Buchstabe Na - Medizinlexikon (Seite 4 von 4)

Medizinisches Lexikon - N

Nasenvorhof
Vestibulum nasi. Mehr zu Nasenvorhof
Nasenvorhofzyste
durch dysontogenet. Keimversprengung entstandene, oft mit Flimmerepithel ausgekleidete Zyste des Nasenvorhofs außerhalb des Knochengerüsts. Mehr zu Nasenvorhofzyste
Nasenwurm
Linguatula serrata. Mehr zu Nasenwurm
Nasenzahn
Zahn, der vom Nasenboden mit seiner Krone in den Nasenvorhof ragt. Meist handelt es sich um einen überzähligen, zapfenförmigen Zahn, Mesiodens, der zwischen beiden oberen mittleren Incisivi angeleg... Mehr zu Nasenzahn
Nasenzyste
Zystenbildung von glabellarem, nasalem, kolumellarem, septalem Typ. Nasenfistel. Mehr zu Nasenzyste
Nasion
anthrop. Meßpunkt an der Nasenwurzel, in dem die Sutura nasofrontalis die Mediansagittalebene schneidet. Mehr zu Nasion
Nasion-Sella-Ebene
Bezugslinie des Fernröntgenbildes, die das Nasion mit der Mitte des Eingangs der Sella turcica verbindet, bleibt während der Schädel-Gebiß-Entwicklung relativ konstant. Mehr zu Nasion-Sella-Ebene
Nasmyth membrane
Schmelzoberhäutchen. Odontogenese. Mehr zu Nasmyth membrane
Nasoaurikularebene
Camper-Ebene. Mehr zu Nasoaurikularebene
Nasolabialfalte
Sulcus nasolabialis. Mehr zu Nasolabialfalte
Nasopharyngealtubus
Mittel zum Freihalten der Atemwege bei bewußtseinsgestörten Pat. Der Tubus (bekannteste Variante nach Wendl) liegt im unteren Nasengang, reicht bis zum Mesopharynx u. verhindert die Atemwegsverlegu... Mehr zu Nasopharyngealtubus
Nasopharynxkarzinom
Schmincke-Tumor. Mehr zu Nasopharynxkarzinom
Nasospinale
tiefster Punkt am Unterrand der Apertura piriformis, in die Mediansagittalebene projiziert. Mehr zu Nasospinale
Nasu-Hakola-Krankheit
Lipodystrophie, membranöse. Mehr zu Nasu-Hakola-Krankheit
Nasus
Nase. Mehr zu Nasus
Natalität
Ausdruck für das Interesse, Zusammenhänge zwischen Geburten, Geborenen u. Bevölkerung zu untersuchen. Übersteigt die Zahl der Geburten in einer Bevölkerung die Zahl der Sterbefälle, spricht man von... Mehr zu Natalität
Natamycin
Polyen-Antibiotikum aus Streptomyces natalensis. Antimykotika. Mehr zu Natamycin
Nates
Sg Natis. Gesäßbacken, Hinterbacken. Mehr zu Nates
Nathans, Daniel
(geb. 1928), amerik. Mikrobiol., Molekulargenetiker, Baltimore, Maryland. 1978 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit W. Arber u. H. O. Smith) „für die Entdeckung der Restriktionsenzyme und die Anwendun... Mehr zu Nathans, Daniel
National Clearinghouse for Smoking and Health
Einrichtung des Department of Health, Education and Welfare der USA (Sitz: Rockville, Maryland), die Lit. u. andere Daten über Rauchen u. seine Folgen sammelt u. zur Verfügung stellt. Mehr zu National Clearinghouse for Smoking and Health
National Health Service
Nationaler Gesundheitsdienst, staatl. Gesundheitswesen in Großbritannien, zu dem der größte Teil der stationären u. ambulanten Betreuung gehört. Die Kosten des NHS werden vom Staat u. von Versicher... Mehr zu National Health Service
National Institutes of Health
Einrichtung des Department of Health, Education and Welfare der USA (Sitz: Bethesda, Maryland), das biomedizin. Forschung u. klin. Betreuung an Pat. durchführt. Zu den NIH gehören: National Cancer ... Mehr zu National Institutes of Health
National Library of Medicine
nationale med. Bibliothek der USA (Sitz: Bethesda, Maryland). 1836 gegründet, war sie (unter versch. Bez.) Bibliothek der amerik. Armee, seit 1956 untersteht sie als NLM dem US-Department of Health... Mehr zu National Library of Medicine
nativ
natürl., ursprüngl., angeboren. Mehr zu nativ
Nativaufnahme
Röntgenübersichtsaufnahme ohne Verwendung eines Kontrastmittels. Mehr zu Nativaufnahme
Nativismus
erkenntnistheoret. Konzeption, die die Anlagenbedingtheit bzw. genet. Determination psych. Funktionen im Ggs. zum Empirismus in den Vordergrund stellt. Mehr zu Nativismus
Nativpräparat
frisches, unfixiertes, meist ungefärbtes Präparat von Blut, Exkreten, Sekreten, Geweben u. Organinhalt zum mikrosk. Nachweis lebender Erreger. z. B. Blutparasiten, Milben. Mehr zu Nativpräparat
Natrium
chem. Zeichen Na; in biol. Systemen ist Na+ als Hauptkation der extrazellulären Flüssigkeit (143 mmol/l) wichtig für die Aufrechterhaltung der Osmolarität u. des Volumens dieses Kompartiments; zusa... Mehr zu Natrium
Natriumamidotrizoat
Amidotriozoesäure, Röntgenkonstrastmittel zur Urographie. Mehr zu Natriumamidotrizoat
Natriumbikarbonat
Natriumhydrogenkarbonat. Mehr zu Natriumbikarbonat
Natriumbituminosulfonat
Ammoniumsulfoichthyolicum. Mehr zu Natriumbituminosulfonat
Natriumbromid
Natrium bromatum. Bromide. Mehr zu Natriumbromid
Natriumchlorat
Oxidationsmittel, direkter Methämoglobinbildner, Oxidation des Hb-Eisens; Wirkstoff in Herbiziden. Mehr zu Natriumchlorat
Natriumchlorid
Kochsalz. Mehr zu Natriumchlorid
Natriumcyanid
Blausäure. Mehr zu Natriumcyanid
Natriumdesoxycholatagar
Leifson-Nährboden. Mehr zu Natriumdesoxycholatagar
Natriumdibonat
Mischung aus 3,6-Bis(1,1-dimethylethyl)-1-naphtalinsufonsaurem Natrium, oral anwendbares Hustenmittel. Mehr zu Natriumdibonat
Natriumfluorid
in versch. Applikationsformen verwendete Substanz zur Kariesprophylaxe, als Tabletten zur Ther. der Osteoporose. Mehr zu Natriumfluorid
Natriumhydrogenkarbonat
NaHCO3, Natriumbikarbonat, Natrium bikarbonicum, doppeltkohlensaures Natron; in wäßriger Lösung schwach alkal.; als Antazidum ungeeignet. Zur Alkalisierung des Urins zur forcierten Ausscheidung von... Mehr zu Natriumhydrogenkarbonat
Natriumhydroxid
NaOH. Die wäßrige Lösung heißt Natronlauge u. reagiert stark bas. Ätzende Wirkung. Kolliquationsnekrose. Mehr zu Natriumhydroxid
Natriumiodid
entquellende Wirkung; Verflüssigung von zähem Bronchialsekret; hemmt Schilddrüsenfunktion vor Strumektomien durch TSH-Freisetzung (Plummern). Mehr zu Natriumiodid
Natriumkanäle
Ionentheorie. Mehr zu Natriumkanäle
Natriumkarbonat
