Buchstabe Li - Medizinlexikon (Seite 1 von 6)

Medizinisches Lexikon - L

L-Iduronsäure
Bestandteil des Chondroitinsulfates B u. des Heparins. Die L-Iduronsäure ist ein Stereoisomeres der Glukuronsäure. Mehr zu L-Iduronsäure
Li
chem. Symbol für Lithium. Mehr zu Li
Lian-Siguier-Welti-Syndrom
hypochrome Anämie, verminderter Serumeisenspiegel, rezidivierende Thrombosen der Extremitäten, z. T. Fieberschübe, Zwerchfellhernien, z. T. Thrombozytenvermehrung. Mehr zu Lian-Siguier-Welti-Syndrom
Liberation
Freisetzung von körpereigenen Wirkstoffen aus Speichern, z. B. Noradrenalin aus präsynapt. Vesikeln. Mehr zu Liberation
Liberationsgeschwindigkeit
Freisetzungsgeschwindigkeit. Mehr zu Liberationsgeschwindigkeit
Liberine
Neurohormone (Oligopeptide) des Hypothalamus, die die Freisetzung der Hormone des Hypophysenvorderlappens bewirken. Mehr zu Liberine
Libido
sexuelles Verlangen, Geschlechtstrieb, Lust nach sexueller Betätigung u. Befriedigung; hormonelle Grundlagen der L. sind v. a. Androgene für beide Geschlechter. Auf dieser biol. Basis gewinnen aber... Mehr zu Libido
Libman, Emanuel
(1872–1946), Int., New York. Mehr zu Libman, Emanuel
Libman-Sacks-Endokarditis
Sympt. eines systemischen Lupus erythematodes; atyp. verruköse Endokarditis mit flach-polypösen Fibrinauflagerungen am Klappenschließungsrand (insbes. der Mitralklappe). Tendenz zur Ausdehnung auf ... Mehr zu Libman-Sacks-Endokarditis
Lichen
Bez. meist für Knötchenflechte gebräuchl., wo Knötchen als charakterist. Sympt. vorherrschen, auch für verstärkte u. vergrößerte Hautfelderung (Lichenifikation) benutzt. Mehr zu Lichen
Lichen albus
Lichen sclerosus et atrophicus. Mehr zu Lichen albus
Lichen atrophicus
Lichen sclerosus et atrophicus. Mehr zu Lichen atrophicus
Lichen corné
Lichen ruber verrucosus. Mehr zu Lichen corné
Lichen islandicus
Cetraria islandica. Mehr zu Lichen islandicus
Lichen nitidus
stecknadelkopfgroße, glänzende, nicht juckende Knötchen an Penis, Bauch u. Gelenkbeugen. Mehr zu Lichen nitidus
Lichen pilaris
an den Streckseiten der Oberarme, weniger der Unterschenkel, aber auch am oberen Stamm vorkommende stärkere Verhornung der Follikelöffnungen mit Retention der Wollhaare. Oft Zeichen einer Durchblut... Mehr zu Lichen pilaris
Lichen planus
Lichen ruber planus. Mehr zu Lichen planus
Lichen progenitalis
Lichen ruber planus am Penis. Mehr zu Lichen progenitalis
Lichen ruber follicularis decalvans
mit geringen entzündl. Erscheinungen u. festhaftender Schuppung einhergehende narbige Haarlosigkeit am Kopf. Mehr zu Lichen ruber follicularis decalvans
Lichen ruber planus
Lichen ruber acuminatus; braunrote, hirsekorngroße, derbe juckende Knötchen, deren kegelförmige verhornte Spitze eine Epidermisschuppe trägt. Unregelmäßig verstreut o. gruppiert o. zu größeren chag... Mehr zu Lichen ruber planus
Lichen sclerosus et atrophicus
vorwiegend postklimakter. bei Frauen auftretende grauweiße, im auffallenden Licht glänzende, linsengroße, atroph. Herde mit zunächst blaß rötl. Saum; Aggregation der Einzeleffloreszenzen, follikulä... Mehr zu Lichen sclerosus et atrophicus
Lichen scorbuticus
hyperkeratot. Follikelöffnungen bei Skorbut. Mehr zu Lichen scorbuticus
Lichen scrophulosorum
Tuberkulose. Mehr zu Lichen scrophulosorum
Lichen simplex acutus
Strophulus infantum (Prurigo acuta). Mehr zu Lichen simplex acutus
Lichen simplex chronicus
Neurodermitis. Mehr zu Lichen simplex chronicus
Lichen strophulus
Prurigo acuta. Mehr zu Lichen strophulus
Lichen syphiliticus
kleinpapulöse Syphilis. Mehr zu Lichen syphiliticus
Lichen trichophyticus
an Follikel gebundene Knötchen, bes. am Rumpf bei Kindern mit Trichophytia profunda (Trichophytie). Mehr zu Lichen trichophyticus
Lichen tropicus
„roter Hund“, akutes Ekzem (rote Knötchen usw.) nach starkem Schwitzen in den Tropen. Mehr zu Lichen tropicus
Lichen urticatus
Prurigo acuta. Mehr zu Lichen urticatus
Lichen verrucosus
Lichen ruber planus. Mehr zu Lichen verrucosus
Lichenifikation
chagrinlederartiges Aussehen der Haut bei chron. Reizzuständen (chron. Ekzem, Neurodermitis). Mehr zu Lichenifikation
lichenoid
knötchenartig. Mehr zu lichenoid
Licht
Spektrum der elektromagnet. Wellen. Mehr zu Licht
Licht, kohärentes
elektromagnet. Wellen, zwischen denen eine feste Phasendifferenz besteht u. die bei Überlagerung Interferenz zeigen. Als Quelle für k. L. dienen z. B. Laser. Mehr zu Licht, kohärentes
Licht, polarisiertes
eine elektromagnet. Welle, bei der im Ggs. zu natürl. Licht der elektr. Vektor in einer räuml. u. zeitl. feststehenden Ebene schwingt. P. L. wird mittels Polarisatoren (Nicol-Prisma, dichroit. Kris... Mehr zu Licht, polarisiertes
Licht, sichtbares
Anteil der Globalstrahlung, die vom Auge wahrgenommen wird (Wellenlänge: 400–780 nm). Physiol. Bedeutung kommt dem s. L. durch seine Fähigkeit, den physiol. Tagesrhythmus zu synchronisieren, zu. Di... Mehr zu Licht, sichtbares
Lichtbehandlung
Anwendung von natürl. Strahlung (Sonnen- u. Himmelsstrahlung) o. künstl. Lichtquellen (Finsenlicht, Quarzlampe, Sollux, Rot-, Blaulicht u. a.) zu ther. Zwecken. Bei akuten Krankheiten ist die L. ko... Mehr zu Lichtbehandlung
Lichtbogenunfall
Einwirkung eines an elektrotechn. Anlagen durch Kurz- o. Erdschluß ausgelösten Lichtbogens auf den Menschen, die zu einer Schädigung des Organismus führt. Die auftretende Strahlung (Ultraviolett u.... Mehr zu Lichtbogenunfall
Lichtdermatosen
Hautkrankheiten, deren Entstehung u. Verlauf maßgebl. durch Sonnenlicht beeinflußt wird. Die Lichtempfindlichkeit der Haut kann durch Verminderung natürl. strahlenabsorbierender Hautinhaltsstoffe, ... Mehr zu Lichtdermatosen
Lichtenberg, Alexander von
(1880–1943), Urol., Berlin. 1933 emigriert, in Mexiko gestorben. Mitbegründer der urol. Röntgenuntersuchungstechnik. Mehr zu Lichtenberg, Alexander von
Lichtenstein, Louis
zeitgen. amerik. Arzt, New York. Osteofibrosis deformans juvenilis Uehlinger. Mehr zu Lichtenstein, Louis
Lichterythem
Rötung der Haut nach Einwirkung kurz- o. mittelwelliger Ultraviolettbestrahlung (Wellenlänge unter 313 nm). Entspricht der Verbrennung I. Grades; Lichtdermatosen. Mehr zu Lichterythem
Lichtheim, Ludwig
(1845–1928), dt. Int., Königsberg, Bonn, Bern. Mehr zu Lichtheim, Ludwig
Lichtheim-Déjerine-Zeichen
Déjerine-Lichtheim-Zeichen. Mehr zu Lichtheim-Déjerine-Zeichen
Lichtheim-Krankheit
Bez. für die sog. subkortikale sensor. Aphasie. Mehr zu Lichtheim-Krankheit
Lichthof
Wird eine kleine Fläche einer photograph. Schicht belichtet, so ist nach der Entwicklung die geschwärzte Fläche größer als die ursprüngl. belichtete. Ursachen sind die Beugung u. Streuung des Licht... Mehr zu Lichthof
Lichtkoagulation
Methode von G. Meyer-Schwickerath zur transpupillaren Koagulation von Netzhautanteilen mit energiereichem fokussiertem Licht (z. B. Xenonlicht) bei Gefahr o. Beginn der Ablatio retinae, bei Retinop... Mehr zu Lichtkoagulation
Lichtkrankheiten
Lichtdermatosen. Mehr zu Lichtkrankheiten
Lichtleiter
Glasfaserbündel, die Licht auf gekrümmten Wegen leiten. Ursache ist die Totalreflexion des Lichts, die an Grenzflächen zwischen einem opt. dichteren u. einem opt. dünneren Medium, hier an der Faser... Mehr zu Lichtleiter
Lichtreaktion
Pupillenreflex auf Lichtreize. Pupillenreaktion. Mehr zu Lichtreaktion
Lichtscheu
von Abwehrreaktionen wie Zukneifen der Lider u. Abwenden vom Licht gefolgte unangenehme Empfindung bei Lichteinfall. Kann durch starke Blendung verursacht sein, durch alle Entzündungen der vorderen... Mehr zu Lichtscheu
Lichtschutzsalben
Salben mit der Aufgabe, den erythembildenden Strahlenanteil (? = 280–315 nm, Maximum bei 307–308 nm) des Sonnenlichts zu absorbieren u. unschädl. zu machen, ohne die ther. wichtigen langwelligeren ... Mehr zu Lichtschutzsalben
Lichtschwiele
Verdickung der epidermalen Hornschicht durch UV-Lichteinwirkung; dadurch wird Eindringen des UV-Lichts erschwert. Mehr zu Lichtschwiele
Lichtsinn
einfachste opt. Wahrnehmungsvermittlung, an die periphere Netzhaut gebunden, reicht von Hell-Dunkel-Wahrnehmung bis zur Unterscheidung von unterschiedl. Lichtintensitäten. Lichtrichtungssinn: nächs... Mehr zu Lichtsinn
Lichtsinnperimetrie
Perimetrie. Mehr zu Lichtsinnperimetrie
Lichtstarre
Pupillenstarre. Mehr zu Lichtstarre
Lichtstrom
Lichtleistung einer Lichtquelle. Die Maßeinheit des L. ist das Lumen (lm). Strahlungsgrößen. Mehr zu Lichtstrom
Lichturtikaria
zur Gruppe der Lichtdermatosen gehörende Reaktion der Haut auf Sonnenbestrahlung mit Rötung u. Juckreiz, ggf. auch Quaddelbildung; häufig auch als Sonnenallergie bezeichnet; es handelt sich um eine... Mehr zu Lichturtikaria
Lichtvisierblende
Vorrichtung zum seitl. Begrenzen eines Strahlenbündels in der Röntgentechnik, bei der die Ausdehnung dieses Bündels durch Licht sichtbar gemacht wird u. die Begrenzung den jeweiligen Bedürfnissen a... Mehr zu Lichtvisierblende
Lichtwitz-Nadel
Punktionsnadel mit Öffnungen am seitl. Kanülenende zur Vermeidung von Luftembolien für die Spülung der Kieferhöhle vom unteren Nasengang. Mehr zu Lichtwitz-Nadel
Lid
Augenlid, Palpebra. Mehr zu Lid
Lidachse
Verlauf des Augenlides; abhängig von genet. (rass.) Einflüssen (mongoloide Schrägstellung des Augenlides); auch diagn. verwertbares Hinweiszeichen (Minor malformation) auf angeborene Entwicklungsst... Mehr zu Lidachse
Lidaprim
Cosoltrim, schwerresorbierbares Sulfonamid, Kombination aus Sulfametrol u. Trimethoprim. Mehr zu Lidaprim
Liddle-Syndrom
funktionelle Tubulopathie der Niere mit Hypernaträmie, Hypokaliämie u. Alkalose. Klin.: hypertone Hyperhydration, bei der im Ggs. zum Conn-Syndrom die Aldosteronsekretion gedrosselt bzw. nicht erhö... Mehr zu Liddle-Syndrom
Lidhalter
Gerät zur Spreizung der Lidspalte nach Anästhesie, entweder gleichzeitig für Ober- u. Unterlid (z. B. bei Operationen) o. getrennte Geräte, Desmarres-Lidhalter. Mehr zu Lidhalter
Lidinfektion
Augeninfektion. Mehr zu Lidinfektion
Lidkarzinom
verallgemeinernde Bez. aller epithelialen malignen Lidtumoren, in Reihenfolge der Häufigkeit Basaliom, Talgdrüsenkarzinom, Plattenepithelkarzinom. Hauptgefahr besteht in lokaler Zerstörung funktion... Mehr zu Lidkarzinom
Lidkolobom
seltene Fehlbildung der Augenlider; dreieckiger Gewebedefekt mit Basis am Lidrand. Oberlidkolobome liegen meist in der inneren Hälfte, Unterlidkolobome außen. Isolierte Fehlbildung o. in Kombinatio... Mehr zu Lidkolobom
Lidkrampf
Blepharospasmus. Mehr zu Lidkrampf
Lidocain
Lokalanästhetikum vom Amidtyp. Zusatz von vasokonstriktor. Stoffen nicht nötig. Zur Infiltrations- u. Leitungsanästhesie. Spaltung durch versch. Abbauwege (hauptsächl. Oxidation) in der Leber. Lang... Mehr zu Lidocain
Lidödem
Schwellung der Lidhaut. Ursachen: allerg. tox. (Insektenstich), angioneurot. (Quincke-Ödem), entzündl. (Blepharitis, Erysipel, Zoster, Sinusitis, Ohr- o. Nasenfurunkel), Eiweißmangel (Nephrose). Abb. Mehr zu Lidödem
Lidoflazin
ein Koronarmittel. Mehr zu Lidoflazin
Lidrandentzündung
Blepharitis. Mehr zu Lidrandentzündung
Lidrandreflex
Schmerzreflex, der normalerweise bei Berührung des Lidrands einen Lidschluß auslöst. Wird in der Anästhesie zur Prüfung der Narkosetiefe benutzt, da er bis zum 3. Stadium nach Guedel nachweisbar ist. Mehr zu Lidrandreflex
Lidsarkom
meist ist damit das vom Lid ausgehende maligne Melanom gemeint. Melanom, malignes. Mehr zu Lidsarkom
Lidschlag
Bewegung des Oberlides zur Feuchthaltung u. mechan. Reinigung der Hornhaut. Mehr zu Lidschlag
Lidschluß, reflektorischer
bei Berührung der Hornhaut mit feinem Wattebausch ausgelöster Lidschlag. Zur Prüfung der Hornhautsensibilität. Mehr zu Lidschluß, reflektorischer
Lidschlußreaktion
Pupillenverengung bei Lidschluß o. Versuch, Lidspalte gegen Widerstand zu schließen. Mitbewegung, die auf Faserverbindung zwischen den Kerngebieten des 7. u. 8. Hirnnerven beruht u. auch bei lichts... Mehr zu Lidschlußreaktion
Lidschlußreflex
schnelles, unwillkürl. Schließen der Augenlider bei Einwirkungen auf die Hornhaut o. die nächste Umgebung des Auges durch Fremdkörper, Anblasen mit Luft u. a. Auch bei plötzl. Blendung. Das Reflexz... Mehr zu Lidschlußreflex
Lidsperrer
Lidhalter. Mehr zu Lidsperrer
Lidwinkelkonjunktivitis
Conjunctivitis angularis, Blepharoconjunctivitis angularis. Häufig bei Trachom der (sub)trop. Länder v. a. in Sommermonaten beobachtete Bindehautentzündung. Übertragung durch Schmierinfektion, pass... Mehr zu Lidwinkelkonjunktivitis
Liébault, A.
(1823–1904), frz. Psychiater. Repräsentant der Hypnoseschule von Nancy. Mehr zu Liébault, A.
Lieberkühn, Johann Nathanael
(1711–1756), dt. Arzt, Berlin. Nebenberufl. anat. Untersuchungen. Mehr zu Lieberkühn, Johann Nathanael
Lieberkühn-Krypten
einfach tubulöse Drüsen in der Tunica mucosa von Dünndarm u. Dickdarm. Abb. Mehr zu Lieberkühn-Krypten
Liebermann-Burchardt-Reaktion
Farbreaktion zum Nachweis von Sterolen; dient der quantitativen Bestimmung des Cholesterins im Blut. In Chloroform gelöste ungesättigte Sterole geben nach Zusatz von Schwefelsäure u. Acetanhydrid e... Mehr zu Liebermann-Burchardt-Reaktion
Liebermann-Cole-Syndrom
Basalzellnävussyndrom. Mehr zu Liebermann-Cole-Syndrom
Liebermann-Probe
Farbreaktion (grün über blau nach violett), die fettfreie Proteinlösungen nach Zusatz konzentrierter Salzsäure liefern. Die L. beruht auf Reaktionen der im Proteinmolekül vorhandenen aromat. Aminos... Mehr zu Liebermann-Probe
Liebermeister-Regel
Steigerung der Körpertemperatur um 1 °C entspricht einer Pulsfrequenzzunahme um 8 Schläge pro Minute. Mehr zu Liebermeister-Regel
Liebeswahn
Paranoia. Mehr zu Liebeswahn
Liebig, Justus Freiherr von
(1803–1873), dt. Chemiker, Gießen u. München. Wichtigste Arbeiten über Verbesserung der menschl. Ernährung (künstl. Düngung). Mehr zu Liebig, Justus Freiherr von
Liebreich, Matthias Eugen Oskar
(1839–1908), Pharmak., Berlin. L. entdeckte 1869 die sedierende Wirkung des 1832 von Justus von Liebig (1803–1873) dargestellten Chloralhydrats. Darüber hinaus führte er neue Anästhetika, die Queck... Mehr zu Liebreich, Matthias Eugen Oskar
Liebstöckel
Levisticum officinale. Mehr zu Liebstöckel
Liegekur
Klimaexpositionsverfahren, bei dem der Pat. über mehrere Stunden in spez. nach außen geöffneten Hallen o. im Freien der Umgebungsluft exponiert wird. Wirksame Faktoren sind luftchem. u. therm. Klim... Mehr zu Liegekur
Liegezeitbestimmung
möglichst genaue Feststellung des Todeszeitpunkts. Bez. wird zumeist dann gebraucht, wenn zwischen Todeseintritt u. Auffindung bzw. Untersuchung der Leiche ein größerer Zeitraum (Wochen, Monate o. ... Mehr zu Liegezeitbestimmung
Lien
Splen, Milz. Mehr zu Lien
Lien accessorius
angeborene Überzahl von Milzen. Neben einer normalgroßen Milz bestehen kirschgroße Knötchen aus Milzparenchym. Nebenmilzen liegen zu 75 % in Hilumnähe, seltener in den Gekröseblättern, entlang der ... Mehr zu Lien accessorius
Lien lobatus
angeborene Lappung der Milz durch Einkerbungen des oberen Rands. Wie Milzagenesie (Aspleniesyndrom) kann auch die gelappte Milz mit Herzdefekten u. Situs inversus kombiniert sein. Mehr zu Lien lobatus
Lien mobilis
Wandermilz, von der Normallage entfernte bzw. abnorm bewegl. Milz. Mehr zu Lien mobilis
Lienographie
Röntgendarstellung der Milzarterie mittels superselektiver Angiographie nach Sondierung der A. coeliaca u. der A. lienalis. Das Verfahren ist zur indirekten Splenoportographie bes. geeignet. Mehr zu Lienographie

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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