Buchstabe Kl - Medizinlexikon (Seite 1 von 2)

Medizinisches Lexikon - K

Kladiose
Skopulariopsismykose. Mehr zu Kladiose
Klammer
mit elast. Elementen versehene Verbindungsteile zwischen Restgebiß u. abnehmbarer Prothese. Alle unterhalb der Klammerführungslinie am Zahn liegenden Teile wirken als Halteelemente, alle oberhalb l... Mehr zu Klammer
Klammernahtgerät
mechan., halbautomat. Gerät zur (Wieder-)Vereinigung von Hohlorganen nach operativen Maßnahmen mit Hilfe von Metallklammern. Mehr zu Klammernahtgerät
Klammerreflex
Goltz-Umklammerungsreflex. Mehr zu Klammerreflex
Klapp, Rudolf
(1873–1949), dt. Orthop., Marburg, Berlin. Mehr zu Klapp, Rudolf
Klapp-Kriechübungen
Übungsverfahren zur Behandlung von Skoliosen, wobei bes. Wert auf die aktive Korrektur der Krümmung u. passive Dehnung der kontrakten Weichteile gelegt wird. Mehr zu Klapp-Kriechübungen
Klappen
im Flüssigkeitskreislauf der tier. Organismen vorhandene ventilartige Einrichtungen zur Gleichrichtung der Strömung (Verhinderung des Rückflusses). K. finden sich als Herzklappen, in den Venen u. i... Mehr zu Klappen
Klappenfehler
Herzklappenfehler, angeborene. Mehr zu Klappenfehler
Klappenhämatome
bis stecknadelkopfgroße blutgefüllte Zysten an den Herzklappen Neugeborener; entwickeln sich durch Blutansammlung in vorbestehenden Spalträumen der Klappenwandung. Mehr zu Klappenhämatome
Klappenhydronephrose
Erweiterung des Nierenbeckens durch Harnstauung infolge angeborenen, spitzwinkligen Abgangs des Ureters vom Nierenbecken. Füllung des Nierenbeckens bedingt Ventilverschluß. Mehr zu Klappenhydronephrose
Klappeninsuffizienz
Schlußunfähigkeit klappenartiger Gebilde in Hohlraumorganen, die zum Rückfluß des Hohlrauminhalts in den der Klappe vorgeschalteten Organanteil führt. Bes. Blutrückfluß bei Herzklappeninsuffizienz ... Mehr zu Klappeninsuffizienz
Klappenperforation
durch umschriebene Nekrosen bedingte Lochbildungen an den Herzklappen bei ulzeröser Endokarditis. Mehr zu Klappenperforation
Klappenstenose
Lichtungseinengung der Herzklappen infolge narbiger Schrumpfung bei chron. Endokarditis o. angeborenem Herzklappenfehler, auch bei aufsteigender Aortenklappensklerose. Mehr zu Klappenstenose
Klapperschlangengift
Krotoxin. Mehr zu Klapperschlangengift
Klärverfahren, biologische
in Anlagen zur Behandlung kommunaler u. z. T. auch industrieller Abwässer eingesetzte Verfahren zum Abbau kolloidaler u. gelöster organ. Substanzen durch Mikroorganismen. Die b. K. schließen sich a... Mehr zu Klärverfahren, biologische
Klarzellhidradenom
von den ekkrinen Schweißdrüsen (Glandulae sudoriferae merocrinae) ausgehender gutartiger Tumor. Syringom, Hidradenom. Mehr zu Klarzellhidradenom
Klarzellkarzinom, ovarielles
vom Müller-Epithel abgeleitetes Karzinom, das histol. Drüsen u. Zysten mit hellem Epithelbesatz (reich an Glykogen) aufweist. Die Klarzellkarzinome umfassen 5–11 % aller Ovarialkarzinome. Mehr zu Klarzellkarzinom, ovarielles
Klarzellsarkom
1965 von Enzinger beschriebener ungewöhnl. bösartiger Tumor, vermutl. von den peripheren Nerven abzuleiten. Histol. dicht gepackte runde o. spindelige Zellen mit bläschenförmigen Kernen u. prominen... Mehr zu Klarzellsarkom
Klassifikation
Ordnungsprinzip, bei der die Begriffe nach ihrer Verwandtschaft, d. h. systemat. angeordnet sind. Mehr zu Klassifikation
Klassifikation der Neugeborenen
Einteilungsprinzip für Neugeborene, bei dem Geburtsgewicht u. Gestationsalter in Beziehung gesetzt werden, um die außerhalb des Normbereichs (Geburtsgewicht) liegenden Kinder diagnostizieren zu kön... Mehr zu Klassifikation der Neugeborenen
