Buchstabe Mi - Medizinlexikon (Seite 1 von 5)

Medizinisches Lexikon - M

MI
Abk für Mitralinsuffizienz. Mehr zu MI
Mianserin
ein Antidepressivum. Mehr zu Mianserin
Miasma
histor. Bez. für hypothet. Agens der Ansteckung, das im Ggs. zum Kontagium außerhalb des Tierkörpers entsteht u. über die Luft als Vehikel an bzw. in den Körper gelangt. Unter M. verstand man feins... Mehr zu Miasma
Miasmatiker
Anhänger der Lehre vom Miasma. Mehr zu Miasmatiker
Mibelli, Vittorio
(1860–1910), ital. Dermat., Parma. Mehr zu Mibelli, Vittorio
Mibelli-Krankheit
(nach Vittorio M.): Mehr zu Mibelli-Krankheit
MIBG
Meta-Iod-Benzyl-Guanidin, mit 123I- o. 131I-markiertes Radiopharmakon, ein Noradrenalin-Analogon, das in chromaffinen Granula in Geweben neuroektodermalen Ursprungs gespeichert u. nicht enzymat. wi... Mehr zu MIBG
MIBI
2-Methoxy-2-Methylpropyl-Isonitril, mit 99mTc markiertes Radiopharmakon als Flußmarker für die Myokardperfusionsdiagnostik (Herzszintigraphie) eingesetzt, wegen seiner Speicherung in mitochondrienr... Mehr zu MIBI
MIC
Abk für minimal invasive Chirurgie; operative Eingriffe, die unter Vermeidung von Laparotomie u. Thorakotomie über Trokare u. ein Linsenkamerasystem mit Spezialinstrumenten durchgeführt werden. Vor... Mehr zu MIC
Micelle
Mizelle. Mehr zu Micelle
Michaelis, Gustav Adolf
(1798–1848), dt. Gyn., Kiel. Mehr zu Michaelis, Gustav Adolf
Michaelis, Leonor
(1875–1950), dt. Biochem. u. Physikochemiker, Berlin, Nagoya, New York. Erforschung des pH-Einflusses auf Enzyme u. Begründung der modernen Enzymkinetik, Pionierarbeiten über die Theorie der Puffer... Mehr zu Michaelis, Leonor
Michaelis-Gutmann-Körper
in polyedr. Makrophagen vorkommende Einschlußkörper, mit Hämatoxylin gut anfärbbar, die in der subepithelialen granulomatösen Entzündung bei Malakoplakie der ableitenden Harnwege vorkommen. Malacop... Mehr zu Michaelis-Gutmann-Körper
Michaelis-Konstante
Enzymkinetik. Mehr zu Michaelis-Konstante
Michaelis-Menten-Gleichung
Enzymkinetik. Mehr zu Michaelis-Menten-Gleichung
Michaelis-Raute
Feld zwischen Dornfortsatz des 5. Lendenwirbels, beiden Spinae iliacae posteriores superiores u. Spitze der Gesäßfurche. Der Rhombus soll normalerweise gleich lange Seiten haben. Mehr zu Michaelis-Raute
Micheli, F.
zeitgen. ital. Hämat. Mehr zu Micheli, F.
