Buchstabe Le - Medizinlexikon (Seite 1 von 6)

Medizinisches Lexikon - L

LE
Abk für Lupus erythematodes. Mehr zu LE
LE-Faktor
ein Anti-Desoxyribonukleoprotein-Antikörper (Anti-DPN-Antikörper). Vorkommen im Serum, zugehörig zur Klasse der Immunglobuline. Ist Ursache für das LE-Phänomen, wobei die von Hargraves beschriebene... Mehr zu LE-Faktor
Le-Master-Technik
Einstellung von Zahnröntgenfilmen im Oberkiefer durch Einlegen einer Watterolle zwischen Zahn u. Film, so daß Zahnachse u. Film nahezu parallel sind. Mehr zu Le-Master-Technik
LE-Nephritis
Lupusnephritis. Mehr zu LE-Nephritis
LE-Zellen
phagozytosefähige neutrophile segmentkernige Granulozyten, seltener eosinophile Granulozyten o. Monozyten. Erstmals von Hargraves 1948 im Knochenmark von Pat. mit Lupus erythematodes viszeralis gef... Mehr zu LE-Zellen
LE-Zellen-Nachweis
LE-Zellen-Test. Mehr zu LE-Zellen-Nachweis
LE-Zellen-Test
In-vitro-Verfahren zum Nachweis von LE-Zellen als direkter o. indirekter Test. Prinzipielle Voraussetzungen aller Methoden sind die Existenz 1. von Kernmaterial untergehender Zellen, 2. des LE-Fakt... Mehr zu LE-Zellen-Test
LE-Zellphänomen
LE-Zellen. Mehr zu LE-Zellphänomen
Lead-time-Bias
zeitl. Bias, der bei der Überlebenszeitanalyse auftritt, wenn infolge Vorverlagerung der diagn. Entdeckung einer Krankheit (Lead time) die Überlebenszeit künstl. verlängert wird. Mehr zu Lead-time-Bias
Leakage
Undichtigkeit, ungenügender Randschluß bei Zahnfüllungen Restauration. Mehr zu Leakage
Lean body mass
totales Körpergewicht minus Körperfett. Berechnung für Männer: LBM = 1,10 · KG – 128 (Masse2/Länge2), für Frauen: LBM = 1,07 · KG – 148 (Masse2/Länge2). KG in kg, Länge in cm. Mehr zu Lean body mass
Leben
Existenzweise der Lebewesen, die durch best. Eigenschaften ausgezeichnet sind: 1. Stoffwechsel auf der Grundlage molekularer Selbstorganisation u. Selbstregulation, die die Homöostase des Systems g... Mehr zu Leben
Lebendgeborenenüberschuß
pos. Differenz zwischen der Zahl der Geborenen u. der Zahl der Gestorbenen (bei definiertem Gebiet u. Zeitraum). Mehr zu Lebendgeborenenüberschuß
Lebendgeborenes
Geborenes. Mehr zu Lebendgeborenes
Lebendgeburt
Geburt. Mehr zu Lebendgeburt
Lebendimpfstoff
Impfstoff aus lebenden modifizierten, d. h. virulenzgeschwächten (attenuierten) Erregern, die keine o. nur abgeschwächte Sympt. der natürl. Infektionskrankheit, aber eine langanhaltende humorale u.... Mehr zu Lebendimpfstoff
Lebendimpfstoff, rekombinanter
Impfstoff, bei dem in das Genom vermehrungsfähiger attenuierter bzw. avirulenter Träger- o. Vektorkeime Gene pathogener Mikroben durch Rekombination eingefügt sind, die für die Impfantwort immun. w... Mehr zu Lebendimpfstoff, rekombinanter
Lebendspende
Organ- o. Gewebeentnahme beim lebenden (meist blutsverwandten) Spender. Angewendet in größerem Umfang für die Nieren- u. für die segmentale Lebertransplantation bei Kindern (Seg. 2 + 3). Organtrans... Mehr zu Lebendspende
Lebendvakzine
Lebendimpfstoff. Mehr zu Lebendvakzine
Lebensaktivitäten