weißes Pulver, das sich in Wasser wegen der Protolyse CO32– + H2O ? HCO3– + OH– mit alkal. Reaktion löst. Schmelzpunkt bei 853 °C. Beim Einengen der wäßrigen Lösung kristallisiert unterhalb 32 °C e... Mehr zu Natriumkarbonat
Natriummangelsyndrom
Hyponatriämie. Mehr zu Natriummangelsyndrom
Natriumnikotinat
Natriumsalz der Nikotinsäure. Erweiterung der Gefäße der Endstrombahn, Durchblutungsförderung auch bei lokaler Gabe, perkutane Anwendung. Wärmegefühl u. Hautrötung. Mehr zu Natriumnikotinat
Natriumnitrit
bewirkt Gefäßerweiterung wie alle Nitrite, Methämoglobinbildung; dient bei Cyanidvergiftung als Antidot. Mehr zu Natriumnitrit
Natriumnoramidopyrinmethansulfonat
Metamizol, Novalgin. Analgetikum, Antipyretikum, Antiphlogistikum aus der Gruppe der Pyrazolone, Gefahr der Knochenmarkdepression wie bei Aminophenazon. Mehr zu Natriumnoramidopyrinmethansulfonat
Natriumpentosanpolysulfat
ein Fibrinolytikum. Antikoagulanzien. Mehr zu Natriumpentosanpolysulfat
Natriumpicosulfat
ein Laxans. Mehr zu Natriumpicosulfat
Natriumpolysilikat
alkal. konzentriertes Ätzgift. Mehr zu Natriumpolysilikat
Natriumpumpe
energieverbrauchender, an die Zellmembran gebundener Prozeß, der eingedrungene Na+-Ionen ständig aus dem Zellinneren entgegen einem Konzentrationsgefälle nach außen befördert u. K+-Ionen gleichzeit... Mehr zu Natriumpumpe
Natriumsalicylat
Salicylsäure. Mehr zu Natriumsalicylat
Natriumsulfat
ein Laxans. Mehr zu Natriumsulfat
Natriumtetraboricum
Borax. Mehr zu Natriumtetraboricum
Natriumzitrat
Natriumsalz der Zitronensäure. Hemmt Blutgerinnung in vitro durch Bindung von Ca2+. Mehr zu Natriumzitrat
Natriumzyklamat
Natriumsalz der N-Cyclohexylsulfaminsäure. Kohlenhydratfreier Süßstoff. Mehr zu Natriumzyklamat
Natriuretika
Diuretika, die eine verstärkte Diurese durch eine vermehrte Na+-Ausscheidung (Hemmung der Na+-Rückresorption) bewirken, Saluretika. Mehr zu Natriuretika
Natronlauge
Natriumhydroxid. Mehr zu Natronlauge
Natural moisturizing factor
natürl. Feuchthaltefaktor. Hygroskop. Substanzen in der Hornschicht der Haut (Aminosäuren, Pyrrolidonkarbonsäure, Laktat, Harnstoff, Ammoniak u. a.). Regulieren zusammen mit hydrophilen Lipiden der... Mehr zu Natural moisturizing factor
Naturheilkunde
versteht sich als eigenständige Heilkunde u. nicht wie die Naturheilverfahren als Teil der Gesamtmedizin. Mehr zu Naturheilkunde
Naturheilverfahren
Teil der Gesamtmedizin; beruhen auf der Anwendung von Methoden, welche Reizwirkungen entfalten zur Anregung der körpereigenen Heil- u. Ordnungskräfte des Organismus (Sanogenese) u. sich bevorzugt g... Mehr zu Naturheilverfahren
Naturherd
Elementarherd eines Infektionserregers mit Bindung an einheim. Wirtspopulationen (Mensch, Wild- u. Haustiere) als Reservoir. Der N. ist ein geograph. Raum o. Biotop mit charakterist. Biozönose, in ... Mehr zu Naturherd
Naturherdinfektion
Infektionsgeschehen in einem Naturherd, gekennzeichnet dadurch, daß einheim. Wirte (Donatoren) u. ihre Nachkommen zwar infiziert sind o. werden, aber nicht klin.-manifest erkranken, während nicht i... Mehr zu Naturherdinfektion
Naturherdkrankheiten
Naturherdinfektion. Mehr zu Naturherdkrankheiten
Naturherdlehre
von dem russ. Parasitologen E. N. Pavlovskij (1884–1967) begründete Theorie über das Auftreten von Naturherden u. Naturherdinfektionen, die, ausgehend von ökolog. Erkenntnissen, Aufklärung über den... Mehr zu Naturherdlehre
Naturwissenschaften
Oberbegriff für die Wissenschaften, die, wie z. B. Chem. o. Physik, die Natur zum Gegenstand haben. Humanwissenschaften. Mehr zu Naturwissenschaften
Nauheimer Beschlüsse
Abgrenzung der Mineralwässer vom gewöhnl. Trinkwasser auf quellchem. Grundlage von 1911 mit Einführung der bis heute gebräuchl. Heilwasseranalysen. Mehr zu Nauheimer Beschlüsse
Naunyn, Bernhard
(1839–1925), Int., Dorpat, Bern, Königsberg, Straßburg, Schüler von F. Th. v. Frerichs (1819–1885). N. befaßte sich vorwiegend mit pathol. Chem. u. Experimentalpathologie. Er begründete gemeinsam m... Mehr zu Naunyn, Bernhard
Naunyn-Zentrum
im Gyrus angularis vermutetes sog. Lesezentrum i. S. der klass. Lokalisationslehre. Mehr zu Naunyn-Zentrum
Nausea
Übelkeit, Brechreiz. Mehr zu Nausea
Nauseosa
Arzneimittel, die Brechreiz u. Übelkeit (Nausea) hervorrufen, obligate Nebenwirkung der Emetika, z. B. Ipecacuanhae radix, aber auch bei Morphinderivaten u. Digitalisglykosiden (diese Eigenschaft w... Mehr zu Nauseosa
NAV-Virchow-Bund
Verband der Niedergelassenen Ärzte Deutschlands. Mehr zu NAV-Virchow-Bund
Navikularzellen
schiffchenförmige kleine Intermediärzellen mit exzentr. gelegenen, oft langgestreckten Kernen, deutl. Kernbegrenzung u. hellem glykogenreichem Plasma. Kommen vor im Zellausstrich der Vagina u. der ... Mehr zu Navikularzellen
Nävobasaliomatose
nach dem 10. Lj. auftretende nävusartige Basaliome, bes. von Gesicht u. Rumpf, die maligne werden. Basalzellnävussyndrom. Mehr zu Nävobasaliomatose
Nävus
Naevus, Muttermal, Macula matricis. Heute zu weit gefaßter Begriff. Korrekterweise dürfen unter diesem Namen nur solche Hautveränderungen eingeordnet werden, die durch Nävuszellen im wesentl. bedin... Mehr zu Nävus
Nävuszellnävus
ruhender Pigmentzellnävus. Gutartige, braune, meist kleine Geschwulst der Haut aus einer Wucherung von Melanozyten, den sog. Nävuszellen, die bes. an der Grenze zwischen Epidermis u. Kutis u. in de... Mehr zu Nävuszellnävus
Naßerfrierung
lokaler Kälteschaden durch gleichzeitige Einwirkung von Nässe u. Wind bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts. Immersion foot syndrome, Erfrierung. Mehr zu Naßerfrierung
Naßkeime
an feuchten o. regelmäßig befeuchteten Stellen u. Gegenständen der Sanitärbereiche bevorzugt nistende, sich anreichernde Hospitalkeime, v. a. der Gattungen Klebsiella, Serratia, Pseudomonas, Legion... Mehr zu Naßkeime

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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