Buchstabe Ko - Medizinlexikon (Seite 1 von 7)

Medizinisches Lexikon - K

Koagulasen
Enzyme, die in der Lage sind, eine Koagulation (Gerinnung) herbeizuführen, z. B. Lab- u. Fibrinferment. Mehr zu Koagulasen
Koagulation
Gerinnung. 1. Übergang von Proteinlösungen in einen Gelzustand durch Änderung der Proteinstruktur u. damit verbunden der Löslichkeit. Die K. kann durch Erhitzen o. durch Änderung des pH-Wertes der ... Mehr zu Koagulation
Koagulationsnekrose
Form der Nekrose, die auf Denaturation des Gewebeeiweißes beruht, z. B. im anäm. Infarkt u. nach Säureverätzungen von Haut u. Schleimhäuten. Mehr zu Koagulationsnekrose
Koagulationsthrombus
Thrombus. Mehr zu Koagulationsthrombus
Koagulationsvitamin
Vitamin K. Mehr zu Koagulationsvitamin
Koagulopathie
Störung der plasmat. Blutgerinnung u. Fibrinolyse. Bei K. besteht eine Neigung zu flächenhaften Blutungen im Bereich der Haut (Hämatome, Suffusionen) sowie zu Gelenkblutungen. Im Mittelpunkt der Pa... Mehr zu Koagulopathie
Koagulum
Endprodukt des Gerinnungsvorgangs, wobei Thrombozyten u. Fibringeflecht sich zum Gerinnsel (Thrombus) verfestigen. Mehr zu Koagulum
Koaktivierung
Physiol. Versetzung zweier o. mehrerer Vorgänge in ihren aktivierten Zustand. In der Neurophysiologie der Bewegungssteuerung ist die K. die gleichzeitige Erregung von motor. Nervenzellen des Alpha-... Mehr zu Koaktivierung
Koarktation
Einengung des Aortenbogens. Aortenisthmusstenose (Coarctatio aortae). Mehr zu Koarktation
Koaxialtechnik
in der Interventionsradiologie angewandtes Verfahren, bei dem über einen in das Gefäßsystem eingebrachten Führungskatheter Mikrokatheter durch das Katheterlumen in kleine Gefäße zur Ther. z. B. per... Mehr zu Koaxialtechnik
Koazervat
Modell einer hypothet. Entwicklungsstufe bei der Entstehung des Lebens. Es handelt sich um kolloidal strukturierte Makromoleküle, die durch eine Hydratationshülle gegenüber der Umwelt abgegrenzt si... Mehr zu Koazervat
Kobalamin
Vitamin B12. Mehr zu Kobalamin
Kobalt
Cobalt, chem. Symbol Co; Ordnungszahl 27; relative Atommasse 58,93; stahlgraues, magnet. Metall; Schmelzpunkt 1 490 °C. K. ist in seinen Verbindungen zwei- u. (bes. in Komplexen) dreiwertig. Weit v... Mehr zu Kobalt
Kobalt-60-Gerät
Bestrahlungsgerät der Strahlentherapie mit Co60 als Strahlenquelle. Telegamma-Therapieeinrichtung. Mehr zu Kobalt-60-Gerät
Kobalt-EDTA
Antidot der Cyanidvergiftungen (Blausäurevergiftung). Mehr zu Kobalt-EDTA
Kobaltdesferrioxamin
Antidot bei Cyanidvergiftungen, Kobalt-EDTA. Mehr zu Kobaltdesferrioxamin
Kobalttherapie
Kobaltionen üben eine stimulierende Wirkung auf die Erythrozytopoese aus. Wahrscheinl. kommt diese Stimulation unter Mitwirkung von Erythropoetin zustande. In Kombinationspräparaten (meist mit Eise... Mehr zu Kobalttherapie
Kober-Test
Methode, um östrogene Stoffe mit Hilfe einer Farbreaktion zu bestimmen. Mehr zu Kober-Test
Köbner-Phänomen
Reizeffekt, isomorpher. Mehr zu Köbner-Phänomen
Kobragift
Gifte der Kobraschlangen, z. B. Naja nigricollis, Naja naja, Naja tripudians, Neurotoxin mit analget. u. curareähnl. Wirkung. Mehr zu Kobragift
Koch, Heinrich Hermann Robert
(1843–1910), dt. Arzt u. Bakt., Schüler von Friedrich Gustav Jakob Henle, zunächst Kreisarzt in Posen, später Mitglied des Kaiserlichen Deutschen Gesundheitsamtes, Prof. für Hyg. u. zuletzt Direkto... Mehr zu Koch, Heinrich Hermann Robert
Koch-Bazillus
Mycobacterium tuberculosis. Mehr zu Koch-Bazillus
Koch-Grundversuch
von Koch 1890 festgestelltes Phänomen, nach dem Meerschweinchen, die eine Erstinfektion mit Tuberkulosebakterien überlebt haben, bei einer erneuten, durch subkutane Injektion erzeugten Zweitinfekti... Mehr zu Koch-Grundversuch
Koch-Krankheit
heute wenig gebräuchl. Bez. für die Tuberkulose. Mehr zu Koch-Krankheit
Koch-Postulate
Henle-Koch-Postulate. Mehr zu Koch-Postulate
Kocher, Emil Theodor
(1841–1917), Chir., Bern. Begründer der Kropfchirurgie. 1909 Nobelpreis für Med./Physiol. „für seine Arbeit über Physiologie, Pathologie und Chirurgie der Schilddrüse“. K. entwickelte die Kocher-Kl... Mehr zu Kocher, Emil Theodor
Kocher-Klemme
Gefäßklemmen. Mehr zu Kocher-Klemme
Kocher-Kragenschnitt
bogenförmige Schnittführung an der Vorderseite des Halses zur Freilegung der Schilddrüse. Mehr zu Kocher-Kragenschnitt
Kochlea
Innenohrteil (Labyrinthus cochlearis) des Gehörgleichgewichtsorgans (Organum vestibulocochleare). Die K. wird von einem schneckenartig gewundenen, knöchernen Kanal (Canalis spiralis cochleae) gebil... Mehr zu Kochlea
Kochleaimplantat
mikrochirurg. Implantation einer ein- o. mehrkanaligen Elektrode durch das runde Fenster in die Kochlea (Scala tympani) bei einseitig tauben Menschen zur direkten Reizung der Hörnerven o. Stimulier... Mehr zu Kochleaimplantat
Kochlearisreflexe
Reflexe, die durch akust. Reize ausgelöst werden u. über die Verbindung des Nucleus cochlearis ventralis mit Hirnnervenkernen entstehen, z. B. Lidreflex, Pupillenerweiterung, Zucken des Gesichts u.... Mehr zu Kochlearisreflexe
Kochlearisströme
im Corti-Organ registrierbare Potentialveränderungen infolge von Ionenströmen. Kochlearpotential. Mehr zu Kochlearisströme
Kochlearpotential
Unterschied des elektr. Potentials, der sich innerhalb der Innenohrschnecke, zwischen dem Endolymphschlauch (+80 mV) u. außerhalb davon gelegener Gewebebezirke aufbaut. Quelle des Potentials ist di... Mehr zu Kochlearpotential
Kochlearreserve
vorwiegend bei Otosklerose bestehende Reserve. Schalleitung u. -empfang, aus der die Leistungsgrenzen des Innenohrs u. damit die mögl. operativen Verbesserungen abgelesen werden können. Mehr zu Kochlearreserve
Kochprobe
Methode zum qualitativen Nachweis von Eiweiß im Harn. Einstellung des Harns mit Natriumacetat-Puffer auf einen pH-Wert nahe dem isoelektr. Punkt der Proteine u. Denaturierung durch Erhitzen. Beurte... Mehr zu Kochprobe
Kochsalz
in großen Mengen in Meereswasser enthalten sowie als Steinsalz in Salzlagerstätten, die durch Eintrocknen von Meeren der Vorzeit entstanden sind. Farblose Kristalle mit charakterist. Aufbau (Steins... Mehr zu Kochsalz
Kochsalzanreicherungsmethode
Flotationsverfahren. Mehr zu Kochsalzanreicherungsmethode
Kochsalzlösung, physiologische
eine zum Blutplasma (0,310 osmol/l) isotone NaCl-Lösung; sie ist 0,9%ig an NaCl, d. h., ihre Kochsalzkonzentration ist 0,155 mmol/l. Mehr zu Kochsalzlösung, physiologische
Kochsalzwässer
Heilwässer, natriumhaltige. Mehr zu Kochsalzwässer
Kochwissenschaft
Wissenschaftsdisziplin, die sich mit den chem. u. physikal. Veränderungen der Bestandteile von Nahrungsrohstoffen bei der küchenmäßigen Zubereitung befaßt u. diese Kenntnisse, auch unter Berücksich... Mehr zu Kochwissenschaft
Kode
Code, genetischer. Mehr zu Kode
kodominant
Die Wirkung eines Allels ist k. mit einem anderen Allel, wenn sie sich bei Heterozygotie beide nebeneinander phänotyp. manifestieren. Für diese Allele besteht Kodominanz. Beispiel: Die Allele für d... Mehr zu kodominant
Kodon
Codon. Mehr zu Kodon
Koebner-Phänomen
Reizeffekt, isomorpher. Mehr zu Koebner-Phänomen
Koeffizient, olfaktorischer
Maß für die Empfindlichkeit gegenüber einem Geruchsstoff. Bez. Gasvolumen in ?l, das in beide oberen Naseneingänge gleichzeitig eingebracht werden muß, damit eine spezif. Geruchsempfindung entsteht... Mehr zu Koeffizient, olfaktorischer
Koelliker, Rudolf Albert
(1817–1905), schweiz. Anat. Faserknochen. Mehr zu Koelliker, Rudolf Albert
Koenen-Tumoren
sub- u. periunguale Fibrome bei der tuberösen Hirnsklerose. Mehr zu Koenen-Tumoren
Koergismus
Zusammenwirken versch. Pharmaka in einem biol. System. Kombination: Wirkungsinterferenz bei gleichzeitiger Gabe; Sukzession: Wirkungsinterferenz bei aufeinanderfolgender Gabe. K. auf versch. Ebenen... Mehr zu Koergismus
Kofaktoren
Cofaktoren. Mehr zu Kofaktoren
Koffein
Coffein. Mehr zu Koffein
Kofferdam
1. Gummituch (Spanngummi), das mittels Perforation (Kofferdamlochzange) über einen zu behandelnden Zahn gezogen wird u. so diesen vom Mundmilieu isoliert (absolute Trockenlegung). 2. in der klin. U... Mehr zu Kofferdam
kognitiv
erkenntnismäßig, auf die Erkenntnis bezogen. Zu den k. Funktionen zählen: Wahrnehmung, Erkennen, Vorstellen, Urteilen, Gedächtnis, Lernen u. Denken. Mehr zu kognitiv
Kohabitarche
erster Geschlechtsverkehr im Leben eines Menschen. Erfolgt heute in den meisten europ. Ländern bei 50 % der Jungen u. Mädchen bis zur Mitte des 17. Lj. Gegenüber älteren Generationen zeigt sich ein... Mehr zu Kohabitarche
Kohabitation
Beischlaf, Durchführung des Geschlechtsverkehrs; Koitus. Mehr zu Kohabitation
Kohäsion
Wirkung von Anziehungskräften zwischen den Teilchen eines Gases, einer Flüssigkeit (Oberflächenspannung) o. eines festen Körpers (Zerteilung eines Stoffs). Mehr zu Kohäsion
Kohle, medizinische
Carbo medicinalis. Mehr zu Kohle, medizinische
Kohlenbergarbeiterpneumokoniose
Anthrakosilikose. Mehr zu Kohlenbergarbeiterpneumokoniose
Kohlendioxid
Anhydrid der Kohlensäure H2CO3, Produkt der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien unter Sauerstoffüberschuß. Farbloses, nicht brennbares Gas. Löslichkeit in Wasser 1 l CO2/l bei 15 °C. Aufgru... Mehr zu Kohlendioxid
Kohlendioxid, aktives