Klassifizierung
in der automatischen Bildverarbeitung die Zuordnung von Objekten zu Klassen durch Vergleich ermittelter Objekteigenschaften mit vorgegebenen Klasseneigenschaften. Mehr zu Klassifizierung
Klathrate
Gittereinschlußverbindungen, bei denen das Gastmolekül in die Hohlräume des Kristallgitters des Wirtsmoleküls aufgenommen wird. Meist erfolgt die Herstellung durch Auskristallisation der einschließ... Mehr zu Klathrate
Klatschpräparat
Methode zur mikrosk. Untersuchung der Lagerung von Bakterien im Kolonieverband. Ein Deckglas wird auf die Kolonie gelegt, evtl. leicht angedrückt, mit einer Pinzette senkrecht abgehoben, fixiert u.... Mehr zu Klatschpräparat
Klatskin-Tumor
in der Leberpforte gelegenes kleines Gallengangkarzinom mit langsamer Wachstumstendenz. Das ther. Vorgehen ist umstritten. Mehr zu Klatskin-Tumor
Klauenhand
undifferenzierte Hand mit plumpen, kurzen Fingern, z. B. bei Mukopolysaccharidose Typ II (Hunter). Mehr zu Klauenhand
Klauenhohlfuß
krankhaft überhöhtes Längsgewölbe mit Klauenstellung der Zehen, die im Grundgelenk nach dorsal subluxiert u. in den Mittelgelenken stark gebeugt sind. Mehr zu Klauenhohlfuß
Klaustrophobie
krankhafte Angst vor Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Phobie. Mehr zu Klaustrophobie
Klaviertastenphänomen
Sympt. der Luxation im Akromioklavikulargelenk. Das äußere Schlüsselbeinende läßt sich herunterdrücken, federt aber sofort wieder zurück. Schultereckgelenksluxation. Mehr zu Klaviertastenphänomen
Klavikula
ein S-förmiger Knochen, der beidseits die Schulterregion mit dem Brustbein knöchern verbindet. Mehr zu Klavikula
Klavikulaagenesie
partielle o. totale, ein- o. beidseitige Nichtanlage des Schlüsselbeins. Tritt isoliert o. als Bestandteil von Fehlbildungssyndromen (Dysostosis cleidocranialis) auf. Partielle Agenesie betrifft me... Mehr zu Klavikulaagenesie
Klebebrücke
Adhäsivbrücke. Mehr zu Klebebrücke
Klebereiweiß
Gluten. Mehr zu Klebereiweiß
Klebs, Edwin
(1834–1913), dt. Anat., Bakt., Prag, Zürich, Chicago. Nach ihm ist die Bakteriengattung Klebsiella benannt. Mehr zu Klebs, Edwin
Klebsiella
Gattung der Fam. Enterobacteriaceae; gramnegative, fakultativ anaerobe, unbewegl., sporenlose, bekapselte Stäbchen mit abgerundeten Enden; Wachstum unter aeroben Bedingungen auf gewöhnl. Nährsubstr... Mehr zu Klebsiella
Klebsiella oxytoca
Art der Gattung Klebsiella. Besitzt selten Fimbrien (Pili); verursacht Harnwegsinfektionen. Infektion, nosokomiale. Mehr zu Klebsiella oxytoca
Klebsiella ozaenae
Art der Gattung Klebsiella; Erreger der Ozaena. Mehr zu Klebsiella ozaenae
Klebsiella pneumoniae
Art der Gattung Klebsiella; 82 K-Antigentypen, 3 Subspecies; meist mit Fimbrien (2 Typen, Pili), mehrere Biotypen (Biochemotypie); verursacht u. a. Infektionen des Respirations- (Friedländer-Pneumo... Mehr zu Klebsiella pneumoniae
Klebsiella rhinoscleromatis
Art der Gattung Klebsiella; keine Fimbrien, Erreger des Rhinoskleroms. Ozaena. Mehr zu Klebsiella rhinoscleromatis
Klebsiellainfektion
i. d. R. bei resistenzgeschwächten Pat., dann v. a. als infektiöser Hospitalismus (nosokomiale Infektion) auftretende Erkrankung: die sich langsam entwickelnde Friedländer-Pneumonie (Klebsiella pne... Mehr zu Klebsiellainfektion
Kleeblattschädel
akrozephaler Reliefschädel, Hydrocephalus chondrodystrophicus congenitus. Auf enchondraler Wachstumshemmung der Schädelbasis beruhende Dyskranie mit blasenförmiger Vorwölbung der Gegend der großen ... Mehr zu Kleeblattschädel
Kleesalz
Oxalsäure. Mehr zu Kleesalz
Kleesattel-Kavernenbehandlung
von Kleesattel 1937 angegebenes Verfahren zur „offenen Kavernenbehandlung“ bei Lungentuberkulose. Besteht aus Thoraxfenstern mit Eröffnung der Kaverne, offener Wundbehandlung, Deckung durch Muskelp... Mehr zu Kleesattel-Kavernenbehandlung
Kleiderlaus
Pediculus humanus. Mehr zu Kleiderlaus
kleido-
zum Schlüsselbein gehörig, ziehend. Mehr zu kleido-
Kleidotomie
Durchtrennen eines o. beider Schlüsselbeine des abgestorbenen Feten zum Zweck der Verkleinerung des Schultergürtels. Mehr zu Kleidotomie
Kleieflechte
Pityriasis versicolor. Mehr zu Kleieflechte
Kleihauer-Test
Nachweis HbF-haltiger Erythrozyten im Blut der Mutter nach der Geburt. Transfusionssyndrom, fetomaternales. Mehr zu Kleihauer-Test
Klein, Melanie
(1882–1960), Psychoanalytikerin, Wien, Berlin u. London. Bedeutende psychoanalyt. Theoretikerin, Mitbegründerin der Kinderpsychoanalyse. Ihre Hypothesen zu den frühesten Entwicklungsstadien spielen... Mehr zu Klein, Melanie
Klein-Zeichen
Zeichen für die Plazentalösung nach Geburt des Kindes. Beim Pressen rutscht die Nabelschnur aus der Vagina hervor, zieht sich bei noch nicht gelöster Plazenta zurück, bei gelöster Plazenta bleibt s... Mehr zu Klein-Zeichen
Kleine-Levin-Syndrom
period. Schlafsucht. Bevorzugt bei männl. Jugendl. auftretende period. Somnolenz mit Heißhungerzuständen, wahrscheinl. infolge dienzephaler Störungen o. postinfektiöser Enzephalitis. Mehr zu Kleine-Levin-Syndrom
Kleinfingerballen
Hypothenar. Mehr zu Kleinfingerballen
Kleinhirn
Cerebellum. Mehr zu Kleinhirn
Kleinhirnabszeß
im Kleinhirn gelegener Hirnabszeß. Mehr zu Kleinhirnabszeß
Kleinhirnagenesie
entwicklungsbedingtes Fehlen des Kleinhirns. Mehr zu Kleinhirnagenesie
Kleinhirnaplasie
seltene, angeborene, hochgradige Unterentwicklung des gesamten Kleinhirns o. einzelner Abschnitte (Paläo-, Neozerebellum, Vermis), hypoplast. Kleinhirnstiele u. -kerne . Mehr zu Kleinhirnaplasie
Kleinhirnataxie
zerebellare Ataxie. Mehr zu Kleinhirnataxie
Kleinhirnatrophien
mit Atrophie des Kleinhirns einhergehende Systemkrankheiten wie olivopontozerebelläre Atrophie, zerebellare myoklonische Dyssynergie, Atrophia tardive, Heredoataxia cerebellaris. Mehr zu Kleinhirnatrophien
Kleinhirnbrückenwinkel
Vertiefung an der Hirnbasis zwischen verlängertem Mark, Brücke u. Kleinhirn; Austrittsstelle von N. facialis, N. intermedius u. N. vestibulocochlearis aus dem Gehirn. Mehr zu Kleinhirnbrückenwinkel
Kleinhirnbrückenwinkelsyndrom
typ. Kombination zerebellarer Sympt. mit Akustikusausfall, Vestibularisschädigung u. weiteren Hirnnervenschädigungen, in erster Linie des N. facialis u. des N. trigeminus, fast immer durch im Klein... Mehr zu Kleinhirnbrückenwinkelsyndrom
Kleinhirnbrückenwinkeltumor
Kleinhirnbrückenwinkelsyndrom. Mehr zu Kleinhirnbrückenwinkeltumor
Kleinhirndysrhaphie
angeborene Spaltbildung versch. Ausmaßes. Arhaphien betreffen bes. das Gebiet des Unterwurms u. das angrenzende Marksegel, oft kombiniert mit Fehllagerung (Heterotopie) des Anlagematerials der Klei... Mehr zu Kleinhirndysrhaphie
Kleinhirnheterotopie
angeborene Störung der Windungsbildung der Kleinhirnrinde durch Migrationshemmung der Neuroblasten. Mehr zu Kleinhirnheterotopie
Kleinhirnhyperplasie
angeborene, selten isoliert auftretende Vergrößerung des Kleinhirns. Meist mit Megaloenzephalie kombiniert. Mehr zu Kleinhirnhyperplasie
Kleinhirnhypoplasie
angeborene, selten isoliert auftretende Verkleinerung des Zerebellums. Mehr zu Kleinhirnhypoplasie
Kleinhirnplatte
Anlage des Kleinhirns. Sie entsteht zwischen 40. u. 45. Tag aus beiden Rautenlippen u. vergrößert sich im 3. Monat zum Kleinhirnwulst. Mehr zu Kleinhirnplatte
Kleinhirnrinde
Cerebellum. Mehr zu Kleinhirnrinde
Kleinhirnschwindel
vom sog. systemat. Schwindel, der durch Störung des vestibulären Systems hervorgerufen wird, oft schwer abgrenzbare Schwindelerscheinungen, die auf zerebellar bedingten Gleichgewichtsstörungen beru... Mehr zu Kleinhirnschwindel
Kleinhirnseitenstrangbahnen
Tractus spinocerebellaris anterior u. Tractus spinocerebellaris posterior. Mehr zu Kleinhirnseitenstrangbahnen
Kleinhirnsichel
Falx cerebelli. Mehr zu Kleinhirnsichel
Kleinhirnsyndrom
mehr o. weniger vollständige Kombination der den einzelnen zerebellaren Neuronensystemen zuzuordnenden Störungen der motor. Koordination, Gleichgewichtsstörungen u. Dysregulationen des Muskeltonus:... Mehr zu Kleinhirnsyndrom
Kleinhirntumoren
Gewächse im Bereich des Cerebellum. Einteilung: 1. Neuroblastome: differenziert u. undifferenziert (Medulloblastome). 2. Gangliogliome: aufgebaut aus Ganglien- u. Gliazellen, gutartig o. bösartig, ... Mehr zu Kleinhirntumoren
Kleinhirnzeichen
Gangabweichung, meist zur Tumorseite hin, Seitendifferenz beim Finger-Nasen-Versuch u. beim Knie-Hacken-Versuch, lokomotor. u. stat. Ataxie, grobschlägiger Horizontalnystagmus, Hypotonie u. Dysmetr... Mehr zu Kleinhirnzeichen
Kleinhirnzysten
angeborene, mit Glia ausgekleidete Zysten treten in der Schließungslinie des Kleinhirns auf u. werden als dysrhaph. Störungen gedeutet. Beziehungen zur Syringomyelie. Mehr zu Kleinhirnzysten
Kleinkind
Bez. für Kinder im Alter von 1–3 Lj. Mehr zu Kleinkind
Kleinkindalter
Entwicklungsphasen. Mehr zu Kleinkindalter
Kleinraumbestrahlung
nicht exakt definierte Bez. in der Strahlentherapie, die im Zusammenhang mit der Bestrahlung relativ kleiner Volumina benutzt wird, z. B. bei der intrakavitären o. interstitiellen Bestrahlung. Mehr zu Kleinraumbestrahlung
Kleinwuchs
Abweichen des Längenalters für ein Kind um mehr als 40 % von der Norm. Bei Anwendung dieses Maßstabs für Erwachsene liegt beim Mann K. vor, wenn er kleiner ist als 145 cm, u. bei der Frau, wenn sie... Mehr zu Kleinwuchs
Kleinwuchs, athyreotischer
Nanus athyreoticus. Mehr zu Kleinwuchs, athyreotischer
Kleinwuchs, diastrophischer
angeborenes Fehlbildungssyndrom mit starkem Minderwuchs, Mikromelie, Klumpfüßen, Verbildungen der Hand- u. Fußknochen, bes. des 1. Strahls, Ohrmuscheldysplasien, Gaumenspalte (nicht obligat). Späte... Mehr zu Kleinwuchs, diastrophischer
Kleinwuchs, hypophysärer
proportionierte Wachstums- u. Reifestörung des Skeletts mit Kleinwuchs (130–150 cm Körperlänge) u. verzögerter Knochenkernentwicklung bzw. fehlendem Epiphysenschluß, durch Mangel an Somatotropin be... Mehr zu Kleinwuchs, hypophysärer
Kleinwuchs, metatrophischer
angeborenes Fehlbildungssyndrom mit Verschmälerung der Wirbelkörper u. Keilwirbeln im unteren Wirbelsäulenbereich, später starke Wirbelverformungen, Hellebardenbecken, d. h. breite, kreisrunde Beck... Mehr zu Kleinwuchs, metatrophischer
Kleinwuchs, ovarieller
Ullrich-Turner-Syndrom. Mehr zu Kleinwuchs, ovarieller
Kleinwuchs, thanatophorer
angeborenes Fehlbildungssyndrom mit Kleinwuchs u. Untergewicht bei Geburt, übergroßer Hirnschädel mit weit offenen Fontanellen, Sattelnase; langer schmaler Thorax, extrem kurze Extremitäten in sog.... Mehr zu Kleinwuchs, thanatophorer
Klenow-Fragment
Teil der Escherichia-coli-DNA-Polymerase I ohne 5',3'-Exonukleaseaktivität; wichtiges Enzym für die Gentechnologie, z. B. für DNA-Sequenzierung, die Synthese des zweiten Strangs an Einstrang-DNA o.... Mehr zu Klenow-Fragment
Kleptomanie
fälschlicherweise zu der Gruppe der Manien gezählter Drang zum Diebstahl ohne äußere Notlage, wobei das Stehlen von einer (evtl. sexuellen) Erregung begleitet wird. Das Vorliegen einer K. wird zu h... Mehr zu Kleptomanie
Klerikermedizin
Klostermedizin. Mehr zu Klerikermedizin
Kletterfasern
Kleinhirnafferenzen, die an den Purkinje-Zell-Dendriten aufwärts „klettern“ u. Synapsen ausbilden; Cerebellum. Mehr zu Kletterfasern
Kletterpuls
Mahler-Zeichen. Mehr zu Kletterpuls
Kletterstufentest
wenig dosierbares Belastungsverfahren der klin. Elektrokardiographie zur Erkennung der Einschränkung der Koronarreserve bzw. zur Provokation belastungsabhängiger Herzrhythmusstörungen. Zwei 23 cm h... Mehr zu Kletterstufentest
Klick, systolischer
hochfrequenter Extraton in der Systole. Auskultator. in der späten Systole bei Mitralklappenprolaps, als Dehnungston (Ejection click) in der frühen Systole (Öffnungston der Taschenklappen). Mehr zu Klick, systolischer
Kligler-Agar
dd Nährboden für Enterobacteriaceae, der die Laktose-, Glukosespaltung u. H2S-Bildung anzeigt. Reihe, bunte. Mehr zu Kligler-Agar
Klima
längerfristig (? 30 Jahre) bestehendes, ortsspezif. Charakteristikum der Atmosphäre. Wichtigste Klimaelemente sind Solarkonstante, Strahlungsbilanz, Luftzusammensetzung u. typ. Wärmeströme. In der ... Mehr zu Klima
Klima am Arbeitsplatz
umfaßt Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit u. Temperaturstrahlung bzw. Temperatur der Umschließungsflächen im räuml. Arbeitsbereich. Mikroklima. Mehr zu Klima am Arbeitsplatz
Klima-Michel-Modell
auf Freiluftverhältnisse übetragene Diskomfort-Gleichung, die neben den klimat. Verhältnissen der Wärmeabgabe, einschl. Stahlung, auch die Wärmeproduktion des Organismus bei versch. schwerer Arbeit... Mehr zu Klima-Michel-Modell
Klima-Rosegger-Knochenmarkkanüle
Knochenmarkbiopsie. Mehr zu Klima-Rosegger-Knochenmarkkanüle
Klimaanalyse
den Heilwasseranalysen entsprechende nach den Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen durchgeführte Messung u. Bewertung des Ortsklimas im Hinblick auf seine ther. Nutzung. ... Mehr zu Klimaanalyse
Klimabewertung
in der Arbeitshygiene Beurteilung der Qualität des Klimas am Arbeitsplatz. Durch K. wird ein Urteil über die Einhaltung der arbeitshygien. Grenzwerte (Mikroklima in Arbeitsräumen) abgegeben u. eine... Mehr zu Klimabewertung
Klimaexpositionsverfahren
zur Ther. verwendete, dosierte Expositionen gegenüber den ther. nutzbaren entrinnbaren Klimafaktoren, wie z. B. Freiluftliegekuren, Sonnenbad, Terrainkuren (Bewegungstherapie im Klima). Mehr zu Klimaexpositionsverfahren
Klimafaktoren, entrinnbare
Klimafaktoren, die v. a. durch das Verhalten des Menschen dosiert werden können (z. B. Strahlung, Temperatur). Mehr zu Klimafaktoren, entrinnbare
Klimafaktoren, unentrinnbare
Klimafaktoren, die nicht durch das Verhalten des Menschen dosiert werden können (z. B. O2- u. Wasserdampfpartialdruck). Mehr zu Klimafaktoren, unentrinnbare

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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