der typ. hypothyreot. Myopathie beschrieben (bei Kindern Debré-Semelaigne-Syndrom). Proportional mit der Schilddrüsenunterfunktion kommt es zur verlangsamten Muskelr... Mehr zu Hoffmann-Syndrom
Hoffmann-Tinel-Zeichen
Hoffmann-Klopfzeichen zur Rückbildungsbeurteilung einer peripheren Lähmung. Bei der nach distal fortschreitenden Regeneration löst Beklopfen des Nerven in umgekehrter Richtung an der Stelle der fri... Mehr zu Hoffmann-Tinel-Zeichen
Hoffmann-Zeichen
Knipsreflex. Mehr zu Hoffmann-Zeichen
Hofmeier, Max
(1854–1927), dt. Gyn., Würzburg. Mehr zu Hofmeier, Max
Hofmeier-Impression
histor. Handgriff, bei dem vom Bauch her der fetale Schädel in das Becken gepreßt wird. Mehr zu Hofmeier-Impression
Hofmeister-Ionenreihe
gibt an Gelatinemembranen die Funktion von Durchlässigkeit u. Quellungsgrad von Ionen wieder. Lyotrope Reihe.Anionen: SO4–< Cl– < Br– < NO3– < SCN– < I–; Kationen: Li+ < Na+ < ... Mehr zu Hofmeister-Ionenreihe
Höhenabbau
Abbau. Mehr zu Höhenabbau
Höhenadaptation
durch die Klimabedingungen des Hochgebirges (Hochgebirgsklima) ausgelöster komplexer Adaptationsprozeß, der u. a. zu einer langsameren Ruheherzfrequenz, niedrigerem Ruheblutdruck, größerer Vitalkap... Mehr zu Höhenadaptation
Höhenakklimatisation
Höhenadaptation. Mehr zu Höhenakklimatisation
Höhendiagnose
segmentale Zuordnung spinaler Prozesse, bei radikulären Reiz- o. Ausfallerscheinungen, Vorder- u. Hinterhornläsionen unter Berücksichtigung von Reflexausfällen, Paresen u. Sensibilitätsstörungen, S... Mehr zu Höhendiagnose
Höhenemphysem
Wasserdampfansammlungen in Haut u. Geweben durch Unterschreitung des Dampfdrucks des Wassers bei einer Körpertemperatur von 37 °C infolge sehr niedrigen atmosphär. Drucks (Ebullation). Mehr zu Höhenemphysem
Höhenklima
Hochgebirgsklima. Mehr zu Höhenklima
Höhenkrankheit
im Hochgebirgsklima meist vorübergehend auftretendes Syndrom mit Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schwindel u. Atemnot. In großen Höhen (ab ca. 3 000 m ü. NN). kann es durch steigenden Pulmonali... Mehr zu Höhenkrankheit
Höhenlungenödem
Höhenkrankheit. Mehr zu Höhenlungenödem
Höhenmeteorismus
durch erschwerten Abgang von im Magen-Darm-Trakt vorhandenen u. sich bei Höhenaufstieg u. Druckabfall ausdehnenden Gasen hervorgerufene Barofunktionsstörung bzw. Barotrauma. Die Zunahme des Gasvolu... Mehr zu Höhenmeteorismus
Höhenödem
Form des Lungenödems beim Aufenthalt in Höhen über 3 000 m, betrifft v. a. untrainierte Personen. Ätiol. kommen mehrere Faktoren in Frage: Abfall des alveolären Drucks, hypox. bedingter Anstieg des... Mehr zu Höhenödem
Höhenschielen
Strabismus. Mehr zu Höhenschielen
Höhenstrahlung
von Hess (1911/13) u. Kohlhörster (1913/14) entdeckte, sehr energiereiche, aus dem Weltraum einfallende Strahlung. Die in die äußere Atmosphäre einfallende Strahlung besteht im wesentl. aus Protone... Mehr zu Höhenstrahlung
Höhentraining
Training in mittleren Höhen (2 000–3 000 m) unter Ausnutzung der Hypoxie zur Erzielung hoher Adaptationsgrade in leistungsbestimmenden Organsystemen. Neben regulativen u. kompensator. Mechanismen (... Mehr zu Höhentraining
Höhenwirkungen
physiol. u. teilweise pathophysiolog. Erscheinungsbild beim Aufenthalt des Menschen in der Höhe aufgrund von Veränderungen (meist Verminderungen) des atmosphär. Drucks u. Verminderungen des Sauerst... Mehr zu Höhenwirkungen
Hohlanodenröhre
Röntgenröhre für Körperhöhlen- u. Oberflächenbestrahlung, bei der sich der Brennfleck auf der Innenseite des Abschlußbleches eines zur Anode gehörenden Rohrs befindet. Mehr zu Hohlanodenröhre
Höhlentherapie
Speläotherapie. Mehr zu Höhlentherapie
Höhlenwassersucht
Ansammlung zell- u. eiweißarmer aus dem Blut stammender Flüssigkeit (Transsudat) in der Brusthöhle (Hydrothorax), der Bauchhöhle (Aszites) u. dem Herzbeutel (Hydroperikard); oft mehrere Liter. Ursa... Mehr zu Höhlenwassersucht
Hohlfaserniere
Dialysator. Mehr zu Hohlfaserniere
Hohlfuß
pathol. Verstärkung des Fußlängsgewölbes. Mehr zu Hohlfuß
Hohlkehlpräparation
in der Zahnmed. bewährte Form der Gestaltung des zervikalen Rands des Kronenstumpfes für die Aufnahme einer gegossenen Krone. Mehr zu Hohlkehlpräparation
Hohlraumionendosis
Dosisgröße ionisierender Strahlung im Energiebereich über 3 MeV. Es ist die Ionendosis, die von einer Photonen- o. Elektronenstrahlung in einem luftgefüllten Hohlraum beliebiger Wandung erzeugt wir... Mehr zu Hohlraumionendosis

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

Diese Werke einschließlich aller seiner Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

© 2007 - 2011 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen