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Buchstabe K - Medizinlexikon

Medizinisches Lexikon - K

ka
Abk für Absorptionsresorptionskonstante. Mehr zu ka
Kabat, Hermann
zeitgen. amerik. Neurophysiologe. Mehr zu Kabat, Hermann
Kabat-Behandlung
Krankengymnastik mit spezif. Stimulierung der Propriorezeptoren zur komplexen Aktivierung paret. Muskelketten (Komplexbewegung), PNF-Behandlung. Mehr zu Kabat-Behandlung
Kabatschnik-Hörtest
Hörtest, bei dem eine schwingende Stimmgabel, deren Ton nicht mehr wahrgenommen wird, auf den Nagel eines den Gehörgang verschließenden Fingers aufgesetzt wird, was bei normalem Gehör zu einer Tonw... Mehr zu Kabatschnik-Hörtest
Kabeltransplantat
Aus mehreren Faszikeln bestehendes freies Nerventransplantat zur Überbrückung von Nervendefekten. Nerventransplantation. Mehr zu Kabeltransplantat
Kachexie
extremes Untergewicht, Auszehrung mit Kräfteverfall. Ursachen: maligne, konsumierende Erkrankungen; endokrine Erkrankungen (Hyperthyreose, primäre Nebennierenrindeninsuffizienz); Stoffwechselerkran... Mehr zu Kachexie
Kadaverin
1,5-Diaminopentan. ein Ptomain. Mehr zu Kadaverin
Kadaverniere
Leichenniere. Mehr zu Kadaverniere
Kadaverreaktion
völlige Unerregbarkeit des Muskels, höchster Grad der Schädigung nach totaler Degeneration des Nerven, Entartungsreaktion. Mehr zu Kadaverreaktion
Kadavertransplantat
Transplantat eines Leichenorgans, entnommen aus einem hirntoten Spender. Mehr zu Kadavertransplantat
Kader, Bronislaw
(1863–1937), poln. Chir. Mehr zu Kader, Bronislaw
Kader-Fistel
Form der Gastrostomie, bei der mit einem Katheter eine Fistel zur Ernährung angelegt wird. Mehr zu Kader-Fistel
Kadmium
chem. Symbol Cd, Ordnungszahl 48, relative Atommasse 112,4. In der Natur kommen Kadmiumsalze (Sulfid, Karbonat) als Begleiter entspr. Zinksalze vor. Metall. K. eignet sich als Neutronenabsorber in ... Mehr zu Kadmium
Kadmiumvergiftung
Sympt. einer akuten K. nach: bei oraler Aufnahme Erbrechen, Durchfälle u. Kollaps, bei inhalativer Aufnahme starker Reizhusten bis zum Bild der Reizgasvergiftung. Bei fortgesetzter Kadmiumaufnahme ... Mehr zu Kadmiumvergiftung
Käfer
Coleoptera. Mehr zu Käfer
Kaffee
aufbereitete rohe (grüne Kaffeebohnen) bzw. zur Entwicklung des Aromas bei 200–220 °C geröstete, ganze, von der Fruchtschale völlig, von der Samenschale weitgehend befreite Samen des in den Tropen ... Mehr zu Kaffee
Kafindo
in Burundi u. anderen Staaten Zentralafrikas auftretende Meningitis, verbunden mit borkiger Glossitis u. Pharyngitis. Mehr zu Kafindo
Kagaminetsu-Fieber
in Japan auftretendes intermittierendes Fieber. Mehr zu Kagaminetsu-Fieber
Kahler, Otto
(1849–1893), Int., Prag, Wien. Mehr zu Kahler, Otto
Kahler-Krankheit
Plasmozytom. Mehr zu Kahler-Krankheit
Kahlheit, angeborene
Atrichia. Mehr zu Kahlheit, angeborene
Kahmhaut
von Mikroorganismen auf der Oberfläche von flüssigen Nährmedien bzw. nährstoffhaltigen Flüssigkeiten gebildete feine Haut. Mehr zu Kahmhaut
Kahnbauch
Einsinken des Bauchs unter das Niveau des Brustkorbs, oft im Frühstadium einer Peritonitis o. bei Kachexie. Mehr zu Kahnbauch
Kahnbein
Os scaphoideum u. Os naviculare. Mehr zu Kahnbein
Kahnbeinbruch
Quer- o. Schrägbruch durch Sturz auf die überstreckte Hand. Langfristige Ruhigstellung (3 Monate) im Unterarmgips mit Daumengrundgliedeinschluß erforderl., Pseudarthrosengefahr wegen ungünstiger bi... Mehr zu Kahnbeinbruch
Kahn-Flockungsreaktion
Histor. Methode einer Flockungsreaktion zum Nachweis von Reaginen in Serum von Syphilitikern. Mehr zu Kahn-Flockungsreaktion
Kahnschädel
Skaphozephalie. Mehr zu Kahnschädel
Kahr, Heinrich
(1888–1948), Gyn., Wien. Mehr zu Kahr, Heinrich
Kahr-Plastik
hintere Plastik bei Scheidenvorfall. Drast. Verengung des Introitus vaginae durch Raffung der Dammuskulatur. Mehr zu Kahr-Plastik
Kaininsäure
starres Glutaminsäureanalog. Zerstört nach intrazerebraler Injektion prakt. alle Neuronen im Verteilungsgebiet, ohne Beeinflussung durchziehender Nervenfasern. Mehr zu Kaininsäure
Kairoer Herz
Form eines Intrauterinpessars. Mehr zu Kairoer Herz
Kaiserling, Karl
(1869–1942), Pathologe, Königsberg. Mehr zu Kaiserling, Karl
Kaiserling-Lösung
Konservierungsflüssigkeit für anat. Präparate, welche die natürl. Eigenfarbe erhält. Mehr zu Kaiserling-Lösung
Kaiserschnitt
Volksethymologie zu Sectio caesarea. Die Lex regia des Numa Pompilius (um 800 v. Chr.) befahl, bei gestorbenen Schwangeren den Fetus aus der Gebärmutter zu schneiden. Diese „caesones ex utero“ habe... Mehr zu Kaiserschnitt
Kakao
aus den Früchten des Kakaobaums hergestelltes Erzeugnis; die Kakaobohnen werden nach der Entfernung aus den Früchten des Kakaobaums etwa 10 Tage fermentiert (gerottet), gereinigt u. bei 90–140 °C g... Mehr zu Kakao
Kakaobutter
ist das aus Kakaokernen, Kakaobruch (max. 2 % Kakaogrus enthaltend) o. aus Kakaomasse o. aufgeschlossener Kakaomasse durch Abpressen (nicht Extrahieren), mit o. ohne Filtration, ohne chem. Behandlu... Mehr zu Kakaobutter
Kakaofett
Adeps Cacao. Mehr zu Kakaofett
Kakerlaken
Albino, Weißlinge; Albinismus; Mehr zu Kakerlaken
Kakidrosis
übelriechende Schweißabsonderung. Mehr zu Kakidrosis
Kala-Azar
schwarze Krankheit, viszerale Leishmaniase, Dum Dum Fever, Death fever, Leishmaniose viscérale; subikter. bis dunkel-graubräunl. Hautkolorit durch verstärkte Pigmentierung hat der Krankheit in Indi... Mehr zu Kala-Azar
Kalabarbeule
Kalabarschwellungen. Mehr zu Kalabarbeule
Kalabarödem
Kalabarschwellungen. Mehr zu Kalabarödem
Kalabarsamen
Physostigma venenosum. Mehr zu Kalabarsamen
Kalabarschwellungen
bei Loiasis (Loa loa), frühestens 3 Monate nach der Invasion plötzl. eintretende, weitgehend schmerzlose, isolierte Schwellungen der Haut, nach 2–3 Tagen abklingend, treten an mehreren Körperstelle... Mehr zu Kalabarschwellungen
Kälberflechte
Trichophytie. Mehr zu Kälberflechte
Kälberkrätze
Trichophytie. Mehr zu Kälberkrätze
Kälberserum
aus Kälbern o. Rinderfeten (fetales K.) gewonnenes Serum, das in Zellzüchtungen u. Gewebekulturen als wachstumsfördernder Medienzusatz verwendet wird. Mehr zu Kälberserum
Kalikopapillitis
umschriebene Entzündung im Kelchpapillenbereich (Fornix) der Nieren. Im Verlauf einer K. kann es zur Papillennekrose, evtl. mit Abstoßung derselben u. Ausbildung einer vorübergehenden Harnabflußbeh... Mehr zu Kalikopapillitis
Kalilauge
wäßrige Lösung von Kaliumhydroxid KOH, sehr starke Base. Mehr zu Kalilauge
Kalilaugenpräparat
mikrosk. Präparat zur Direktuntersuchung von Hautschuppen, Haaren o. Nägelspänen auf Pilze. Dieses Untersuchungsmaterial wird in Kalilauge 15%ig in einer feuchten Kammer mehrere Stunden mazeriert. Mehr zu Kalilaugenpräparat
Kalium
chem. Symbol K; Ordnungszahl 19, relative Atommasse 39,10. Silberweiß glänzendes, relativ weiches, chem. sehr reaktionsfähiges Alkalimetall. Mehr zu Kalium
Kaliumaktivatoren
K-Agonisten. Pharmaka, die die K+-Kanäle „öffnen“, z. B. Pinacidil, Chromakalium, Nicrorandil, Anwendung bei Hypertonie, Angina pectoris, peripheren Gefäßkrankheiten, Asthma. Synergismus zu Kalzium... Mehr zu Kaliumaktivatoren
Kaliumantagonisten
Pharmaka, die die K+-Kanäle blockieren, z. B. Tolbutamid, Glibenclamid, Sotalol, Bretyliumtosylat, Bethanidinsulfat. Mehr zu Kaliumantagonisten
Kaliumargonmethode
Verfahren zur absoluten Altersbestimmung fossiler Skelettreste, sofern diese im Gestein vulkan. Herkunft gefunden worden sind. Die K. beruht auf dem radioaktiven Zerfall von Kalium 40 zu Kalzium 40... Mehr zu Kaliumargonmethode
Kalium bromatum
Bromide. Mehr zu Kalium bromatum
Kaliumchlorat
Kalium chloricum. Mehr zu Kaliumchlorat
Kalium chloratum
Kaliumchlorid, nicht mit tox. Kaliumchlorat verwechseln. Mehr zu Kalium chloratum
Kalium chloricum
giftiges Oxidationsmittel, Methämoglobinbildner; Totalherbizid, in pyrotechn. Erzeugnissen zusammen mit leicht oxidierbaren Substanzen. Mehr zu Kalium chloricum
Kaliumchromat
Chrom. Mehr zu Kaliumchromat
Kaliumcyanid
Blausäure. Mehr zu Kaliumcyanid
Kaliumdichromat
Chrom. Mehr zu Kaliumdichromat
Kaliumdiffusionspotential
Hauptursache für das Bestehen eines elektr. Potentials über die Membran erregbarer Zellen u. Fasern, mit Negativität im Inneren. Diese kommt zustande durch Diffusion von Kaliumionen (+) längs ihres... Mehr zu Kaliumdiffusionspotential
Kaliumhexacyanoferrat (III)
giftiges Pulver, wirkt durch Abgabe von Blausäure. Mehr zu Kaliumhexacyanoferrat (III)
Kaliumhydroxid
führt konzentriert auf der Haut o. nach peroraler Aufnahme in Mund, Ösophagus u. Magen zu Kolliquationsnekrosen, z. B. bei Benutzung falscher Pipetten im Labor. Antidot: verdünnte Zitronen- o. Essi... Mehr zu Kaliumhydroxid
Kalium iodatum
Bestandteil von Lugol-Lösung, mildes Desinfiziens, Expektorans. Mehr zu Kalium iodatum
Kaliumkanäle
Ionentheorie. Mehr zu Kaliumkanäle
Kaliummagnesiumasparaginat
in Infusionslösungen zur Kaliumsubstitution, z. B. bei Herzinsuffizienz, -infarkt u. -glykosidintoxikation. Mehr zu Kaliummagnesiumasparaginat
Kaliummangelsyndrom
infolge unzureichender Kaliumzufuhr, gesteigertem Kaliumverlust o. von Transmineralisationsvorgängen auftretendes Krankheitsbild, das durch eine Störung des Gleichgewichts zwischen dem Gesamtkalium... Mehr zu Kaliummangelsyndrom
Kalium-Natrium-Antagonismus
Zwischen der Aufnahme u. Ausscheidung von Na+- u. K+-Ionen bestehen reziproke Beziehungen. Eine erhöhte Zufuhr von Na+ führt zu einer neg. K+-Bilanz u. umgekehrt. Auch bei der Regulation der Sekret... Mehr zu Kalium-Natrium-Antagonismus
Kaliumoxalat
Oxalsäure. Mehr zu Kaliumoxalat
Kaliumperchlorat
obsoletes Thyreostatikum. Mehr zu Kaliumperchlorat
Kaliumpermanganat
konzentriert Ätzgift, in verdünnter, wäßriger Lösung Oxidations- u. Desinfektionsmittel für Haut u. Schleimhäute sowie zur Magenspülung nach Ingestion tox. Alkaloide o. Injektion nach Bissen von Gi... Mehr zu Kaliumpermanganat
Kaliumpumpe
Ionentheorie. Mehr zu Kaliumpumpe
Kaliumrhodanid
ein Thyreostatikum. Mehr zu Kaliumrhodanid
Kaliumseife
Sapo kalinus. Mehr zu Kaliumseife
Kalium sulfuricum
Kaliumsulfat. Salin. Laxans im Karlsbader Salz. Mehr zu Kalium sulfuricum
Kalium, übermangansaures
Kaliumpermanganat. Mehr zu Kalium, übermangansaures
Kalk, Heinz
(1895–1973), Int., Berlin, Kassel. Mehr zu Kalk, Heinz
Kalk
wenig spezif. Bez. für versch. Kalziumverbindungen. Beispiele: CaO Branntkalk, gebrannter Kalk; Ca(OH)2 gelöschter Kalk; CaCN2 Kalkstickstoff; CaCO3 Kalkstein. Mehr zu Kalk
Kalkablagerung
Kalkinfiltration. Mehr zu Kalkablagerung
Kalkaneopathie
Enthesiopathie des Kalkaneus. Mehr zu Kalkaneopathie
Kalkaneus
Calcaneus, Fersenbein. Mehr zu Kalkaneus
Kalkaneusextension
Extension. Mehr zu Kalkaneusextension
Kalkdiabetes
Kalkniederschlag im tubulären u. interstitiellen System der Niere, bedingt durch eine Hyperkalziurie bei Hyperkalzämie infolge eines prim. Hyperparathyreoidismus. Mehr zu Kalkdiabetes
Kalkfänger
Gewebe, die sich aufgrund eines verminderten Stoffwechsels mit Kalksalzen beladen (dystroph. Verkalkung). Nekrosen (Sublimatnephrose, -verkäsungen); bradytrophe Gewebe (oft gemeinsam mit Lipiden; z... Mehr zu Kalkfänger
Kalkfängertheorie
Adsorptionstheorie der Verkalkung; hypothet. Annahme einer die Verkalkung fördernden Substanz, wodurch Kalzium u. Phosphat angereichert werden u. nach Erreichen hoher Konzentration Kristalle ausfal... Mehr zu Kalkfängertheorie
Kalkgicht
Calcinosis interstitialis. Mehr zu Kalkgicht
Kalkinfarkt
bes. Form der Verkalkung des Bindegewebes der Nierenpapille. Mehr zu Kalkinfarkt
Kalkinfiltration
Kalkablagerung, Verkalkung, Kalzifizierung, Kalzinose. Abscheidung von Kalksalzen. 1. Dystroph. Verkalkung von nekrot. Gewebe bei versch. Krankheitszuständen u. im alternden (bradytrophen) Gewebe. ... Mehr zu Kalkinfiltration
Kalkmetastase
Bei erhöhtem Blutkalziumspiegel Kalkablagerung in Lunge, Niere, Magen, Herzmuskel. Kalkinfiltration. Mehr zu Kalkmetastase
Kalkmilchgalle
stark kalkhaltige Galle. Bereits auf Röntgenleeraufnahmen zu erkennendes Bild der Gallenblase. Mehr zu Kalkmilchgalle
Kalknephrose
Verkalkung nekrot. Harnkanälchen bei hypochloräm. Nephrose infolge Chlorverarmung des Blutes nach dauerndem Erbrechen o. nach Sublimatvergiftung. Mehr zu Kalknephrose
Kalkosphärit
kugelförmige mineralisierte Gebilde (Globulardentin); das Wachstum der Kristalle bewirkt bogig begrenzte Zwischenräume (Interglobularraum). Odontogenese. Mehr zu Kalkosphärit
Kalkpräparat
Kalziotherapeutika. Mehr zu Kalkpräparat
Kalkseifen
Kalziumsalze bilden mit höheren Fettsäuren schwerlösl. Salze (Fettmalabsorption). Mehr zu Kalkseifen
Kalkspritzer
Fettgewebenekrosen. Mehr zu Kalkspritzer
Kalkstickstoff
Kalziumsalz des Cyanamid. Mehr zu Kalkstickstoff
Kalkverätzung
Verätzung. Mehr zu Kalkverätzung
Kalkwasser
Suspension von Kalziumhydroxid Ca(OH)2 in Wasser. Mehr zu Kalkwasser
Kallidin
ein zur Gruppe der Kinine gehörendes Gewebehormon; Oligopeptid aus 10 Aminosäuren. K. besitzt wie alle Kinine eine hohe Umsatzgeschwindigkeit; es wirkt gefäßerweiternd, steigernd auf die Kapillarpe... Mehr zu Kallidin

Quelle: Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. © Elsevier GmbH, München

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