nach dem Pflegekonzept (Roper, Logan u. Tierney, RLT-Modell) umfassen die 12 Lebensaktivitäten: für eine sichere Umgebung sorgen, kommunizieren, atmen, essen u. trinken, ausscheiden, sich sauberhal... Mehr zu Lebensaktivitäten
Lebensbaum
Arbor vitae. Mehr zu Lebensbaum
Lebensbeginn
Zeitpunkt in der Entwicklung des Embryos bzw. Feten, an dem aus der befruchteten Eizelle ein lebendes Wesen bzw. beim Menschen ein menschl. o. gar menschl.-personales Wesen wird. Der biol. Prozeß k... Mehr zu Lebensbeginn
Lebensdauer
Lebenserwartung, mittlere. Mehr zu Lebensdauer
Lebenserhaltungssystem
Anlage, die das Leben von Menschen bzw. Tieren in einem hermet. abgeschlossenen Raum insbes. während eines Weltraumflugs sichert. Tgl. verbraucht ein Mensch etwa 550 l O2, 1,5 kg feste Nahrung, 1,6... Mehr zu Lebenserhaltungssystem
Lebenserwartung
Erwartungswert des Sterbealters einer Kohorte gleichzeitig Geborener. Wird aus Sterbewahrscheinlichkeiten berechnet, die aus den altersspezif. Sterbeziffern geschätzt sind. Die L. ex eines x-Jährig... Mehr zu Lebenserwartung
Lebenserwartung, aktive
die durchschnittl. Anzahl von Lj., die einer gesunden Person eines best. Alters verbleiben, bevor es zu Funktionsverlust u. Behinderung kommt. Eine längere a. L. ist Zielparameter präventiver Maßna... Mehr zu Lebenserwartung, aktive
Lebenserwartung, fernere
Zeit, die ein Mensch nach Erreichung des Erwachsenenalters noch zu erleben hat (errechenbar aus Sterbetafeln). Mehr zu Lebenserwartung, fernere
Lebenserwartung, mittlere
Zahl der Jahre, die eine Person im Durchschnitt, unter Beachtung der gegebenen Sterblichkeitsverhältnisse der jeweiligen Bevölkerung, noch erleben kann. Die m. L. wird für jedes Lj. errechnet. Wird... Mehr zu Lebenserwartung, mittlere
Lebenserwartung, sexualdifferente
Frauen haben weltweit eine höhere mittlere L. als Männer. Die Ursache hierfür ist wahrscheinl. multifaktoriell. Mehr zu Lebenserwartung, sexualdifferente
Lebensjahre, potentiell verlorene
Differenz der für die entsprechende Alter-Geschlechts-Kohorte der Gesamtbevölkerung errechneten ferneren Lebenserwartung u. der ferneren Lebenserwartung einer Studienpopulation mit einer best. Kran... Mehr zu Lebensjahre, potentiell verlorene
Lebenskraft
Vitalismus. Mehr zu Lebenskraft
Lebensmittel
alle Stoffe (auch diätet. Produkte), die dazu bestimmt sind, im unveränderten, zubereiteten o. verarbeiteten Zustand vom Menschen aufgenommen zu werden, soweit sie nicht den Charakter von Arzneimit... Mehr zu Lebensmittel
Lebensmittel, basenüberschüssige
Lebensmittel, die beim metabol. Umsatz vorwiegend alkal. (bas.) reagierende Produkte liefern; es sind dies jene Lebensmittel, bei denen die bei der biol. Oxidation entstehende Kohlensäure (CO2) an ... Mehr zu Lebensmittel, basenüberschüssige
Lebensmittel, diätetische
nach bes. Gesichtspunkten ausgesuchte u. geordnete Lebensmittel, die spezif. Bedürfnissen bei der Nahrungszusammenstellung entsprechen: Kindernährmittel, Diabetikernahrung usw. Mehr zu Lebensmittel, diätetische
Lebensmittelallergene
Allergie auslösende Antigene in Lebensmitteln, Lebensmittelzusätzen u. Lebensmittelverunreinigungen. Wichtigste Allergene bei pflanzl. Lebensmitteln: Getreide, Leguminosen, Samen u. Bohnen; bei tie... Mehr zu Lebensmittelallergene
Lebensmittelbestrahlung
physikal. Verfahren zur Keimfreimachung von best. Lebensmitteln u. Verlängerung ihrer Haltbarkeit. Je nach der Höhe der Strahlendosis werden Mikroorganismen geschädigt bzw. völlig abgetötet. Behand... Mehr zu Lebensmittelbestrahlung
Lebensmittelgesetz
Gesetz über den Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmet. Mitteln u. sonstigen Bedarfsgegenständen (LMBG). Rahmengesetz u. weitere damit im Zusammenhang stehende Rechtsvorschriften gewä... Mehr zu Lebensmittelgesetz
Lebensmittelhygiene
Wissenschaftsdisziplin, deren Inhalt es ist, den Menschen vor Gesundheitsschädigungen (Lebensmittelvergiftungen) zu bewahren, die durch Verzehr nicht einwandfrei beschaffener Lebensmittel (Lebensmi... Mehr zu Lebensmittelhygiene
Lebensmittelinfektion
meldepflichtige, durch erregerkontaminierte Nahrungs- u. Genußmittel o. Trinkwasser oral übertragene Allgemein- o. Lokalinfektion (Lebensmittelvergiftungen), die vorzugsweise als eine Explosivepide... Mehr zu Lebensmittelinfektion
Lebensmittelkontaminanten
Kontaminanten. Mehr zu Lebensmittelkontaminanten
Lebensmitteluntersuchung
Einheit aller sensor., physikal., chem., mikrobiol. u. sonstigen Verfahren zur Feststellung der Beschaffenheit eines Lebensmittels, wobei Qualitätsfaktoren, ernährungsphysiolog., hyg. Faktoren u. p... Mehr zu Lebensmitteluntersuchung
Lebensmittelunverträglichkeiten
Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln. Mehr zu Lebensmittelunverträglichkeiten
Lebensmittelverderb
Gesamtheit meist komplexer chem., physikal.-chem. bzw. mikrobiol., stoffl. Veränderungen von Lebensmitteln, wodurch die Genußfähigkeit eingeschränkt bzw. ausgeschlossen wird. Beeinflussende Faktore... Mehr zu Lebensmittelverderb
Lebensmittelvergiftungen
allg. durch Lebensmittel verursachte Schädigungen (Vergiftungen). Spez. durch das Vorhandensein von Bakterien u. deren Toxinen in Lebensmitteln verursachte L. Diese Vergiftungsursache ist in der üb... Mehr zu Lebensmittelvergiftungen
Lebensmittelzusatzstoff
Additive. Mehr zu Lebensmittelzusatzstoff
Lebensperioden
Die Bez. der L. des Menschen richten sich nach dem Alter. Kindheit: 0–14 Jahre; jugendl. Alter: 15–18 Jahre; junges Erwachsenenalter: 19–29 Jahre; Reifealter: 30–44 Jahre; Umstellungsphase: 46–60 (... Mehr zu Lebensperioden
Lebensqualität
mit der L. wird die Beschaffenheit des individuellen Lebens beschrieben u. der Grad der sozialen, körperl. u. geistigen Zufriedenheit beurteilt. Es gibt weder absolute Kriterien zur Bestimmung der ... Mehr zu Lebensqualität
Lebensstil
individuelle Lebensweise, die das Auftreten best. Erkrankungen begünstigen u. andererseits von Krankheiten erhebl. beeinflußt werden kann. Risikofaktorenkonzept. Mehr zu Lebensstil
Lebenswecker
Baunscheidtismus. Mehr zu Lebenswecker
Lebensweise
artenspezif. Gesamtheit der Modalitäten des Lebens; von versch. Erscheinungsformen u. Qualitäten des Lebens zeugend. L. hängt insbes. von der phys. u. psych. Organisation der Lebewesen, ihrem Verhä... Mehr zu Lebensweise
Lebenszeichen
den Tod widerlegende Symptome wie Atmung (nachweisbar durch Beschlagen eines Spiegels vor dem Mund), Hautrötung bei Hitzereizen, Abwehrbewegungen, Blutungen, fehlender Ausgleich der Körpertemperatu... Mehr zu Lebenszeichen
Lebenszeitrisiko
Wahrscheinlichkeit für ein Individuum aus einer Kohorte (Alter, Geschlecht, Exposition), im Verlauf seines Lebens an einer best. Krankheit zu erkranken (zu versterben). Mehr zu Lebenszeitrisiko
Lebenszyklus
Ontogenese. Mehr zu Lebenszyklus
Leber
Hepar, Jecur. Anat. größte Drüse des menschl. Organismus. Sie wiegt beim Erwachsenen 1 500 g u. liegt im Oberbauch, zum größten Teil unter dem re. Rippenbogen. Die L. ist dunkelrotbraun, hat eine w... Mehr zu Leber
Leber, Theodor
(1840–1917), dt. Ophth., Berlin, Göttingen u. Heidelberg. Mehr zu Leber, Theodor
Leber-Optikusatrophie
Lebererkrankung, zwischen 15. u. 30. Lj. einsetzende Form der fam. Optikusatrophie, Erbgang noch unklar, vermutl. dominant, X-chromosomal. Beginn mit hyperäm. u. ödematöser Papille. Vielleicht hand... Mehr zu Leber-Optikusatrophie
Leberabszeß
umschriebene eitrige Einschmelzung von Leberparenchym. Nach dem Weg, auf dem die Bakterien in die Leber gelangt sind, unterscheidet man: pylephlebit. L.: Bakterien über Pfortader aus deren Quellgeb... Mehr zu Leberabszeß
Leberagenesie
angeborenes Fehlen der Leber, extrem selten u. mit schwersten Körperfehlbildungen kombiniert (Holoacardiacus amorphus, Epignathus). Häufiger ist die Nichtanlage (Agenesie) des li. Leberlappens. Mehr zu Leberagenesie
Leberatrophie, akute gelbe
akute gelbe Leberdystrophie. Schweres, häufig zum Tode führendes Leiden, bei dem eine tox. Schädigung der Leberzellen in kurzer Zeit deren völligen Untergang herbeiführt. Das Parenchym verfettet, w... Mehr zu Leberatrophie, akute gelbe
Leberatrophie, akute rote
akute rote Leberdystrophie; seltene Variante der akuten gelben Leberatrophie. werden die Leberzellnekrosen sek. verflüssigt, bleiben nur die blutgefüllten Leberkapillaren bestehen u. bestimmen den ... Mehr zu Leberatrophie, akute rote
Leberausfallkoma
Coma hepaticum. Mehr zu Leberausfallkoma
Leberausflußblock
gestörter Abfluß des Lebervenenblutes ohne extrahepat. Stauungsursache. Vorwiegend bei vermehrter Histaminausschüttung, Adrenalin- o. Peptoneinwirkung bzw. Azidosen, Hypoxie, Bakterientoxinen, mass... Mehr zu Leberausflußblock
Leberbilharziose
massive Ablagerung von Schistosomeneiern in der Leber. Entwicklung einer interstitiellen Fibrose, Übergang in Leberzirrhose mögl. Bilharziose, hepatolienale; Schistosomiasis. Mehr zu Leberbilharziose
Leberbiopsie
Probeentnahme aus der Leber mit Hilfe spez. Punktionsnadeln (Menghini, Roholm, Vim-Sivermann, Iversen) als transkutane (blinde) o. gezielte L. bei einer Laparoskopie o. auch als Keilexzision unter ... Mehr zu Leberbiopsie
Leberblindpunktion
Leberbiopsie. Mehr zu Leberblindpunktion
Leberblutgefäße
1. funktioneller Kreislauf – Äste der V. portae, 2. nutritiver (v. a. O2-) Kreislauf – Äste der A. hepatica. In den Sinusoiden fließen beide Kreisläufe zusammen. Mehr zu Leberblutgefäße
Leberbouillon
mikrobiol. Nährböden mit Zusatz von Leber zur Züchtung von Anaerobiern u. Entamoeba histolytica. Mehr zu Leberbouillon
Leberdämpfung
perkutor. Dämpfung im re. Oberbauch, hervorgerufen durch die von der Lunge nicht überdeckten Leberanteile, sie verschwindet bei einem Pneumoperitoneum (z. B. bei Perforationen von Hohlorganen o. na... Mehr zu Leberdämpfung
Leberdystrophie, akute gelbe
Leberatrophie, akute gelbe. Mehr zu Leberdystrophie, akute gelbe
Leberechinokokkus
Leberbefall durch die Finnen von Echinococcus granulosis o. Echinococcus multilocularis. Differenzierung in die zyst. u. alveoläre Form. Sympt.: Druckgefühl in der Lebergegend, Zunahme des Leibesum... Mehr zu Leberechinokokkus
Leberegel, chinesischer
Clonorchis sinensis. Mehr zu Leberegel, chinesischer
Leberegel, kleiner
Dicrocoelium dendriticum. Mehr zu Leberegel, kleiner
Leberegelbefall
durch versch. Leberegel hervorgerufene Erkrankung. Großer Leberegel (Fasciola hepatica) ist weltweit verbreitet. Menschl. Erkrankung (Faszioliasis) relativ selten. Vorwiegend Parasit der Weidetiere... Mehr zu Leberegelbefall
Leberegelschnecken
Wasserschnecken, die Zwischenwirte für Leberegel, aber auch für andere Saugwürmer sind. Wichtige L. sind, abhängig von der geograph. Verbreitung, die Gattungen Bithynia, Melania, Galba (Lymnaea). B... Mehr zu Leberegelschnecken
Leberentzündung
Hepatitis. Mehr zu Leberentzündung
Lebereventration
Verlagerung der Leber aus dem Bauchraum bei Bauchwanddefekten, Bauchwandbrüchen, Gastroschisis. Mehr zu Lebereventration
Leberfeld
Verdichtung der Entodermzellen am unteren Ende des Vorderdarms. In der 3. Woche vertieft sich das L. zur Leberbucht mit einer Pars hepatica, aus der die Leber entsteht, u. Pars cystica, aus der Gal... Mehr zu Leberfeld
Leberfibrose
vermehrte Bindegewebebildung, die auch am Beginn eines zirrhot. Umbaus nach Leberzellnekrosen stehen kann, wobei die Leberarchitektur aber erhalten ist. Portale L.: Verbreiterung der Glisson-Felder... Mehr zu Leberfibrose
Leberfibrose, kongenitale
angeborene Fehlbildung der intralobulären Gallengänge mit Vermehrung des umgebenden Bindegewebes. Caroli-Erkrankung. Mehr zu Leberfibrose, kongenitale
Leberfleck
Naevus pigmentosus. Mehr zu Leberfleck
Leberfunktionsproben
früher wurden damit die sog. Serumlabilitätsproben bezeichnet. Heute sind die gebräuchlichsten L.: Bromsulfan-, Galaktose- u. Kollertest. Mehr zu Leberfunktionsproben
Lebergifte
z. B. Tetrachlorkohlenstoff, Amanitin, Ethionin, gelber Phosphor, Allylalkohol u. a. Mehr zu Lebergifte
Leberhypoplasie
angeborene Verkleinerung der Leber o. eines Leberlappens (meist li.) Mehr zu Leberhypoplasie
Leberinfarkt
Lebergewebezerfall aus unterschiedl. Ursachen: roter L.: Der Verschluß von Pfortaderästen führt bei Kreislaufschwäche gelegentl. zur Ausbildung eines keilförmigen dunkelroten Herds im Leberparenchy... Mehr zu Leberinfarkt
Leberinsuffizienz
Coma hepaticum. Mehr zu Leberinsuffizienz
Leberkarzinom
als prim. L. am häufigsten aus einer Leberzirrhose hervorgehend (Anstieg des Alphafetoproteins). Histol. werden die häufigeren hepatozellulären von den cholangiozellulären u. anaplast. Tumoren abge... Mehr zu Leberkarzinom
Leberkoma
Coma hepaticum. Mehr zu Leberkoma
Leberläppchen
Leber. Mehr zu Leberläppchen
Leberlappen
eine äußerl. Unterteilung der Leber in einen größeren re. Lappen, Lobus hepatis dexter, u. einen kleineren li. Lappen, Lobus hepatis sinister, geschieht durch den Ansatz des Bauchfells (Ligamentum ... Mehr zu Leberlappen
Leberlappen, akzessorische
angeborene Unterteilung der Leberlappen in weitere Untereinheiten durch tief einschneidende Furchen (Hepar lobatum congenitum). 1. Riedel-Lappen; 2. Supradiaphragmat. Lappen durch einen Zwerchfelld... Mehr zu Leberlappen, akzessorische
Leberlappenresektion
Entfernung eines Leberlappen entspr. anat. Strukturen. Leberresektion. Mehr zu Leberlappenresektion
Lebermetastasen
sek. Leberneoplasmen durch Absiedlung von Krebszellen prim. Geschwülste bes. Gallenblasen-, Gallengang-, Magen-, Pankreas-, Darm-, Bronchial-, Brustdrüsenkrebs usw. in die Leber. Mehr zu Lebermetastasen
Lebermetastasierungstyp
Metastasierungstyp. Mehr zu Lebermetastasierungstyp
Leberpassage, erste
pharmak. Ausdruck für denjenigen Anteil eines intestinal resorbierten Arzneimittels, der durch Biotransformation o. biliäre Ausscheidung sofort in der Leber eliminiert wird. Mehr zu Leberpassage, erste
Leberperfusion
Form der regionalen Chemotherapie inoperabler prim. o. sek. Lebertumoren über einen operativ o. angiograph. gelegten Katheter. Leberperfusion, isolierte. Mehr zu Leberperfusion
Leberperfusion, isolierte
Form der regionalen Chemotherapie von bösartigen Lebertumoren mit temporärer Ausschaltung der Leber aus dem Körperkreislauf u. deren isolierter Zytostatikaperfusion zur Erzielung max. auf die Leber... Mehr zu Leberperfusion, isolierte
Leberpuls
vergrößerte pulsierende Leber bei Trikuspidalinsuffizienz. Mehr zu Leberpuls
Leberresektion
Teilentfernung der Leber. Es wird unterschieden die typ. L. mit prim. Präparation der Gefäß- u. Gallengangstrukturen im Leberhilus von einer atyp. L. o. zentripetalen L., bei der die Gefäß- u. Gall... Mehr zu Leberresektion
Leberruptur
Zerreißung u. Zertrümmerung von Leberparenchym durch stumpfe, massive auf die untere re. Brustkorbhälfte u. den re. Oberbauch gerichtete direkte Gewalteinwirkung. Ursache: hauptsächl. Verkehrsunfäl... Mehr zu Leberruptur
Leberschäden, arzneimittelbedingte
Die Anzahl der Pharmaka, die hepatotox. u./o. -allerg. i. S. einer Cholestase o. eines hepatozellulären Ikterus wirken, ist groß. Die Häufigkeit des Auftretens beträgt allerdings nur bei Erythromyc... Mehr zu Leberschäden, arzneimittelbedingte

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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