Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Patientenkontakte.
Buchstabe Ke - Medizinlexikon (Seite 3 von 3)
Medizinisches Lexikon - K
- Kernnasen
- einseitige, spitz auslaufende Kernfortsätze, die an Zellkernen von Adenomen vorkommen, dd zur Abgrenzung gegen hochdifferenzierte Karzinome wertvoll. Mehr zu Kernnasen
- Kernplasma
- Gesamtheit der von der Kernhülle umgebenen Kernsubstanz mit Chromatin, Nukleolus. Mehr zu Kernplasma
- Kernpolymorphie
- unterschiedl. Gestalt von Zellkernen eines Gewebes; Malignitätskriterien, zelluläre. Mehr zu Kernpolymorphie
- Kernpore
- Nukleus. Mehr zu Kernpore
- Kernpyknose
- Chromatinverdichtung u. Kernschrumpfung, meist bei beginnendem Zelltod; Nekrose. Mehr zu Kernpyknose
- Kernpyknoseindex
- Karyopyknoseindex. Mehr zu Kernpyknoseindex
- Kernreaktion
- physikal. Vorgang zwischen den Nukleonen eines Atomkerns, der mit einer Umwandlung des Kerns verbunden ist. K. verlaufen entweder von selbst (radioaktiver Zerfall) o. durch Beschuß mit energiereich... Mehr zu Kernreaktion
- Kernreaktor
- Anlage zur Energiegewinnung u. Herstellung von Radionukliden aus der Kernspaltung von natürl. vorkommenden Radionukliden (Uran, Plutonium). Die dabei entstehenden energiereichen, schnellen Spaltneu... Mehr zu Kernreaktor
- Kernreste in Erythrozyten
- Howell-Jolly-Körper, Jolly-Körperchen, Cabot-Ringe. Mehr zu Kernreste in Erythrozyten
- Kernrotation
- bei Untersuchung von Gewebekulturen in einigen Zellarten nachgewiesene Rotation des Zellkerns. Mehr zu Kernrotation
- Kernsaft
- solartige, Proteine enthaltende Flüssigkeit in den Maschen des Kerngerüsts; Nukleus. Mehr zu Kernsaft
- Kernschwellung
- Vergrößerung des Zellkerns durch Wasseraufnahme mit Verlust der Chromatinstruktur u. Bildung von Milchglaskernen. Degenerative Kernveränderung an gut- u. bösartigen Zellen. Mehr zu Kernschwellung
- Kernschwellung, funktionelle
- Volumenzunahme mit Aufhellung des Karyoplasmas durch Hydratation. Reaktion auf gesteigerte Stoffwechselaktivität, z. B. bei erhöhter Eiweißsynthese. Mehr zu Kernschwellung, funktionelle
- Kernschwund
- Nachlassen bzw. Fehlen der Färbbarkeit des Zellkerns; Ausdruck des Zelluntergangs. Mehr zu Kernschwund
- Kernspin
- inhärente Eigenschaft best. Atomkerne, die einen charakterist. Drehimpuls u. ein magnet. Moment erzeugt; bei Protonen u. Neutronen der Eigendrehimpuls (Spin). Bei zusammengesetzten Kernen unkorrekt... Mehr zu Kernspin
- Kernspindel
- sich bei der Kernteilung ausbildende Struktur aus Mikrotubuli, die die beiden an den Zellpolen gelegenen Zentriolen verbindet u. die Bewegung der Chromosomen zu den Zellpolen bewirkt. Spindelgifte ... Mehr zu Kernspindel
- Kernspinresonanz
- Adsorption o. Emission von elektromagnet. Energie durch Atomkerne in einem stat. Magnetfeld nach Anregung durch geeignete Hochfrequenzimpulse. Die Resonanzfrequenz ist der Magnetfeldstärke direkt p... Mehr zu Kernspinresonanz
- Kernspinresonanzspektroskopie
- In Abhängigkeit von der chem. Umgebung eines Atomkerns im Molekül kommt es zu einer relativen Verschiebung der Resonanzfrequenz. Auf der Basis dieser sog. chem. Verschiebung sind über eine feine Fr... Mehr zu Kernspinresonanzspektroskopie
- Kernspintomographie
- nichtinvasives computergestütztes, bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Schnittbildern des Körpers in beliebiger Orientierung. Die Differenzierung von Geweben im Bild erfolgt auf der Basis un... Mehr zu Kernspintomographie
- Kernspintomographie, mikroskopische
- stark vergrößerte Darstellung von (wählbaren) Schichten kleiner Objektbereiche mittels Kernspintomographie. Die mögl. Volumenauflösung liegt bei 10–6 mm3 (Würfel mit 10 ?m Kantenlänge); erreicht si... Mehr zu Kernspintomographie, mikroskopische
- Kernstrahlung
- Zerfall, radioaktiver. Mehr zu Kernstrahlung
- Kernteilung, direkte
- Amitose. Mehr zu Kernteilung, direkte
- Kernteilung, indirekte
- Mitose. Mehr zu Kernteilung, indirekte
- Kerntemperatur
- die im Körperinneren (Rumpf, Kopf) bestehende konstante Temperatur (Mensch normal 37,0–37,5 °C), die Differenzen zur Temperatur der Körperschale von einigen Zehntel Grad u. mehr aufweist. K. wird d... Mehr zu Kerntemperatur
- Kerntrümmermakrophagen
- Makrophagen. Mehr zu Kerntrümmermakrophagen
- Kerntrümmerphagen
- große Retikulumzellen (20–60 ?m) im lymphat. Gewebe mit phagozytierten Chromatinbruchstücken. Viele K. u. Zentroblasten sind ein zytolog. Hinweis für floride Keimzentren mit Sternhimmelzellen im hi... Mehr zu Kerntrümmerphagen
- Kernvererbung
- Vererbung der in den Chromosomen des Zellkerns enthaltenen genet. Erbinformationen. Mehr zu Kernvererbung
- Kernwandhyperchromatose
- Anlagerung von Chromatin an die Kernmembran; reversibel o. erste Phase des Kernuntergangs. Mehr zu Kernwandhyperchromatose
- Kernwandsprossung
- bei Zelluntergang zu beobachtende hefeartige Sprossung des Kerns, übergehend in Kernzerfall (Karyorrhexis). Mehr zu Kernwandsprossung
- Kernwandverdichtung
- Kernwandhyperchromatose. Mehr zu Kernwandverdichtung
- Kernzerfall
- übergeordneter Begriff für alle Formen des Kernuntergangs bei Zelltod; Chromatolyse, Karyorrhexis, Pyknose. Mehr zu Kernzerfall
- Kerr, Robert McNab
- (1870–1960), amerik. Zahnarzt. Mehr zu Kerr, Robert McNab
- Kerrmasse
- in der Zahnmed. therm. Kompositionsabformmasse. Bestandteile: Harze, Weichmacher, Füll- u. Farbstoffe. Anwendung bei Kupferring-Kerr-Abdruck. Mehr zu Kerrmasse
- Kerzenfleckphänomen
- Psoriasis. Mehr zu Kerzenfleckphänomen
- Keshan
- nekrotisierende Myokarditis mit multiplen Infarkten ohne Koronararteriensklerose unbekannter Ursache. 1935 bei Bauern in der Mandschurei beschrieben. Mehr zu Keshan
- Ketamin
- Injektionsnarkotika. Mehr zu Ketamin
- Keto-Enol-Tautomerie
- Tautomerie. Mehr zu Keto-Enol-Tautomerie
- Ketoazidose
- durch Ketonämie erzeugte metabolische Azidose. Mehr zu Ketoazidose
- Ketobemidon
- Wirkung von Morphin bei größerem Suchtpotential. Mehr zu Ketobemidon
- Ketogenese
- Unter den Bedingungen des Kohlenhydratmangels, des Hungers o. beim Diabetes mellitus werden in der Leber verstärkt die Ketonkörper gebildet. Die Ketonkörper gelangen in das Blutplasma, wo sie eine ... Mehr zu Ketogenese
- Ketokarbonsäure
- R-CO-(CH2)n-COOH mit organ. Rest R. Beispiele: Brenztraubensäure (R = CH3, n = 0), Acetessigsäure (R = CH3, n = 1), Lävulinsäure (R = CH3, n = 2). Mehr zu Ketokarbonsäure
- Ketolyse
- Ketonkörperverwertung. Mehr zu Ketolyse
- Ketonämie
- erhebl. über dem normalen Blutspiegel von 0,01–0,03 mmol/l erhöhte Konzentration der Ketonkörper (Aceton, Acetacetat u. Betahydroxybutyrat). K. entsteht im Hungerzustand, bei kohlenhydratfreier Ern... Mehr zu Ketonämie
- Ketone
- chem. Verbindungen R-CO-R' mit organ. Resten R u. R'. Beispiele: Aceton (R = R' = CH3; Acetophenon R = CH3, R' = C6H5). K. zeigen die typ. Nachweisreaktionen der Carbonylgruppe, wirken aber anders ... Mehr zu Ketone
- Ketone (Ketonkörper)
- Ketone (Ketonkörper) Referenzbereich Blut [TLD] Beta-Hydroxybuttersäure < 3,5 mg/dl (340 µmol/l) Referenzbereich Urin: Teststreifen: negativ Hintergrund Acetessigsäure, Aceton und Beta-Hydro... Mehr zu Ketone (Ketonkörper)
- Ketonkörper
- Acetessigsäure, Aceton u. Betahydroxybuttersäure. Die K. werden normalerweise in geringen Mengen, bei Hunger o. Diabetes mellitus verstärkt, in der Leber synthetisiert (Ketogenese). Erhöhte Konzent... Mehr zu Ketonkörper
- Ketonkörperverwertung
- Acetessigsäure u. Betahydroxybuttersäure können in Skelettmuskulatur, Herz u. Gehirn wieder in den Intermediärstoffwechsel eingeschleust werden. Aus Acetessigsäure entsteht durch Reaktion mit Coenz... Mehr zu Ketonkörperverwertung
- Ketonzucker
- Ketosen. Kohlenhydrate, die im Ggs. zu den Aldosen (Monosaccharide) die Carbonylgruppen mit beidseitiger Flankierung durch Kohlenstoffbindungspartner besitzen. Beispiel: D-Fruktose. Mehr zu Ketonzucker
- Ketophenylbutazon
- Phenylbutazon. Mehr zu Ketophenylbutazon
- Ketoprofen
- ein Analgetikum u. Antirheumatikum. Mehr zu Ketoprofen
- Ketotifen
- stabilisiert die Mastzellmembran, auch als Antiasthmatikum verwendet. Mehr zu Ketotifen
- Kette, neurovaskuläre
- Transportwege der Neurosekrete aus den hypophysennahen Kernarealen des Hypothalamus zum Hypophysenvorderlappen (HVL). Dazu gehören infundibuläre Spezialgefäße u. das Pfortadersystem der Hypophyse, ... Mehr zu Kette, neurovaskuläre
- Ketten, leichte
- Immunglobuline. Mehr zu Ketten, leichte
- Ketten, schwere
- Immunglobuline. Mehr zu Ketten, schwere
- Kettenanomalie
- Untergruppe der Hämoglobinanomalien. Mehr zu Kettenanomalie
- Kettenfraktur
- gleichzeitig entstandene, aber anat. getrennte Frakturen an einer Extremität. Ursache sind massive, meist axial einwirkende Gewalten, die auf mehrere Knochen übergreifen. Typ. Folge von Auffahrunfä... Mehr zu Kettenfraktur
- Kettenkokken
- Streptococcus. Mehr zu Kettenkokken
- Kettenreaktion
- durch ein Neutron ausgelöste Spaltung eines schweren Kerns, wobei mehrere neue Neutronen entstehen u. im Durchschnitt mind. eines pro Spaltung wieder einen weiteren gleichartigen Spaltungsvorgang a... Mehr zu Kettenreaktion
- Keuchhusten
- Pertussis. Mehr zu Keuchhusten
- Keuchhustenbakterium
- Bordetella. Mehr zu Keuchhustenbakterium
- Keuschheit
- sexuelle Zurückhaltung bis zur Wahrung völliger Unberührtheit u. sexuelle Abstinenz als Lebenseinstellung o. charakterl. Haltung. K. galt unter dem Einfluß der christl. Moral für das weibl. Geschle... Mehr zu Keuschheit
Quellen:
- Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
- Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München
Diese Werke einschließlich aller seiner Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