durch Bindung an das Coenzym Biotin aktiviertes Kohlendioxid, beteiligt an Carboxylierungen, Decarboxylierungen u. Transcarboxylierungen. Mehr zu Kohlendioxid, aktives
Kohlendioxiddissoziationskurve des Blutes
graph. Beziehung zwischen Partialdruck des CO2 u. der in der Volumeneinheit vorhandenen CO2-Menge. Die Lage der Kurve ist wesentl. abhängig vom Oxygenierungsgrad des Hämoglobins. Mehr zu Kohlendioxiddissoziationskurve des Blutes
Kohlendioxidfixierung
Vorgang in Pflanzen u. Mikroorganismen, der bei Photosynthese o. Chemosynthese mögl. ist. Assimilation von Kohlendioxid. Mehr zu Kohlendioxidfixierung
Kohlenhydratantigene
immunogen wirkende Strukturen, deren Determinanten aus K. bestehen. Zu unterscheiden ist dabei in reine K. (z. B. gereinigte Polysaccharide) u. K. in Verbindung mit Zelloberflächenstrukturen (z. B.... Mehr zu Kohlenhydratantigene
Kohlenhydrate
Klasse von Naturstoffen, die Vertreter mit der Summenformel Cn (H2O)n u. deren Derivate umfaßt. Nach der Molekülgröße unterscheidet man Mono-, Oligo- u. Polysaccharide. Mono- u. Oligosaccharide wer... Mehr zu Kohlenhydrate
Kohlenhydratstoffwechsel
der ständige Auf-, Um- u. Abbau der Kohlenhydrate im Organismus. Hauptabschnitte des K. sind der Auf- u. Abbau des Glykogens, der Polysaccharidspeicherform, die gegenseitige Umwandlung der Monosacc... Mehr zu Kohlenhydratstoffwechsel
Kohlenhydratverdauung
Die Nahrungskohlenhydrate bestehen aus Polysacchariden (Stärke, Glykogen), Disacchariden (z. B. Saccharose, Laktose) u. Monosacchariden (z. B. Glukose, Fruktose). Die Verdauung der Polysaccharide e... Mehr zu Kohlenhydratverdauung
Kohlenmonoxid
Anhydrid der Ameisensäure. K. entsteht bei unvollständiger Verbrennung von organ. Material (Schwelgas) als farb-, geruch- u. geschmackloses Gas; hat eine 300fach höhere Affinität zu Hb als O2. Mehr zu Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid-Hämoglobin-Nachweis
Bei Nachweis von CO-Hämoglobin (CO-Hb) im Blut mittels photometr. Analyse sind Werte ab 10 % CO-Hb als sicher pathol. zu werten. Physiol. kommen 2 % bis max. zu 5 % des Hb als CO-Hb, bei starken Ra... Mehr zu Kohlenmonoxid-Hämoglobin-Nachweis
Kohlenmonoxidvergiftung
Vergiftung mit Kohlenmonoxid prim. durch O2-Mangel bedingt. Durch die höhere Affinität des Kohlenmonoxids zum Hämoglobin als zu Sauerstoff kommt es zur Gewebehypoxie, bes. neg. für Herz u. Hirn. Ve... Mehr zu Kohlenmonoxidvergiftung
Kohlenoxid
Kohlenmonoxid. Mehr zu Kohlenoxid
Kohlensäure
bezeichnet häufig auch Kohlendioxid; liegt in der wäßrigen Lösung des Kohlendioxids zu ca. 0,1 % vor. K. ist an sich eine mittelstarke Säure (pKa 3,3) wirkt aber in wäßriger Lösung aufgrund ihrer g... Mehr zu Kohlensäure
Kohlensäurebäder
Bäder in natürl. Kohlenstoffdioxidheilwässern o. als medizinische Bäder; auch als Gasbäder. Mehr zu Kohlensäurebäder
Kohlensäuredioxid
Kohlendioxid. Mehr zu Kohlensäuredioxid
Kohlensäuredisulfid
Schwefelkohlenstoff. Mehr zu Kohlensäuredisulfid
Kohlensäurehydrogenkarbonatpuffer
pH-stabilisierende wäßrige Lösung, die aufgrund der Reaktion Mehr zu Kohlensäurehydrogenkarbonatpuffer
Kohlensäurepartialdruck
pCO2 wird gemessen als art. Kohlensäurespannung (Normwert 5,34 kPa) u. gibt Ausdruck über die Ventilation (Anstieg, unzureichende Atmung o. Hypoventilation, Abfall, gesteigerte Atmung o. Hyperventi... Mehr zu Kohlensäurepartialdruck
Kohlensäureschneebehandlung
Vereisung der Haut durch Anwendung flüssiger Kohlensäure, die durch Verdunstung u. dadurch bedingte Abkühlung zu einer schneeartigen Masse erstarrt (Trockeneis). Zur Behandlung versch. Hautneubildu... Mehr zu Kohlensäureschneebehandlung
Kohlensäuretetrachlorid
Tetrachlormethan. Mehr zu Kohlensäuretetrachlorid
Kohlenstoff
chem. Symbol C; Ordnungszahl 6, relative Atommasse 12,01. Elementarer K. kommt als hexagonal, schichtförmig strukturierter, relativ weicher, elektr. leitfähiger Graphit vor u. als kristalliner farb... Mehr zu Kohlenstoff
Kohlenstoffdioxidheilwässer
natürl. mineralstoffhaltige Heilwässer mit mind. 1 000 mg frei gelöstem CO2/l, die zu Bädern u. Trinkkuren verwendet werden. Die Bäderwirkungen beruhen im wesentl. auf der durchblutungssteigernden ... Mehr zu Kohlenstoffdioxidheilwässer
Kohlenwasserstoffe, aliphatische
gasförmig (Methan, Ethan, Propan, Butan) o. flüssig (Pentan etc.), Benzin. Vergiftungen durch Inhalation in der Industrie, bei unsachgemäßer Handhabung in geschlossenen Räumen (Garage), bei falsche... Mehr zu Kohlenwasserstoffe, aliphatische
Kohlenwasserstoffe, aromatische
Benzen/Benzol, Toluen, Xylen. LD per os 10–30 ml. Akute Wirkung wie Alkane, Benzin. Chron. Wirkung nur bei Benzen: Panmyelopathie mit Tendenz zur Leukämie. Mehr zu Kohlenwasserstoffe, aromatische
Kohlenwasserstoffe, aromatische polyzyklische
kondensierte aromat. Ringsysteme, deren Kohlenstoffringe gemeinsame C-Atome aufweisen. Aus Steinkohlenteer u. synthet. hergestellt: Anthracen, 1,2-Benzanthracen, 3,4-Benzphenanthren, Coronen, Napht... Mehr zu Kohlenwasserstoffe, aromatische polyzyklische
Kohlenwasserstoffe, chlorierte
chem. heterogene Gruppe chlorhaltiger organ. Verbindungen: aliphat. Kohlenwasserstoffe (1,2-Dichlorethan, Trichloräthylen, Chloroform); alizykl. Kohlenwasserstoffe (Hexachlorcyclohexan), aromat. Ko... Mehr zu Kohlenwasserstoffe, chlorierte
Kohlenwasserstoffe, kanzerogene
Verbindungsklasse, die sich durch lineare u. anguläre Kondensation von Benzenkernen strukturell beschreiben läßt. Bekannteste Vertreter: Benzo[a]pyren, Benzo[g,h,i]perylen, Benzo[a]anthracen, Diben... Mehr zu Kohlenwasserstoffe, kanzerogene
Kohlenwasserstoffe, polyzyklische
kanzerogene Kohle- u. Teerprodukte, z. B. Benzpyren, Methylcholanthren, Benzanthracen; Kanzerogenität Folge ihrer Biotransformation, bei der reaktive Zwischenprodukte entstehen, die in den Zellen D... Mehr zu Kohlenwasserstoffe, polyzyklische
Köhler, Georges
J. F. (geb. 1946), dt. Biol., Immun., Basel, Freiburg, 1984 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit C. Milstein) „für die Entdeckung des Prinzips der Produktion von monoklonalen Antikörpern“. Mehr zu Köhler, Georges
Köhler-Erkrankung
asept. Osteonekrose des Os naviculare pedis (Köhler I), des Mittelfußköpfchens II o. III (Köhler II). Mehr zu Köhler-Erkrankung
Köhler-Prinzip
Köhler-Beleuchtungsverfahren. Beim Mikroskopieren mit einer künstl. Lichtquelle benutzte Methode zur gleichmäßigen Ausleuchtung des auf dem Objektträger befindl. Objekts. Eine asphär. Kollektorlins... Mehr zu Köhler-Prinzip
Kohlrausch-Knick
Unterbrechung der Dunkeladaptationskurve infolge des Übergangs von der Zapfen- zur Stäbchenadaptation. Adaptation. Mehr zu Kohlrausch-Knick
Kohn-Poren
spaltförmige Verbindungen zwischen benachbarten Lungenalveolen, ermöglichen eine Kollateralbelüftung von Bezirken, die z. B. durch bronchiolären Verschluß von der Ventilation ausgeschlossen sind. V... Mehr zu Kohn-Poren
Kohnstamm-Effekt
wie von „Geisterhand“ gezogene Kontraktion eines Muskels unmittelbar nach isometr. Muskelanspannung, die einige Zeit andauert. Der K. kann subjektiv sehr beeindruckend sein u. erklärt den Fanatismu... Mehr zu Kohnstamm-Effekt
Kohorte
Personengruppe. In einer prospektiven Studienpopulation Gruppe von Individuen mit gemeinsamem Ausgangsmerkmal (ursprüngl. Geburtsjahrgangskohorte), die über längere Zeiträume beobachtet u. deren Kr... Mehr zu Kohorte
Kohortenanalyse
In vielen epidemiol. Beobachtungsstudien besteht die Notwendigkeit, Alter, Expositionsdauer bezügl. eines Risikofaktors u. Alter zu Expositionsbeginn als möglichst eigenständig zum Erkrankungsrisik... Mehr zu Kohortenanalyse
Kohortenmodell
Betrachtung von Ereignissen in kalendar. Zeiten. In der sonstigen Betrachtungsweise werden Ereignisse in die individuelle Zeitordnung eingereiht, z. B. Eintritt eines Ereignisses bezogen auf das Al... Mehr zu Kohortenmodell
Kohortenstudie
prospektive epidemiol. Studie zum Vergleich einer Kohorte Exponierter u. einer Kohorte Nichtexponierter zur Ermittlung des Effekts der Exposition (pot. Risikofaktor) auf das Erkrankungsrisiko (Inzi... Mehr zu Kohortenstudie
Koilonychie
löffelartige zentrale Einsenkung der Nagelplatte genet. bedingt o. durch exogene Einflüsse (Arbeit in feuchtwarmem Material, Nägelkauen). Mehr zu Koilonychie
Koilozyt
mit einem humanen Papillomavirus infizierte Plattenepithelzelle. Sie ist zytolog. erkennbar an einem zentralen hellen Hof in der Zelle, in der ein vergröberter Zellkern liegt. Die einzelnen Virusty... Mehr zu Koilozyt
Koilozytose
große, perinukleäre Aufhellungen, die nicht verwechselt werden dürfen mit fixationsbedingtem Halo o. mit Vakuolen. K. tritt auf bei geringen Dysplasien des Plattenepithels u. bes. häufig in den Zel... Mehr zu Koilozytose
Koinzidenz
Zusammenfallen, gleichzeitiges Auftreten, Vergesellschaftung (von Krankheiten u. a.). Mehr zu Koinzidenz
Koinzidenzrefraktometer
Gerät zur Messung der Refraktion der Augen u. Ermittlung einer Fehlsichtigkeit nach dem Scheiner-Versuch. Dabei wird eine Strichmarke durch eine Blende mit zwei feinen Löchern betrachtet. Die Bilde... Mehr zu Koinzidenzrefraktometer

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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