Buchstabe IM - Medizinlexikon (Seite 1 von 3)

Medizinisches Lexikon - I

i. m.
Abk für intramuskulär, z. B. i. m. Applikation. Mehr zu i. m.
IM
Abk für infektiöse Mononukleose; Mononucleosis infectiosa. Mehr zu IM
Imago
Pl Imagines; Mehr zu Imago
Imbezillität
veraltete Bez. für geistige Behinderung 2. Grades; Intelligenzminderung. Mehr zu Imbezillität
Imbibition
Durchtränkung. Mehr zu Imbibition
Imbibition, blutige
postmortale Hämolyse mit Austritt von Hämoglobin u. rötl. Verfärbung v. a. der Gefäßintima, Herzklappen u. a. Mehr zu Imbibition, blutige
Imbibitionstotenflecke
Diffusionstotenflecke. Mehr zu Imbibitionstotenflecke
Imbretil
Hexamethylen-bis-carbamoylcholin, stark wirkendes Muskelrelaxans der Gruppe Depolarisationsblocker. Mehr zu Imbretil
Imerslund, Olga
zeitgen. Kinderärztin, Oslo. Mehr zu Imerslund, Olga
Imerslund-Gräsbeck-Syndrom
Anämie, perniziöse juvenile. Mehr zu Imerslund-Gräsbeck-Syndrom
Imidazol
chem. Verbindung mit zwei 1,3-ständigen Stickstoffatomen im aromat. Fünfring. In Wasser lösl., sehr schwache Säure (pKa 14,5), bas. gegenüber starken Protonendonatoren. Das Molekülgerüst des I. ist... Mehr zu Imidazol
Imidazolinderivate
Alphasympathomimetika mit ausgeprägten Alphawirkungen; Anwendung nur lokal zum Abschwellen der Schleimhaut bei Rhinitis. Naphazolin, Tetryzolin. Wegen gefährl. Nebenwirkungen nicht für Säuglinge. Mehr zu Imidazolinderivate
Imidazothiazole
Anthelminthikum gegen Askariden u. Oxyuren; z. B. Tetramisol. Vermizide Wirkung durch spezif. Hemmung des Energiestoffwechsels der Würmer. Mehr zu Imidazothiazole
Iminoglycinurie, familiäre
genet. bedingter Defekt der renal-tubulären Rückresorption der Aminosäuren Prolin, Hydroxyprolin u. Glycin. Mehr zu Iminoglycinurie, familiäre
Iminogruppe
funktionelle Gruppe NH in organ. Verbindungen. Mehr zu Iminogruppe
Iminosäuren
entstehen bei der Oxidation von Aminosäuren, enthalten die Iminogruppe NH anstelle der Aminogruppe der Aminosäuren u. reagieren mit Wasser spontan unter Bildung von Ketosäuren. Ebenfalls als I. sin... Mehr zu Iminosäuren
Imipenem
Betalaktam-Antibiotikum mit hoher Stabilität gegenüber Betalaktamasen vom Escherichia-coli-, Enterobacter-, Klebsiella- u. Pseudomonastyp. Kombiniert mit dem Dehydropeptidasehemmer Cilastatin im Ha... Mehr zu Imipenem
Imipramin
erstes trizykl. Antidepressivum zur Behandlung von endogenen Depressionen; bewirkt Aufhellung der Stimmungslage u. Antriebssteigerung. Bei Gesunden nur vegetative Sympt. Wirkungseintritt erst 1–2 W... Mehr zu Imipramin
Imitation
mehr o. weniger bewußte Tendenz, motor., kognitive, emotionale u. soziale Verhaltensweisen eines Vorbildes zu kopieren. In der Sozialpsychologie als Modellernen gefaßt, ist das Lernen am Vorbild ne... Mehr zu Imitation
Imitationsversuch
Hinweis auf zerebellar bedingte Hypermetrie: Der Pat. wird aufgefordert, bei geschlossenen Augen in Rückenlage mit einem Bein die gleiche Haltung einzunehmen, wie sie beim anderen Bein durch den Un... Mehr zu Imitationsversuch
Imlach, Francis
(1819–1891), brit. Azt, Edinburgh. Mehr zu Imlach, Francis
Imlach-Fettpfropf
Fettgewebe im Canalis inguinalis der Frau. Mehr zu Imlach-Fettpfropf
immaturus
meist für Feten vom 5.–7. Schwangerschaftsmonat verwendet. Ab 7. Monat praematurus. Mehr zu immaturus
Immediatnekrose
schlagartig einsetzende Nekrose bei Einwirkung hochgespannten elektr. Stroms (Betriebsunfälle, Blitzschlag). Dabei ist das nekrot. Gewebe – abgesehen von einer festeren Konsistenz – wenig verändert... Mehr zu Immediatnekrose
Immediatprothese
Sofortprothese, die gleich nach der Extraktion der Zähne eingegliedert wird. Die zu entfernenden Zähne werden am Gipsmodell radiert. Die I. reduziert das psych. Trauma des Zahnverlusts, begünstigt ... Mehr zu Immediatprothese
Immersion
Eintauchen von Teilen o. des gesamten Körpers in ein Teil- o. Vollbad. Mehr zu Immersion
Immersion foot syndrome
durch längeren Aufenthalt in Wasser o. feuchter Umgebung unter 10 °C bedingte Ischämie mit nachfolgender Gewebeläsion bis zur Nekrose u. Gangrän, ähnl. wie nach Erfrierungen. Vorwiegend untere Extr... Mehr zu Immersion foot syndrome
Immersionsobjektiv
Mikroskopobjektiv, das mit einer Immersionsflüssigkeit zwischen Objekt u. Objektiv zu verwenden ist. Die numerische Apertur u. damit auch das Auflösungsvermögen erhöhen sich um den Wert der Brechza... Mehr zu Immersionsobjektiv
Immigration
Gastrulation, bei welcher sich Zellen aus dem Verband der Blastomeren des vegetativen Pols herauslösen u. in die Blastula einwandern. Die Urdarmhöhle entsteht durch einen Spaltraum, u. der Urmund b... Mehr zu Immigration
imminens
z. B. Abortus i. Mehr zu imminens
Immission
Verunreinigungszustand der erdbodennahen Schichten der Atmosphäre; stoffbezogen u. mit Konzentrationsangaben verbunden, abhängig sowohl von den Emissionen als auch von meteorolog. Einflußgrößen. Lu... Mehr zu Immission
Immissionskonzentration
MIK. Mehr zu Immissionskonzentration
Immobilisation
durch Immobilisine bewirkte Unbeweglichkeit (bzw. Abtötung) aktiv bewegl. Bakterien o. Protozoen. Mehr zu Immobilisation
Immobilisationschäden
Folgen einer langen Immobilisation an Gelenken, Knochen u. Weichteilen. Frakturkrankheit. Mehr zu Immobilisationschäden
Immobilisationsosteoporose
Knochensubstanzverlust durch fehlende o. mangelhafte mechan. Beanspruchung des Skeletts. Bei Schwerelosigkeit, langdauernder Bettlägerigkeit, Lähmungen, bei Muskelatrophien, an der eingegipsten Ext... Mehr zu Immobilisationsosteoporose
Immobilisationstest
Verfahren zum Nachweis bzw. zur Titration von Antikörpern (Immobilisation) gegen bewegl. Bakterien o. Protozoen durch mikroskop. Beobachtung der „immobilisierenden“ Wirkung dieser Antikörper. Ursac... Mehr zu Immobilisationstest
Immobilisine
Antikörper, die die Fähigkeit haben, aktiv bewegl. Bakterien o. Protozoen unbewegl. zu machen. Mehr zu Immobilisine
Immotile cilia syndrome
Syndrom der unbewegl. Cilia. Wahrscheinl. erbl. bedingtes Fehlen der Zilienaktivität infolge Reduktion o. Fehlens der Dynein-Arme der Mikrotubuli. Vorkommen in Spermien (Sterilität) u. Bronchialepi... Mehr zu Immotile cilia syndrome
Immunabwehr
Reaktionsabläufe in einem Makroorganismus auf humoraler u. zellulärer Ebene, die nach Einwirken eines Fremdstoffs einsetzen u. physiol. auf dessen Beseitigung ausgerichtet sind. Einteilung in unspe... Mehr zu Immunabwehr
Immunadhärenz
Anheften von Antigen-Antikörper-Komplexen an Zellmembranen, z. B. von Erythrozyten u. Granulozyten (bei Primaten), o. an Thrombozyten bei Nichtprimaten. Für die Anlagerung an Primatenerythrozyten i... Mehr zu Immunadhärenz
Immunadsorbenzien
korpuskuläre Matrix verschiedenster Stoffklassen, an deren Oberfläche ein immun. Reaktionspartner (Antigen o. Antikörper) aufgrund seiner Proteinnatur chem. gekoppelt werden kann. Gegenwärtig am hä... Mehr zu Immunadsorbenzien
Immunanämie
durch Antigen-Antikörper-Reaktion bewirkte hämolyt. Anämie. Mehr zu Immunanämie
Immunantwort
komplexer physiol. Prozeß im Wirbeltierorganismus, der über die Erkennung eines eingedrungenen Antigens u. dessen Phagozytose zur Ausbildung von humoralen Abwehrstoffen u./o. zur zellulären Sensibi... Mehr zu Immunantwort
Immunchemie
spez. Arbeitsgebiet der Immun., das mit Hilfe chem. (biochem.) Arbeitsmethoden zur Aufklärung von Struktur u. Wirkungsweise immun. Reaktionspartner beiträgt. Mehr zu Immunchemie
Immunchimäre
Chimäre. Mehr zu Immunchimäre
Immuncholangitis
ähnl. Bild wie die chron. destruierende nichteitrige Cholangitis, aber mit antinukleären Antikörpern. Verläuft chron.-schubweise u. spricht auf eine immunsuppressive Ther. an. Mehr zu Immuncholangitis
Immundefekt
genet. bedingte o. sek. erworbene Störung im Prozeßablauf der normalen Immunantwort auf der Grundlage einer mangelhaften Abwehrbereitschaft infolge gestörter Immunzytopoese o. Zellfunktionen. Ein I... Mehr zu Immundefekt
Immundefektsyndrome, primäre
Oberbegriff für alle angeborenen Funktionsstörungen des Immunsystems. Mehr zu Immundefektsyndrome, primäre
Immundefizienzsyndrom, erworbenes
Acquired immune deficiency syndrome; AIDS. Mehr zu Immundefizienzsyndrom, erworbenes
Immundefizienzvirus, humanes
Human immunodeficiency virus; HIV. AIDS. Mehr zu Immundefizienzvirus, humanes
Immundeviation
sich nur auf best. Antigendeterminanten beschränkende Immuntoleranz, Sonderform der Immuntoleranz, auch als split tolerance (engl.) o. Immunabweichung bezeichnet. (Ausbleiben bzw. Unterdrückung der... Mehr zu Immundeviation
Immundiffusion
Präzipitationsreaktion in einem Gel. Ist die Konzentration der Trägersubstanz (Agar, Agarose) niedrig (0,3–1,5 %), dann bewegen sich Antigen u. Antikörper nach dem Gesetz der freien Diffusion in Fl... Mehr zu Immundiffusion
Immune-response-Gene
beim Menschen auf dem kurzen Arm des 6. Chromosomenpaares, in einem Lokus des Majorhistokompatibilitätskomplexes lokalisierte Gene (Allele), welche die jeweilige Ausbildung der Titerhöhe einer Immu... Mehr zu Immune-response-Gene
Immunelektronenmikroskopie
Kombination elektronenmikroskop. Technik mit immunchem. Methoden, z. B. Kopplung von Antigenen o. Antikörpern mit elektronendichten Markern zum Nachweis des jeweiligen Reaktionspartners in o. auf d... Mehr zu Immunelektronenmikroskopie
Immunelektroosmophorese
Gegenstromelektrophorese. Mehr zu Immunelektroosmophorese
Immunelektrophorese
Kombination von Elektrophorese u. Immundiffusion im Gel. In zahlreichen Variationen bekannt. Die ursprüngl. Form, von Grabar u. Williams 1953 entwickelt, umfaßt 2 Schritte: elektrophoret. Auftrennu... Mehr zu Immunelektrophorese
Immunelimination
Beseitigung von Antigenen in vivo durch Zugabe korrespondierender Antikörper. Es entstehen durch Antigen-Antikörper-Reaktionen Immunkomplexe (Antigen-Antikörper-Komplex), die beschleunigt phagozyti... Mehr zu Immunelimination
Immunendokrinologie
Spezialgebiet der Immun. zur Erforschung der vorhandenen Wechselbeziehungen zwischen Immunsystem u. Endokrinium. Psychoneuroimmunologie. Mehr zu Immunendokrinologie
Immunenzymtechnik
Technik zum Nachweis von Antigenen o. Antikörpern durch Markierung mit Enzymen. Enzyme labelled immunoassay, ELISA (Enzymimmunoassay). Mehr zu Immunenzymtechnik
Immunferritintechnik
immunelektronenmikroskop. Nachweis von Antigenorten mit ferritinmarkierten Antikörpern. Immunelektronenmikroskopie. Mehr zu Immunferritintechnik
Immunfluoreszenz
Laborverfahren, bei dem Antigene durch Markierung von gegen diese Antigene gerichteten Antikörpern mit Fluoreszein, Rhodamin o. Isothiocyanat nachgewiesen werden. Anwendung zum spezif. Nachweis von... Mehr zu Immunfluoreszenz
Immunfluoreszenztechnik
Laborverfahren zum Nachweis von Antigenen mittels fluoreszierender Antikörper. Bei der direkten I. werden Antikörper mit einem fluoreszierenden Farbstoff (z. B. Fluoreszeinisothiocyanat o. Rhodamin... Mehr zu Immunfluoreszenztechnik
Immungenetik
Spezialgebiet der Immun. zur Erforschung der Genetik von Immunantworten u. den molekularbiol. Grundlagen der Typen (Allo-, Iso-, Idio-Typ) u. ihrer Grenzgebiete. Die eine Immunantwort steuernden Ge... Mehr zu Immungenetik
Immunglobulin A
Immunglobulinklasse. Neben der monomeren Struktur aus 2 (?1,2) H- u. 2 L-Ketten kommt IgA in unterschiedl. Polymerformen vor. Molmasse des Monomeren IgA beträgt 160 000. Die H-Ketten der Subklassen... Mehr zu Immunglobulin A
Immunglobulin binding factor
Lymphokin aus sensibilisierten Lymphozyten nach entsprechendem Antigenkontakt. Bedeutung in vivo unklar. Nachweis in vitro durch Ausbleiben der komplementinduzierten Hämolyse von IgG-sensibilisiert... Mehr zu Immunglobulin binding factor
Immunglobulin D
Immunglobulinklasse. Glykoproteid. Struktur besteht entspr. der Grundstruktur des Immunglobulinmoleküls aus 4 Peptidketten (zwei ident. H-Ketten mit etwa 450 Aminosäuren u. zwei L-Ketten mit etwa 2... Mehr zu Immunglobulin D
Immunglobulin E
Immunglobulinklasse, Glykoproteid. Träger der homozytotropen Antikörpereigenschaft (Reagine). IgE besteht aus zwei ident. H-Ketten (?) u. zwei ident. L-Ketten. Molmasse beträgt etwa 195 000. Elektr... Mehr zu Immunglobulin E
Immunglobulin G
Immunglobulinklasse, Molekülstruktur entspricht der Grundstruktur u. besteht aus 4 Polypeptidketten, zwei ident. H-Ketten (gamma) mit etwa 450 Aminosäuren u. zwei L-Ketten mit etwa 217 Aminosäuren.... Mehr zu Immunglobulin G
Immunglobulin M
Immunglobulinklasse. Molekülstruktur entspricht zumeist einem Pentamer der 4-Ketten-Grundstruktur des IgG-Moleküls. Verknüpfung zum Pentamer erfolgt über Disulfidbrücken. Pro Molekül enthält IgM ei... Mehr zu Immunglobulin M
Immunglobuline
allg. Terminus für Serumglobuline mit Antikörperaktivität. Unterteilt in (Klassen): IgG, IgM, IgA, IgD u. IgE. Die I. werden nach einem Antigenreiz von differenzierten B-Lymphozyten, den Plasmazell... Mehr zu Immunglobuline
Immunglobuline (Antikörper, IgA, IgD, IgE, IgG, IgG-Subklassen, IgM)
Immunglobuline (Antikörper, IgA, IgD, IgE, IgG, IgG-Subklassen, IgM) Referenzbereich Blut [GN; TLD] IgA: Erwachsene: 0,7–4 g/l Kinder 5–10 Jahre: 0,41–2,97 g/l Kinder 10–15 Jahre: 0,44–4 g/l IgD:... Mehr zu Immunglobuline (Antikörper, IgA, IgD, IgE, IgG, IgG-Subklassen, IgM)
Immunglobuline, heterologe
aus dem Blut von Tieren (Schaf, Pferd, Rind, Esel) gewonnene Hyperimmunseren; werden durch Aufschluß- u. Fällungsverfahren gereinigt u. konzentriert u. zur ther. u./o. proph. passiven Immunisierung... Mehr zu Immunglobuline, heterologe
Immunglobuline, homologe
von hyperimmunisierten Spendern (Blutspender o. Rekonvaleszenten) gewonnene Immun- bzw. Hyperimmunsera; werden hochgereinigt u. konzentriert zur ther. u. proph. passiven Immunisierung eingesetzt. H... Mehr zu Immunglobuline, homologe
Immunglobuline, tierische
Immunglobuline, heterologe. Mehr zu Immunglobuline, tierische
Immunglobulinmangelsyndrom
Immunitätslücken. Mehr zu Immunglobulinmangelsyndrom
Immunglobulinum-humanum Anti-(x)
Immunglobuline, homologe. Mehr zu Immunglobulinum-humanum Anti-(x)
Immunhämatologie
funktionell orientierte Hämat., wobei die physiol. u. pathol. Bedingungen auf die zwei Grundformen der Immunität der angeborenen bzw. natürl. u. der spezif. zurückgeführt werden. Absteckung der ers... Mehr zu Immunhämatologie
Immunhämolyse
Auflösung von Erythrozyten durch antierythrozytäre Antikörper unter Einwirkung von Komplement. Mehr zu Immunhämolyse
Immunhistochemie
immun. Methode zum Nachweis von Antigenen im Gewebe o. an Einzelzellen (Immunzytochemie) mit Hilfe polyklonaler o. monoklonaler Antikörper. Die Sichtbarmachung der Antigen-Antikörper-Reaktion erfol... Mehr zu Immunhistochemie
Immunisierung
natürl. o. künstl. Vorgang der Antigen-Immunogen-Zufuhr (aktive I.), der Applikation von sensibilisierten Immunlymphozyten (adoptive I.), o. von Immunglobulinen (passive I., Heilserum), der zur Imm... Mehr zu Immunisierung
Immunität
natürl. o. künstl. erworbene spezif. Abwehrkraft gegen Infektionserreger o. deren Gifte nach einem zweiten (wiederholten) Kontakt mit den ursächl. Erregern o. deren Giften bzw. mit den entsprechend... Mehr zu Immunität
Immunität, konkomitierende
die ein Tumorwachstum begleitende Immunität gegenüber Antigenen eines Zweittumors derselben Spezifität des Primärtumors, z. B. nach Übertragen durch exp. Transplantation. Der transplantierte (Zweit... Mehr zu Immunität, konkomitierende
Immunität, potentielle
auf der Grundlage des Immungedächtnisses (Memory cell) beruhende Immunreaktivität, die beim Zweitkontakt mit dem homologen (korrespondierenden) Antigen, z. B. Infektionserregern, eine schnelle, sta... Mehr zu Immunität, potentielle
Immunitätskörper
Immunglobuline. Mehr zu Immunitätskörper
Immunitätslücken
auf Kollektive o. Einzelpersonen zu beziehende Ausfälle im Immunitätsspektrum gegen best. Krankheitserreger o. deren Gifte, die ggf. durch Impfung soweit wie mögl. zu schließen sind (Impfkalender). Mehr zu Immunitätslücken
immunkompetent
im Zusammenhang mit Zellen (z. B. Lymphozyten) für immun. Reagieren verantwortl. Mehr zu immunkompetent
Immunkomplex
Antigen-Antikörper-Komplex. Mehr zu Immunkomplex
Immunkomplexkrankheiten
Erkrankungen bzw. Krankheitssymptome, die ganz o. teilweise, direkt o. indirekt Folge einer Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen (= Immunkomplexen) sind. Zahlreiche Nephritiden sind Immunkomple... Mehr zu Immunkomplexkrankheiten
Immunmangel
Immundefekt. Mehr zu Immunmangel
Immunnephritis
durch Immunkomplexe (Antigen-Antikörper-Komplex) hervorgerufene Glomerulonephritis. Der Begriff der I. orientiert sich an der Pathogenese, eine I. liegt in über 80 % aller Glomerulonephritiden vor.... Mehr zu Immunnephritis
Immunoassay
Immuntest. Mehr zu Immunoassay
Immunoblast
stimulierter Lymphozyt, basophile Stammzelle, Germinoblast, Lymphoblast, Proplasmoblast; von Dameshek eingeführte Bez. für eine primitive große Zelle (Blast), die unter dem Einfluß mitogener o. ant... Mehr zu Immunoblast
Immunoblastom
immunoblast. Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) der Kiel-Klassifikation; ein NHL von hohem Malignitätsgrad; umfaßt Teile des Retikulosarkoms der früheren dt.-sprach. Klassifikation u. ist histopatholog. mit... Mehr zu Immunoblastom
Immunoblot
Antikörpernachweismethode im Serum durch Bindung an elektrophoret. aufgetrennte Antigene. Mehr zu Immunoblot
Immunogen
Antigen. Mehr zu Immunogen
Immunogenetik
Immungenetik. Mehr zu Immunogenetik
Immunogenität
Gesamtheit der immunogenen Eigenschaften eines Stoffs (Körperfremdheit, Phago- bzw. Pinozytierbarkeit, Abbaufähigkeit, Molekülgröße, Zugängigkeit der Determinanten) für die Immunerkennung sowie die... Mehr zu Immunogenität
Immunological enhancement
Steigerung der Immunreaktion durch spezif. u. unspezif. Maßnahmen. Mehr zu Immunological enhancement
Immunologie
Lehre von der Struktur u. den Funktionen des Immunsystems. Bestandteile des Immunsystems werden in prim. u. sek. lymphoide Organe geteilt, wesentl. Zellen für die Realisation der Immunantwort sind ... Mehr zu Immunologie
immunologisch akzeptabel
körpereigen. Mehr zu immunologisch akzeptabel

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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