Miconazol
Antimykotikum, Imidazolderivat mit breitem antimykot. Spektrum. Da nur zu 30 % enteral resorbiert, parenterale Gabe erforderl.; schlecht liquorgängig. Weniger zuverlässig wirksam aber auch weniger ... Mehr zu Miconazol
Microbody
Peroxisom. Mehr zu Microbody
Micrococcaceae
Bakterienfamilie mit grampositiven Kokken der Gattungen Micrococcus, Staphylococcus, Planococcus, Stomatococcus. Mehr zu Micrococcaceae
Micrococcus
Bakteriengattung der Fam. Micrococcaceae. Morphol. findet man grampositive Vierer- u. Paketkokken, früher als Gaffkya bzw. Sarcina bezeichnet. Sarcina heute nur strikt anaerob wachsende Paketkokken... Mehr zu Micrococcus
Microfilaria
Mikrofilarien. Mehr zu Microfilaria
Microleakage
Randundichtigkeit bei Zahnfüllungen. Mehr zu Microleakage
Micronutrient deficiency
Hidden hunger. Mangel an Nahrungsbestandteilen, die nur in Milligramm-Mengen o. weniger (Fe, Zn, J, Vitamin A u. a.) aufgenommen werden. Mehr zu Micronutrient deficiency
Microsporie
Mikrosporie. Mehr zu Microsporie
Microsporum
Pilzgattung der Dermatophyten, Erreger der Mikrosporie, aber auch Formen der Tinea u. Trichophytie. Die wichtigsten Arten sind: M. canis, M. audouinii, M. gypseum u. M. ferrugineum. Mehr zu Microsporum
Microtubule organizing center
elektronendichtes Material am Fuß der Zilie (Pes basalis) bzw. am Zentriol, auf das die Mikrotubuli ausgerichtet sind. Mehr zu Microtubule organizing center
Microtubuli
Mikrotubuli. Mehr zu Microtubuli
Microvilli
Mikrovilli. Mehr zu Microvilli
Midazolam
wird als Kurzhypnotikum eingesetzt. Mehr zu Midazolam
Middle track
Gegenüber dem Paralleltrack erweitertes Protokoll i. R. einer Arzneimittelstudie; ermöglicht eine Basis-Effizienz-Auswertung. Mehr zu Middle track
Miescher, Friedrich
(1844–1895), Schweizer Physiol., Tübingen; Entdecker der Nukleinsäuren. Mehr zu Miescher, Friedrich
Miescher, Guido
(1877–1961), Schweizer Dermat., Zürich. Mehr zu Miescher, Guido
Miescher, Johann F.
(1811–1877), Pathologe, Basel. Mehr zu Miescher, Johann F.
Miescher-Schläuche
Sarkosporidienzysten (Sarkosporidiose) in der Muskulatur spez. beim Schwein; Sarcocystis suihominis. Mehr zu Miescher-Schläuche
Mietens, Carl
zeitgen. Päd., Würzburg. Mehr zu Mietens, Carl
Mietens-Weber-Syndrom
erbl. Fehlbildungskomplex mit Intelligenzminderung, Beugekontrakturen, Ulna- u. Radiusverkürzung. Mehr zu Mietens-Weber-Syndrom
MIF
Abk für engl. Migration Inhibiting Factor. Mehr zu MIF
Migraine accompagnée
mit anderen neurol. Begleitsymptomen ablaufend, z. B. Sensibilitätsstörungen, Paresen, Aphasien, Jackson-Anfällen u. a. Diese Formen erfordern bes. den Ausschluß organ. zerebraler Befunde wie Aneur... Mehr zu Migraine accompagnée
Migraine ophtalmique
Augenerscheinungen i. R. eines Migräneanfalls, Flimmerskotome, zentrale Gesichtsfeldausfälle, die sich nach peripher ausdehnen, durch Gefäßstörungen in der Sehrinde. Tolosa-Hunt-Syndrom, Sinus-cave... Mehr zu Migraine ophtalmique
Migraine ophtalmoplégique
Halbseitenkopfschmerz mit gleichseitiger u. synchroner Okulomotoriusparese. Diese kann sowohl als externe (Augapfelbewegungen) wie auch als interne (Pupillen- u. Akkommodationsparesen) Form auftret... Mehr zu Migraine ophtalmoplégique
Migräne
anfallsweise auftretende Kopfschmerzen bei meist bestehender fam. Belastung. Kopfschmerzattacken bevorzugt morgens nach dem Erwachen einsetzend, über Stunden bis zu wenigen Tagen anhaltend, oft auf... Mehr zu Migräne
migrans
wandernd, z. B. Pneumonia m., bei der nacheinander mehrere Lungenlappen befallen werden. Mehr zu migrans
Migrating myoelectric complex
interdigestiver Komplex. Mehr zu Migrating myoelectric complex
Migration
populationsgenet. Verschiebung durch Wanderung von Individuen mit spez. Genotypen. Mehr zu Migration
Migration Inhibiting Factor
die Makrophagenwanderung hemmendes Lymphokin, gebildet von aktivierten T-Lymphozyten. Mehr zu Migration Inhibiting Factor
Migrationshemmung
Störung der normalen Abwanderung von Neuroblasten aus der ventrikelbegrenzenden Matrixschicht der Großhirnanlage in der histogenet. Bildungsphase der Hirnentwicklung. Folgen sind Störungen der fein... Mehr zu Migrationshemmung
MIK
Abk für max. zulässige Immissionskonzentration. Hyg. Normativ für Luftverunreinigungen (außerhalb von Arbeitsplätzen). Grenzwerte. Mehr zu MIK
Mikity, Victor G.
zeitgen. amerik. Röntg. Mehr zu Mikity, Victor G.
Mikity-Wilson-Syndrom
Lungenerkrankung der Frühgeborenen mit Emphysembildung (Emphysem), herdförmigen Atelektasen, Alveolarseptenverdickung u. -verdünnung. Röntg. symmetr. streifige Zeichnung, später netzförmig, Honigwa... Mehr zu Mikity-Wilson-Syndrom
Mikrenzephalie
Kleinheit des Gehirns, häufig Unterentwicklung. Mehr zu Mikrenzephalie
mikro-
vor physikal. Einheiten zur Bez. der 10–6fachen Menge einer Einheit . Mehr zu mikro-
Mikroableitungen, stereotaktische
Ableitung von Aktionspotentialen aus dem Hirn mittels sehr feiner Tiefenelektroden, z. B. zur Herdlokalistion bei der Stereotaxie u. für Forschungszwecke, insbes. im Tierexperiment. Mehr zu Mikroableitungen, stereotaktische
Mikroaggregate
Zusammengelagerte Thrombozyten u. Leukozyten bzw. Zellfragmente bilden in Blutkomponenten M., deren Durchmesser meist zwischen 10 u. 40 ?m liegt. Teilchen dieser Größe passieren die übl. Filter der... Mehr zu Mikroaggregate
Mikroalbuminurie
Albuminausscheidung im Harn zwischen 15–300 ?g/min. Nachweis erfolgt mittels Immunnephelometrie o. -turbidimetrie. Diagn. relevant zur Früherkennung der diabet. Nephropathie. Mehr zu Mikroalbuminurie
Mikroanastomosenoperation
Schaffung einer Anastomosierung zwischen einem Gefäß der A. carotis externa (z. B. Ast der A. temp. superficialis) u. einem Ast der A. carotis interna (A. cerebri media) unter der Vorstellung der V... Mehr zu Mikroanastomosenoperation
Mikroaneurysmen, zerebrale
Enzephalorrhagie. Mehr zu Mikroaneurysmen, zerebrale
Mikroangiopathie, diabetische
graduelle Verdickung der Basalmembran der Kapillaren, hervorgerufen durch einen Anstieg spezif. Glykoproteine. Die Kapillarresistenz nimmt ab u. die Kapillarpermeabilität zu, was bei den einzelnen ... Mehr zu Mikroangiopathie, diabetische
Mikroangiopathie, thrombotische
Moschcowitz-Syndrom. Purpura. Mehr zu Mikroangiopathie, thrombotische
Mikroautoradiographie
Autoradiographie mit mikrosk. o. elektronenmikroskop. Auswertung der Autoradiogramme. In der med. u. biol. Forschung erfolgt eine Anwendung z. B. bei Untersuchungen des DNA- u. RNA- u. Protein-Stof... Mehr zu Mikroautoradiographie
Mikroben
Mikroorganismen. Mehr zu Mikroben
Mikrobide
symmetr. Hautausschläge, die im Gefolge von Hautinfektionen (Bakterien, Pilze) auftreten u. Überempfindlichkeitsreaktionen darstellen, hypothet. Mehr zu Mikrobide
Mikrobiologie
Lehre von den Mikroorganismen. Mehr zu Mikrobiologie
Mikroblutgasanalyse
Blutgasanalysen, die mit kleinsten Blutmengen mögl. sind, bes. in der Neonatologie. Mehr zu Mikroblutgasanalyse
Mikrobodies
membranumgrenzte, 0,5–1,5 ?m große zytoplasmat. Organellen der Eukaryontenzelle; entstehen durch terminale Abschnürungen aus dem endoplasmat. Retikulum; enthalten insbes. funktionell verwandte Enzy... Mehr zu Mikrobodies
Mikrobrachie
angeborene Verkleinerung eines Arms mit Verkürzung (Brachymelie). Mehr zu Mikrobrachie
Mikrocheilie
Entwicklungsstörung mit zu klein ausgebildeten Lippen. Mehr zu Mikrocheilie
Mikrocheirie
angeborene Verkleinerung der Hand. Mehr zu Mikrocheirie
Mikrochirurgie
Operationen, die unter Zuhilfenahme eines OP-Mikroskops o. einer Lupe ausgeführt werden. Zunehmender Einsatz. Dadurch verfeinerte OP-Technik mögl. in der Ophthalmologie, Neurochirurgie, Gefäßchirur... Mehr zu Mikrochirurgie
Mikrochirurgie des Kehlkopfs
direkte Laryngoskopie in Relaxationsnarkose verbunden mit Operieren unter mikrosk. Sicht mit feinstem Spezialinstrumentarium für Diagnostik unklarer malignitätsverdächtiger Veränderungen (Leukoplak... Mehr zu Mikrochirurgie des Kehlkopfs
Mikrodaktylie
angeborene Verkürzung eines o. mehrerer Finger. Meist syn. mit Brachydaktylie gebraucht. Bestandteil der Münchmeyer-Krankheit. Mehr zu Mikrodaktylie
Mikrodivertikulose
kleinste Ausstülpungen der Ösophaguswand, die häufig mit einer polyzyst., chron. Ösophagitis vergesellschaftet sind. Dabei kann es zu Stenosen im oberen Ösophagusdrittel kommen. Mehr zu Mikrodivertikulose
mikrodont
abnorm kleine Zähne tragend (Mikrodontie), generalisiertes u. lokalisiertes Auftreten mögl. Beispiele: Dens emboliformis (Zapfenzahn), Kümmerform der oberen seitl. Schneidezähne o. dritten Molaren. Mehr zu mikrodont
Mikrodontie
abnorme Kleinheit der Zähne. Kann einzelne Zähne o. ganzes Gebiß betreffen. Rudimentäre Entwicklung kann durch Schmelz- o. Dentinhypoplasie vorgetäuscht werden. Verkleinerte Zähne stehen oft mit Rü... Mehr zu Mikrodontie
Mikrodosimetrie
Untersuchung der mikrotopograph. Verteilung der im zellulären u. molekularen Bereich (10–4 bis 10–7 cm) abgegebenen Energie bedingt durch ionisierende Strahlen. Mehr zu Mikrodosimetrie
Mikroelektrode
Metallmikroelektrode, Kapillarmikroelektrode. Mehr zu Mikroelektrode
Mikroelemente
1. essentielle Spurenelemente; 2. neben diesen essentiellen Mikroelementen kommen im Organismus best. nichtessentielle Elemente vor, die tox. Wirkungen entfalten, z. B. Kadmium, Quecksilber, Blei, ... Mehr zu Mikroelemente
Mikroembolie
embol. Verschluß der Kapillaren durch Zellen, Zellkonglomerate (Mikroaggregate), Fett- o. Öltropfen u. auch kleinste Blutgerinnsel. Folge: Mikrozirkulationsstörungen u. Einschränkungen der Organfun... Mehr zu Mikroembolie
Mikroemulsion
thermodynam. stabile, isotrope, niedrig viskose Mischung, die aus einer hydrophilen u. einer lipophilen Komponente unter Verwendung eines Emulgators (Tenside) u. eines Cotensids hergestellt wird. C... Mehr zu Mikroemulsion
Mikroenvironment
Mikromilieu. Die exp. Übertragung hämatopoet. Stammzellen in einen Empfängerorganismus führte zu der Erkenntnis, daß für die Proliferation von Knochenmarkzellen best. Umgebungsbedingungen notwendig... Mehr zu Mikroenvironment
Mikroenzephalie
mit abnormer Kleinheit gekoppelte Unterentwicklung des Gehirns, immer verbunden mit Kleinheit des Schädels (Mikrozephalie) bei sonst normalen Körpermaßen. Je nach Ausmaß der M. sind die Betroffenen... Mehr zu Mikroenzephalie
Mikrofibrillen
Elementarfibrille. Mehr zu Mikrofibrillen
Mikrofilamente
Aktinfilamente. Mehr zu Mikrofilamente
Mikrofilarien
Larvenstadien der Filarien, bis 300 ?m lang, vorwiegend in den Blutgefäßen. Nach der Periodizität ihres Auftretens im peripheren Blut unterscheidet man: Microfilariae nocturnae (nur nachts im Blut,... Mehr zu Mikrofilarien
Mikroflora, autochthone
Gesamtheit der im natürl., ungedüngten Boden ständig vorhandenen Mikroorganismen. Mehr zu Mikroflora, autochthone
Mikrogastrie
angeborene, abnorme Kleinheit des Magens. Mehr zu Mikrogastrie
Mikrogenie
angeborene Unterentwicklung der Mandibula in Längen- u. Breitenausdehnung. Bestandteil zahlreicher kraniofazialer Dysostosen u. anderer genet. bedingter Fehlbildungssyndrome. Mehr zu Mikrogenie
Mikroglia
phagozytierende u. antigenpräsentierende Gliazellen mesodermalen Ursprungs; Neuroglia. Mehr zu Mikroglia
Mikroglossie
abnorm kleine Zunge. Mehr zu Mikroglossie
Mikrognathie
angeborene Unterentwicklung der Maxilla in der Breiten- u. Längenausdehnung. Täuscht Progenie vor. Bestandteil zahlreicher kraniofazialer Dysostosen: z. B. Dysostosis maxillofacialis, Hanhart-Syndr... Mehr zu Mikrognathie
Mikrographie
Verkleinerung der Schriftzüge, charakterist. für das Parkinson-Syndrom u. a. extrapyramidale Bewegungsstörungen. Mehr zu Mikrographie
Mikrogyrie
Fehlbildung mit abnormer Kleinheit u. unregelmäßiger Anordnung der Hirnwindungen. Mehr zu Mikrogyrie
Mikrohämaturie
nicht mit bloßem Auge erkennbare Hämaturie. Die M. ist nur mit Hilfe des Mikroskops zu erfassen. Hämaturie. Mehr zu Mikrohämaturie
Mikroherd
Elementarherd. Mehr zu Mikroherd
Mikroiontophorese
Abgabe kleinster Mengen von im elektr. Feld wandernden Teilchen (Ionen) in unmittelbare Nähe von Zellen mittels Kapillarmikroelektroden, durch die, im Ggs. zu ihrer sonstigen Verwendung als Ableite... Mehr zu Mikroiontophorese
Mikrokalk
kleine Verkalkungen in der weibl. Mamma, die bei der Mammographie von 0,1 mm Größe an nachgewiesen werden können. Sie sind Kriterien der Bildgüte eines Mammogramms u. spielen in der Röntgendiagnost... Mehr zu Mikrokalk
Mikrokapseln
Einhüllungen fein zerteilter, flüssiger o. fester Arzneistoffe in eine Hülle, natürl. o. synthet. Polymeren. Man erhält stets rieselfähige, meist kugelförmige Pulver mit Teilchendurchmessern im Mik... Mehr zu Mikrokapseln
Mikrokaryozyt
abnorm kleine Form (vermutl. mit haploidem Chromosomensatz) der sonst großen Megakaryozyten (Megakaryozytopoese). M. treten v. a. bei myelodysplast. Syndrom u. myeloproliferativen Erkrankungen, ins... Mehr zu Mikrokaryozyt
Mikrokarzinoidose
multiple, kleine Karzinoide (< 5 mm) im Magen in Verbindung mit einer endokrinen Zellhyperplasie, z. B. bei perniziöser Anämie. Mehr zu Mikrokarzinoidose
Mikrokarzinom
Zervixkarzinom des Uterus mit einer max. Ausdehnung von 10 · 10 mm an der Oberfläche u. 5 mm Tiefenwachstum. Histol. fast immer Plattenepithelkarzinome. Mehr zu Mikrokarzinom

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

Diese Werke einschließlich aller seiner Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

© 2007 - 2011 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen